Solange hoffe lebe (6 Ergebnisse)

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  • Sprache: Deutsch

    Verlag: Kösel München,, 1997

    3466304261 / 9783466304264

    • Hardcover

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    Hardcover Sehr gut. 207 Seiten / 170 gr / ISBN 3466304261 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 250.

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: Kösel, 1997

    3466304261 / 9783466304264

    • Hardcover

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    Gebundene Ausgabe. Zustand: Gut. 207 Seiten Seiten leicht gebrÃunt 87860 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 159.

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: Kösel, München, 1997

    3466304261 / 9783466304264

    • Hardcover

    Anbieter: Butterfly Books GmbH & Co. KG, Herzebrock-Clarholz, DeutschlandButterfly Books GmbH & Co. KG

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    Hardcover. Zustand: Sehr gut. 207 Seiten Zustand: GUTER Zustand. HC1-248-5/8-00235264 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 164.

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: 0.

    3466304261 / 9783466304264

    • Hardcover

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    hardcover. Zustand: Gut. 207 Seiten; Artikel stammt aus Nichtraucherhaushalt! AL11535 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500.

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: München : Kösel, 1997

    3466304261 / 9783466304264

    • Hardcover

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    Pp., gebundene Ausgabe. Zustand: Sehr gut. 207 S. ; 15 cm Zustand: sehr gut bis neuwertig; UNGELESEN; w22191 9783466304264 Wenn das Buch einen Schutzumschlag hat, ist das ausdrücklich erwähnt. Rechnung mit ausgewiesener Mwst. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 158.

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    Taschenbuch. Zustand: Sehr gut. 1... 379 S. Gebrauchtes Exemplar in sehr gutem Zustand. KEINE Eintragungen/Markierungen. Ágnes Rózsas Aufzeichnungen beginnen dort, wo das Tagebuch der Anne Frank aufhört: Im damals ungarischen Siebenbürgen gerät die junge, 34-jährige Lehrerin im Mai 1944 in die Todesmühlen des Holocausts und wird in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt. Mit viel Glück überlebt sie die Selektionen durch den Lagerarzt Josef Mengele, Hunger und Krankheiten, um im Oktober desselben Jahres von Vertretern der Firma Siemens zur Zwangsarbeit in einem ihrer Nürnberger Werke ausgewählt zu werden. In der Werkstatt bietet sich ihr die Gelegenheit, Papier und Bleistift zu stehlen, um ihre Erlebnisse, Gefühle und Reflexionen aufzuzeichnen. In der Form fiktiver Briefe an ihren geliebten Ehemann hält Ágnes das sie umgebende Pandämonium aus Lebensgefahr durch Gaskammer oder alliierte Bomben, nervtötender Routine und sadistischen SS-Wachen fest, charakterisiert aber auch treffend ihre Leidensgenossinnen und gewährt tiefe Einblicke in ihr eigenes Gemütsleben und ihren einsamen Kampf, trotz aller Demütigungen ein Mensch zu bleiben. So entstand mit ihrem Tagebuch, bei dessen Entdeckung sie mit der Todesstrafe hätte rechnen müssen, ein einzigartiges, authentisches und bewegendes Zeitdokument, das hier erstmals in deutscher Übersetzung und ergänzt um einschlägige Forschungsbeiträge vorlegt wird. Leseprobe Nürnberg, Dienstag, 19. Dezember 1944 Ich schlief so tief wie ein Murmeltier. Nicht einmal der Lärm derer, die zur Arbeit gingen, störte mich. Ich war todmüde, weil der gestrige Tag schrecklich war. Am Nachmittag saßen wir duselig in der Werkstatt, da wir Sonntag nachts, zwischen den zwei Alarmen, kaum schlafen konnten. Wir beneideten die Frauen der Frühschicht, die sich ab Mittag bis zum nächsten Morgen ausschlafen durften. Am Nachmittag gegen halb sechs begann der Alarm. Wir rafften hastig unsere Werkzeuge zusammen. Bevor wir im Luftschutzraum ankamen, begann schon die Bombardierung. Sie dauerte eine Stunde lang und war furchterregend. Der Bahnhof in unserer Nähe wurde auch getroffen. (Die Leute, die in der Stadt arbeiten, erzählten es heute.) Solange die Flugzeuge mit ohrenbetäubendem Lärm über uns dröhnten, pressten Éva und ich verkrampft einander die Hände zusammen. Es hörte sich an, als hätte sich der Himmel gespalten. Nach jeder Explosion dachten wir, die nächste Bombe ist für uns bestimmt. Als wir im Bunker ankamen, gab es schon keinen Sitzplatz mehr. Wir hockten uns auf den Boden, und die Luftdruckwelle blies über unsere Gesichter. Nach der Bombardierung saßen wir noch eine gute halbe Stunde dort, da die Bomber die Stromzentrale trafen und sie den Luftalarm nicht mit Sirenen abblasen konnten. Als sich die Flugzeuge entfernten, setzte Todesstille ein. Jede seufzte erschöpft, und vor Aufregung konnte keine reden. Die Stromleitungen wurden leider repariert, und sie jagten uns in die Arbeit zurück. Dementsprechend war unsere Leistung! Die SS-Leute unterhielten sich mit gedämpfter Stimme, einerseits damit wir nichts hörten, anderseits waren auch sie sichtlich mitgenommen von der Heftigkeit des Luftangriffs. Vielleicht waren sie bis jetzt auf ihre eigene Propaganda hereingefallen und glaubten an die Sicherheit und Überlegenheit ihrer Armee. Aber das war noch nicht alles. Wir kamen nach zehn Uhr am Abend von der Arbeit in die Baracke zurück. Eine Gruppe, die in der Stadt arbeitete, war noch nicht zurückgekommen. Sonst kamen sie immer abends um acht Uhr an. Angsterfüllt warteten wir eine quälende Stunde lang. Berta war auch unter uns. Diese Gruppe war neu zusammengestellt, und sie arbeiteten heute zum ersten Mal auf dem Siemens-Gelände. Als sie ankamen, hatten wir schon keine Hoffnung mehr, sie jemals wiederzusehen. Mojse [Jiddischer Spitzname der Häftlinge für den SS-Oberkommandoführer] verstand auch nicht, was passiert war, darum ging er los, um sie zu suchen. Die Fabrik war ebenfalls getroffen worden, und sie berichteten, dass die ganze Stadt in Flammen steht. Pressestimmen Kathrin Walther (Nürnberger Zeitung): Sie war eine Nummer. Mit Tagebuchaufzeichnungen holt sich die ungarische Jüdin Ágnes Rózsa ihre Menschenwürde zurück. Verena Müller-Rohde (Bildzeitung Nürnberg): Ihr Tagebuch hielt sie am Leben. Doch es hätte auch ihren Tod bedeuten können. Die ungarische Zwangsarbeiterin Ágnes Rózsa schrieb im Nürnberger Südfriedhoflager fiktive Briefe an ihren Ehemann. Ein erschütternder Bericht über die Grausamkeit der Nazis! - Wir versenden aus unserem deutschen Lager heraus in plastikfreien oder wiederverwendeten Polstertaschen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500.