Leben auf Probe. Wie die Bühne zur Welt wird. - (=Edition Akzente).

Sprache: Deutsch

Verlag: München: Carl Hanser Verlag, 2009

3446234071 / 9783446234079

  • Erstausgabe
  • Softcover
  • Gebraucht
Alle Details anzeigen

Anbieter: BOUQUINIST, München, BY, DeutschlandBOUQUINIST

Verkäufer/-in mit 5 Sternen

Verkäufer:in bei ZVAB seit 12. Februar 2002

Softcover

Zustand: Gebraucht - Wie neu

EUR 8,00

EUR 80,00 Versand 
Versand von Deutschland nach USA

Anzahl: 1 verfügbar

In den Warenkorb
30 Tage kostenlose Rückgabe

Artikelbeschreibung des Verkäufers

155 (5) Seiten. 20 cm. Umschlag: Peter Andreas Hassepien. Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Beiliegend eine Zeitungsrezension "Keuscher Junker der Lebensschule" von Christopher Schmidt in der SZ über vorliegendes Buch. Aus der Bibliothek von Dr. Beate Kayser, der vormaligen Feuilletonchefin der Münchner TZ.Was geschieht in den Wochen und Monaten vor einer Theateraufführung? Welchen Wesenswandel vollziehen Menschen, die plötzlich als "Hamlet" oder "Lady Macbeth" erscheinen? Wie entsteht dieses Leben auf Probe? Thomas Oberender untersucht die Bedingungen der Faszination fürs Theater. Er steht mit Schauspielern auf der Bühne: Von der ersten Textlektüre bis zur Aufführung, von der Sekunde, da ein Text in einem Schauspieler "ankommt", bis zu dem Moment, wo er ihm Ausdruck verleihen kann, folgt der Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele dem Prozess der Anverwandlung einer Figur. Es gibt kein Buch über das Theater, das so anschaulich und genau die flüchtige Kunst des Spiels beschreibt. - Thomas Oberender (* 11. Mai 1966 in Jena) ist ein deutscher Autor und Dramaturg. Werdegang - Ausbildung: Thomas Oberender ist Sohn einer Psychoanalytikerin und eines Tierarztes. Er studierte nach seiner Berufsausbildung und seinem Abitur (1985) in Weimar sowie seinem Dienst in der Nationalen Volksarmee an der Humboldt-Universität zu Berlin Theaterwissenschaften und parallel an der Universität der Künste Berlin Szenisches Schreiben. An der Humboldt-Universität promovierte er 1999 mit einer Arbeit über Botho Strauß. Salzburger Festspiele (20072011): Von 2007 bis 2011 leitete Oberender das Schauspielprogramm der Salzburger Festspiele. Er öffnete das Schloss Leopoldskron wieder für Festspielproduktionen und war unter anderem verantwortlich für die Programmreihen Dichter zu Gast, Blicke ins innere Österreich sowie Young Directors Project. Im Zuge seiner Beschäftigung kam es zu Auseinandersetzungen mit dem dortigen Intendanten Jürgen Flimm. Oberender bezeichnete Flimm als Despot, Flimm nannte die Vorwürfe haltlose Diffamierungen. Berliner Festspiele (20122020): Von 2012 bis 2020 war Oberender Intendant der Berliner Festspiele. In dieser Funktion leitete er seit 2016 die von ihm gegründete Programmreihe Immersion. Oberender regte die Entstehung der interdisziplinären Formate Schule der Distanz (2016), Limits of Knowing (2017) und Into Worlds Das Handwerk der Entgrenzung (2018) an. Die von ihm in Kooperation mit dem Planetarium Hamburg konzipierte Reihe The New Infinity öffnete seit 2018 Planetarien für Künstler des digitalen Zeitalters. 2018 konzipierte Oberender mit Tino Seghal die Ausstellung Welt ohne Außen. Immersive Räume seit den 60er Jahren. Ebenfalls 2018 berief er, zusammen mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters, Stephanie Rosenthal zur neuen Direktorin des Martin Gropius Baus in Berlin. 2019 konzipierte Oberender gemeinsam mit weiteren Kuratoren den Palast der Republik im Gropius-Bau als einen Palast der Gegenerzählungen anlässlich des dreißigsten Jubiläums der Maueröffnung. Oberender arbeitete im Rahmen seiner Tätigkeit für die Berliner Festspiele mit Künstlern wie Ed Atkins, Vegard Vinge/Ida Müller, Jonathan Meese, Ilya Khrzhanovsky und Philippe Parreno zusammen. Während einer Aufführung des Theaterstückes 89/90 durch das Schauspiel Leipzig sorgte Oberender 2017 offenbar kurzfristig für die Streichung des Wortes Neger, das ein Neonazi sowohl in Peter Richters Romanvorlage wie auch in der Bühnenfassung benutzt und von der Hauptfigur kritisiert wird. Ein Schauspieler sagte statt des Wortes beep (Anspielung auf Bleeping). Regisseur Roger Vontobel sprach daraufhin von Zensur. Von Dezember 2021 bis Mai 2022 berichteten verschiedenen Medien über von Mitarbeitern der Berliner Festspiele geäußerte Kritik am Führungsverhalten Oberenders sowie von Arbeitsüberlastung der Mitarbeiter. Oberender bestritt die Vorwürfe; über den Betriebsrat hätten ihn nie Beschwerden über seinen Führungsstil erreicht, zudem wäre er bei Überlastung.…

Bestandsnummer des Verkäufers 75665

Titel
Leben auf Probe. Wie die Bühne zur Welt wird. - (=Edition Akzente).
Autor
Oberender, Thomas:
Verlag
München: Carl Hanser Verlag
Erscheinungsjahr
2009
Zustand
Wie neu
Schutzumschlag
Schutzumschlag
Einband
Illustrierte Klappenbroschur.
Sprache
Deutsch
ISBN-10
3446234071
ISBN-13
9783446234079
Auflage
Erstausgabe.
Artikelgewicht
215 Gramm
Verkäuferkataloge
Theater

BOUQUINIST

München, BY, Deutschland

Verkäufer/-in mit 5 Sternen

Verkäufer:in bei ZVAB seit 12. Februar 2002

Versandkosten von Deutschland nach USA

Artikel14 bis 20 Werktage8 bis 14 Werktage
Erster ArtikelEUR 80,00EUR 115,00
Die Versandzeiten werden von den Verkäuferinnen und Verkäufern festgelegt. Sie variieren je nach Versanddienstleister und Standort. Sendungen, die den Zoll passieren, können Verzögerungen unterliegen. Eventuell anfallende Abgaben oder Gebühren sind von der Käuferin bzw. dem Käufer zu tragen. Die Verkäuferin bzw. der Verkäufer kann Sie bezüglich zusätzlicher Versandkosten kontaktieren, um einen möglichen Anstieg der Versandkosten für Ihre Artikel auszugleichen.

Zahlungsarten

  • Visa
  • Mastercard
  • American Express
  • Carte Bleue
  • Apple Pay
  • Google Pay
  • PayPal
  • Rechnung
  • Vorauskasse

Spezialisierung

Literatur, Lyrik, Kunst, Science Fiction, Psychologie, Krimis, Geistewissenschaften, Philosophie, Geschichte, Soziologie