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    Verlag: Legare Street Press, 2022

    1015612768 / 9781015612761

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    Verlag: Legare Street Press, 2022

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    "VD18 10358943. Hayn. Bibliotheca germanorum gynaecologica,126. ADB 34,194f. Vgl. Hirsch 5,394 (nicht diese Ausg.). Thieme-B. 4,115 - spätere ergänzte Ausgabe des 1690 erstmals erschienenen deutschen Hebammen-Lehrbuchs. J. Siegemund (1636-1705), die sich ihr geburtshilfliches Wissen autodidaktisch aneignete, wurde 1683 zur `Chur-Brandenburgischen Hof-Wehemutter` in Berlin ernannt. Das Porträt der Autorin ist eine Arbeit des Berliner Künstlers Samuel Blesendorf d. J. (1633-1699). Nahezu vollständiges Exemplar mit 40, teilw. gezählten Kupfertafeln, Tafel 14 lt. Bericht an den Buchbinder "weggelassen". Interessantes Beispiel zur frühen geburtshilflichen und gynäkologischen Literatur in gutem Zustand." 4°. Gest. Frontisp., Titelbl., 18 nn. Bll., 348 S., mit 40 gest. Taf., dav. 1 mehrf. gef. (Taf. 19 u. 22 fehlen), 6 nn. Bll., Titelblatt in Rot- u. Schwarzdruck, mit Initialen u. einigen Kopfleisten u. Schlussvignetten in Holzschnitt. Halblederband d. Zeit, Rücken mit blindgeprägten Zierlinien, etwas bestossen u. abgeschabt. Seiten meist nur wenig vergilbt, zuweilen schwach stockfleckig, teilw. im Schriftspiegel etwas gebräunt.…

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    0. 21,3 x 18 cm. 11 Bll., 753 S. 11 Bll. // 22 Bll., 348 S. 6 Bll. Pergamentband d. Zt. auf 5 durchgezog. Bünden. Die ausfaltbaren Tafeln im "Heister" in den Faltungen teilweise knittrig oder an der Vorderseite knapp beschnitten, 1 Tafel hier auch mit sehr geringem Bildverlust. 2 Tafeln lose und diese auch etwas stärker fleckig. Laurentius (Lorenz) Heister (Chirurg, Anatom, Botaniker, 1683 Frankfurt am Main - 1758 Bornum) gilt als Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie, dessen Hauptwerk hier in der seltenen ersten Ausgabe vorliegt. ANGEHÄNGT: Das erste Lehrbuch für deutsche Hebammen der ehemals schlesischen Dorfhebamme Justine Siegemund (1636 Roztoka (Rohnstock) / Polen - 1705 Berlin), später Hebamme am brandenburgischen Hof, in 3. Auflage. Dieser sind erstmals "Einige fürsichtige Lehren und heilsame Artzney-Mittel, denen auf dem Lande wohnenden und insgemein unerfahrenen Kinder-Müttern zum Besten." (S. 225 - 348) mit eigenem Titelblatt angefügt. Beide Werke vollständig und in einem breitrandigem, guten Exemplar vorliegend. Sprache: Deutsch 1.100 gr. Pergamentband d. Zt. auf 5 durchgezog. Bünden.…

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    Gross-8° (ca. 21 x 17 cm). Gestochenes Frontispiz mit Porträt, [19] Bll., 346 (statt 348) Seiten, ohne 6 Bll. Register, mit 42 (statt 43) Tafeln. Die fehlende Falttafel u. die 7 Blätter Text u. Register liegen als Kopien bei. Schlichter Pappband der Zeit. Leicht gebräunt, nur wenige Blätter leicht braunfleckig, Titelei etwas stärker. Wenige Ecken geknickt, wenige Ränder mit kleinen Wurmgängen (kein Textverlust), wenige Ränder mit leichter Feuchtigkeitsspur. Die letzten 7 Blätter entfernt, Text durch Kopien ergänzt. Einband stark bestossen u. beschabt. - VD18 10950362 - SW: Geburtshilfe, Gynäkologie, Frauenheilkunde.…

