Phänomene - Softcover

Browne, Sylvia

 
9783442217755: Phänomene

Inhaltsangabe

Von A wie „Akasha-Chronik“ bis Z wie „Zombie“: ein handliches Lexikon der übersinnlichen Phänomene (Mystery, Esoterik, Grenzwissenschaften) vom Medium und der Bestsellerautorin des Paranormalen Sylvia Browne.

Sylvia Browne ist etwas Seltenes gelungen: ein Lexikon, das informiert und zugleich voller Poesie ist, gespickt mit persönlichen Anmerkungen, Mythen und Geschichten. Ein Buch, das man als Nachschlagewerk verwenden, aber auch mit großem Gewinn von vorn bis hinten durchlesen kann. Von A wie »Akasha-Chronik« bis Z wie »Zombie« werden die wichtigsten Stichwörter aus dem Bereich des Paranormalen abgehandelt. Dabei gibt die Autorin meist keine einfachen Erklärungen, sondern diskutiert jeden Begriff, holt verschiedene Meinungen ein und lockert selbst ernsthafte und Furcht einflößende Themen durch ihre launige, selbstironische Erzählweise gekonnt auf.

Nur was sie mit ihrem eigenen (dritten) Auge gesehen hat, ist für das berühmte US-Medium über jeden Zweifel erhaben. Wenn Sylvia Browne den Schleier zur unsichtbaren Welt lüftet, folgt ihr der Leser. Fasziniert, berührt, aufgewühlt und doch getröstet liest man, weil Brownes Ausführungen getragen sind von ihrem Glauben an die göttliche Gegenwart auf allen Ebenen der Schöpfung.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Sylvia Browne wurde 1936 in Kansas City, Missouri, geboren. Der sterbende Bruder ihrer Mutter sagte vorher, dass sie "die Gabe" haben würde. Ihre Großmutter führte sie in die mediale Arbeit ein. Mittlerweile arbeitet Sylvia Browne seit nahezu 60 Jahren als Hellsichtige. Ihre einzigartige Begabung, mit der jenseitigen Welt zu kommunizieren, machte sie international bekannt. Sie hat zahlreiche Bestseller verfasst und tritt regelmäßig im US-Fernsehen auf.

Aus dem Klappentext

"Eine interessante Lektüre zum schmökernden Durchblättern oder Nachschlagen."
Sein

