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Kotte Autographs GmbH, Roßhaupten, Deutschland
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Quer-8vo. 1 p. Beschnitten. Telegramm Stravinskys an Doda Conrads (3, rue Bruxelles, Paris). Im Text entschuldigte er sich, dass er aufgrund der vollen Auslastung durch die Arbeit an seiner Oper The Rake's Progress" nicht in der Lage war, an einem vereinbarten Engagement teilzunehmen. LF 7 BEVERLY HILLS CAL 18 23REGRET IMPOSSIBLE BECAUSE TIME ENTERELY TAKEN BY MY OPERA GREETiNGS = STRAVINSKY"Aus der Autographensammlung des spanischen Pianisten Antonio Baciero (geb. 1936). Doda Conrad war eine bedeutende Persönlichkeit im musikalischen Umfeld von Igor Stravinsky. Sie war eine französische Pianistin und Musikpädagogin, die eng mit Stravinsky zusammenarbeitete und sich intensiv mit seiner Musik beschäftigte. Ihr Beitrag zur Verbreitung und Interpretation von Stravinskys Werken war wichtig, insbesondere in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.Im April 1948 lebte Igor Stravinsky in den Vereinigten Staaten, nachdem er nach dem Zweiten Weltkrieg nach Amerika gezogen war. Er befand sich in einer intensiven Phase der musikalischen Schöpfung und arbeitete an seiner bedeutenden Oper The Rake's Progress". Stravinsky genoss bereits internationalen Ruhm und Anerkennung als einer der führenden Komponisten seiner Zeit. Seine Karriere war geprägt von bedeutenden Werken und erfolgreichen Aufführungen. Persönlich war er stabil und gut etabliert, obwohl er sich den Herausforderungen der Nachkriegszeit stellte. Die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen beeinflussten sein Leben und Schaffen in dieser Zeit erheblich. Bestandsnummer des Verkäufers 96064
Titel: Ms. Telegramm.
Verlag: Beverly Hills, 24. IV. 1948.
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Quer-8vo. 1 p. An den Schweizer Musiker Alfred Pochon (1878-1959): adresse horowitz villa engadina sils maria stop votre chere lettre ma fait bien plaisir et rougir en meme temps vous m avez dit des choses qui ont trouble ma modestie merci mon cher pochon amities"Mme. Wanda Landowska, playing the harpsichord, assisted the Flonzaley Quartet last night in Aeolian Hall in what was probably the first American performance of Philipp Emanuel Bach's concerto in G-minor for harpsichord and string quartet. The other music on the program was the early G-major quartet, Op. 18, No. 2, of Beethoven, and the quartet of Ravel." New York Times 03.03.1926. Artikel-Nr. 92908
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1 S. Qu.-gr.-8vo. Mit zwei Beilagen (s. u.). Gratuliert einem namentlich nicht genannten Adressaten zu dessen Promotion. - Ulrich Fürst Kinsky "spielte nach dem Ersten Weltkrieg eine führende Rolle im österreichischen Reit-, Flug- und Autorennsport, war seit 1932 Präsident des Österreichischen Aeroklubs und der Österreichischen Renn- und Campagnereitergesellschaft und übernahm neben der Vizepräsidentschaft des Österreichischen Automobilklubs und des Nationalen Olympischen Komitees 1935 auch das Präsidium des Hauptverbandes für Körperertüchtigung. Als Besitzer ausgedehnten Waldbestandes schuf er in seinen Jagdgebieten im böhmischen Elbsandgebirge mit der Ansiedlung von Gemsen, Mufflonwild sowie Uhu- und Auerhahnpaaren ein in Mitteleuropa einmaliges Jagdgebiet. Nach dem Münchner Abkommen betätigte er sich als Meldeflieger im Freikorps Konrad Henleins" (DBE). - Beiliegend ein ms. an einen Karl Rt. von Fabrizii adressiertes Kuvert sowie eine Visitenkarte von "Le Prince et la Princesse de Kinsky". Artikel-Nr. 23782