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    20 Bll., 348 S., 6 Bll. Mit gest. Porträttafel, 1 gefalt. Kupfertafel, 9 teils gefalt. Kupfertafeln (num. A-I), 24 teilsgefalt. Kupfertafeln (num. 1-13 u. 15-25, Tafel 14 nicht erschienen!), 7 Kupfertafeln (num. 1-7) u. 2 ungez. Kupfertafeln. (komplett). Verbesserte und vermehrte Auflage. - Die Tafel 14 wurde laut Bericht an den Buchbinder (siehe am Schluss) weggelassen. - Justine Siegemund (1636-1705) war zuerst Stadt- Hebamme in Liegnitz, 1683 wurde sie von Kurfürt Friedrich Wilhelm an den brandenburgischen Hof berufen. Sie veröffentlichte das erste in zahlreichen Auflagen erschienene deutsche Lehrbuch für Hebammen, das zu den Kostbarkeiten in der Geschichte der Geburtshilfe gehört. (Erstausgabe: 1690). - Deckel gering berieben und minimal braunfleckig, hs. Ziffer auf Vorderdeckel, Seiten ab S. 337 etwas stärker gebräunt, wenige Seiten und Tafeln etwas fingerfleckig, Porträt an zwei Rändern etwas beschnitten ohne Bild- und Textverlust, Titelblatt im Rand etwas knapp beschnitten, 1 Tafel mit zwei sauber hinterlegten Innenrandeinrissen, sonst gutes sauberes Exemplar des lange als Standardwerk der Hebammenlehre geltendes Werk mit den eindrucksvollen Tafeln. Sprache: Deutsch 4°, 21 x 16,5 cm, HLdr. d. Z. auf 6 Bünden, mit marmor. Deckeln u. gesprenkeltem Schnitt.…

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    Zustand: gut. Frontispiz, 19 Bl., 348 S., 6 Bl. (Register), insges. 41 (von 43, Nr. 14 u. 15 fehlen) Taf., 21,5 x 17,5 cm, Falttafel stärker beschädigt, einzelne weitere Taf. leicht beschädigt bzw. hinterlegt, Pergamenteinband der Zeit fleckig und leicht berieben, Exlibris, gebräunt, einzelne Seiten leicht fleckig, einzelne Ecken geknickt. Sprache: Deutsch.…

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    Johann Andreas Rüdiger, Berlin. 1741. 20 Blatt, 348 Seiten mit gestochenem Portraitfrontispiz, 39 (von 43) Kupfertafeln, davon 1 mehrfach gefaltet, einige gestochene Bordüren, sowie 6 Blatt Register, Halbleder-Einband der Zeit mit farbigem Schnitt, (braunfleckig/Titelseite hinterlegt/Faltafel fehlt zur Hälfte/ohne Tafel 14, diese fehlt in fast allen Exemplaren)---- Hagelin II, 79. Garrison-M. 6357-51. Hirsch-H. II, 483. Waller 2956 (alle ohne Portrait) - Nicht im Katalog der Wellcome Library und bei Oser / Seltene einzige Ausgabe des Schweizer Hebammenbuches, das auch einige Kapitel über die Zeugung enthält / Angebunden: Johannis Fatio, Der Arzney Doctor, Helvetisch-Vernuenftige Wehe-Mutter, Oder Gruendlicher Unterricht, Wie mit den Schwangern, Gebaehrenden, Kindbetterinnen und neugebohrnen Kindern umzugehen, selbige gebuehrend zu verpflegen, und in allerhand ihnen zustossenden Krankheiten zu begegnen seye. Samt einer ausfuehrlichen Beschreibung von Fortpflanzung des menschlichen Geschlechts, und aller weiblichen Leibes-Theilen, auch der Empfaengniß, Formir- und Bildung der Frucht in Mutterleibe. Nebst des Verfassers curioesen Anmerckungen, selbst-bewaehrten Handgriffen, Curen und dazu dienlichen Arzney-Mitteln. Dem Loeblichen Frauenzimmer, geschwohrnen Weibern, und andern ehrbaren Frauen zu Nutz, mit besonderem Fleisse in fuenf Abschnitte eingetheilt. 7 Blatt, 468 Seiten, 10 Blatt mit 15 (von 16) Kupfertafeln. Numerierung der Tafeln nicht chronologisch, 5 davon mit typographischem Erklärungs-Blatt, (fleckig) - 1330 Gramm.…

