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Das Goldene Evangelienbuch von Echternach (Codex Aureus: Faksimiles -
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Folio. 136 Bl.; 261 S. Ockerfarbener Original-Rohseidenband über Holzdeckeln mit ziselierten, vergoldeten Kupferbeschlägen bzw. OHalbpergament (Kommentar). Eine der aufwendigsten Faksimile-Ausgaben der Buchgeschichte: alle Blätter wurden einzeln dem Original entsprechend beschnitten, die Handvergoldung wurde in Echtgold (23,5 Karat) nach dem Prinzip der mittelalterlichen Klosterwerkstätten vorgenommen, die Seide wurde eigens für die Faksimile-Ausgabe gewebt usw. Der Kommentarband wurde verfasst von Rainer Kahsnitz und enthält einen Beitrag von Elisabeth Rücker. Als hervorragendes Zentrum mittelalterlicher Buchmalerei ist die Reichsabtei der Bendiktinermönche von Echternach in Luxemburg in die Geschichte eingegangen. Das Goldene Evangelienbuch, das ca. 1030 entstanden ist, steht an der Spitze der ottonischen Buchkunst. Es offenbart die Wurzeln des Echternacher Skriptoriums am reinsten und stellt dessen typenschaffendes, die Schule konstituierendes Meisterwerk dar. Seit 1955 bildet es den Mittelpunkt der reichen Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Das Goldene Evangelienbuch von Echternach ist ein Werk von unvorstellbarer Pracht, verschwenderisch in seinem Reichtum an Bildmotiven, an herrlichen Ornamenten und farbenprächtigen szenischen Darstellungen zum biblischen Geschehen. Schon die Größe der Pergamentseiten -31 x 44 cm- verrät die Bedeutung, die diesem Buch als kirchlich-kaiserlichem Repräsentationsobjekt zukam. In vierundsechzig ganzseitigen Miniaturen und Schrifttafeln, in Hunderten von kostbaren Initialen zeigt die Echternacher Malerschule ihr einzigartiges Können in voller Blüte. Silbertöne und kaiserlicher Purpur steigern den Eindruck vornehmer Würde. Seinen Namen aber erhielt der Codex Aureus durch die geradezu verschwenderische Verwendung von strahlendem Gold auf nahezu allen Seiten - selbst der überall mit feinen Initialen durchsetzte Text ist durchweg mit reinem Gold auf das makellose Pergament aufgetragen. Nach Nürnberg gelangte das berühmte Buch durch den Ankauf vom Haus Sachsen-Coburg-Gotha. Nach der Beschlagnahme der Besitzungen in Gotha durch die Russischen Besetzer sahen sich die Besitzer zu einem Notverkauf gezwungen. Erworben hatte Ernst II. von Sachsen-Gotha-Altenburg den Codex 1801 vom letzten Prior von Echternach, der wertvolle Objekte vor der Schließung des Klosters im Zuge der Französischen Okkupation um 1795/1796 über Mainz nach Erfurt geflüchtete hatte. Die hier vorliegende Ausgabe unterscheidet sich nur durch den fehlenden Prunkdeckel von der Prachtausgabe. Für diese Ausgabe diente die Rückseite des Originaleinbandes als Vorlage, deren Stoff und Goldbleche imitiert wurden. Artikel-Nr.: 5360AB.

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