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Sprache: Deutsch
Verlag: Amazon Digital Services LLC - Kdp, 2025
ISBN 10: 3907732022 ISBN 13: 9783907732021
Anbieter: PBShop.store US, Wood Dale, IL, USA
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Verlag: Amazon Digital Services LLC - Kdp, 2025
ISBN 10: 3907732022 ISBN 13: 9783907732021
Anbieter: PBShop.store UK, Fairford, GLOS, Vereinigtes Königreich
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Sprache: Deutsch
Verlag: Frankfurt am Main : Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1983
ISBN 10: 3596255287 ISBN 13: 9783596255283
Anbieter: BOUQUINIST, München, BY, Deutschland
Erstausgabe
Taschenbuch. Kartoniert. Zustand: Gut. 328 (8) Seiten. 18 cm. Umschlagentwurf: Jan Buchholz und Reni Hinsch. Guter Zustand. - Werner Georg Haverbeck (* 28. Oktober 1909 in Bonn; 18. Oktober 1999 in Vlotho) war ein deutscher Historiker und Volkskundler, SA- und SS-Mitglied, später Pfarrer der Christengemeinschaft und zuletzt freier Publizist. Leben: Weimarer Republik: Haverbeck war der Sohn des Stadtingenieurs Albert Haverbeck und wuchs in Bonn auf. In den 1920er Jahren war Haverbeck im bündischen Teil der Evangelischen Jugend aktiv. Als Schüler engagierte er sich für die nationalsozialistische Bewegung und trat 1923 dem Jugendbund der NSDAP" bei, aus dem die Hitlerjugend (HJ) hervorging. 1926 wurde Haverbeck Mitglied der NSDAP, die Mitgliedschaft wurde jedoch suspendiert, weil die Parteiaufnahme für Minderjährige gesperrt wurde. 1928 absolvierte er in Bonn das Abitur und begann im gleichen Jahr sein Studium der Vergleichenden Religionswissenschaften, Philosophie und Geschichte in Bonn. Es folgten weitere Stationen in München (1929), Berlin (1935) und Heidelberg (1936). Eine andere Quelle nennt als weitere Station Kiel (1931) und die Studienfächer Geschichte, Volkskunde und Staatswissenschaften. Gleichzeitig mit dem Beginn des Studiums wurde Haverbeck 1928 Mitglied in der SA (Mitglied bis 1931) sowie Mitglied des NSDStB (Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund), für den er den Ortsverband in Bonn gründete. Seit Frühjahr 1929 war er bis 1932 Mitglied der Reichsleitung des NSDStB. In Bonn gründete Haverbeck auch eine Ortsgruppe des von Alfred Rosenberg geführten Kampfbundes für deutsche Kultur (KfdK). Am 1. August 1929 trat Haverbeck der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 142.009). Ab dem 1. August 1931 war er bis 1932 Leiter des Amtes für Kultur und Weltanschauliche Erziehung in der Reichsjugendführung der NSDAP. Im Dezember 1932 wurde Haverbeck von Baldur von Schirach, der ihn 1929 selbst in die HJ-Reichsleitung geholt hatte, von seinen Ämtern in der Reichsjugendführung ohne Angaben von Gründen enthoben. Vorausgegangen war ein interner Streit mit von Schirach über die Linie der HJ. Haverbeck setzte sich für eine Verinnerlichung der Jugendarbeit" ein und kritisierte die von Schirach betriebene einseitige paramilitärische Ausrichtung. Haverbeck, der Assistent des Kulturforschers Herman Wirth war, gründete darauf die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugend um Herman Wirth. Ungeachtet dieses Zwischenfalls erhielt Haverbeck für seine Pläne in der Volkstumsarbeit die Unterstützung von Rudolf Heß, der ihn in seinen Stab aufnahm. . Nach 1945: . Haverbeck wurde Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft, studierte ab 1948 am Priesterseminar der anthroposophisch inspirierten Christengemeinschaft in Stuttgart und wurde 1950 zum Priester geweiht. In einer Presseerklärung aus dem Jahr 2008 wurde seitens der Christengemeinschaft festgestellt, dass er in seinem damaligen Lebenslauf bei der Bewerbung seine NS-Vergangenheit verschwiegen habe. Haverbeck war bis 1960 als Pfarrer der Christengemeinschaft in Marburg tätig. 