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8vo. 1 p. Gelocht. Mit Eingangsstempel. Gedr. Briefkopf. An das Haus der Kunst anlässlich der Cézanne-Ausstellung im Oktober 1956: [] It was very kind of oyu to invite me to the inauguration of the exhibition on October 11th, but I shall be in America and, therefore, unable to attend []" Die Gegenbriefe des Haus der Kunst liegen als Durchläge bei. Zudem ein Telegramm Whitneys vom August 1956, in dem er erklärt, you may use our aixenprovence cezannne in your exhibition []". Die Retrospektive der Arbeiten von Max Ernst (1891-1976) war eine Kooperation des Haus der Kunst in München und der Nationalgalerie in Berlin. Die Bilder wurden von Februar bis April 1979 in München und anschließend, von Mai bis Juli 1979, in Berlin gezeigt. Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel schrieb über die Ausstellung: [] Allein 335 Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen umfaßt die im Haus der Kunst gezeigte bislang größte Max-Ernst-Retrospektive (Versicherungswert: 140 Millionen Mark). Außerdem hat das Lenbachhaus eine zuvor in Zürich und Frankfurt präsentierte 259-Nummern-Schau "Frottagen, Collagen, Zeichnungen, Graphik, Bücher" aufgenommen*. Das, kann man wetten, kommt nie wieder zusammen. Nur diesmal noch, gleichsam als letzte Geste für den toten Künstler, haben viele Leihgeber ihren zunehmend kostbaren Besitz herausgegeben -- so vermutet Ernst-Intimus Werner Spies, der beide Ausstellungen organisiert und kommentiert hat. Einschlägig wichtige Museen (New York, Düsseldorf) bauen neu und werden ihre Kollektionen dann strenger zusammenhalten. Aber das weitaus meiste von Max Ernst ist gewöhnlich bei privaten Sammler-Freunden des Künstlers, vom Schauspieler David Niven bis zum Mater William Copley, unter Verschluß. []" John Hay Whitney war ein Unternehmer, Diplomat, Verleger, Kunstmäzen und Kunstsammler. In den 1970er Jahren galt Whitney als einer der zehn reichsten Menschen der Welt. Als Kunstsammler gehörte ihm unter anderem das Renoir-Gemälde Bal au moulin de la Galette, das seine Ehefrau 1990 nach seinem Tode bei Sotheby's in New York City versteigerte. Artikel-Nr. 80624
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Briefe: Zusammen (2+1¾+1 =) 4¾ SS. auf 5 Bll. (Qu.-)8vo. Mit zwei eh. adr. Kuverts. An Hans von Weber von der Literarischen Gesellschaft in Leipzig: "Ihrer freundlichen Einladung werde ich mit Vergnügen Folge leisten; wahrscheinlich bereits am Abend vorher in Leipzig eintreffen und jedenfalls im Hotel Hauff Quartier nehmen. Betreffs des Programmes möchte ich mich für den Prosa-Teil auf ein Kapitel der Problematischen Naturen beschränken, um den übrigen Teil der mir bewilligten Stunde auf den Vortrag einiger episch-lyrischer Dichtungen zu verwenden, die sämtlich neu, einige sogar noch nicht einmal gedruckt sind [.]" (13. II. 1898). Mit dem Telegramm vom 22. II. läßt er die Herren der Literarischen Gesellschaft wissen, daß er "in folge einer akuten halsentzuendung gezwungen [sei], fuer morgen abzusagen". - Auch in dem Brief vom 20. III. 1898 geht es um eine Erkrankung: "Mein chronisches Leiden: Bronchitis hat sich freilich wieder einmal eingestellt und ich schreibe diese Zeilen vom Bett aus. Aber da die Attaque ungewöhnlich milde auftritt, hoffe ich mit Bestimmtheit, meiner Pflicht nachkommen zu können Ich werde bereits am 22ten in Leipzig ankommen (Hotel Hauff)[.] Da ich an dem Abend nicht mehr ausgehen werde, werden Sie mich im Hotel antreffen [.]". - Das Telegramm etwas eingerissen, die Briefe und Kuverts mit Eingangsstempel. Beiliegend ein als Sammlungsumschlag verwendetes Programm zur "Vierten Matinée der Litterarischen Gesellschaft in Leipzig im Carola-Theater" a. d. J. 1895. Artikel-Nr. 61867
