Tetzner das war kurt held (8 Ergebnisse)
Verlag: Jena, Diederichs 1925. 1925
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In den Warenkorb8°. 65 S. mit drei Holzschnitten von Marie Braun (Titel, Frontispiz und Umschlag). Farbig illustrierte (handkolorierte) Obrosch. Unbeschnitten. Umschlag mit Knitterspuren an den Ecken und vorderes Umschlagblatt fast lose. Widmung auf Vorsatz. Insgesamt aber innen gut und außen noch ordentlich, neu aufgebunden und beschnitten (se…hr breitrandig) kann daraus durchaus ein schönes Exemplar werden. Zweite Auflage (8.-10. Tausend, erschien erstmals 1922) des Erstlingswerkes der bekannten Märchenerzählerin und Kinderbuchautorin (1894-1963). Sie war mit dem Arbeiterschriftsteller und KPD-Politiker Kurt Kläber verheiratet, der unter dem Pseudonym Kurt Held das Kinderbuch "Die rote Zora und ihre Bande" verfasste. Beide emigrierten 1933 in die Schweiz. Der Verleger Eugen Diederichs, der vorliegendes Buch verlegte, und seine Frau förderten Tetzner am Beginn ihrer Laufbahn finanziell und unterstützten sie auch emotional, so wurden sie fast zu Ersatzeltern. Sprache: de.

Sprache: Deutsch
Verlag: Zürich Artemis-Verlag 1944
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In den Warenkorb32 n. n. Seiten. Mit zahlreichen Illustrationen. Graphisch dekorativ gestaltete Originalbroschur. (Papier teils gebräunt). 21x15 cm * Erste Ausgabe. ----- Traugott Vogel (* 27. Februar 1894 in Zürich; 31. Januar 1975 ebenda) war ein Schweizer Schriftsteller und Pädagoge. Traugott Vogel wurde in Zürich-Wiedikon als Sohn eines Gem…üsegärtners geboren. Er studierte nach der Matura an den Universitäten Zürich, Genf und Berlin Germanistik. Dann besuchte er die Lehramtsschule in Zürich und war in der Folge vierzig Jahre mit Urlaubsunterbrüchen Volksschullehrer, zuletzt in Zürich-Letten. Dieser Tätigkeit verdankten vielgelesene Jugendbücher ihr Entstehen, wie z. B. Die Spiegelknöpfler, Der Engelkrieg oder Der rote Findling, aber auch eine ganze Reihe Theater- und Puppenspiele, die ihn zu einem Pionier des Schultheaters machten, das er als wichtige pädagogische Bereicherung des Unterrichts propagierte. «Die fast tragische Lust am Erzählen» liess ihn nie los und so entstand neben der Arbeit mit den Kindern ein umfangreiches Werk für Erwachsene: Romane und Erzählungen, publizistische Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften, Hörspiele und Mundartliteratur. Schon sein Erstling Unsereiner liess aufhorchen, man sprach von einem neuen schweizerischen Verismus; hier schilderte einer weder Grossstadt noch heile «Dörfliwelt», sondern Vorstadt-Landschaft von Lehm, Kiesgruben und Ried. Das literarische Interesse für diese Zwischenwelt war neu. Nach Ich liebe, du liebst folgten Der blinde Seher, einer der seltenen schweizerischen Zeitromane aus den Zwanzigerjahren, Anna Foor und als letzter Roman Die verlorene Einfalt, Erfahrungen und Bekenntnisse eines Lehrers. Traugott Vogel stand mit seinem erzieherischen Anliegen, das sein ganzes Werk durchzieht, nicht allein in der schweizerischen Literatur, sondern setzte eine seit Pestalozzi gepflegte Tradition fort. 1975 erschien postum Vogels letztes Buch Leben und Schreiben, ein Rückblick auf «achtzig reiche magere Jahre». Traugott Vogel war auch bedeutend als Schriftstellerfreund und Förderer junger Autoren. Viele erfuhren seine Unterstützung, so Albin Zollinger, Erika Burkart oder Ludwig Hohl, für dessen finanzielle Unterstützung und literarische Anerkennung er sich unermüdlich einsetzte. Verdienste erwarb er sich auch während des Zweiten Weltkriegs, als er manchen vom NS-Regime Verfolgten, die in Zürich gestrandet waren, Hilfe leistete, wie z. B. Lisa Tetzner und ihrem Mann Kurt Kläber (Kurt Held). Eine Leistung besonderer Art waren die 77 Hefte der Reihe Der Bogen, die Vogel 19501964 im St. Galler Tschudy Verlag herausgab und in denen eine ganze Reihe später bekannt gewordener Schweizer Autoren eine erste Publikationsmöglichkeit erhielten, darunter Erika Burkart, Hans Boesch, Ernst Eggimann, Klaus Merz, Jürg Schubiger und Jörg Steiner. Sein Nachlass befindet sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern. (Quelle Wikipedia) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 700.

