Eigner eduard knuchel (1 Ergebnisse)

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  • Verlag: Basel [ev. um 1915] -, 1915

    Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, SchweizFranz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

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    Rötel-Radierung a. leichtem Japanpapier, 13.6 x 10.2 cm, Platte 11 x 7.5 cm, Sujet 7.8 x 5.3 cm. Blatt marginal wenig knittrig, in der rechten oberen Ecke sauber hinterlegt (schwach durchscheinend), verso mit Sammlervermerk in Bleistift. Gesamthaft weitestgehend sauberes, recht gutes Exemplar. - - Vermerk 'Alfred Soder Basel / Vom Besitzer getauscht' - (Farb-) Variante zu WVZ Decker 60 mit Datierung 1906 (Masse: 80 51 [?], st. schwarzgrau u. braun) - Stadtgeschichtl. Museum Leipzig: 'Bär in einem aufgeschlagenen Buch sitzend' (11 x 7.5 cm, schwarzbraun; Nr. GR005923, mit Abb. und Datum 'um 1910') - Sujet : Auf offenem Buch sitzender Bär mit tropfendem Federkiel, davor ein grosses Tintenfass. - Von der Symbolik her würde das Eignerzeichen mit hoher Wahrscheinlichkeit passen für den Basler Schriftsteller, Redaktor und Kritiker Eduard Fritz Knuchel (1891-1966), Schwager des Komponisten Peter Mieg (vgl. NDB für 'Mieg'; zu Knuchel s. u.a. Schweiz. Zeitgenossen-Lex., 2. A. [1932]; A. Bruckner, Hsg., Neue Schweizer Biographie, 1938; StAr BS, Sign. PA 1054 G 2 (1) 6). Allerdings müsste das Exlibris dann entsprechend später datiert werden. Knuchel "promovierte 1917 an der Universität Basel [.] und trat im gleichen Jahr in die Feuilleton-Redaktion der Tageszeitung 'Basler Nachrichten' ein, der er bis 1956 angehörte. Er war Journalist, Literatur- und Theaterkritiker und Radioautor. Er war viele Jahre Sekretär der Literaturkredit-Kommission Basel-Stadt und 1939 der eigentliche Begründer des Schweizerischen Feuilleton-Dienstes (SFD)." (etc.; ead.nb.admin ch/html/knuchel). Die wohl erste Publikation Knuchels erschien 1914 u.d.T. 'Die Umzüge der Klein-Basler Ehrenzeichen. Im Auftrage der Schweiz. Gesellschaft für Volkskunde zusammengestellt' (vgl. SNB) -- Alfred Soder (Basel 1880-1957 ibid.), von Basel. Maler, Radierer und Lithograf. Lehrer an der Gewerbeschule in Basel. Exlibris-Radierungen. Tätigkeitsbereiche: Malerei, Radierung (SIKART). - "1900-1905 Kunstakademie München (Prof. Halm, Herberich [recte: Joh. Caspar Herterich; vgl. Brun 4, Suppl.] u. Zügel). 1905-1940 Zeichenlehrer Gewerbeschule Basel. Neben der Lehrtätigkeit hauptsächlich Exlibris (Radierung, Holz- u. Linolschnitt)." (KLS XX. Jh.). - "Er widmete sich in der Folge besonders der Ex-libris-Radierung, die er mit ungewöhnlich gediegener Technik, eleganter Zeichnung und mit liebenswürdiger Erfindungsgabe pflegt. Zu seinen interessantesten Ex-libris zählen die mehrfarbigen Radierungen, die an Zartheit die Blätter [Heinrich] Vogelers nicht selten übertreffen; dann die Kompositionen mit Kindern und Tieren, Blumen- und Blätterranken als Rahmen." (Brun, SKL Bd. 4, 1917, Suppl., p. 62; W. von Zur Westen, Exlibris. Reprint der 3. Aufl. 1925, Wiesbaden 1983, p. 114 f.; vgl. H. Krattiger, Alfred Soder: Ein Spätromantiker. In: z'Riehe 1992, Ein heimatliches Jahrbuch / Riehener Jahrbuch, pp. 137-143). Hier ist u.a. zu erfahren, dass der Künstler "von 1921 bis 1956 in Riehen an der Garbenstrasse 14 wohnhaft" war. Eine rad. Umzugsanzeige Soders weist allerdings die Adresse 'Moosweg No. 70 I.st.' aus (ein wesentlicher Unterschied: ein nettes, doch eher kleines Reiheneinfamlienhaus gegenüber der naturnahen Lage am Moosweg mit Blick in westlicher Richtung auf Kirche St. Martin). -- PROVENIENZ : Sammlung Walter Karl 'Wa Ka' Buchmann (Saillans 1898-1966 Zürich), Grafiker u. Heraldiker. 3 Jahre Schüler an der Gewerbeschule Basel bei Burkart Mangold und Paul Kammüller für Malen, bei Alfred Soder für Radieren und Holzschnitt. Bildet sich bis 1919 für Malen auch bei Rudolf Löw und Heinrich Müller aus (KLS XX. Jh.) : ex Nachlass Mark Buchmann, (1922-2007), Sohn von Wa. Ka. Buchmann, Maler, Grafiker, Buchillustrator, Zeichenlehrer und Kunsthistoriker, 1964-1973 Direktor der Kunstgewerbeschule und des Kunstgewerbemuseums Zürich (vgl. SIKART u. KLS XX. Jh.). - Sprache: de. …