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    Titel in Rot und Schwarz. Mit gest. Porträt gegenüber Titel und 43 teils gefalteten Kupfertafeln, davon eine grossformatig und mehrfach gefaltet. 15 Bll., 258 SS., 7 Bll. Register. 4to. Ppbd. d. Zt. mit Rückenschild. Vierte Ausgabe des 1690 erstmals erschienenen Lehrbuchs der Geburtshilfe der schlesischen Hebamme Justine Siegemund (16361705), die es als Brandenburgische Wehe-Mutter" bis nach Berlin an den Hof des Kurfürsten Friedrich Wilhelm brachte. Ihr aus autodidaktischer Erfahrung heraus verfasstes Lehrbuch gilt als das erste deutsche Lehrbuch für Hebammen schlechthin. Titel etwas eng beschnitten mit Teil-Verlust der letzten Impressum-Zeile. Vollständiges, wenig gebräuntes und sauberes Exemplar.…

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    (5. Aufl.); ca 22x18 cm; (38) 348 (12) Seiten mit gest. Frontispiz und 43 (1 gefaltete) Kupfertafeln; Halbpergamenteinband d. Zt (Einband leicht berieben und bestoßen, Titelblatt mit kleinem Loch [durch entferntem Stempel - etwas Buchstabenverlust]; sonst gutes, sauberes Exemplar) Kein Versand nach Frankreich.…

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    Berlin, J.A. Rüdiger, 1756, 4°, (40), 348, (12) pp., gestochenes Porträt, mit einer mehrfachgefalt.- und 42 Kupfertafeln, Halbledereinband im Stil d.Zt.; feines, minimal fleckiges, breitrandiges Exemplar. KLASSIKER DER GEBURTSHILFE. MOST CELEBRATED MIDWIFE OF THE 17th CENTURY Justine Siegemundin (1651-1705) vollst. Titel: Die Königlich Preußische und Chur-Brandenburgische Hof-Wehe-Mutter, Das ist: Ein höchst nöthiger Unterricht von schweren und unrechtstehenden Gebuhrten, In einem Gespräch vorgestellet, Wie nehmlich, durch Göttlichen Beystand, eine wohlunterrichtete Wehe-Mutter mit Verstand und geschickter Hand dergleichen verhüten, oder wanns Noth ist, das Kind wenden könne; Durch vieler Jahre Übung selbst erfahren und wahr befunden: Gott zu Ehren und dem Nechsten zu Nutz, Auf gnädigst - und inständiges Verlangen Duchlauchtigst und vieler hohen Standes Personen verbessert, mit einem Anhange heilsamer Artzney-Mittel, und mit denen dißfalls erregten Controvers-Schrifften vermehret, Nebst doppelter Vorrede, Kupffern und nöthigem Register zum Druck befördert von Justinen Siegemundin, gebohrner Diettrichin, von Ronnstock aus Schlesien, im Jaurischen Fürstenthum gelegen. Vollständiges Exemplar mit der häufig fehlenden Faltafel "Das große Kind", Tafel 14 ist laut "Bericht an den Buchbinder, nicht erschienen. Seltene Ausgabe des berühmten Lehrbuches der Siegemundin in einem vollständigen Exemplar. Für ein sonst im Gebrauch zerschlissenes Werk in einem bemerkenswert guten Erhaltungszustand. Erweiterte Edition in der die "Artzney-Mittel" für die Kinder-Mütter in einer Abteilung mit eigenem Titelblatt zusammengetragen sind. Zum Schluss sind die Streitschriften mit dem Leipziger Prof. Petermann abgedruckt. Eines der einflußreichsten Hebammenbücher überhaupt, ein in Text und Abbildungen ganz originales Werk, das nicht auf Vorbildern wie Roesslin und Rueff fußt. Ein Lehrbuch, das für fast ein Jahrhundert ein Thesaurus und Berater war, aus dem Hebammen und Ärzte schöpften. Das Werk ist in Gesprächsform zwischen zwei "friedliebenden Wehemüttern" abgefaßt. Die großformatigen, klaren Abbildungen zeigen diverse Fehllagen, zu deren Behebung die Siegemundin verdienstvolle Neuerungen einführte. Der "doppelte Handgriff" bei der Wendung von Querlagen, sowie die Punktierung der Fruchtblase zur Stillung der Blutung der Placenta praevia verdanken ihre Einführung unserer Autorin. Die Siegemundin hat nur ihre Erfahrung zu Rate gezogen und die Natur zur Lehrmeisterin gemacht. - Ein "Rarissima" der älteren deutschen medizinischen Literatur und eine Zierde jeder gynäkologischen Bibliothek. Rare edition of this classic in Obstetrics and Gynecology. Justine Siegemundin was the most celebrated German midwife of the 17th century. In 1672 she obtained a copy of De Graff's book of generation, which started her on her career as a really scientific midwife. Basically self-taught she developed her skills to the degree that she was made Court Midwife by Frederic III and the royal family of Prussia. The book, a result of her own experience, is of major interest and importance for its original obstetrical illustrations not copied from Roesslin or Rueff. The fact that the work was written in German instead of Latin aroused a great deal of criticism. The major portion of the book consists of a dialogue between Justine and her pupil Christina. Generously illustrated with instructive copperplates, the "Siegemundin" had a great influence and new editions appeared up to 1756. cf. Garrison & Morton 6149 (1st. Ed. 1690); Hirsch V, 394-95; Thomas, Classical Contributions to Obstetrics and Gynecology, pp.54-59; Waller 8294; Fasbender 213-16; Neuburger-Pagel III, 894-96.…