1951 betreute Haverbeck den NS-Verbrecher Otto Ohlendorf vor seiner Hinrichtung in Landsberg seelsorgerlich. 1959 wurde er von seiner Priestertätigkeit wegen linker Tendenzen" beurlaubt. Anlass war eine Reise Haverbecks durch Russland, China und Taiwan 1958, wo er unter anderem ein Gespräch mit Chiang Kai-shek führte. Er durfte das Priesteramt nicht mehr ausüben und nicht mehr an den Synoden teilnehmen. 1983 wurde seine Beurlaubung jedoch wieder rückgängig gemacht. Haverbeck wurde auf einer Synode in allen Ehren", bei gleichzeitiger Versetzung in den Ruhestand und unter der Bedingung, nicht für die Christengemeinschaft öffentlich aufzutreten, als Pfarrer wieder aufgenommen. Ungeachtet dessen publizierte Haverbeck 1978 und 1983 im Urachhaus Verlag, der damals noch der Verlag der Christengemeinschaft war. In der Verlagswerbung hieß es zu seinem Lebenslauf: Seit 1959 widmet er sich der Humanisierung des Arbeitslebens." . 1963 gründete er zusammen mit seiner späteren Ehefrau Ursula Wetzel den Verein Collegium Humanum als Akademie für Umwelt und Lebensschutz". Das Angebot des Schulungszentrums wurde in den 1960er Jahren zunächst von der IG Metall, von Anthroposophen, von Anhängern Silvio Gesells, von Vertretern der FSU und von Angehörigen der frühen Ökologiebewegung wahrgenommen. Ab den 1970er Jahren kamen Vertreter der Neuen Rechten hinzu, und ab den 1980er Jahren entwickelte sich Haverbecks Collegium Humanum bis zum Verbot im Mai 2008 zu einem Zentrum für Antisemitismus und Holocaustleugnung. . 1978 wurde Haverbeck von Erhard Eppler in die Gustav Heinemann-Initiative berufen. 1979 wurde er Berater für Umweltschutzfragen des SPD-Ministers Egon Bahr. 1981 unterzeichnete Haverbeck das Heidelberger Manifest, in dem deutsche Hochschulprofessoren vor der Unterwanderung des deutschen Volkes" und der Überfremdung" der deutschen Sprache, der Kultur und des Volkstums" warnten. In der Öffentlichkeit wurde Haverbeck durch Vorträge zu verschiedenen Themen bekannt, so etwa bei zahlreichen Veranstaltungen von Atomenergie-Gegnern. Als sich 1982 die Ökologisch-Demokratische Partei bundesweit konstituierte, wurde Haverbeck wissenschaftlicher Berater und Mitglied im Ökologischen Rat" der Partei. . 1989 schlug sein Buch Rudolf Steiner Anwalt für Deutschland hohe Wellen. Die Christengemeinschaft und Anthroposophen distanzierten sich scharf davon. Während Arfst Wagner energisch die These Haverbecks zurückwies, dass Steiner in der heutigen Zeit die Auschwitz-Lüge (mit diesem Begriff bestreitet Haverbeck die Dimension der Shoa) nicht stillschweigend hingenommen hätte und konstatierte, dass die anthroposophische Geschichtsbetrachtung weit davon entfernt sei, pro-nationalsozialistisch" zu sein, fand beispielsweise Wolfgang Purtscheller Steiner durch Haverbeck korrekt dargestellt, als Nationalisten völkischer Prägung mit verschwörungstheoretischem Hintergrund". Auch zur Kriegsschuld nahm Haverbeck in seinem Buch Stellung: Als Ergebnis dar.