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2 SS. und 2 Zeilen auf 4 Bll. (Qu.-)8vo. Mit eh. adr. Kuvert. Alle drei Schreiben an den Verleger, Kunstmäzen und Schriftsteller C. Hans von Weber (1872-1924) in Leipzig. - Der Brief mit der Absage zu einer Einladung, da er gerade von "einem lieben Bruder", der gestorben war, Abschied genommen hatte: "Leider konnte ich Ihrer Einladung [.] nicht Folge leisten. Am Tage, als Ihre liebenswürdigen Zeilen mich fanden war ich gerade aus Westfalen zurückgekehrt. Und deshalb nicht in der Stimmung, die Welt mir in der Kulissen-Auffassung zu betrachten [.]". - Die Postkarte mit Dank für eine Ehrung: "Leider war ich ein wenig unwohl und konnte bisher auf Ihre liebenswürdige Mittheilung nicht in gebührender Weise erwidern. In den nächsten Tagen aber werde ich den Empfindungen, die mich bei der Nachricht von meiner Ernennung durchlohten und durchgluteten, Ausdruck geben. Bis dahin ein vorläufiges ernstes und tiefgründiges Lächeln Ihnen und dem ganzen Kollegium als Dank. Den Stab begehr' ich natürlich, ich werde in tragen bis in den Tod, bis ins Grab oder den Verbrennungsofen [.]". - Das Telegramm mit einer Zusage: "brief versaeumt abzusenden ich nehme gern theil am augurenfest heil und grusz [.]". - Der eh. Brief, das Kuvert und das Telegramm mit Adressenstempeln von Webers. Der Brief mit Empfängervermerk in Tinte. Beiliegend ein alter Sammlungsumschlag (gedr. Theaterprogramm). Artikel-Nr. 61726
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4to 10 pp. Gelocht. Mit Eingangsstempel. Telegramm 8vo. Gedr. Briefkopf The Museum of Modern Art". Interessanter Briefwechsel zwischen dem Direktor der Museum for Modern Art in New York (u.a. Alfred H. Barr) und P.A. Ade, dem Ausstellungsleiter des Münchner Haus der Kunst" zwischen April 1962 und Januar 1963. Beiliegend sind auch Durchschläge der Gegenbriefe von Ade. Darin geht es um die Ausstellung Entartete Kunst. Bildersturm vor 25 Jahren" (1962). Die Ausstellung konzentrierte sich auf beschlagnahmte Werke und verfemte Künstler.In dem Briefwechsel ersucht das Haus der Kunst um die Leihgabe des Bildes Around the table", was in einem Telegramm abgelehnt wird: REGRET CANNOT LEND KLEE FISH SUGGEST KIRCHNER STREET 1913 = MILLER MODERNART" In einem ausführlicheren Brief begründet das New Yorker Museum die Absage mit der extremely fragile surface of the picture". In einer handschriftlichen Bemerkung steht am unteren Rand: nochmal Fisch !!! anfragen was sonst". Das Haus der Kunst merkt im Gegenbrief an, es habe keinen Bedarf an weiteren E.L. Kirchner Werken, da es für die Ausstellung bereits ausreichend Bilder zur Verfügung habe.Peter Ade (1913-2005) war seit 1950 Geschäftsführer der Ausstellungsleitung und Direktor des Hauses der Kunst. Er organisierte Ausstellungen mit einem Schwerpunkt auf die Klassische Moderne, aber auch kulturhistorische Themen. Ade organisierte ab 1955 nach amerikanischem Vorbild einen Mäzenatenkreis des Hauses der Kunst aus Industrievertretern. Artikel-Nr. 80398
