Verlag: Montag und Weiß, Regensburg, 1858
Anbieter: Antiquariat Hieronymus, München, Deutschland
Zustand: Gut. Gut. 12° (15-18,5 cm). XII, 168 S. Halbleder der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel . Beigebunden: Johann Scherupp, Lebensbeschreibung der fünf Heiligen: Alphons Maria von Liguori, Franz Girolamo, Johann Joseph vom Kreuze, Pacifikus von Sanseverino, Veronika Giuliani, deren öffentliche Heiligsprechung von Papst Gregor XVI. am 26. Mai 1839, München 1839. Einband etwas berieben und bestoßen, Seiten wenig gebräunt, ansonsten gut erhalten. Bibliotheksvermerk von alter Hand auf Vorsatz. Seltene Schrift zum spanischen Jesuitengeneral Francisco de Borja (1510-1572). Katholische Kirche, Heilige, Biographie, Hagiographie, Vita, Lebensbeschreibung, Societas Jesu. 400 Gramm. Halbleder der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel.
Verlag: Wien. Phaidon 1930-32., 1930
Anbieter: Antiquariat Hennwack, Berlin, Deutschland
5.-7. Tausend. 8vo. 372, 346, 305 S. OLn. mit Goldprägung. Einbände leicht berieben und leicht fleckig, Seiten altersbedingt gebräunt, sonst gut erhalten. Sprache: deutsch.
Verlag: Phaidon Verlag. 1930-32., Wien, 1930
Anbieter: antiquariat volapük, Berlin, Deutschland
1.+2.Aufl. 6 Bd. OLn. zus. ca. 2500 S. Zustand: Ausgabe in okergelbem Ganzleinen mit goldbedruckter Titelei. Gute Exemplare. Fotos auf Anfrage.
14,7 x 9,5 cm. Gut erhalten Kupferstich von Klauber, Augsburg. Um 1760. Sprache: lat.
Anbieter: Harteveld Rare Books Ltd., Marly, Schweiz
31x25 cm, 1) kl. ovales Reliquienmedaillon aus Silber mit Glasfenster und Beschriftung ?Ex Oss: S. Franc: Bor:?, mit Zeugnis auf Papier, vorgedrucktes Formular mit gestochenem Bischofswappen, handschriftlich ausgefüllt u. unterschrieben, Medaillon und Zeugnis unter Glas mit ornamentaler Textilrahmung mit Stütze zum Aufstellen auf Rückseite, dazu zwei Klosterarbeiten in ähnlicher Textilrahmung: 2) Gouache-Miniatur von Johannes d. Täufer mit Stickerei, Goldborten sowie polychromen Glasperlen, Stoffblumen, Draht und Pailletten. 3) ovales Stoffmedaillon mit Glasperlen u. goldfarbenem Draht u. Pailletten auf Purpurgrund mit Goldbrokatverzierungen, guter Zustand, an den Ecken Textilrahmen teilw. etwas ausgefranst, es liegt auch ein Dossier mit einer kurzen Dokumentation zum Heiligen u. den Jesuiten bei (Ausdrucke u. Fotokopien), Un témoignage unique de la foi et de la piété populaire. Relique originale sous forme d?un bout d?ossement de Saint-François Borgia dans un médaillon scellé avec un certficat de langue latine de Monseigneur Philippe Bruni (mort en 1771), évêque (titulaire) de Lydda et vicaire général de Sabina en Italie, qui est le donneur de cette relique. Il en atteste l?authenticité et mentionne la reconnaissance par Georges Lascaris (1762-1795), le patriarche latin de Jérusalem. Le document donne une description de la relique et octroie le droit de la vénérer dans une église ou chapelle. Saint-François Borgia (1510-1572) était le duc de Gandie, un grand d?Espagne, et devint le 3e supérieur général du jeune ordre des Jésuites. Sa vie exemplaire exerça une grande influence sur la cour d?Espagne. Canonisé en 1671, il est le patron de Gandie et un protecteur contre les tremblements de terre. La relique est dans un cadre sous verre et accompagnée de deux objets de piété encadrées de manière silimilaire. L?un montre l?image de Saint-Jean Baptiste. Ces objets créés à l?aide de fil de ferre, tissus, perles en verre et paillettes furent traditionnellement des oeuvres de monastères. Les compétences artisanales et la précision du travail manuel représentent des centaines d?heures de travail. Il existe surtout en Suisse, l?Allemagne du sud et l?Autriche depuis le XVe s. et son apogée fut justement aux XVIIe et XVIIIe s. Ein einzigartiges Zeugnis der alpenländischen Volksfrömmigkeit. Original-Reliquie in Form eines kleinen Knochensplitters des Hl. Franz von Borgia in versiegeltem Medaillon und mit lateinischem Zertifikat von Philippus Bruni (gest. 1771), (Titular-)Bischof von Lydda und Generalvikar von Sabina (Italien), dem Herausgeber dieser Reliquie. Er versichert deren Echtheit und erwähnt die Anerkennung durch Georgius Lascaris (1762-1795), den lateinischen Patriarchen von Jerusalem. Der genauen Beschreibung des Medaillons folgt die Erlaubnis, die Reliquie in einer Kirche oder Kapelle durch die Gläubigen verehren zu lassen. Mit der Unterschrift des Bischofs und eines Sekretärs. Der hl. Franziskus von Borgia (1510-1572) wurde als Sohn des Herzogs von Gandia in Spanien geboren und stand ab 1528 in den Diensten Kaiser Karl V., der ihn zum Vizekönig von Katalonien ernannte. Als Vertrauter von Ignatius von Loyola trat er 1546 dem neu gegründeten Jesuitenorden bei und empfing 1551 die Priesterweihe. Er wurde 1565 dritter General des Jesuitenordens und förderte vor allem dessen Ausbreitung in Mittel- und Südamerika. Sein strenges Leben beeinflußte den spanischen Hof sehr stark, Ehrenämter lehnte er jedoch beharrlich ab. Er starb 1572 in Rom und wurde von Papst Clemens X. 1671 heilig gesprochen. Er ist der Patron von Gandia und soll auch gegen Erdbeben schützen. Die Reliquie wurde mit dem Zeugnis gerahmt und aus dem gleichen Nachlass und mit ähnlichen Textilrahmen gefasst sind auch die beiden schönen Klosterarbeiten. Eine davon zeigt das Bildnis Johannes d. Täufers und beide sind aufwändig mit Stoff, Draht, Glasperlen und Pailletten gestaltet. Eine Datierung der Klosterarbeiten fehlt, doch stammen sie entweder wie das Reliquienmedaillon aus dem 18. oder aber aus dem frühen 19. Jhd. ?Klosterarbeiten? sind, wie der Name sagt, in Klöstern in Hunderten von Arbeitsstunden erstellte fromme Kunstwerke. Sie entstanden in erster Linie in der Schweiz, Süddeutschland und Österreich und sind seit dem 15. Jh. fassbar. Höhepunkt der Entwicklung waren das 17. und 18. Jh. Aussergewöhnlich sind hier nicht so sehr die verwendeten Materialien als vielmehr die kunstfertige und minutiöse Handarbeit, welche in jedem Werk steckt. Please notify before visiting to see a book. Prices are excl. VAT/TVA (only Switzerland) & postage.