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    Berlin, Johann Andreas Rüdiger, 1741, 4°, (40), 348, (12) pp., fein gestochenes Porträt u. 43 Kupfertafeln, dabei die meist fehlende, gefalt. Situstafel in Folio (unteres Drittel in Faksimile angsetzt), Pergamenteinband d.Zt.; feines Expl. Sammelband: Justine Siegemundin (1651-1705): "Die Königlich Preußische und Chur-Brandenburgische Hof-Wehe-Mutter, Das ist: Ein höchst nöthiger Unterricht von schweren und unrechtstehenden Gebuhrten, In einem Gespräch vorgestellet, Wie nehmlich, durch Göttlichen Beystand, eine wohlunterrichtete Wehe-Mutter mit Verstand und geschickter Hand dergleichen verhüten, oder wanns Noth ist, das Kind wenden könne; Durch vieler Jahre Übung selbst erfahren und wahr befunden: Gott zu Ehren und dem Nechsten zu Nutz, Auf gnädigst - und inständiges Verlangen Duchlauchtigst und vieler hohen Standes Personen verbessert, mit einem Anhange heilsamer Artzney-Mittel, und mit denen dißfalls erregten Controvers-Schrifften vermehret, Nebst doppelter Vorrede, Kupffern und nöthigem Register zum Druck befördert von Justinen Siegemundin, gebohrner Diettrichin, von Ronnstock aus Schlesien, im Jaurischen Fürstenthum gelegen." Seltene Ausgabe des berühmten Lehrbuches der Siegemundin in einem vollständigen Exemplar. Für ein sonst im Gebrauch zerschlissenes Werk in einem bemerkenswert guten Erhaltungszustand. Erweiterte Edition in der die "Artzney-Mittel" für die Kinder-Mütter in einer Abteilung mit eigenem Titelblatt zusammengetragen sind. Zum Schluss sind die Streitschriften mit dem Leipziger Prof. Petermann abgedruckt. Eines der einflußreichsten Hebammenbücher überhaupt, ein in Text und Abbildungen ganz originales Werk, das nicht auf Vorbildern wie Roesslin und Rueff fußt. Ein Lehrbuch, das für fast ein Jahrhundert ein Thesaurus und Berater war, aus dem Hebammen und Ärzte schöpften. Das Werk ist in Gesprächsform zwischen zwei "friedliebenden Wehemüttern" abgefaßt. Die großformatigen, klaren Abbildungen zeigen diverse Fehllagen, zu deren Behebung die Siegemundin verdienstvolle Neuerungen einführte. Der "doppelte Handgriff" bei der Wendung von Querlagen, sowie die Punktierung der Fruchtblase zur Stillung der Blutung der Placenta praevia verdanken ihre Einführung unserer Autorin. Die Siegemundin hat nur ihre Erfahrung zu Rate gezogen und die Natur zur Lehrmeisterin gemacht. - angebunden: La Motte, Guillaume Mauquest de : "Vollkommener Tractat von Kranckheiten Schwangerer und Gebährender Weibs-Persohnen, wie denenselben so wohl bey natürlicher als nicht natürlicher Gebährung beyzuspringen, auch der üblen Disposition und Beschaffenheit neugebohrner Kinder zu helfen seye .". 5 Tle. in 1 Bd. Mit 1 Titel in Rot u. Schwarz u. 1 gestoch. Frontispiz. Straßburg, Johannes Beck, 1732/1734. 21 Bl., 627 S. 1 Bl., S. 629-946. Erste deutsche Ausgabe. - ". das Ergebniss einer 30jährigen Erfahrung, enthaltend 400 Beobachtungen mit daran geknüpften Bemerkungen, wurde als eines der besten geburtshilflichen Werke betrachtet und von Levret als ein 'digne modele a suivre' bezeichnet ". Hirsch-H. III, 657.…