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Zusammen ca. 43 SS. Verschiedene Formate. Dabei: Widmungsexemplar von J. Zemperle, Zeit und Stunde. Ludwig Ficker zum 75. Geburtstag gewidmet (Salzburg: Otto Müller, 1956); Familienphotos Wittgenstein (Kopien); gedr. Todesanzeige von Ludwig Wittgenstein (Wien, 4. V. 1951); 1 Brief eines nicht identifizierten Absenders (I. Hertz?). Teilnachlass von Ludwig Wittgensteins langjährigem Freund Ludwig Hänsel (1886-1959) und seinem Sohn Hermann. Herzstück der Sammlung sind 6 Briefe, 2 Karten und 1 Telegramm von der bedeutenden Philosophin Elizabeth Anscombe (1919-2001), Schülerin Wittgensteins, an Ludwig Hänsel, die einen detaillierten Bericht von Wittgensteins Tod am 29. April 1951 enthalten. Hinzu kommen Briefe von Wittgensteins österreichischen Freunden: 4 von Rudolf Koder und 1 ms. Brief von Ludwig Hänsel an Wittgenstein, 2 eh. Briefe von Felix Braun and Ludwig und Hermann Hänsel, weiterhin 1 Briefkarte von Wittgensteins ältester Schwester Hermine (1874-1950) und je 1 ms. Aerogramm mit U. der amerikanischen Philosophin Alice Ambrose und des finnischen Philosophen Georg Henrik von Wright an Hermann Hänsel. - In den Monaten vor Wittgensteins Tod berichtet Anscombe von dessen Gesundheitszustand und seiner asketischen Lebensweise: "Nur habe ich Herrn Wittgenstein ein paar Mal in Oxford besucht. Das erste Mal war ich mit seinem Zustand nicht zufrieden, er sah - so schien es mir - sehr schlecht aus, und er fühlte sich gewiß nicht ganz wohl. Er versuchte viel zu diskutieren, aber alles war langsam und schwer. Seit dieser Zeit aber ist er plötzlich besser geworden und jetzt geht es ihm erstaunlich gut, obwohl, erinnert man sich an sein früheres ansehen [!], glaubt man daß er ziemlich fragile [!] sei. Ich bin überzeugt, daß die meisten Professoren sagen würden, daß er sehr streng lebt, wenn sie es nur sehen könnten. In einem kleinen Zimmer, das jemand für ihn reinigt, aber sonst macht er alles für sich selbst. Er könnte wohl klagen, schreibt er mir, besonders weil die Wände nicht dick genug sind. Die anderen Leute im Haus haben gelernt nicht viel lärm zu machen, aber es ist nicht möglich daß er keine Störung empfindet. Trotzdem trägt er alles sehr mild und freundlich und klagt fast nie [.]" (Oxford, [Sommer 1950]). Ende November 1950 zog der an Prostatakrebs erkrankte Wittgenstein zu seinem Arzt Edward Bevan: "Gewiß wissen Sie, daß es dem Herrn Wittgenstein gar nicht gut geht - aber daß [!] darf ich nur Ihnen sagen, weil Sie es schon wissen. Jetzt bleibt er hier in Cambridge bei seinem Arzt [.]. Es geht ihm besser als vor einigen Wochen; im Jänner war er sehr krank und hat ziemlich viel Schmerz gehabt. Er war immer sehr ausdauernd [.]" (Oxford, 13. März 1951). - Am 30. April 1951 benachrichtigte Anscombe per Telegramm Hänsel vom Tod Wittgensteins: "Wittgenstein ist gestern Abend gestorben Brief folgt." Im angekündigten undatierten Brief berichtet sie ausführlich über den Tod des Philosophen: "Herr Wittgenstein ist in der letzten Woche seines Lebens fast frei von Schmerz durch die Röntgenstrahlen-Behandlung geworden, aber er war zu schwach und hinfällig die geringste Krankheit zu überleben. Er hat ziemlich viel gearbeitet, eine geistige Activität lebte plötzlich wieder auf. Er schrieb weiter bis 27. April. An diesem Tag ist er spazieren gegangen, es ist in dieser Zeit plötzlich kalt gewesen (es war davor sehr warm) und er ist spazieren gegangen ohne sich warm genug anzuziehen. Er hat eine 'gastro-enteritis' bekommen [.] und ist nach 2 Tagen gestorben. [.] Am Samstag Abend, wissend daß er bald sterben würde, hat er es erlaubt, daß sein Arzt seine Freunde aus Dublin, Derby und Oxford zu ihm ruft und, so hat der Arzt uns gesagt, hat Freude daran gehabt, als er wüßte daß wir kamen. Wir alle sind zu ihm am Sonntag angekommen [.] Er war den ganzen Tag fast bewußtlos, während einige [!] Momente würde er von Zeit zu Zeit erwachen [.] aber er konnte nicht sprechen. Er wußte, so glaube ich, daß wir da waren. Er wollte immer, daß man die Hand haltet u. Artikel-Nr. 52797
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