Verlag: Berlin/Wien/Zürich, Internationaler Arbeiter-Verlag 1929. 1929
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In den Warenkorb8°. 143 S. Ohln. Die silberfarbenen Einbanddeckel etwas berieben, sonst gut. Erste Ausgabe. Melzwig 946.1. Wichtige Anthologie mit Beiträgen von Johannes R. Becher, Ernst Glaeser, F.C. Weiskopf, Lenin, Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Klara Zetkin, Erich Mühsam, Erich Weinert, Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Bruno Vogel, Oskar M…aria Graf, Walter Hasenclever, Joachim Ringelnatz, Ludwig Renn u.a. Kläber (1897-1959) ist weitaus bekannter unter seinem Pseudonym Kurt Held, unter dem er später Kinderbücher schrieb und dessen größter Erfolg sicher "Die rote Zora und ihre Bande" war. Seine Wurzeln liegen aber im Expressionismus. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde er Kommunist, war Mitherausgeber der Zeitschrift "Die Linkskurve" und sein literarisches Schaffen veränderte sich auf Grund seiner Überzeugungen hin zur proletarischen Dichtung. 1924 heiratete er die Schriftstellerin und Märchenerzählerin Lisa Tetzner. Nach dem Reichstagsbrand wurde er als bekannter Kommunist verhaftet, kam aber mit Hilfe seiner Frau bald wieder frei und floh mit ihr in die Schweiz. Sie erhielten ein vorlaufiges Bleiberecht, Kläber aber nur unter der Bedingung nicht zu publizieren. 1938 brach er wegen des Stalinismus mit der KPD. Durch den Verlust seiner weltanschaulichen Überzeugungen, verstärkt durch die Bedingungen des Exils und wirtschaftlicher Schwierigkeiten durch das Publikationsverbot wurde er krank und geriet in eine psychische Krise. Zur Tatenlosigkeit gezwungen begann er seiner Frau bei ihren Kinderbüchern zu helfen und fand bald selbst Gefallen daran Bücher für Kinder zu schreiben. Um das Schweizer Publikationsverbot zu umgehen, bediente er sich dabei aber des Pseudonyms Kurt Held oder veröffentlichte manches auch einfach unter den Namen seiner Frau. Seine Kinder- und Jugendbücher waren aber immer noch von sozialkritischen Elementen und dem Ruf nach Solidarität getragene, jedoch stets kindgerecht aufbereitete Geschichten von sozialen Aussenseitern. Sprache: de.
Weitere BilderGiuseppe und Maria. (Die Reise nach Neapel. Von Schmugglern, Zöllnern und Soldaten. Die Kinderstadt. Der Prozess). Gesamtausgabe in einem Band in gekürzter Fassung von Hansjörg Schmitthenner. Mit Illustrationen und in der Buchgestaltung von Emil Zbinden.
