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Die experimentelle Chemotherapie der Spirillosen (Syphilis, Rückfallfieber, Hühnerspirillose, Frambösie).

Ehrlich, Paul & Hata, Sahachiro

Erscheinungsdatum: 1910
Hardcover
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Beschreibung

Mit Beiträgen von H.J. Nichols, J. Inversen, Bitter u. Dreyer. - Berlin, Verlag von Julius Springer, 1910, 8°, VIII, 164 pp., 2 Bl.Anz., orig. Leinenband; kleinem Stempel auf Titel; feines Exemplar. First Edition! "The culminating achievement of Ehrlich's life was the discovery of Salvarsan, the 'magic bullet' that marks the beginning of chemotherapy. Early in his career, Ehrlich had performed an intensive series of experiments on the differential staining of bacteria, which would take up aniline dyes while the surrounding tissue remained unaffected. It was from the results of these experiments that Ehrlich eventually conceived his idea of a 'magic bullet', a specific drug to seek out and destroy invading micro organisms without harming the tissue. In 1905 Fritz Schaudinn discovered the spirochete of syphilis and H.W. Thomas and A.Breinl discovered that atoxyl, an arsenic derivative, was capable of curing rodents infected with Trypanosoma equinum, a micro organism that caused diseases similar to spirochetal infections in man. Acting upon those discoveries, Ehrlich and his assistants proceeded to synthesize and test hundreds of derivative compounds in the search for one that would kill the maximum number of spirochetes without damaging the organism. In 1909, with his assistant Sahachiro Hata, Ehrlich finally achieved success with his 606th experimental compound, the famous '606' patented under the name Salvarsan and later known as arsphenamine." "Ich möchte hier auch einen Vergleich mit der Chirurgie ziehen. Wohin würde es führen, wenn man an den Chirurgen die Forderung stellen wollte, daß er bei Erkrankungen nicht lebensgefährlicher Natur nur solche operative Eingriffe vornehmen dürfe, die absolut ungefährlich sind? Mit einem solchen Ansinnen würde die wunderbare Entwicklung der Chirurgie überhaupt mit einem Schlage unterbunden werden. Der Chirurg arbeitet mit dem stählernen, der Chemotherapeut mit dem chemischen Messer, womit er das Kranke vom Gesunden trennt. Es ist klar, daß ein Unterschied zwischen der therapeutischen Moral des Internisten und des Chirurgen nicht bestehen kann. Und wenn er tatsächlich doch existiert, so beruht das nur auf der Vorstellung, daß eine Medizin nicht schaden dürfe, während jedem bekannt ist, daß eine Operation stets Gefahren bieten kann. Aber, wie der Chirurg genau abwägt zwischen der Gefahr der Erkrankung und der Unfallsziffer der Operation, und wie er über diese Gefährdungsquotienten dem Patienten genau Auskunft geben kann, ebenso muß auch der Chemotherapeut dem Patienten sagen können, welche Unfallsmöglichkeiten bestehen und wie häufig sie Vorkommen können. Die Lösung dieser allerwichtigsten Aufgabe ist aber nur dann erreichbar, wenn sie von den verschiedensten Stellen an einem möglichst großen Krankenmaterial bearbeitet wird. Diese Gefährdungen und Übelstände, die bei der neuen Therapie zu gewärtigen sind, möchte ich nun in nachfolgendem kurz skizzieren. An erster Stelle sind es besonders Störungen gewesen, die durch die reizende Beschaffenheit der Substanz bedingt wurden und welche sich in besonders unangenehmer Form kundgaben durch starke Schmerzhaftigkeit und mehr oder weniger ausgedehnte Infiltrationen im Injektionsgebiet. ." p.140 Garrison & Morton No.2403; Heirs of Hippocrates No.1117; Dibner 136; Printing and the Mind of Man Nr. 402; Osler 1697; Waller 2707; D.S.B.; Norman 686; One hundred names famous in Urology. "With the introduction of Salversan for the treatment of syphilis in 1910 by Ehrlich and Hata syringes and cannulas have become part of general equipment of every doctor and so nearly a symbol of the medical profession." -cf. J.Schulte am Esch & M.Goerig: The Histroy of Anaesthesia, p.32 Sachs Nr. 125,180. Buchnummer des Verkäufers 1029

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Bibliografische Details

Titel: Die experimentelle Chemotherapie der ...

Erscheinungsdatum: 1910

Einband: Hardcover

Auflage: 1st Edition

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