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    Berlin, bei Christian Friedrich Voß, 1756, 4°, (38), 348, (12) pp., 43 Kupfertafeln, Halbledereinband d.Zt.; Deckel frisch bezogen; Portrait fehlt; die untere Hälfte der Folio-Situstafel in Faksimile; breitrandig, frisches Expl. KLASSIKER DER GEBURTSHILFE. MOST CELEBRATED MIDWIFE OF THE 17th CENTURY Justine Siegemundin (1651-1705) vollst. Titel: Die Königlich Preußische und Chur-Brandenburgische Hof-Wehe-Mutter, Das ist: Ein höchst nöthiger Unterricht von schweren und unrechtstehenden Gebuhrten, In einem Gespräch vorgestellet, Wie nehmlich, durch Göttlichen Beystand, eine wohlunterrichtete Wehe-Mutter mit Verstand und geschickter Hand dergleichen verhüten, oder wanns Noth ist, das Kind wenden könne; Durch vieler Jahre Übung selbst erfahren und wahr befunden: Gott zu Ehren und dem Nechsten zu Nutz, Auf gnädigst - und inständiges Verlangen Duchlauchtigst und vieler hohen Standes Personen verbessert, mit einem Anhange heilsamer Artzney-Mittel, und mit denen dißfalls erregten Controvers-Schrifften vermehret, Nebst doppelter Vorrede, Kupffern und nöthigem Register zum Druck befördert von Justinen Siegemundin, gebohrner Diettrichin, von Ronnstock aus Schlesien, im Jaurischen Fürstenthum gelegen. Seltene Ausgabe des berühmten Lehrbuches der Siegemundin in einem vollständigen Exemplar. Für ein sonst im Gebrauch zerschlissenes Werk in einem bemerkenswert guten Erhaltungszustand. Erweiterte Edition in der die "Artzney-Mittel" für die Kinder-Mütter in einer Abteilung mit eigenem Titelblatt zusammengetragen sind. Zum Schluss sind die Streitschriften mit dem Leipziger Prof. Petermann abgedruckt. Eines der einflußreichsten Hebammenbücher überhaupt, ein in Text und Abbildungen ganz originales Werk, das nicht auf Vorbildern wie Roesslin und Rueff fußt. Ein Lehrbuch, das für fast ein Jahrhundert ein Thesaurus und Berater war, aus dem Hebammen und Ärzte schöpften. Das Werk ist in Gesprächsform zwischen zwei "friedliebenden Wehemüttern" abgefaßt. Die großformatigen, klaren Abbildungen zeigen diverse Fehllagen, zu deren Behebung die Siegemundin verdienstvolle Neuerungen einführte. Der "doppelte Handgriff" bei der Wendung von Querlagen, sowie die Punktierung der Fruchtblase zur Stillung der Blutung der Placenta praevia verdanken ihre Einführung unserer Autorin. Die Siegemundin hat nur ihre Erfahrung zu Rate gezogen und die Natur zur Lehrmeisterin gemacht. - Ein "Rarissima" der älteren deutschen medizinischen Literatur und eine Zierde jeder gynäkologischen Bibliothek. Rare edition of this classic in Obstetrics and Gynecology. Justine Siegemundin was the most celebrated German midwife of the 17th century. In 1672 she obtained a copy of De Graff's book of generation, which started her on her career as a really scientific midwife. Basically self-taught she developed her skills to the degree that she was made Court Midwife by Frederic III and the royal family of Prussia. The book, a result of her own experience, is of major interest and importance for its original obstetrical illustrations not copied from Roesslin or Rueff. The fact that the work was written in German instead of Latin aroused a great deal of criticism. The major portion of the book consists of a dialogue between Justine and her pupil Christina. Generously illustrated with instructive copperplates, the "Siegemundin" had a great influence and new editions appeared up to 1756. cf. Garrison & Morton 6149 (1st. Ed. 1690); Hirsch V, 394-95; Thomas, Classical Contributions to Obstetrics and Gynecology, pp.54-59; Waller 8294; Fasbender 213-16; Neuburger-Pagel III, 894-96.…

