Buch. Zustand: Neu. Neuware - Der 1962 erschienene Briefwechsel Stefan Georges mit Friedrich Gundolf erfährt durch diese Publikation eine unentbehrliche Ergänzung: zum ersten Mal kommt hier die Frau, um deretwillen Friedrich Gundolf die Trennung von seinem Meister auf sich nahm, selbst zu Wort mit zwei während des letzten Krieges in England verfassten Manuskripten über ihre Persönlichen Begegnungen mit George und Rilke und über Georges Verhältnis zur nationalsozialistischen Ideologie.Anhand dieser und anderer bisher unveröffentlichten Dokumente des Friedrich Gundolf-Archivs der Universität London analysiert Lothar Helbing in einem einleitenden Aufsatz die Rolle »Ellis« in der tragischen Auseinandersetzung Stefan Georges mit seinem ersten und vielleicht bedeutendsten Schüler.Publikation der Stiftung Castrum Peregrini.
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Buch. Zustand: Neu. Neuware - Zu einem Zeitpunkt, da man den künstlerischen Rang Georgescher Gedichte nicht mehr bestreitet, doch jeder das bekämpft, was er sich eben unter Georges »Weltanschauung« vorstellt, wird hier ein authentischer Text vorgelegt von einer Frau, die jahrzehntelang eng mit dem Dichter befreundet war.In sieben Kapiteln, die sich u.a. mit seiner »Diesseitslehre«, mit »Mensch und Erde«, »Wissen, Glaube und Zauber« befassen, entsteht ein Denkbild Georges und eine Bild Georgeschen Denkens. Das Buch ist das letzte reife Ergebnis einer langen geistigen Auseinandersetzung. Edith Landmann studierte in den 1890er Jahren Marx und Kautzky und machte soziologische Recherchen, sie befasste sich mit experimenteller Psychologie, hörte bei Dessoir und Simmel und war mit Rudolf Borchardt befreundet. 36-jährig begegnete sie Stefan George und blieb ihm dann zeitlebens persönlich verbunden. Der Reichtum ihrer Gespräche mit Stefan George liegt seit 1963 dokumentiert vor. Nachdem sie auf dem Boden der Husserlschen Phänomenologie ihr philosophisches Hauptwerk Die Transzendenz des Erkennes und dann eine Lehre vom Schönen geschrieben hatte, arbeitete sie bis zu ihrem Tode an der hier zum ersten Mal veröffentlichten Gesamtdeutung des Georgeschen Ethos.Klassisch in der Gesinnung, aufklärerisch im Standort, schreibt Edith Landmann einen stillen, auf Sensation bewusst verzichtenden Stil. In der Reihe geistig bedeutender jüdischer Frauen, wie Simone Weil, Edith Stein, Gertrud Kantorowicz, Margarete Susman, hat auch sie einen unbezweifelt ersten Platz.Publikation der Stiftung Castrum Peregrini, bereits 1971 in Amsterdam erschienen.
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Buch. Zustand: Neu. Neuware - Aus Fehlern lernen: Einblicke in unterschiedliche Fehlerkulturen von der Philosophie über den Tanz und die Literaturwissenschaft bis zur Mathematik.Lange galten Fehlleistungen - ob in der Alltagswelt, in den Künsten oder den Wissenschaften - grundsätzlich als Versagen, durch das Qualität gemindert, Vertrauen erschüttert, die Planung beeinträchtigt werde. Inzwischen hat man sich auf eine Fehlerkultur besonnen, die Unterlassungen, Missachtungen, Übertretungen oder Selbsttäuschungen nicht mehr primär mit Sanktionen belegt, sondern sie nach ihrem Innovationspotenzial befragt. Heute ist die Fehlertoleranz so ausgeprägt, dass das Scheitern als mögliche Chance für neues Gelingen und ungeplanten Erfolg anerkannt werden kann. Aus dem Inhalt:Ottmar Ette: Alexander von Humboldt oder das Glück, niemals anzukommenPhilipp Sarasin: Fehler und Vollkommenheit. Über Darwins »Origin of Species«Gabriele Brandstetter: Fehltritte im Tanz, Lücken in der Choreographie Alexander Honold: Der Erzähler als Fehler. Zu den Auftrittsbedingungen einer unzurechnungsfähigen InstanzChristina Viragh: Fehlerschleife, mehr oder weniger schöpferisch Hans Ulrich Reck: Fehl(er)leistungen - Diversa Moralia zu Alltäglichkeit und Medialität von EntstellungenFelix Philipp Ingold: 2 x 2 = 5 - Künstlerische Vernunftkritik im russischen ModernismusChrista Meyenberger, Marianne Ortner und André L. Blum: Der medizinische Irrtum. Vom menschlichen Versagen zum Fehler im System.
