Sprache: Französisch
Verlag: Chronos Verlag Aug 2025, 2025
ISBN 10: 3905315955 ISBN 13: 9783905315950
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Der Begriff der wirtschaftlichen Dependenz wurde in den 1960er- Jahren populär, um die ungleichen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Industrieländern und 'Entwicklungsländern' anzuprangern.Obwohl die Dependenztheorien eine kritische Lesart der Globalisierung anregten, indem sie asymmetrische Machtbeziehungen in den Mittelpunkt der Analyse stellten, beschränkten sie sich häufig auf das Verständnis makroökonomischer Phänomene. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Aufkommen des Washington Consensus in den 1990er-Jahren verlor das Konzept der Dependenz an Bedeutung. Diese Ausgabe versteht sich als Einladung an Historiker\*innen, das Konzept wieder aufzugreifen, um eine kritische Reflexion über die Folgen der wirtschaftlichen Integration in verschiedenen Epochen anzuregen. Die Beiträge hinterfragen und erweitern die traditionelle Verwendung des Dependenzbegriffs, indem sie die komplexen Interdependenzen zwischen mikro- und makroökonomischen Phänomenen aufzeigen oder die teleologische Sicht wirtschaftlicher Entwicklung nuancieren. Das Konzept der Dependenz wird auf eine Vielzahl von Regionen und historischen Kontexten angewandt.GVA Goettingen, Anna-Vandenhoeck-Ring 36, 37081 Göttingen 184 pp. Französisch, Deutsch.
Sprache: Französisch
Verlag: Chronos Verlag Aug 2025, 2025
ISBN 10: 3905315955 ISBN 13: 9783905315950
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Der Begriff der wirtschaftlichen Dependenz wurde in den 1960er- Jahren populär, um die ungleichen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Industrieländern und «Entwicklungsländern» anzuprangern.Obwohl die Dependenztheorien eine kritische Lesart der Globalisierung anregten, indem sie asymmetrische Machtbeziehungen in den Mittelpunkt der Analyse stellten, beschränkten sie sich häufig auf das Verständnis makroökonomischer Phänomene. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Aufkommen des Washington Consensus in den 1990er-Jahren verlor das Konzept der Dependenz an Bedeutung. Diese Ausgabe versteht sich als Einladung an Historiker\*innen, das Konzept wieder aufzugreifen, um eine kritische Reflexion über die Folgen der wirtschaftlichen Integration in verschiedenen Epochen anzuregen. Die Beiträge hinterfragen und erweitern die traditionelle Verwendung des Dependenzbegriffs, indem sie die komplexen Interdependenzen zwischen mikro- und makroökonomischen Phänomenen aufzeigen oder die teleologische Sicht wirtschaftlicher Entwicklung nuancieren. Das Konzept der Dependenz wird auf eine Vielzahl von Regionen und historischen Kontexten angewandt.
Buch. Zustand: Neu. Neuware -Freiheitsentzüge, die sich gegen Erwachsene richteten, wurden in der liberalen Schweiz nicht nur aufgrund strafrechtlicher Verurteilungen angeordnet. Vielmehr waren 'Anstaltseinweisungen' seit dem 19. Jahrhundert wichtiger Teil der Sozialpolitik. Diese sogenannten administrativen Versorgungen sind als Produkt demokratischer Herrschaftspraxis zu verstehen und waren mit der Einführung der fürsorgerischen Freiheitsentziehung (FFE) 1981 keineswegs beendet.Das FFE-Gesetz von 1981 unterband weder die armenrechtliche Tradition, noch führte es zu grundsätzlichen rechtsstaatlichen Reformen. Mit Blick auf die Rechtspraxis im Kanton Zug analysiert die Autorin, wie administrative Einweisungen in Arbeitserziehungsanstalten 1940-1985 legitimiert wurden. Dazu zählten der Vorwurf der fehlenden Leistungsbereitschaft und der Glaube an die Erziehbarkeit der Betroffenen ebenso wie Denunziationen aus dem sozialen Umfeld. Das 'partnerschaftliche' Selbstverständnis der neu aufgekommenen sozialen Arbeit änderte wenig daran, dass eine Voraussetzung für die Entlassung aus der Zwangsmassnahme in der Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen bestand. Die in der Studie sichtbar gemachten Kontinuitätslinien der assimilierenden Praxis verändern nichts weniger als den Blick auf verdrängte Aspekte der schweizerischen Demokratie.GVA Goettingen, Anna-Vandenhoeck-Ring 36, 37081 Göttingen 232 pp. Deutsch.