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    Cölln an der Spree / Gedruckt bey Ulrich Liebperten / Chrufl. Bradenb. Hofdrucker, 1708, 4°, gest. Portrait, gest. Front., 16 l., 260 (recte 258 pp., 7 l. Index, 43 ( 1 gefalt.) Kupferstichtafeln, feiner Halbledereinband im Stil d.Zt. Die seltene zweite Ausgabe des vielfach aufgelegten Geburtshilfelehrbuchs: " Die Chur-Brandenburgische Hoff-Wehe-Mutter/ Das ist: Ein höchst-nöthiger Unterricht/ Von schweren und unrecht-stehenden Geburten : In einem Gespräch vorgestellet/ Wie nehmlich/ durch Göttlichen Beystand eine wohl-unterrichtete und geübte Wehe-Mutter/ Mit Verstand und geschickter Hand/ dergleichen verhüten/ oder wanns Noth ist/ das Kind wenden könne ; Durch vieler Jahre Ubung/ selbst erfahren und wahr befunden / Nun aber . Nebst Vorrede/ Kupfer-Bildern/ und nöthigem Register zum Druck befördert/ Von Justinen Siegemundin/ gebohrner Dittrichin/ von Ronnstock aus Schleßien/ im Jaurischen Fürstenth. gelegen". "Unter den Hebammen-Lehrbüchern, welche in der zweiten Häfte des siebenzehnten Jahrhunderts in Teutschland erschienen, zeichnet sich das Buch . vortheilhaft aus, zumal dasselbe keineswegs eine blosse Compilation aus ähnlichen Schriften, sondern eine aus eigener vieljähriger Erfahrung zusammengetragene Anleitung bildet" Siebold II, p.201 Die Verfasserin Justine Siegemund, geborene Justina Dittrich, wurde am 26. Dezember 1636 in Rohnstock geboren und starb am 10. November 1705 in Berlin. Sie brachte es als Autodidaktin bis zur Hebamme am brandenburgischen Hof von Kurfürst Friedrich III. und schrieb das erste deutsche Lehrbuch für Hebammen. Es ist zugleich auch der erste medizinische Text auf Deutsch, der von einer Frau veröffentlicht wurde. Das in diversen Auflagen erschienene Werk galt fast 100 Jahre lang als Standardwerk der Geburtenhilfe; besonders eingehend behandelt es die Fehllagen. Mit verdienstvollen Neuerungen zu ihren Behebungen und ausgezeichneten Abbildungen. Die Autorin wurde als 20jährige Frau für schwanger gehalten und 14 Tage als vermeintlich Kreißende von verschiedenen Hebammen gequält, bis sich endlich herausstellte, dass sie nicht schwanger war. Dadurch wurde sie veranlasst, sich selbst dem Hebammenberufe zu widmen. "Trotz aller Mängel" ist ihr Buch "die bedeutendste geburtshilfliche Schrift, die im 17. Jhdt. ihren Ursprung hatte". Fasbender 213 Unser Exemplar sowohl mit dem Portrait, mit kleiner Eckergänzung und einem gestochenen Sinnspruchblatt mit einer Kartusche (vier Säuglinge in einem Blütenkranz verbunden): "An Gottes Hilf und Seegen / Geschickten Hand bewegen / Ist all mein Thun gelegen". Ebenso wie in der ersten Ausgabe, Der Sprung in der Seitenzählung von 232 auf 235, Schwach gebräunt, frisches, feines Exemplar im Einband im Stil der Zeit. Second Edition with enngraved portrait and frontiopiece, 43 (1 Folio) engraved plates. Fine half lether binding. Garrison & Morton No. 6149; Krivatsy 11085; Siebold II, 204; Waller 8923; vgl. Wellcome V, 110? Hayn, Bibl. gyn. 125 "Selten".…