Verlag: National-Verlag, Hannover1972, 1. Auflage,, 1972
Anbieter: Antiquariat Bücherparadies, Landsberg, Deutschland
158 S., Ln., Schutzumschlag, guter Zustand,
Verlag: Malden, MA: Blackwell, 2005, 2005
Anbieter: Steven Wolfe Books, Newton Centre, MA, USA
sewn PAPERBACK, very good, probably unused but with light fold marks to corners from storage. GIGLIOTTI, SIMONE / LANG, BEREL, ed. . The Holocaust: a reader. Edited by Simone Gigliotti and Berel Lang. Malden, MA: Blackwell, 2005, xxii, 462pp., . This book is divided into six chronological sections and thematic subsections that deal with current debates about the origins, implementation, and postwar interpretation of the Holocaust. Included throughout are oral histories and testimonies of both victims and perpetrators, from Jewish council leaders, to ghetto and concentration camp victims, to SS officials and German soldiers, which bring to light how underlying historical attitudes and policies evolved. - CONTENTS: Anti-Semites / Bernard Lewis -- From Weimar to Hitler / Robert S. Wistrich -- Nation and race / Adolf Hitler -- Nuremberg law for the protection of German blood and of the German honour of 15 September 1935 -- The setting / Henry Friedlander -- Ghetto formation / Raul Hilberg -- From "ethnic cleansing" to genocide to the "Final Solution": the evolution of the Nazi Jewish policy, 1939-1941 / Christopher R. Browning -- Some thoughts on the treatment of the alien population in the east / Heinrich Himmler -- The "Commissar decree," June 6, 1941 -- Affidavit of SS Grüppenführer Otto Ohlendorf -- Operation Barbarossa as a war of conquest and annihilation / Jürgen Förster -- From mass murder to the "Final Solution": the shooting of Jewish civilians during the first months of the eastern campaign within the context of the Nazi Jewish genocide / Peter Longerich -- Savage war: German warfare and moral choices in World War II / Omer Bartov -- Hitler's Reichstag speech, January 30, 1939 / Adolf Hitler -- Minutes of the Wannsee Conference, January 20, 1942 -- Intentions and the "Final Solution" / Berel Lang -- A controversy about the historicization of national socialism / Martin Broszat and Saul Friedländer -- Justice Jackson's report to the president on atrocities and war crimes, June 7, 1945 / Robert H. Jackson -- Inside the ghetto / Emmanuel Ringelblum -- Notebook H: Oskar Rosenfeld -- The second winter: October 29, 1942-March 18, 1943 / Herman Kruk -- Letters from Westerbork / Etty Hillesum -- United Nations convention on the prevention and punishment of the crime of genocide, December 9, 1948 -- Defining genocide as a sociological concept / Helen Fein -- Is the Holocaust simply another example of genocide? / Mark Levene -- Conceptual blockages and definitional dilemmas in the "racial century": genocides of indigenous peoples and the Holocaust / A. Dirk Moses. 9781405114004 ISBN 1405114002.
Verlag: National Archives and Records Service, 1978, 1978
Anbieter: Jackson Street Booksellers, Omaha, NE, USA
Erstausgabe
Soft cover. Zustand: Very Good. No Jacket. 1st Edition. Very Good in Softcover with slight wave to pages. 349pp 4to. White spine with black titles.
Hardcover. Zustand: Fine. Leichte Risse. Dejiny su nieco co sa da niekedy tazko pochopit - neriadia sa logikou, neplynupokojnymi riekami a historici ich ,sleduju" a vysvetluju casto priliskomplikovane. Samozrejme, nikto citatelov nenuti prijat vsetko, co napisu. Jeto jednoducha rovnica. Plati vsak aj to, ze historici jedini mozu menitdejiny. Stvrtym dielom ,zadnych dveri" nechceme menit dejiny. Skor ponukameputavou formou a selektivne zrkadla nasej minulosti, od dob Velkej Moravy azpo Meciara a Klausa. Nazreli sme do zivota stredovekych kralov i beznych ludi,nositelov modernej doby - politikov, vzdelanych zien, kulturnu elitu i takmerbezmennych ,pesiakov". A namiesto zaveru si precitate o historii liecbyrakoviny prsnika napriec storociami. Vsetci pozname Milana R. Stefanika amnohi nieco viete zo zivota Mateja Korvina, cisara Jozefa I., vynalezcuStefana Banica, herecky Poly Negri, politika Milana Hodzu ci diplomata HenryhoKissingera. Malokto vsak pocul mena ako Bianca Cappello, Simon Georg Sina,Ludovit Haan, Stefan Lux, Otto Ohlendorf ci Fidel Palffy alebo FannyBurneyova.
Sprache: Englisch
Verlag: Robert Carruthers Nov 2011, 2011
ISBN 10: 1908538791 ISBN 13: 9781908538796
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - 'The Jewish question will not be solved separately, but by laws which we enact, for we are the anti-Jewish Government.' Dr. Josef Goebbels, 1935 This is the third volume in the complete proceedings of the Nuremberg trial of the German major war criminals before the International Military Tribunal sitting at Nuremberg, Germany. Taken from the original court transcript this volume covers the proceedings from 17th December 1945 to 4th January 1946 and represents an essential primary source for scholars and general readers alike. The transcripts are complete and contain the whole of the proceedings as taken from the original court documents. This volume includes the testimony of Otto Ohlendorf, Dieter Wisliceny, Walter Schellenberg and Alois Hoellriegel regarding the official Nazi policy of the extermination of the Jews. Originally published under the authority of H.M. Attorney-General by His Majesty's Stationery Office London in 1946, this new edition includes an introduction by Emmy AwardTM winning writer and historian Bob Carruthers. This book is part of 'The Third Reich from Original Sources' series, a new military history range compiled and edited by Emmy AwardTM winning author and historian Bob Carruthers. The series draws on primary sources and contemporary documents to provide a new insight into the true nature of Hitler's Third Reich.
