The Spectator. Selected Essays. With an Introduction and Notes by Alex. Charles Ewald.

Verlag: Frederick Warne and Co., London and New York, 1891

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Fadengehefteter kaschierter Ganzleineneinband mit montiertem Rückenschild und farbigen Vorsätzen. Der Einband etwas berieben, am Rücken lichtgebleicht und lichtrandig, das Leinen an den Rückenrändern mit kleinen Fehlstellen bzw. mit Einrissen an den Gelenken (s. Foto) und an den Ecken durchgerieben, die Schnitte altersgemäß nachgedunkelt, Exlibris-Stempel verso Vorsatz, einzelne Seiten dezent randknickig oder mit kleinem Knick einer Ecke, zeitgenössischer Aufkleber einer Buchhandlung aus Hartford/ Conn. auf Nachsatz, innen ansonsten guter, der Einband in befriedigendem Erhaltungszustand. Buchdruck vom Bleisatz. The Spectator war eine täglich erscheinende Londoner Zeitung, 1711?12 gegründet von Joseph Addison und Richard Steele, die sich auf der Charterhouse School kennengelernt hatten. Eustace Budgell, ein Cousin von Addison, trug auch dazu bei. Die Erstausgabe erschien am 1. März 1711. Jede Nummer war etwa 2500 Wörter lang, die Originalserie bestand aus 555 Nummern. Sie wurden in sieben Bänden gesammelt. Die Zeitung wurde ohne Steele 1714 wiederbelebt und erschien sechs Monate lang dreimal die Woche. Diese neue Serie umfasste acht Bände. Trotz einer bescheidenen Auflage von etwa 3.000 Exemplaren wurde der Spectator viel gelesen; Addison schätzte die Leserschaft auf 60.000, etwa ein Zehntel der Bevölkerung Londons. Zeitgenössische Historiker und Literaturwissenschaftler halten diese Zahl nicht für übertrieben; die meisten Leser waren nicht selbst Abonnenten, sondern Besucher eines Kaffeehauses, wo die Zeitung auslag. Die Leser kamen aus allen Ständen, doch richtete sich die Zeitung vor allem an Englands aufstrebenden Mittelstand, große und kleine Kaufleute und Händler. Jürgen Habermas sieht den Spectator als wichtiges Mittel der "strukturellen Transformation der öffentlichen Sphäre", die sich im England des 18. Jahrhunderts vollzog. Diese Transformation, so argumentiert er, sei aus dem Bürgertum heraus entstanden, das sich eben gerade durch Publikationen wie den Spectator als Gruppe formierte. Offiziell war der Spectator politisch neutral, doch vertrat er eindeutig Werte und Interessen der Whigs. Die Politik der Tories wurde in der Figur Sir Roger de Coverleys, eines liebenswerten, aber etwas lächerlichen Landedelmannes, karikiert. Der Spectator blieb im späten 18. und 19. Jahrhundert eine beliebte Lektüre. Er wurde in achtbändigen Ausgaben verkauft. Sein Prosastil und die Kombination aus Moral, Lebensberatung und Unterhaltung galten als vorbildlich. Es gab weitere Zeitungsprojekte oder Diskussionszirkel, der Aufklärung verpflichtet, in Spanien und Italien, deren Anhänger üblicherweise ebenfalls mit dem englischen Wort "Spectators" bezeichnet werden. Alexander Charles Ewald (* 1842 in Jerusalem, Osmanisches Reich; ? 20. Juni 1891 in London, Großbritannien) war ein englischer Verwaltungsbeamter und Historiker. (Wikipedia) In deutscher Sprache. X, 469, (1) pages. 8° (135 x 197mm).…

Bestandsnummer des Verkäufers BN26368

Bibliografische Details

Titel
The Spectator. Selected Essays. With an Introduction and Notes by Alex. Charles Ewald.
Autor
Addison, Joseph; Steele, Richard, Sir; Ewald, Alex. (Alexander) Charles (Editor)
Verlag
Frederick Warne and Co., London and New York
Erscheinungsjahr
1891
Zustand
gut
Einband
Leinen
Auflage
Erste Aufl.
Artikelgewicht
510 Gramm

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