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    Berlin, J.A. Rüdiger, 1723, 4°, (40), 348, (12) pp., fein gestochenes Porträt u. 43 Kupfertafeln, dabei die meist fehlende, gefalt. Situstafel in Folio, Halbpergamenteinband d.Zt.; schönes breitrandiges Exemplar mit kräftigem Abdrucken. KLASSIKER DER GEBURTSHILFE. MOST CELEBRATED MIDWIFE OF THE 17th CENTURY Justine Siegemundin (1651-1705) vollst. Titel: Die Königlich Preußische und Chur-Brandenburgische Hof-Wehe-Mutter, Das ist: Ein höchst nöthiger Unterricht von schweren und unrechtstehenden Gebuhrten, In einem Gespräch vorgestellet, Durch vieler Jahre Übung selbst erfahren und wahr befunden: .verbessert. und mit. Vorrede, Kupffern und nöthigen Register zum Druck befördert. Dritte Ausgabe des berühmten Lehrbuches der Siegemundin in einem vollständigen Exemplar. Für ein sonst im Gebrauch zerschlissenes Werk in einem bemerkenswert guten Erhaltungszustand. Erste erweiterte Edition in der die "Artzney-Mittel" für die Kinder-Mütter in einer Abteilung mit eigenem Titelblatt zusammengetragen sind. Zum Schluss sind die Streitschriften mit dem Leipziger Prof. Petermann abgedruckt. Eines der einflußreichsten Hebammenbücher überhaupt, ein in Text und Abbildungen ganz originales Werk, das nicht auf Vorbildern wie Roesslin und Rueff fußt. Ein Lehrbuch, das für fast ein Jahrhundert ein Thesaurus und Berater war, aus dem Hebammen und Ärzte schöpften. Das Werk ist in Gesprächsform zwischen zwei "friedliebenden Wehemüttern" abgefaßt. Die großformatigen, klaren Abbildungen zeigen diverse Fehllagen, zu deren Behebung die Siegemundin verdienstvolle Neuerungen einführte. Der "doppelte Handgriff" bei der Wendung von Querlagen, sowie die Punktierung der Fruchtblase zur Stillung der Blutung der Placenta praevia verdanken ihre Einführung unserer Autorin. Die Siegemundin hat nur ihre Erfahrung zu Rate gezogen und die Natur zur Lehrmeisterin gemacht. - Ein "Rarissima" der älteren deutschen medizinischen Literatur und eine Zierde jeder gynäkologischen Bibliothek: Rare edition of this classic in Obstetrics and Gynecology. Justine Siegemundin was the most celebrated German midwive of the 17th century. In 1672 she obtained a copy of De Graff's book of generation, which started her on her career as a really scientific midwife. Basically self-taught she developed her skills to the degree that she was made Court Midwife by Frederic III and the royal family of Prussia. The book, a result of her own experience, is of major interest and importance for its original obstetrical illustrations not copied from Roesslin or Rueff. The fact that the work was written in German instead of Latin aroused a great deal of criticism. The major portion of the book consists of a dialogue between Justine and her pupil Christina. Generously illustrated with instructive copperplates, the "Siegemundin" had a great influence and new editions appeared up to 1756. cf. Garrison & Morton 6149; Hirsch V, 394-95; Thomas, Classical Contributions to Obstetrics and Gynecology, pp.54-59; Waller 8294; Fasbender 213-16; Neuburger-Pagel III, 894-96.…