Anbieter: Fundus-Online GbR Borkert Schwarz Zerfaß, Berlin, Deutschland
EUR 10,40
Anzahl: 1 verfügbar
In den Warenkorbkart. Zustand: Gut. 167 S. ; 21 cm Sauber erhalten. I n ha Itsverzeich n is Vorwort. 7 Irmtrud Wojak Eichmanns Memoiren und die »Banalität« des Bösen . 17 Jason Weber Normalität und Massenmord. Das Beispiel des Einsatz gruppenleiters Otto Ohlendorf . 41 Rolf Pohl Gewalt und Grausamkeit. Sozialpsychologische Anmerkun gen zur NS-Täterforschung . 69 Kerstin Freudiger Die blockierte Aufarbeitung von NS-Verbrechen in der Bundesrepublik. 119 Jan Lohl Gefühlserbschaften. Zur Sozialpsychologie der intergenera- tiven Weitergabe des NS-Erbes. 137 Autoren. ISBN 9783930345373 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 248.
Sprache: Deutsch
Verlag: Lindhorst : Askania-Verl.-Ges., 1988
ISBN 10: 3921730317 ISBN 13: 9783921730317
Anbieter: Fundus-Online GbR Borkert Schwarz Zerfaß, Berlin, Deutschland
EUR 16,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den Warenkorbkart. Zustand: Sehr gut. 168 S. : Ill. Exemplar aus dem Vorbesitz des libertären Dokumentaristen H.D. Heilmann, daher mit einigen Bleistift-Anstreichungen im Buch sowie Notizzetteln. Das Exemplar ist in einem sehr guten und sauberen Zustand ohne Anstreichungen. - Inhaltsverzeichnis - 1. Teilband: Beiträge zu Personen - 1.0 Einführung: Das Umfeld der "verschwiegenen Zeitgeschichte" - 1.1 Spurenlese - 1.2 Otto Ohlendorf: Initiativen eines Einzelgängers - 1.3 Richard Hildebrandt: Ein Oppositionszentrum - 1.4 Gottlob Berger: Ein Europäer der Tat - 1.5 Dr. Werner Best: Völkischer Anti-Imperialist - 1.6 Die Basis denkt mit - 1.7 Anhang zum Teil 1 - 1.8 Herangezogene Quellen im Teil 1. ISBN 9783921730317 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 288.
Sprache: Deutsch
Verlag: Potsdam, Ludwig Voggenreiter Verlag,, 1942
Anbieter: Galerie für gegenständliche Kunst, Kirchheim unter Teck, Deutschland
Erstausgabe
Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband (Broschur / Kartoneinband im Format 17,7 x 25 cm) mit Rücken- und dekoriertem Deckeltitel, Schrift: Fraktur, 156 Seiten mit vielen, teilweise farbigen / ganzseitigen Abbildungen. - Aus dem Inhalt: Zwölf Monatsgedichte von Hans Baumann, geschrieben von Hans Voigt (kalligraphische Wiedergabe, je Seite ein Gedicht) / Monatssprüche für jeden Monat, mehrere Seiten (z.B.: "Aprilwetter und Frauensinn / sind veränderlich von Anbeginn") / Halbseitige Wiedergabe eines Holzschnitts "Kämpfende Soldaten" von Joachim Lutz / Zitat von Adolf Hitler (ganzseitige) / Geist der Widersetzlichkeit, von Karl Richard Ganzer / Heldenkampf und Ende des Zerstörers "Georg Thiele" im Rombakenfjord bei Narvik (13.April 1940), von Korvettenkapitän d.R. Fritz Otto Busch, mit Zeichnungen von Walter Zeeden ("Gleich seinem Namensvorgänger entschloss sich auch der Zerstörer "Georg Thiele" zu einem aussichtslosen, ehrenvollen Kampf, der den letzten drei Zerstörern Gelegenheit zur Rettung der überlebenden Besatzungen gab. Oben hält der Kommandant noch den letzten Funkspruch in der Hand, und es ist eigenartig, wie schnell dieser Funkspruch, der letzte, der in der zerschossen Funkbude vom Funkpersonal aufgenommen und noch zur Brücke geleitet wurde, im ganzen Boot herum ist. Es ist ein Funkspruch aus dem Führerhauptquartier, ein Befehl des Führers selbst: "Narvik unter allen Umständen halten!") / Gedichtsfolge "Bekenntnis der Frauen" von Lydia Ganzer-Gottschewski / Begegnung von Langemarck, von Rudolf Witzany / vier Reader (mittellosen) von Hans Baumann / Unser Weihnachtsbaum, seine Bedeutung und der Schmuck, von Erna von Vacano, mit Aufnahmen von Rudolf Wittig (Sonthofen) / Unsere Kinder, Zeichnungen von Paula Spannknebel mit Versen deutscher Dichter / Vorschläge deutscher Vornamen (altdeutsche männliche und weibliche