Buch. Zustand: Neu. Neuware - Der vollständig edierte Briefwechsel ist mit einem ausführlichen Kommentar versehen. Die Einleitung des Herausgebers stellt den zeitgeschichtlichen Kontext her und skizziert eine der bis heute am heftigsten umstrittenen Figuren des George-Kreises.Der Zugang zu Leben und Werk Stefan Georges führt bis heute über jene Publikationen, deren Entstehen der Dichter zum Teil persönlich überwachte. Das hat es nicht immer leicht gemacht, zwischen George selbst und de oft emphatischen Huldigungen seines Kreises zu unterscheiden. Dies zeigt schon der Streit um Friedrich Wolters' Stefan George und die Blätter für die Kunst (1930).Über Georges Anetil am Zustandekommen dieser gleichsam offiziellen Darstellung seines Lebenswerkes wurde viel spekuliert. Mit um so größerer Spannung erwartet man seit längerem die Publikation der über ein Vierteljahrhundert sich erstreckenden Korrespondenz zwischen dem Dichter und seinem Historiographen.Die Figur von Friedrich Woltert(1876-1930) blieb, im Unterschied etwa zu Friedrich Gundolf oder Max Kommerell, immer ein wenig blass. Es ist nicht einmal gesichert, dass Wolters dem Dichter tatsächlich 1904 zum ersten Mal begegnete. Aber so vorbehaltlos er sich nach diesem für ihn einschneidenden Erlebnis auch in den Dienst Georges stellte - Herrschaft und Dienst hatte Wolters bezeichnenderweise seine erste Schrift über den Dichter genannt -, der Briefwechsel dokumentiert, dass Freundschaft und Werkgemeinschaft alles andere als konfliktfrei waren. Besonders bei Beginn des Ersten Weltkrieges prallten die Gegensätze aufeinander: hier der im Feld stehende begeisterte Soldat, national verblendet wie die meisten seiner Generation, dort der sorgenvolle Mahner, der zu den wenigen zählte, die in diesem Krieg keine Lösung sahen. Über die Themen hinaus, auf die beide Briefpartner immer wieder zurückkommen - Geschichtswissenschaft, Pädagogik, Dichtung -, gewährt die Korrespondenz überraschende Einblicke in die inneren Strukturen des George-Kreises.Der vollständig editierte Briefwechsel ist mit einem ausführlichen Kommentar versehen. Die Einleitung des Herausgebers Michael Philipp stellt den zeitgeschichtlichen Kontext her und skizziert mit Friedrich Wolters eine der bis heute am heftigsten umstrittenen Figuren aus dem Freundeskreis Stefan Georges.Publikation der Stiftung Castrum Peregrini, bereits 1998 in Amsterdam erschienen.
Sprache: Deutsch
Verlag: Wallstein Verlag Gmbh Jul 2008, 2008
ISBN 10: 3892449619 ISBN 13: 9783892449614
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware -Mit Fug und Recht kann man ihn einen Mythos nennen, den bekanntesten spanischen Lyriker und Dramatiker des 20. Jahrhunderts: Federico García Lorca (1898-1936). Zu diesem Mythos haben nicht nur die Themen, die sein Werk bestimmen - der Flamenco, die Zigeuner oder die Stadt New York - beigetragen; ebenso faszinierend ist die Vielseitigkeit seines Werks, in dem in der Dramatik das experimentelle Theater neben der realistisch-prosaischen Tragödie steht, während in seiner Lyrik sowohl das impressionistische Gedicht wie auch eine kühne, sich der Interpretation verschließende Bildersprache Platz finden. Prägend für den Mythos Lorca war schließlich auch die schillernde Persönlichkeit des Dichters sowie die Tatsache, dass er kurz nach Ausbruch des Bürgerkriegs von Falangisten ermordet wurde und sein Werk in Francos Spanien verfemt war.Diese Edition ist eine Neuauflage von Heinrich Enrique Becks lange vergriffener Übersetzung der Gedichte Lorcas, die den andalusischen Dichter im deutschsprachigen Raum bekannt machte. Die zweisprachige Ausgabe lädt ein zu einer Re-Lektüre der wirkungsmächtigen, über ein halbes Jahrhundert einzig autorisierten Übertragung des Lorca'schen Werkes.Der Anhang bietet kurze Einführungen zu den einzelnen Gedichtzyklen, Kommentare zur Beck'schen Übersetzung sowie Nachwort und Register.Wallstein Verlag GmbH, Geiststraße 11, 37073 Göttingen 748 pp. Deutsch, Spanisch.