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    Two parts in 1 volume (pagination continuous). 4to. [40], 346 [of 348], [10] pp. 2 title-pages (second is facing p. 224), 42 engraved plates, index, instructions to the binder; [apparently] lacks frontispiece portrait of the author (not mentioned in the instructions to the binder list), missing 2 leaves: 1 is the last text leaf (pp. 347-8); the other is the first leaf of the Register (index), the last numbered text leaf should read 348 [i.e., XXII] - followed by Register leaf [XXIII]. PROVENANCE: rubber-stamp on [b2] Medicinische Lesegesellschaft, Aargau; title-page with signature of Johan Cogant[!?]; rubber-stamp of Schmuziger. It seems the ownership of the Medical Reading Society of Aargau and Schmuziger may well be connected contemporaneously. AS IS. Very good. [TK 0077] Third edition of this famous textbook of midwifery written by a woman. The work is written in the form of a conversation between two "peace-loving midwives". The large-format, finely drawn and printed illustrations are prominent in this remarkable work. He text is largely written as a conversation between two women, Justine and Christina. The text was written in German (not Latin) to permit access of privileged information to midwives and not exclusively to physicians. / "With Mauriceau, Justine Siegemundin was responsible for introducing the practice of puncturing the amniotic sac to arrest hemorrhage in placenta praevia. She was midwife to the Court of the Elector of Brandenburg, and the most celebrated of the German midwives of the 17th century." â" Garrison and Morton 6149 (1690 edition). / "As a young woman, Siegemund had suffered at the hands of midwives who wrongly assumed she was pregnant when, in fact, she suffered from a prolapsed uterus. Because of this trying experience, she began to study obstetrics and started practice as a midwife in 1659. At first she provided free services to peasant and poor women, but as her reputation grew, she ministered to the needs of women from merchant and noble families. In 1683, she was given an official post as the City Midwife of Lignitz. Her expertise attracted much attention and in 1701, Frederick William, Elector of Brandenburg, appointed her Court Midwife in Berlin. Serving as Court Midwife, she helped deliver the children of the royal family. It is said that Mary II of Orange was so impressed by her skill that she asked Siegemund to write a training manual for other midwives. Court Midwife was the result." / "Siegemund published her richly illustrated text at her own expense and incorporated detailed embryological and anatomical engravings by Regnier de Graaf (1641â"1673) and Govard Bidloo (1649â"1713), two of the leading medical illustrators of the period.3 This image shows one of the possible complications of childbirth presentation and how to manage the situation. The child is presenting by shoulderâ"in those days, a difficult situation that could lead to the death of the baby and possibly also the mother.4 Justina used a two-handed intervention to rotate the baby in the uterus while securing one extremity with a sling. Siegemund (along with Francois Mauriceau) was also responsible for introducing the practice of puncturing the amniotic sac to arrest hemorrhage in placenta previa." / "Siegemund was sometimes attacked by male physicians and male midwives who charged her with unsafe birthing practices, but she was able to withstand all such challenges to her professional reputation.5 Unlike male midwives and physicians, she rarely used pharmaceuticals or surgical instruments in her practice. By the time of her death in 1705, she had helped birth almost 6200 infants, according to the Berlin deacon who presided over her funeral." â" Nava Blum, Hilary J. Lane, Elizabeth Fee. / Justine Siegemund, or Siegemundin, was a Silesian midwife. Her obstetrical book, The Court Midwife, was the first German medical text written by a woman. REFERENCES: See: Nava Blum, Hilary J. Lane, Elizabeth Fee, "Justina Siegemund.…