Namen, mit Angabe der jeweiligen Bedeutung, zB: Friedemann = Friedensmann, beschützender Mann) / Vom richtigen Schenken, von Rudolf Kinau / Mehrere ganzseitige Blumenzeichnungen, u.a. von Luise Albrecht-Hoff, Joachim Lutz und Paula Spannknebel / Besuch im Dorf, von Agnes Miegel / Von der gleichen Art, von Karl Springenschmid / Stoßtruppunternehmen Latschenköpfle (Generalfeldmarschall Rommel, dem für seine Waffentaten in diesem Kriege vom Führer die höchsten Auszeichnungen verliehen wurden, erzählt hier von einem Auftrag, den er als junger Offizier im Weltkrieg 1914-18 durchführen musste) / Verse aus dem Ostfeldzug, von Oberleutnant Helmut Kleffel / Zweimal Flieder, von Herybert Menzel / Ein Bündel Reisig, von Heinz Steguweit / Der Hottentotten-Zauberer von Hermann voigt / Wunder der Technik / Allerlei zur Unterhaltung / Scherenschnitte von Lisl Helmberger / Der Mitarbeiterkreis des Potsdamer Boten / Die Bildbeigaben. - Deutschtum, deutsche Kultur und Literatur, deutsches Volk, deutsche Geschichte, Deutsches / Drittes / Großdeutsches Reich, Großdeutschland im 2.Weltkrieg, illustrierte Bücher, Kriegkalender, Unterhaltung für die Volksgenossen im Krieg, Unterhaltungsliteratur, deutsche Kriegsmarine. - Kriegsdruck / Erstausgabe in guter Erhaltung Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Deutsch.
Sprache: Deutsch
Anbieter: Antiquariat im Kaiserviertel | Wimbauer Buchversand, Dortmund, NRW, Deutschland
Manuskript / Papierantiquität Signiert
Albumblatt. Zustand: Gut. Buntes Trägermaterial mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Josef Neckermann bildseitig mit blauem Stift signiert, umseitig Spuren der Albummontage /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Carl Peter Neckermann (* 5. Juni 1912 in Würzburg; ? 13. Januar 1992 in Dreieich) war ein deutscher Versandkaufmann (Neckermann Versand) und erfolgreicher Dressurreiter. Die Wurzeln der Familie lassen sich bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen: 1508 waren die ?Männer vom Neckar? in der Zunftordnung als Flößer eingetragen. Über das Gollachtal siedelte sich die Familie in der Nähe von Würzburg an. Josef Neckermanns Großvater Peter Neckermann (1842-1902) stammte aus Hemmersheim in Mittelfranken und war Metzgermeister. Später wurde er Reichstags-Abgeordneter für die Zentrumspartei. Leben Sein Vater Josef Carl Neckermann (* 1868; ? 20. Dezember 1928) wollte das Metzgergeschäft nicht fortführen und ließ sich sein Erbe vorzeitig auszahlen. Er gründete 1895 eine Kohlenhandlung und baute diese in der Folge zu einem Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aus, das Großkunden wie die Reichsbahn belieferte und an zahlreichen anderen Firmen beteiligt war (siehe J.C. Neckermann). Daneben erwarb er mehrere Häuser in Würzburg sowie Anteile am Bayerischen Staatsanzeiger sowie der Frankfurter Zeitung. Aufgrund seines Besitzes und seiner Beziehungen in Wirtschaft und Politik wurde er als der ?Rockefeller von Würzburg? betitelt. Aus dessen Ehe mit Jula Lang (1878-1963) gingen drei Kinder hervor: Maria-Barbara (1909-1948), Josef Carl Peter und Walter (1914-1972). 1962 wurde er Ehrenmitglied der KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main.[1] Jungunternehmer im Dritten Reich Der Firmengründer übertrug kurz vor seinem Tod 1928 - er hatte Herzprobleme - dem Prokuristen Guido Klug die Leitung der J. C. Neckermann. Der damals 16-jährige Sohn Josef sollte nach einer Ausbildung das Unternehmen übernehmen. Neckermann schloss 1929 die Schule mit Mittlerer Reife ab und absolvierte bis 1931 eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Würzburg. Anschließend wechselte er in das väterliche Unternehmen und trat im Alter von 22 Jahren 1934 auch in dessen Geschäftsführung ein. Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze erlassen. Jüdische Kaufleute wurden dadurch sowohl persönlich als auch unternehmerisch unter Druck gesetzt und deren Unternehmen auf legale Weise zu Spottpreisen ?arisiert? Neckermann profitierte mehrfach von diesen Zwangsverkäufen: Josef Neckermann ließ sich von seiner Mutter seinen Erbanteil an der Kohlenhandlung in Höhe von 200.000 Reichsmark (RM) auszahlen. Am 25. Oktober 1935 übernahm er vom jüdischen Unternehmer Siegmund Ruschkewitz (1871-1940)[2] für 100.000 RM (wovon durch Neckermann nur 46.000 RM auf ein Sperrmark-Konto überwiesen wurden)[3] dessen 1898 gegründetes und wenig später in der Würzburger Schönbornstraße[4] befindliches Textilkaufhaus sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten und 60 Außendienstmitarbeitern unter Übernahme der Schulden und Hypotheken. Die Warenhausbranche steckte in diesen Jahren in der Krise und der Kaufpreis lag deutlich unter dem Wert des Unternehmens. Neckermann war 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten und wurde 1937 mit der Mitgliedsnummer 4.516.510 in die NSDAP aufgenommen. Im Jahr darauf entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel, (dem Großvater des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel und des Dirigenten Alexander Joel) - er hatte sich in Nürnberg und in Berlin ein florierendes Textilherstellungs- und -versandunternehmen aufgebaut - die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Neckermann drückte den Kaufpreis und richtete beim Bankhaus Hardy & Co. in Berlin ein Treuhandkonto auf - wie sich im späteren Wiedergutmachungsprozess herausstellte - seinen eigenen Namen ein. Neckermann begründete dies damit, dass er das Geld vor dem Zugriff der NSDAP schützen wollte. Der mittlerweile in die Schweiz geflüchtete Joel klagte auf Auszahlung des Geldes, die Klage wurde aber mit der Begründung abgewiesen, er sei ?Devisenausländer? Neckermann besaß damit das viertgrößte deutsche Textil-Versandhaus (nach Quelle, Witt Weiden und Schöpflin). Mit den Unternehmen Joels übernahm Neckermann auch den Mietvertrag von dessen Villa in der Tannenbergallee im Berliner Westend, die er mit seiner Frau Annemarie Neckermann bezog. Ende Dezember 1941 gründete er gemeinsam mit dem Hertie-Geschäftsführer Georg Karg die Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung (ZLG), eine Gesellschaft öffentlichen Rechts. Über Otto Ohlendorf, den Neckermann bei einer Betriebsbesichtigung kennengelernt hatte und der auch stiller Teilhaber an der ZLG war, wurden der Firma Aufträge der Reichsstelle Kleidung vermittelt. Das Unternehmen lieferte unter anderem Bekleidung für Zwangsarbeiter und Uniformen für die Soldaten an der Ostfront. Neckermann wurde Leiter der Reichsstelle Kleidung. Neckermann meldete sich im Dezember 1941 zur SS, wurde aber auf Druck von Hans Kehrl UK gestellt, um am 19. April 1942 im Hauptquartier der Wehrmacht die Winteruniformen vorzustellen.[5] Seine Tätigkeit während des Nazi-Regimes, in der er die Grundlage für seine Nachkriegskarriere schuf, kommentierte er in seiner Autobiographie Erinnerungen: ?Ich hatte nicht das geringste Bedürfnis, in Schwierigkeiten zu geraten. In politischen Dingen liegt mir keine tätige Opposition. Ich tauge nicht zum Märtyrer.? Neckermann wehrte sich nach dem Zweiten Weltkrieg vehement gegen die Entschädigungsforderungen der enteigneten Unternehmer, vermutete sogar eine ?jüdische Verschwörung? gegen sich. Mit den Erben von Siegmund Ruschkewitz einigte sich Neckermann in einem Vergleich letztlich auf eine Entschädigung in Höhe von 50.000 DM und ein Grundstück in Würzburg. Karl Amson Joel erhielt erst 1957 nach einem jahrelangen, über mehrere Instanzen dauernden Wiedergutmachungsverfahren zwei Millionen DM Entschädigung; ein Bruchteil des tatsächlichen Werts des Unterne.