Held, Kurt [d. i. Kurt Kläber]; Zbinden, Emil (Illustrationen)
Verlag: Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Sauerländer Verlags), Frankfurt am Main und Wien 1981
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In den WarenkorbLeinen. Zustand: gut. Lizenzausgabe. Grüner Ganzleineneinband mit geprägtem Rückentitel. Schnitte und Papier leicht nachgedunkelt, die Schnitte auch leicht berieben, zehn der letzten Seiten am oberen Rand mit kleinem Randknickchen bzw. kleiner Randläsur bzw. ebd. leicht randgewellt (s. Foto Kopfschnitt), einzelne Seiten mit winz…igem Knickchen der unteren Ecke, ansonsten guter Erhaltungszustand. Das Buch ohne den Schutzumschlag. "Die Tempel und Ruinen von Paestum und Pompeji, die Gassen, Hinterhöfe und Plätze Neapels, die Landstraßen Süditaliens, Rom und die kleine Hafenstadt Anzio sind die Schauplätze von Kurt Helds, des Autors der "Roten Zora", spannungsreicher Erzählung "Giuseppe und Maria". "Es war am 15. September 1943", so beginnt das erste Buch und versetzt uns mitten hinein in die Zeit, da die alliierten Truppen in Italien landeten. Giuseppe und Maria hatten durch den Krieg ihre Eltern verloren und sind nun den vielen Fährnissen einer schweren, turbulenten Zeit ausgesetzt. Sie geraten unter Diebe, kommen ins Gefängnis und Waisenhaus, werden Orangenverkäufer, gründen einen Zirkus, helfen Bauern und Fischern, schmuggeln, tanzen vor einem General, verkaufen Lose und landen zuletzt in einem Lager für verwahrloste Jugendliche. Ein Affe, ein Esel, vier amerikanische Soldaten, ein junger Sizilianer, ein Gendarm und Marias Pflegeeltern sind die Freunde und Begleiter der Kinder. Auf der anderen Seite stehen Krieg, Not, Hunger und die unerbittlichen Gesetze unserer Gesellschaft. "Giuseppe und Maria" bewahrt und vermittelt ein Bild unserer Zeit, das zwar von der Jugend erzählt, aber nicht nur für sie bestimmt ist." (Verlagstext) Kurt Held (eigentlich Kurt Kläber; * 4. November 1897 in Jena; gestorben 9. Dezember 1959 in Sorengo, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller, der 1933 in die Schweiz emigrierte. Sein bekanntestes Werk ist das Jugendbuch Die rote Zora und ihre Bande. Noch in der Nacht des Reichstagsbrandes wurde Kläber am 28. Februar 1933 als prominenter Kommunist verhaftet, kam aber durch die Hilfe seiner Frau bald wieder frei. Nach seiner Freilassung floh das Ehepaar mit Hilfe einer Verwandten aus einer Industriellenfamilie heimlich aus Deutschland erst in die Tschechoslowakei, später nach Carona im Tessin in der Schweiz. Die ersten Gedichte Kläbers gelten als expressionistisch und pazifistisch. Später war seine schriftstellerische Tätigkeit ganz durch seine kommunistische Einstellung geprägt und kann als Arbeiterliteratur bezeichnet werden. Die im Exil unter dem Namen Kurt Held entstandenen Jugendbücher zeichnen sich aus durch eine sozialkritische Haltung, das Bemühen um ein solidarisches Zusammenleben sowie durch die Thematisierung des Schicksals sozialer Außenseiter in einer jugendgemäßen Sprache. Emil Zbinden (* 26. Juni 1908 in Niederönz; gestorben 13. Dezember 1991 in Bern) war ein Schweizer Zeichner, Xylograph (Holzschneider) und Kunstmaler. Ab 1935 machte er Buchausstattungen für die Zürcher Büchergilde Gutenberg, ab 1936 auch für die Lausanner Guilde du Livre; bis 1953 illustrierte er deren bekannte Gotthelf-Ausgabe mit über 900 Holzstichen. Weite Verbreitung und Beachtung fanden auch seine Illustrationen im Kinderbuch Die schwarzen Brüder von Lisa Tetzner. In den 1950er-Jahren wandte sich Emil Zbinden verstärkt industriellen Themen zu. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 622, (2) pages. 8° (130 x 194mm).
Weitere BilderGiuseppe und Maria. (Die Reise nach Neapel. Von Schmugglern, Zöllnern und Soldaten. Die Kinderstadt. Der Prozess). Gesamtausgabe in einem Band in gekürzter Fassung von Hansjörg Schmitthenner. Mit Illustrationen und in der Buchgestaltung von Emil Zbinden.