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Einführung

In diesem Buch will ich anhand von Beispielen viele der Wörter definieren und beschreiben, die im Bereich des Paranormalen gängig sind. Es ist schön, dass einige dieser Begriffe inzwischen Eingang in die Standardsprache gefunden haben. Aber ich weiß, dass Sie immer noch Erlebnisse haben, die Sie verwirren oder erschrecken oder die Sie einfach nicht verstehen. Sie wollen diese Erlebnisse nicht unbedingt jemandem anvertrauen, denn Sie haben Angst, für verrückt gehalten zu werden; trotzdem ginge es Ihnen wesentlich besser, wenn Sie wüssten, dass es für solche Erfahrungen eine Erklärung gibt, ja sogar ein Wort, und dass auch andere psychisch völlig gesunde Leute ebenfalls diese Erfahrungen hatten.
Als ich vor 50 Jahren anfing, mediale Readings zu geben und öffentlich als Hellsichtige aufzutreten, wusste die Welt nicht, ob sie mich segnen oder verbrennen sollte. Im Lauf der Zeit haben immer mehr Leute herausgefunden, dass so genannte »paranormale Phänomene« so unnatürlich und ungewöhnlich nicht sind; dass Paranormales und Spiritualität zueinandergehören und beide auch frömmste religiöse Überzeugungen vertiefen und weiterentwickeln können. Es ist kein Teufelswerk, neue Möglichkeiten zu untersuchen, die unsere heilige, ewige Verbindung zu Gott bestätigen; sie ist das entscheidende Moment meiner Motivation. Um die Wahrheit zu sagen: Wenn es so etwas wie den Teufel gäbe, wäre er über meine Arbeit ziemlich wütend.
In meinen Augen ist die Welt des Paranormalen weder geheimnisvoll noch Furcht erregend. Wenn ich es mir recht überlege, kommt in diesem ganzen Buch nur eine einzige Geschichte vor, in der ich echte Angst hatte. Ansonsten ist die übersinnliche Welt, in der ich einen Großteil meiner Zeit verbringe, auf Schritt und Tritt faszinierend, informativ und spannend, und sie ruht in Gott. Genau diese Einstellung möchte ich an Sie weitergeben, und ich möchte Sie dazu anregen, mit den Wörtern und Erklärungen, die Sie hier finden, Freundschaft zu schließen. Ich möchte ihnen das Geheimnisvolle nehmen, den Schleier heben und die Scheinwerfer auf die Monster in Ihrem Zimmer richten, vor denen Sie schon ein ganzes Leben lang Angst hatten; ich möchte Ihnen zeigen, dass sie nur ein harmloser Stapel Kleidung auf einem Stuhl sind.
Vielleicht haben Sie mit einigen Begriffen, die Sie hier finden, nicht gerechnet. Andere, die Sie erwartet hatten, tauchen nicht auf. Die erste Liste, die Lindsay, unser Herausgeber Brian Tart und ich zusammengestellt hatten, ist hundertmal überarbeitet worden, und dabei ist unser Blick wohl ein bisschen unscharf geworden. Ich kann Ihnen versprechen, dass ich jedes Stichwort durch intensive Studien oder aus eigener Erfahrung kenne, dass ich zu jedem eine klare und manchmal kritische Meinung habe (das wird Sie überraschen) und keine Meinung unter den Tisch fallen lasse (eine weitere Überraschung?). Im Guten wie im Bösen war Wischiwaschi noch nie mein Ding.
Ich hoffe von ganzem Herzen, dass dieses Buch nicht nur bei Ihnen im Regal steht, sondern zu einem Begleiter wird. Beschäftigen Sie sich mit ihm, wenn Sie Trost brauchen, eine momentane Neugierde befriedigen wollen, Lust auf Lesen haben und vor allem, wenn Sie Bestätigung für etwas brauchen, das Ihre Seele schon weiß: dass es etwas und jemanden gibt, das bzw. der größer ist als Sie. Sie sind ein Teil von ihm, und es ist genauso ein Teil von Ihnen wie Ihre Seele.
Meine Geistführerin Francine sagt: »Wenn du die Frage denken kannst, ist die Antwort unterwegs.« Ich hoffe, dass dieses Buch jetzt und immer viele der Fragen beantwortet, die Ihnen ein Herzensanliegen sind.

