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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Geschichte ist Diskurs, Methode der Weg zum wissenschaftlichen Diskurs. Geschichte ist die Wissenschaft des Werdens, auch des Werdens komplexer menschlicher Gesellschaften. Das Buch richtet sich an Vertreter dieses besonderen Geschichtszweigs, an Humanhistoriker. Es handelt vom Begriff 'Geschichte', vom Inhalt der Geschichtswissenschaft, von ihrem Material- und Formalobjekt, den Etappen der historischen Analyse, den daraus resultierenden Kenntnissen, dem historischen Wissen und dem historischen Bewusstsein.Ein abschliessender Exkurs widmet sich der Geschichtssakralisierung: der Substitution des traditionellen Gottes- durch den modernen Geschichtsglauben.
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Buch. Zustand: Neu. Neuware - Das Frauenkloster St. Andreas in Engelberg stand in der historischen Forschung bis in die jüngste Zeit ganz im Schatten des Männerklosters. Das Verdienst, den Konvent von St. Andreas für die heutige Forschung neu entdeckt zu haben, kommt Elsanne Gilomen-Schenkel zu. Über 500 Namen mittelalterlicher Schwestern hat sie im Rahmen ihrer Arbeit für den Benediktinerband der 'Helvetia sacra' aus den nekrologischen Quellen eruiert. Das Verhältnis des erstaunlich grossen Frauenkonvents zu dem viel kleineren Männerkonvent definiert sie nach dem Muster der Doppelklöster, das dem Abt die alleinige Verantwortung für alle Belange der weiblichen Kommunität zuschreibt.Die vorliegenden Untersuchungen haben zum Ziel, anhand des Quellenmaterials die Geschichte des Engelberger Frauenkonvents in neuer Perspektive darzustellen. Im Ergebnis erweist sich St. Andreas - im Widerspruch zu den bisherigen Vorstellungen - als eine erstaunlich eigenständige Institution,die allerdings ohne massive Eingriffe von aussen diesen Status kaum je hätte erreichen können. Dieser Sachverhalt gibt wiederum Anlass, das ausserordentlich weit gespannte Beziehungsnetz des Frauenklosters unter dem geografischen, sozialen und politischen Aspekt auf der Basis der nekrologischen und urkundlichen Quellen zu rekonstruieren, was bisher noch nicht versucht worden ist.
Buch. Zustand: Neu. Neuware - 'Freiheit' war für Emilie Paravicini-Blumer (1808-1885) das Losungswort, mit dem sie gegen ihre Verheiratung mit einem geistig beschränkten Mann protestierte, den Unabhängigkeitskampf der Polen unterstützte und das therapeutische Monopol der Ärzte zu Fall brachte. 'Gleichheit' war der Ausgangspunkt von Josephine Stadlins (1806-1875) Forderung nach einem gesamtschweizerischen Lehrerinnenseminar, ihrer Einmischung in die öffentlichen Schuldebatten und ihrer Ansprüche als pädagogisch und historisch versierte Privatgelehrte. Ausgehend von einem reichen Fundus an persönlichen Briefen ermöglichen die zwei Biografien eine facettenreiche Annäherung an die Geschichte des liberalen Aufbruchs in Europa. Sie verknüpfen die Formierung des Schweizer Nationalstaats mit den Innenwelten und Handlungstaktiken von Bildungsbürgerinnen und weisen so über deren individuelle Erfahrungen hinaus. Das Verbindende ist das gesellschaftliche Milieu, in der Frage der Existenzsicherung von Frauen zeigen sich jedoch in den beiden Biografien grundlegende Unterschiede: Der Tradition der arrangierten Ehe steht die zukunftweisende berufliche Ausbildung und Erwerbstätigkeit gegenüber.
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Sonstige Video. Zustand: Neu. Neuware - Die Geschichte Ringiers ist ohne Zweifel ein Erfolgskapitel der Schweizer Wirtschafts- und Mediengeschichte. 'Schweizer Illustrierte', 'Blick' oder 'Cash' können heute als Meilensteine gelten, die den Schweizer Journalismus im 20. Jahrhundert geprägt und die Branche verändert haben. Doch der Aufstieg Ringiers verlief keineswegs kontinuierlich. Wie bei keinem anderen Unternehmen sind mit dem Namen und seinen publizistischen Produkten in der öffentlichen Wahrnehmung beispielloser Erfolg, aber auch Pleiten, Skandale und Affären verbunden.Peter Meier und Thomas Häussler liefern erstmals eine umfassende, wissenschaftlich fundierte und kritische Analyse dieser wechselvollen 175-jährigen Unternehmensgeschichte. Sie beleuchten dabei jene ganz spezifische Unternehmenskultur und -identität, die über mehrere Verleger- und Journalistengenerationen hinweg gewachsen ist und Ringier bis heute prägt. Dazu zeichnen die Autoren die Entwicklung des Medienhauses auf unternehmerischer und publizistischer Ebene bis in die Gegenwart anschaulich nach.