Held, Kurt [d. i. Kurt Kläber]; Zbinden, Emil (Illustrationen)
Verlag: Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Sauerländer Verlags), Frankfurt am Main und Wien 1981
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Leinen. Zustand: gut. Lizenzausgabe. Grüner Ganzleineneinband mit geprägtem Rückentitel und illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag (v. a. am Rücken) nachgedunkelt, leicht randberieben bzw. leicht randknickig, auf der Rückseite mit einem Kratzer und mit einem kleinen hinterlegten Randeinriss, Schnitte und Papier leicht nachge…dunkelt, zwölf der mittleren Seiten mit leichten Randknick bzw. leicht randgewellt (s. Foto Seitenschnitt), ansonsten guter Erhaltungszustand. "Die Tempel und Ruinen von Paestum und Pompeji, die Gassen, Hinterhöfe und Plätze Neapels, die Landstraßen Süditaliens, Rom und die kleine Hafenstadt Anzio sind die Schauplätze von Kurt Helds, des Autors der "Roten Zora", spannungsreicher Erzählung "Giuseppe und Maria". "Es war am 15. September 1943", so beginnt das erste Buch und versetzt uns mitten hinein in die Zeit, da die alliierten Truppen in Italien landeten. Giuseppe und Maria hatten durch den Krieg ihre Eltern verloren und sind nun den vielen Fährnissen einer schweren, turbulenten Zeit ausgesetzt. Sie geraten unter Diebe, kommen ins Gefängnis und Waisenhaus, werden Orangenverkäufer, gründen einen Zirkus, helfen Bauern und Fischern, schmuggeln, tanzen vor einem General, verkaufen Lose und landen zuletzt in einem Lager für verwahrloste Jugendliche. Ein Affe, ein Esel, vier amerikanische Soldaten, ein junger Sizilianer, ein Gendarm und Marias Pflegeeltern sind die Freunde und Begleiter der Kinder. Auf der anderen Seite stehen Krieg, Not, Hunger und die unerbittlichen Gesetze unserer Gesellschaft. "Giuseppe und Maria" bewahrt und vermittelt ein Bild unserer Zeit, das zwar von der Jugend erzählt, aber nicht nur für sie bestimmt ist." (Verlagstext) Kurt Held (eigentlich Kurt Kläber; * 4. November 1897 in Jena; gestorben 9. Dezember 1959 in Sorengo, Schweiz) war ein deutscher Schriftsteller, der 1933 in die Schweiz emigrierte. Sein bekanntestes Werk ist das Jugendbuch Die rote Zora und ihre Bande. Noch in der Nacht des Reichstagsbrandes wurde Kläber am 28. Februar 1933 als prominenter Kommunist verhaftet, kam aber durch die Hilfe seiner Frau bald wieder frei. Nach seiner Freilassung floh das Ehepaar mit Hilfe einer Verwandten aus einer Industriellenfamilie heimlich aus Deutschland erst in die Tschechoslowakei, später nach Carona im Tessin in der Schweiz. Die ersten Gedichte Kläbers gelten als expressionistisch und pazifistisch. Später war seine schriftstellerische Tätigkeit ganz durch seine kommunistische Einstellung geprägt und kann als Arbeiterliteratur bezeichnet werden. Die im Exil unter dem Namen Kurt Held entstandenen Jugendbücher zeichnen sich aus durch eine sozialkritische Haltung, das Bemühen um ein solidarisches Zusammenleben sowie durch die Thematisierung des Schicksals sozialer Außenseiter in einer jugendgemäßen Sprache. Emil Zbinden (* 26. Juni 1908 in Niederönz; gestorben 13. Dezember 1991 in Bern) war ein Schweizer Zeichner, Xylograph (Holzschneider) und Kunstmaler. Ab 1935 machte er Buchausstattungen für die Zürcher Büchergilde Gutenberg, ab 1936 auch für die Lausanner Guilde du Livre; bis 1953 illustrierte er deren bekannte Gotthelf-Ausgabe mit über 900 Holzstichen. Weite Verbreitung und Beachtung fanden auch seine Illustrationen im Kinderbuch Die schwarzen Brüder von Lisa Tetzner. In den 1950er-Jahren wandte sich Emil Zbinden verstärkt industriellen Themen zu. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 622, (2) pages. 8° (130 x 194mm).