A
Affirmationen
Affirmationen sind Aussagen über unsere wertvollsten Ziele und die heilige Verantwortung, die wir als geliebte Kinder Gottes uns selbst gegenüber haben. Zu einem machtvollen und von jedermann anwendbaren spirituellen Werkzeug werden sie dadurch, dass wir sie so oft wiederholen, dass unser Unterbewusstsein sie als Tatsache akzeptiert und unser Verhalten entsprechend lenkt. Durch Affirmationen können wir gedanklich vorwegnehmen, dass wir gesünder, stärker, positiver, erfolgreicher, freundlicher, geduldiger, zuversichtlicher, mutiger, verantwortungsvoller oder spiritueller sind, als es derzeit vielleicht der Realität entspricht – wir können behaupten, dass wir alles sind, was uns hilft, uns selbst mehr zu lieben. Während Gebete gewissermaßen eine Hommage an den Gott »dort draußen« sind, der in jedem ewigen Augenblick bei uns ist, sind Affirmationen eine Verbeugung vor dem Gott »in uns« – jenem Gott, der genetisch in unserer Seele angelegt ist.
Religion und Literatur haben uns viele wunderschöne Affirmationen an die Hand gegeben; ein paar von denen, die ich mir selbst ausgedacht habe, finden Sie am Ende dieses Stichwortes. Finden, erlernen und verwenden Sie unbedingt alle Affirmationen, die in Ihrer Seele ein Echo auslösen. Positive Formulierungen, die Sie sich selbst ausdenken und aus tiefster Seele laut aussprechen oder innerlich wiederholen, wirken allerdings genauso gut wie die ausgefeiltesten Affirmationen, die je zu Papier gebracht wurden.
Wenn Sie daran zweifeln, dass Affirmationen tatsächlich funktionieren, brauchen Sie nur einmal an die »negativen Affirmationen« zu denken, die Sie in Ihrem Leben als wahr akzeptiert haben, zum Beispiel: »Du bist zu nichts nutz/dumm/erbärmlich/ein Idiot.« – »Du wirst es nie zu etwas bringen.« – »Du kannst aber auch nichts richtig machen.« – »Ohne mich würdest du es nie schaffen.« – »Du bist fett/hässlich/zu klein/zu dünn.« – »Du bist eine totale Niete.« Leider werden Sie wahrscheinlich die eine oder andere Variante dieser Sätze schon so und so oft von einem Menschen gehört haben, der Sie angeblich liebt. Noch trauriger aber ist, dass Sie gelernt haben, solchen Sätzen zu glauben. Warum? Weil Sie sie so oft gehört haben, nicht wahr? Nun, Sie können lernen, genau das Gegenteil zu glauben, wenn Sie es genauso oft hören, und hier kommen die Affirmationen ins Spiel. Ihre ersten Affirmationen können ein Gegenangriff auf alles Negative sein, das Ihrem Selbstbild von woher auch immer untergejubelt wird.
Und dieses Woher-auch-immer meine ich ernst: Wenn jemand Sie heruntermacht, und sei es im Spaß, oder Sie irgendjemandem gestatten, Sie durch Worte oder Taten zu beleidigen, schadet das nicht nur Ihrer Psyche so, dass es Sie schließlich völlig fertig macht; wenn Sie genauer darüber nachdenken, ist es auch eine Art Sakrileg. Denn für wen hält sich jemand, dass er ein Kind Gottes anders als respektvoll behandelt?
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, jede Beleidigung, mit der Ihnen jemand durch Worte oder Taten zusetzt, per Affirmation zu neutralisieren – immer wieder, bis Sie Ihrer Affirmation eher glauben als irgendetwas Negativem über sich. Versuchen Sie nur drei Monate, Beleidigungen und Negatives durch Affirmationen zu ersetzen, und ich verspreche Ihnen, dass Sie an sich ziemlich erstaunliche Veränderungen feststellen werden.
Sobald Sie mit Hilfe von Affirmationen Ihr Selbstvertrauen und Ihre Selbstachtung aufgebaut und die Erfahrung gemacht haben, dass Affirmationen tatsächlich wirken, können Sie anfangen, sie zur Erreichung Ihrer höchsten, wertvollsten Ziele einzusetzen. Natürlich können Sie die Reihenfolge auch umkehren – Sie fangen mit Affirmationen über den Partner, die Familie, die Karriere oder Lebensweise an, die Sie sich immer gewünscht haben. Und wenn Ihr Ziel lediglich darin besteht, diese Wünsche zu realisieren, werden Sie das wahrscheinlich hinbekommen.
Aber wenn Sie diese Dinge behalten und in ihnen die Erfüllung finden wollen, wegen der Sie sie ursprünglich haben wollten, kommt es auf Sie an und darauf, dass Sie sich Ihres gottgegebenen Wertes sicher sind; tägliches Affirmieren hilft Ihnen, diese Gewissheit herzustellen und nie mehr zu vergessen.
Um Ihnen beim Zusammenstellen einer eigenen »Positiv-Liste« eine Vorstellung davon zu geben, wie unbegrenzt...

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