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware - Freiheitsentzüge, die sich gegen Erwachsene richteten, wurden in der liberalen Schweiz nicht nur aufgrund strafrechtlicher Verurteilungen angeordnet. Vielmehr waren «Anstaltseinweisungen» seit dem 19. Jahrhundert wichtiger Teil der Sozialpolitik. Diese sogenannten administrativen Versorgungen sind als Produkt demokratischer Herrschaftspraxis zu verstehen und waren mit der Einführung der fürsorgerischen Freiheitsentziehung (FFE) 1981 keineswegs beendet.Das FFE-Gesetz von 1981 unterband weder die armenrechtliche Tradition, noch führte es zu grundsätzlichen rechtsstaatlichen Reformen. Mit Blick auf die Rechtspraxis im Kanton Zug analysiert die Autorin, wie administrative Einweisungen in Arbeitserziehungsanstalten 1940-1985 legitimiert wurden. Dazu zählten der Vorwurf der fehlenden Leistungsbereitschaft und der Glaube an die Erziehbarkeit der Betroffenen ebenso wie Denunziationen aus dem sozialen Umfeld. Das «partnerschaftliche» Selbstverständnis der neu aufgekommenen sozialen Arbeit änderte wenig daran, dass eine Voraussetzung für die Entlassung aus der Zwangsmassnahme in der Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen bestand. Die in der Studie sichtbar gemachten Kontinuitätslinien der assimilierenden Praxis verändern nichts weniger als den Blick auf verdrängte Aspekte der schweizerischen Demokratie.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Nadezda (illustrator). Neuware.
Sprache: Französisch
Verlag: Chronos Verlag Aug 2025, 2025
ISBN 10: 3905315955 ISBN 13: 9783905315950
Anbieter: Books-by-Floh, Paderborn, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Der Begriff der wirtschaftlichen Dependenz wurde in den 1960er- Jahren populär, um die ungleichen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Industrieländern und 'Entwicklungsländern' anzuprangern.Obwohl die Dependenztheorien eine kritische Lesart der Globalisierung anregten, indem sie asymmetrische Machtbeziehungen in den Mittelpunkt der Analyse stellten, beschränkten sie sich häufig auf das Verständnis makroökonomischer Phänomene. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR und dem Aufkommen des Washington Consensus in den 1990er-Jahren verlor das Konzept der Dependenz an Bedeutung. Diese Ausgabe versteht sich als Einladung an Historiker\*innen, das Konzept wieder aufzugreifen, um eine kritische Reflexion über die Folgen der wirtschaftlichen Integration in verschiedenen Epochen anzuregen. Die Beiträge hinterfragen und erweitern die traditionelle Verwendung des Dependenzbegriffs, indem sie die komplexen Interdependenzen zwischen mikro- und makroökonomischen Phänomenen aufzeigen oder die teleologische Sicht wirtschaftlicher Entwicklung nuancieren. Das Konzept der Dependenz wird auf eine Vielzahl von Regionen und historischen Kontexten angewandt. 184 pp. Deutsch, Französisch.
Buch. Zustand: Neu. Neuware -Freiheitsentzüge, die sich gegen Erwachsene richteten, wurden in der liberalen Schweiz nicht nur aufgrund strafrechtlicher Verurteilungen angeordnet. Vielmehr waren 'Anstaltseinweisungen' seit dem 19. Jahrhundert wichtiger Teil der Sozialpolitik. Diese sogenannten administrativen Versorgungen sind als Produkt demokratischer Herrschaftspraxis zu verstehen und waren mit der Einführung der fürsorgerischen Freiheitsentziehung (FFE) 1981 keineswegs beendet.Das FFE-Gesetz von 1981 unterband weder die armenrechtliche Tradition, noch führte es zu grundsätzlichen rechtsstaatlichen Reformen. Mit Blick auf die Rechtspraxis im Kanton Zug analysiert die Autorin, wie administrative Einweisungen in Arbeitserziehungsanstalten 1940-1985 legitimiert wurden. Dazu zählten der Vorwurf der fehlenden Leistungsbereitschaft und der Glaube an die Erziehbarkeit der Betroffenen ebenso wie Denunziationen aus dem sozialen Umfeld. Das 'partnerschaftliche' Selbstverständnis der neu aufgekommenen sozialen Arbeit änderte wenig daran, dass eine Voraussetzung für die Entlassung aus der Zwangsmassnahme in der Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen bestand. Die in der Studie sichtbar gemachten Kontinuitätslinien der assimilierenden Praxis verändern nichts weniger als den Blick auf verdrängte Aspekte der schweizerischen Demokratie. 232 pp. Deutsch.