Weitere BilderDie Schwarzen Brüder. Roman in Bildern. Textfassung für die vorliegende Ausgabe von Hans ten Doornkaat.
Binder, Hannes nach Lisa Tetzner [und Kurt Held (d. i. Kurt Kläber)]
Sprache: Deutsch
Verlag: Verlag Sauerländer im Patmos Verlag, Düsseldorf 2002
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Hardcover. Zustand: gut. 2. Aufl. Illustrierter folienkaschierter Pappeinband mit Rücken- und Deckeltitel und schwarzen Vorsätzen. Einband und Ecken berieben, der Hinderdeckel mit einem Knick (s. Fotos), die Schnitte nachgedunkelt, der Fußschnitt auch leicht berieben, ansonsten guter Erhaltungszustand. "Eher Sklaven als Arbeiter… sind die Knaben, welche im Mailand des 19. Jahrhunderts als "spazzacamino" in die Kamine steigen müssen. Giorgios Vater ahnt, was seinen Sohn erwartet, doch die Armut lässt ihm keine Wahl. Der Junge muss dahin. In Locarno sammelt der Mann mit der Narbe die Buben aus den Tessiner Bergdörfern und bringt sie in die Großstadt. Neben Not und Krankheit drohen jetzt auch Bandenkriege unter Gleichaltrigen und Hetzjagden der Polizei. Doch Giorgio erlebt auch Freundschaft und die Solidarität im Geheimbund der Schwarzen Brüder. Lisa Tetzner ging von einer alten Zeitungsnotiz aus und begann zu recherchieren. Hannes Binder folgt diesem Ansatz, indem er in jahrelanger Arbeit im Tessin und in Mailand vor Ort skizzierte und für die Figuren historisches Material nutzte. Das Resultat ist kein illustrierter Klassiker, sondern ein in Bildern erzählter Roman." (Verlagstext) Die schwarzen Brüder ist ein Jugendbuch der deutschen Schriftstellerin Lisa Tetzner und ihres Mannes Kurt Held. Das Buch erschien in zwei Bänden 1940/1941 und erzählt die auf Tatsachen basierende Geschichte des kleinen Giorgio aus Sonogno im Verzascatal im Kanton Tessin in der Schweiz, der als Kaminfegerjunge eingesetzt worden war. Lisa Tetzner hatte in alten Chroniken von dem Schicksal solcher kleiner Jungen aus dem Verzascatal und anderen Tälern des Tessins gelesen, die wegen ihrer geringen Größe als Kaminfegerbuben (ital. Spazzacamini) in Mailand eingesetzt wurden. Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden diese Buben aus wirtschaftlicher Not zu diesem Einsatz nach Norditalien verkauft. Viele kamen bei der gefährlichen Arbeit ums Leben. Der Jugendroman wurde von Lisa Tetzner zwar begonnen, aber von ihrem Mann Kurt Held (eigentlich Kurt Kläber) zu Ende geschrieben. Weil er als politischer Flüchtling in der Schweiz nicht publizieren durfte, wurde das Buch unter dem Namen seiner Frau veröffentlicht. Es war damit das erste Jugendbuch Kurt Kläbers, der später unter dem Namen Kurt Held Die rote Zora und ihre Bande veröffentlichte. Lisa Tetzner (* 10. November 1894 in Zittau; gestorben 2. Juli 1963 in Carona) war eine deutsch-schweizerische Kinderbuchautorin und Märchenerzählerin, die 1933 zusammen mit ihrem Mann Kurt Kläber Deutschland wegen Verfolgung durch die Nationalsozialisten verlassen musste. Sie wurde 1938 ausgebürgert und erwarb 1948 die Schweizer Staatsangehörigkeit. Hannes Binder (* 7. Oktober 1947 in Zürich) ist ein Schweizer Comiczeichner, Illustrator und Maler. Er lebt in der Stadt Zürich und im Kanton Tessin. Binder wuchs in Zürich auf und studierte an der Kunstgewerbeschule Zürich. Von 1968 bis 1971 war er als Grafiker in Mailand und von 1975 bis 1978 als Illustrator und Layouter in Hamburg tätig. Danach arbeitete er als freischaffender Grafiker für zahlreiche Printmedien und Buchverlage, vornehmlich mit der für ihn typischen Schabkarton-Technik. Mit Der Chinese (1988), nach dem gleichnamigen Roman von Friedrich Glauser, schrieb und illustrierte er seinen ersten schweizerischen Krimi-Comic. Daraufhin folgten die Adaptionen der beiden Glauser-Krimis Krock & Co. (1990) und Knarrende Schuhe (1992). In Wachtmeister Studer im Tessin (1996) übernahm er die Romanfigur des Wachtmeister Studer, kreierte aber darauf basierend eine neue Erzählung. In Glausers Fieber (1999) liess er den Schriftsteller Glauser seinen eigenen Roman Die Fieberkurve schreiben. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 142, (2) pages. Groß 8° (175 x 245mm).