Sprache: Deutsch
Verlag: Wallstein Verlag Gmbh Jul 2008, 2008
ISBN 10: 3892449619 ISBN 13: 9783892449614
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware - Lange vergriffen, nun erstmals auch zweisprachig: García Lorcas Gedichte in ihrer klassischen Übersetzung.Mit Fug und Recht kann man ihn einen Mythos nennen, den bekanntesten spanischen Lyriker und Dramatiker des 20. Jahrhunderts: Federico García Lorca (1898-1936). Zu diesem Mythos haben nicht nur die Themen, die sein Werk bestimmen - der Flamenco, die Zigeuner oder die Stadt New York - beigetragen; ebenso faszinierend ist die Vielseitigkeit seines Werks, in dem in der Dramatik das experimentelle Theater neben der realistisch-prosaischen Tragödie steht, während in seiner Lyrik sowohl das impressionistische Gedicht wie auch eine kühne, sich der Interpretation verschließende Bildersprache Platz finden. Prägend für den Mythos Lorca war schließlich auch die schillernde Persönlichkeit des Dichters sowie die Tatsache, dass er kurz nach Ausbruch des Bürgerkriegs von Falangisten ermordet wurde und sein Werk in Francos Spanien verfemt war. Diese Edition ist eine Neuauflage von Heinrich Enrique Becks lange vergriffener Übersetzung der Gedichte Lorcas, die den andalusischen Dichter im deutschsprachigen Raum bekannt machte. Die zweisprachige Ausgabe lädt ein zu einer Re-Lektüre der wirkungsmächtigen, über ein halbes Jahrhundert einzig autorisierten Übertragung des Lorca'schen Werkes. Der Anhang bietet kurze Einführungen zu den einzelnen Gedichtzyklen, Kommentare zur Beck'schen Übersetzung sowie Nachwort und Register.
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Buch. Zustand: Neu. Neuware - Ernst Gundolf galt im George-Kreises als »Weisheitsrat«, auf dessen philosophisches und künstlerisches Urteil man viel hielt. Dabei lebte er zurückgezogen und beinah asketisch. Dichten, Zeichnen und Malen gehörten zu seiner meditativen Lebensführung.Ernst Gundolf hat bis zu seiner Emigration im Juli 1939 im Darmstädter Elternhaus gewohnt. Nachdem er nach der Reichpogromnacht für sechs Wochen ins KZ Buchenwald gekommen war, verhalfen ihm Freunde im letzten Moment zur Flucht ins Londoner Exil. Er starb eine Woche nach Kriegsende an den Spätfolgen eines Unfalls.Ernst Gundolf galt innerhalb des George-Kreises als »Weisheitsrat«, auf dessen philosophisches und künstlerisches Urteil man viel hielt. Dabei lebte er zurückgezogen in beinah asketischer Bescheidung, so dass ihn Zeitgenossen wie Nachwelt kaum wahrnahmen.Seit seiner Jugend gehörte das Zeichnen und Malen zu seiner meditativen Lebensführung. Seine Zeichenkunst entwickelte sich zu einer Technik der Reduktion und Verdichtung, die besonders auf dem Gebiet der Landschaftsgraphik Originalität und hohe Qualität erreichte.Die Buchausgabe lässt Ernst Gundolf in seinen Briefen, Gedichten und Aufsätzen selbst zu Wort kommen, bringt Zeugnisse über seine Person und sein Werk und stellt ihn vor allem als eigenständigen Zeichner vor.Publikation der Stiftung Castrum Peregrini, bereits 2006 in Amsterdam erschienen.
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Sonstige Video. Zustand: Neu. Neuware - Karl Wolfskehl und Friedrich Gundolf waren nahe Freunde des Dichters Stefan George. Dieser Briefwechsel vertieft und erweitert das Bild ihrer dichterischen Freundschaft. In ungewohnt vertrautem Umgangston nimmt der Leser teil am Entstehen ihrer Werke.Publikation der Stiftung Castrum Peregrini.
Sprache: Deutsch
Verlag: Wallstein Verlag Gmbh Jul 2008, 2008
ISBN 10: 3892449619 ISBN 13: 9783892449614
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Buch. Zustand: Neu. Neuware -Mit Fug und Recht kann man ihn einen Mythos nennen, den bekanntesten spanischen Lyriker und Dramatiker des 20. Jahrhunderts: Federico García Lorca (1898-1936). Zu diesem Mythos haben nicht nur die Themen, die sein Werk bestimmen - der Flamenco, die Zigeuner oder die Stadt New York - beigetragen; ebenso faszinierend ist die Vielseitigkeit seines Werks, in dem in der Dramatik das experimentelle Theater neben der realistisch-prosaischen Tragödie steht, während in seiner Lyrik sowohl das impressionistische Gedicht wie auch eine kühne, sich der Interpretation verschließende Bildersprache Platz finden. Prägend für den Mythos Lorca war schließlich auch die schillernde Persönlichkeit des Dichters sowie die Tatsache, dass er kurz nach Ausbruch des Bürgerkriegs von Falangisten ermordet wurde und sein Werk in Francos Spanien verfemt war.Diese Edition ist eine Neuauflage von Heinrich Enrique Becks lange vergriffener Übersetzung der Gedichte Lorcas, die den andalusischen Dichter im deutschsprachigen Raum bekannt machte. Die zweisprachige Ausgabe lädt ein zu einer Re-Lektüre der wirkungsmächtigen, über ein halbes Jahrhundert einzig autorisierten Übertragung des Lorca'schen Werkes.Der Anhang bietet kurze Einführungen zu den einzelnen Gedichtzyklen, Kommentare zur Beck'schen Übersetzung sowie Nachwort und Register. 748 pp. Deutsch, Spanisch.