Sprache: Deutsch
Verlag: Darmstadt, Bläschke o. J. [], 1974
Anbieter: Antiquariat Weinek, Salzburg, Österreich
o. Pag. Lose Blattsammlung. Buchbeschreibungen mit Bestellschein u. hektographiertem Blatt: Novum, Mitteilungen und Vorschau des Turm-Bundes. Nr. 9, April 1974. - Leichte Gbrsp., Rostspuren a. Buchbeschreibung J. Blaas.
Kein Einband. Zustand: Gut. 1850-1936, österr. Geologe und Paläontologe - Diktat-Brief mit U., Innsbruck 2.5.1931, 1 ½ S. 8. Bedankt sich beim Landeshauptmann von Tirol Franz Stumpf (1876-1935) für Grüße zum 80. Geb.: .wurde durch meine Erblindung meiner Arbeit ein grausames Ziel gesetzt.
Verlag: Verlag Leopold Müller, Wien, 1852
Anbieter: ANTIQUARIAT.WIEN Fine Books & Prints, Wien, Österreich
Kunst / Grafik / Poster
original Farblithographie, Format: ca. 26 x 19 cm; montiert auf ein Trägerblatt ca. 44,5x 33 cm Das Blatt stammt aus folgender Mappe: / Souvenirs du quadrille exécuté à la cour impériale de Vienne de I XIII et IV XVI mars 1852 / Wien, Verlag Leopold Müller 1852 // DER HINTERGRUND: Die beiden Großfürsten Nikolaus [Nikolai] (1831-1891) und Michael (1832-1909) von Russland machten bei Ihrer Reise durch Europa im März 1852 in Wien Station. Bereits im Herbst des Jahres 1851 wurde Karl Ritter von Blaas (1815-1894) von I. K. Hoheit Erzherzogin Sophie gebeten für die Gäste so genannte / lebende Bilder / zu Ehren der Großfürsten zu arrangieren. Des Weiteren wurden auch Theaterstücke und musikalische Vorstellungen durch Laienkünstler der Wiener Aristokratie als Unterhaltung geboten. Außerdem fand am 18. März 1852 ein Maskenball bzw. wohl besser Kostümball statt an welchem ebenfalls Mitglieder des Wiener Hoflebens teilnahmen. Als Erinnerung an diese Veranstaltung, -und als Geschenk für die Kaiserin von Russland - entstand auf Initiative der Erzherzogin Sophie ein Album von Aquarellen. Karl von Blaas erhielt dafür den Auftrag, wobei auch andere Künstler mitwirkten u.a. Carl Mayer (1810 -1876), Peter Johann Nepomuk Geiger (1805-1880) und Josef Haßlwander (1812-1878). Im Verlag des Pioniers der Farblithographie in Österreich Leopold Müller (1807-1862) / dem Vater von Leopold Carl Müller (1834-1892) / erschien dann dieses Album, welches laut Karl v. Blaas nur an die Teilnehmenden Personen-[somit ca. Auflage von 40 bis 50 Stück] verteilt wurde. Die von Moritz Gottlieb Saphir herausgegebene Zeitschrift DER HUMORIST vom 18. März 1852 berichtet über diese Veranstaltung wie folgt: Zu Ehren der russischen Großfürsten fand vorgestern [16. März] das zweite Hoffest statt, [der] theatralische[n] Vorstellung Le pere Michel a la representation de la Gazza ladra folgte Un mari qui se derange ein Lustspiel / diese Vorstellung endete mit dem Vorschlage, sich auf einem [sic] Maskenball zu begeben/ ein Menuett a la reine und einige andere Tänze gaben dem Maskenballe besonderen Reiz // Das reizvolle dieser Farblithographien ist die Tatsache, dass es sich um keine bloßen Kostüm Figurinen, sondern um echte Porträts handelt, und Farblithographien von besonderer Qualität darstellen, und die Courtoisie dieses Abends wiederspiegeln. In öffentlichen Sammlungen finden sich scheinbar je 1 Exemplar in der belgischen und französischen Nationalbibliothek. Die Österreichische Nationalbibliothek besitzt nur 1 Blatt aus dieser Mappe = Gräfin Julie Hunyady von Kethely und Graf Aladar Zichy / Vollständig laut dem Inhaltsverzeichnis wäre die Mappe mit 21 Lithographien, 19 Paare und vermutlich 2 Gruppenbilder sowie dem Titelblatt und Inhaltsverzeichnis somit 23 Blatt. //\\ Literatur: Thieme /Becker, ÖBL, Wurzbach, Gotha diverse Bände, Karl Blaas Selbstbiographie, Zemen: Der Lithograph Leopold Müller 1807-1862 de 500 Grafik.