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Buch. Zustand: Neu. Neuware - Bublitz, Kolberg, Bauhaus Weimar, Berlin, Paris, Tunesien, Algerien, Nord-Mittel-Südamerika, New York, Basel, Paris - das sind nur einige Stationen in Ré Soupaults (geb. Meta Erna Niemeyer, 1901-1996) Leben als Bauhaus-Schülerin, Avantgarde-Filmerin, Modejournalistin, Modemacherin, Fotografin, Übers…etzerin, Studentin bei Karl Jaspers, Radio-Essayistin und Schriftstellerin.Ré Soupault kehrte 1948 aus den USA mittellos nach Europa zurück. Sie hatte von der Schweizer Büchergilde, die am 15.5.1933 in Zürich gegründet worden war, den Auftrag bekommen, Romain Rollands Kriegstagebücher ins Deutsche zu übersetzen. Bis 1958 lebte sie in Basel. Sie hat dort ihre Freund\*innen Lisa Tetzner, Kurt Held, Suzanne Perrottet, Paul Geheeb, Walter Mehring, ihren Bauhaus-Meister Johannes Itten, Lucia Moholy und viele andere wiedergesehen.In ihrer Basler Zeit wurde sie zur Übersetzerin und Schriftstellerin, Herausgeberin von Märchensammlungen. Sie übersetzte aus dem Französischen u. a. Lautréamonts Die Gesänge des Maldoror, Werke von Tristan Tzara, Philippe Soupault und studierte von 1951-1957 Philosophie bei Karl Jaspers. Parallel dazu begann sie mit dem Schreiben von Radio-Essays, die in schweizerischen und deutschen Rundfunkanstalten (u. a. Radio Basel, Radio Zürich, SWR, HR, BR, Süddeutscher Rundfunk, Radio Bremen, Freier Sender Berlin) bis in die 1980er Jahre gesendet wurden.Die Ausstellung folgt den zentralen Bereichen von Ré Soupaults Leben und Schaffen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den 10 Jahren, die sie in Basel verbracht hat. Anhand von Manuskripten, Briefen, Tagebucheinträgen, Radiobeiträgen, Filmen und Fotografien entsteht so ein eindrucksvolles Bild ihre künstlerischen Schaffens in diesem Lebensabschnitt.Mit Beiträgen von Martina Kuoni, Sabine Kubli, Manfred Metzner, Roger Wirz.
Weitere BilderDie Schwarzen Brüder. Erlebnisse und Abenteuer eines kleinen Tessiners. Erster und zweiter Band in einem. Mit Einband- und Textillustrationen von Emil Zbinden. Einbandgestaltung von Margot Mayer.
