Hardcover. Zustand: Fair. Farbtonänderung; Riss größer als 1 cm. Die Polizeiküche oder Der Mensch verlöscht wie ein Licht - bk55; Büchergilde Gutenberg; John McGahern; Paperback; 1978.
Hardcover. Zustand: As New. Leichte Kratzer / Abnutzungen / Druckstellen. Ernst Fischers Lebenskurve, die er hier mit bestechender Ehrlichkeit und präziser Objektivität nachzeichnet, ist gleichzeitig die Fieberkurve des 20. Jahrhunderts: Wir erleben den Kampf, die Irrtümer und die Verzweiflungen eines Menschen, der keineswegs auszog, seine Zeit in die Schranken zu fordern, der vielmehr ein sensibler, genießender, der Kunst und ihrer Analyse zugewandter Mann war. Aber eben aus dieser Sensibilität heraus, aus intellektueller Redlichkeit stellte er sich der Forderung seiner Zeit. Selten ist die Zeit des Untergangs der k. u. k. Welt, ist der Kampf um ein demokratisches Österreich zwischen Hitler und Mussolini so spannungsreich geschildert worden. Für eine Generation, die all dies kaum vom Hörensagen kennt, wird hier die Entwicklung eines geistigen Freischärlers zum Sozialdemokraten und zum Kommunisten als ein Stück Geschichte erzählt. Ernst Fischers Bericht von den Jahren in der Sowjetunion schließlich ist schlichtweg sensationell; es sind keine «Enthüllungen» im Sinne der namentlichen Denunziation, wenn ihm auch glänzende Porträts von Gefährten und Mitkämpfern wie Togliatti, Dimitroff oder Herbert Wehner gleichsam «unterlaufen». Aber es ist der Bericht eines unkorrumpierten, fast naiven Mannes, der Faschismus und Diktatur floh und in die Apparatur der stalinistischen Diktatur geriet, düster, fremd, nicht greifbar, kaum definierbar.
Softcover. Zustand: Fine. Leichte Rillen / Abschurfungen / Risse / Knicke. Die 316 Karten in Endlosung zeigen die Zerstorung wichtiger judischer Gemeinden in Europa sowie Widerstandsaktionen, Flucht- und Rettungswege und das Schicksal von Individuen. Ziel war es, jede Phase von Hitlers Krieg gegen das judische Volk zu rekonstruieren. Die Karten dokumentieren die Eroberung von Gebieten mit jahrhundertealter judischer Geschichte, die ersten willkurlichen Totungen, Zwangsvertreibungen, die Errichtung von Gettos und den beabsichtigten Hungertod von Zehntausenden - allein in Warschau verhungerten monatlich mindestens 4000 Menschen. Sie zeigen Festnahmen, Deportationen, die Planung und Funktion von Todeslagern, das System der Zwangsarbeit und Exekutionen selbst wahrend der Befreiung. Dieser politische Atlas thematisiert nicht nur die Morde an Juden, sondern auch das Leid polnischer Zivilisten und Opfer der Euthanasieprogramme sowie das Schicksal von Serben, Tschechen, Zigeunern, Italienern, Griechen und anderen. Besonders erwahnt wird die Exekution aller Bewohner des franzosischen Dorfes Oradour-sur-Glane und das gezielte Toten von Kommunisten, Homosexuellen, russischen Kriegsgefangenen, spanischen Republikanern und Zeugen Jehovas. Diese Menschen sollen nicht vergessen werden. Martin Gilbert ist Fellow am Merton College in Oxford und hat mehrere bedeutende Werke zur judischen Geschichte verfasst.