Tetzner, Lisa; [und Kurt Held (d. i. Kurt Kläber)]; Zbinden, Emil (Illustrationen)
Verlag: Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Sauerländer Verlags), Frankfurt am Main, Olten, Wien 1983
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EUR 29,95
EUR 70,00 VersandVersand von Deutschland nach USAAnzahl: 1 verfügbar
Hardcover/gebunden. Zustand: gut. Lizenzausgabe. Illustrierter folienkaschierter Pappeinband mit Rücken- und Deckeltitel. Der Deckelbezug partiell berieben, an den Gelenken mit zwei kleinen Einrissen und am unteren Rücken mit kleinem Loch (s. Foto), die Schnitte leicht berieben und -wie das Papier- nachgedunkelt, zwei Seiten mit… (kleinem) Fleck am unteren Rand, Seiten 359-364 mit winzigem Loch am unteren inneren Rand, zwei Seiten mit geklebtem kleinem Einriss am unteren Rand, ansonsten noch guter Erhaltungszustand. "Von ihren Eltern oft aus Not oder aus Gewinnsucht verkauft, zogen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts junge Tessiner in das benachbarte Italien zum "Rußen". Als lebendige Besen mußten sie die finsteren Kaminlöcher hinauf- und hinunterklettern. Es war eine ungesunde und schwere Arbeit, voller Mühe und Gefahren. Das Buch schildert die Abenteuer und Erlebnisse von Buben, die ihre heimatlichen Täler verlassen; ihr Schiff kentert auf dem Lago Maggiore, ein Teil wird gerettet und in Mailand an die Kaminfegermeister verkauft. Schon am nächsten Morgen rufen sie ihr "Spazzocamino" durch die Straßen, bis sie ein gütiges Schicksal rettet und sie wieder in das Tessin zurückkehren können. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Man zittert richtig um das Schicksal des tapferen Giorgio, wischt sich die Augen beim Sterben des armen Alfredo und verwahrt dessen Geheimnis selber tief in der Brust. Prächtig ist die Kameradschaft nicht nur der "Schwarzen Brüder", sondern auch der "Wölfe", die zu ihnen stehen, geschildert, und wie ein Licht und guter Geist schwebt über dem Buch die kleine Angeletta, die Giorgios Trost und Zuflucht ist. Die Jugend findet viel Gutes, Tapferes und Schönes." (Verlagstext der Ausgabe 1956) Die schwarzen Brüder ist ein Jugendbuch der deutschen Schriftstellerin Lisa Tetzner und ihres Mannes Kurt Held. Das Buch erschien in zwei Bänden 1940/1941 und erzählt die auf Tatsachen basierende Geschichte des kleinen Giorgio aus Sonogno im Verzascatal im Kanton Tessin in der Schweiz, der als Kaminfegerjunge eingesetzt worden war. Lisa Tetzner hatte in alten Chroniken von dem Schicksal solcher kleiner Jungen aus dem Verzascatal und anderen Tälern des Tessins gelesen, die wegen ihrer geringen Größe als Kaminfegerbuben (ital. Spazzacamini) in Mailand eingesetzt wurden. Noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurden diese Buben aus wirtschaftlicher Not zu diesem Einsatz nach Norditalien verkauft. Viele kamen bei der gefährlichen Arbeit ums Leben. Der Jugendroman wurde von Lisa Tetzner zwar begonnen, aber von ihrem Mann Kurt Held (eigentlich Kurt Kläber) zu Ende geschrieben. Weil er als politischer Flüchtling in der Schweiz nicht publizieren durfte, wurde das Buch unter dem Namen seiner Frau veröffentlicht. Es war damit das erste Jugendbuch Kurt Kläbers, der später unter dem Namen Kurt Held Die rote Zora und ihre Bande veröffentlichte. Lisa Tetzner (* 10. November 1894 in Zittau; gestorben 2. Juli 1963 in Carona) war eine deutsch-schweizerische Kinderbuchautorin und Märchenerzählerin, die 1933 zusammen mit ihrem Mann Kurt Kläber Deutschland wegen Verfolgung durch die Nationalsozialisten verlassen musste. Sie wurde 1938 ausgebürgert und erwarb 1948 die Schweizer Staatsangehörigkeit. Emil Zbinden (* 26. Juni 1908 in Niederönz; gestorben 13. Dezember 1991 in Bern) war ein Schweizer Zeichner, Xylograph (Holzschneider) und Kunstmaler. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 484, (4) pages. 8° (130 x 195mm).