Sprache: Deutsch
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Albumblatt. Zustand: Gut. Albumblatt mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Josef Neckermann bildseitig mit blauem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Carl Peter Neckermann (* 5. Juni 1912 in Würzburg; ? 13. Januar 1992 in Dreieich) war ein deutscher Versandkaufmann (Neckermann Versand) und erfolgreicher Dressurreiter. Die Wurzeln der Familie lassen sich bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen: 1508 waren die ?Männer vom Neckar? in der Zunftordnung als Flößer eingetragen. Über das Gollachtal siedelte sich die Familie in der Nähe von Würzburg an. Josef Neckermanns Großvater Peter Neckermann (1842-1902) stammte aus Hemmersheim in Mittelfranken und war Metzgermeister. Später wurde er Reichstags-Abgeordneter für die Zentrumspartei. Leben Sein Vater Josef Carl Neckermann (* 1868; ? 20. Dezember 1928) wollte das Metzgergeschäft nicht fortführen und ließ sich sein Erbe vorzeitig auszahlen. Er gründete 1895 eine Kohlenhandlung und baute diese in der Folge zu einem Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aus, das Großkunden wie die Reichsbahn belieferte und an zahlreichen anderen Firmen beteiligt war (siehe J.C. Neckermann). Daneben erwarb er mehrere Häuser in Würzburg sowie Anteile am Bayerischen Staatsanzeiger sowie der Frankfurter Zeitung. Aufgrund seines Besitzes und seiner Beziehungen in Wirtschaft und Politik wurde er als der ?Rockefeller von Würzburg? betitelt. Aus dessen Ehe mit Jula Lang (1878-1963) gingen drei Kinder hervor: Maria-Barbara (1909-1948), Josef Carl Peter und Walter (1914-1972). 1962 wurde er Ehrenmitglied der KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main.[1] Jungunternehmer im Dritten Reich Der Firmengründer übertrug kurz vor seinem Tod 1928 - er hatte Herzprobleme - dem Prokuristen Guido Klug die Leitung der J. C. Neckermann. Der damals 16-jährige Sohn Josef sollte nach einer Ausbildung das Unternehmen übernehmen. Neckermann schloss 1929 die Schule mit Mittlerer Reife ab und absolvierte bis 1931 eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Würzburg. Anschließend wechselte er in das väterliche Unternehmen und trat im Alter von 22 Jahren 1934 auch in dessen Geschäftsführung ein. Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze erlassen. Jüdische Kaufleute wurden dadurch sowohl persönlich als auch unternehmerisch unter Druck gesetzt und deren Unternehmen auf legale Weise zu Spottpreisen ?arisiert? Neckermann profitierte mehrfach von diesen Zwangsverkäufen: Josef Neckermann ließ sich von seiner Mutter seinen Erbanteil an der Kohlenhandlung in Höhe von 200.000 Reichsmark (RM) auszahlen. Am 25. Oktober 1935 übernahm er vom jüdischen Unternehmer Siegmund Ruschkewitz (1871-1940)[2] für 100.000 RM (wovon durch Neckermann nur 46.000 RM auf ein Sperrmark-Konto überwiesen wurden)[3] dessen 1898 gegründetes und wenig später in der Würzburger Schönbornstraße[4] befindliches Textilkaufhaus sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten und 60 Außendienstmitarbeitern unter Übernahme der Schulden und Hypotheken. Die Warenhausbranche steckte in diesen Jahren in der Krise und der Kaufpreis lag deutlich unter dem Wert des Unternehmens. Neckermann war 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten und wurde 1937 mit der Mitgliedsnummer 4.516.510 in die NSDAP aufgenommen. Im Jahr darauf entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel, (dem Großvater des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel und des Dirigenten Alexander Joel) - er hatte sich in Nürnberg und in Berlin ein florierendes Textilherstellungs- und -versandunternehmen aufgebaut - die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Neckermann drückte den Kaufpreis und richtete beim Bankhaus Hardy & Co. in Berlin ein Treuhandkonto auf - wie sich im späteren Wiedergutmachungsprozess herausstellte - seinen eigenen Namen ein. Neckermann begründete dies damit, dass er das Geld vor dem Zugriff der NSDAP schützen wollte. Der mittlerweile in die Schweiz geflüchtete Joel klagte auf Auszahlung des Geldes, die Klage wurde aber mit der Begründung abgewiesen, er sei ?Devisenausländer? Neckermann besaß damit das viertgrößte deutsche Textil-Versandhaus (nach Quelle, Witt Weiden und Schöpflin). Mit den Unternehmen Joels übernahm Neckermann auch den Mietvertrag von dessen Villa in der Tannenbergallee im Berliner Westend, die er mit seiner Frau Annemarie Neckermann bezog. Ende Dezember 1941 gründete er gemeinsam mit dem Hertie-Geschäftsführer Georg Karg die Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung (ZLG), eine Gesellschaft öffentlichen Rechts. Über Otto Ohlendorf, den Neckermann bei einer Betriebsbesichtigung kennengelernt hatte und der auch stiller Teilhaber an der ZLG war, wurden der Firma Aufträge der Reichsstelle Kleidung vermittelt. Das Unternehmen lieferte unter anderem Bekleidung für Zwangsarbeiter und Uniformen für die Soldaten an der Ostfront. Neckermann wurde Leiter der Reichsstelle Kleidung. Neckermann meldete sich im Dezember 1941 zur SS, wurde aber auf Druck von Hans Kehrl UK gestellt, um am 19. April 1942 im Hauptquartier der Wehrmacht die Winteruniformen vorzustellen.[5] Seine Tätigkeit während des Nazi-Regimes, in der er die Grundlage für seine Nachkriegskarriere schuf, kommentierte er in seiner Autobiographie Erinnerungen: ?Ich hatte nicht das geringste Bedürfnis, in Schwierigkeiten zu geraten. In politischen Dingen liegt mir keine tätige Opposition. Ich tauge nicht zum Märtyrer.? Neckermann wehrte sich nach dem Zweiten Weltkrieg vehement gegen die Entschädigungsforderungen der enteigneten Unternehmer, vermutete sogar eine ?jüdische Verschwörung? gegen sich. Mit den Erben von Siegmund Ruschkewitz einigte sich Neckermann in einem Vergleich letztlich auf eine Entschädigung in Höhe von 50.000 DM und ein Grundstück in Würzburg. Karl Amson Joel erhielt erst 1957 nach einem jahrelangen, über mehrere Instanzen dauernden Wiedergutmachungsverfahren zwei Millionen DM Entschädigung; ein Bruchteil des tatsächlichen Werts des Unternehmens, das Neckermann zwanzig Jahre zuvor übe.
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Albumblatt. Zustand: Gut. A5 Albumblatt mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Josef Neckermann bildseitig mit blauem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Carl Peter Neckermann (* 5. Juni 1912 in Würzburg; ? 13. Januar 1992 in Dreieich) war ein deutscher Versandkaufmann (Neckermann Versand) und erfolgreicher Dressurreiter. Die Wurzeln der Familie lassen sich bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen: 1508 waren die ?Männer vom Neckar? in der Zunftordnung als Flößer eingetragen. Über das Gollachtal siedelte sich die Familie in der Nähe von Würzburg an. Josef Neckermanns Großvater Peter Neckermann (1842-1902) stammte aus Hemmersheim in Mittelfranken und war Metzgermeister. Später wurde er Reichstags-Abgeordneter für die Zentrumspartei. Leben Sein Vater Josef Carl Neckermann (* 1868; ? 20. Dezember 1928) wollte das Metzgergeschäft nicht fortführen und ließ sich sein Erbe vorzeitig auszahlen. Er gründete 1895 eine Kohlenhandlung und baute diese in der Folge zu einem Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aus, das Großkunden wie die Reichsbahn belieferte und an zahlreichen anderen Firmen beteiligt war (siehe J.C. Neckermann). Daneben erwarb er mehrere Häuser in Würzburg sowie Anteile am Bayerischen Staatsanzeiger sowie der Frankfurter Zeitung. Aufgrund seines Besitzes und seiner Beziehungen in Wirtschaft und Politik wurde er als der ?Rockefeller von Würzburg? betitelt. Aus dessen Ehe mit Jula Lang (1878-1963) gingen drei Kinder hervor: Maria-Barbara (1909-1948), Josef Carl Peter und Walter (1914-1972). 1962 wurde er Ehrenmitglied der KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main.[1] Jungunternehmer im Dritten Reich Der Firmengründer übertrug kurz vor seinem Tod 1928 - er hatte Herzprobleme - dem Prokuristen Guido Klug die Leitung der J. C. Neckermann. Der damals 16-jährige Sohn Josef sollte nach einer Ausbildung das Unternehmen übernehmen. Neckermann schloss 1929 die Schule mit Mittlerer Reife ab und absolvierte bis 1931 eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Würzburg. Anschließend wechselte er in das väterliche Unternehmen und trat im Alter von 22 Jahren 1934 auch in dessen Geschäftsführung ein. Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze erlassen. Jüdische Kaufleute wurden dadurch sowohl persönlich als auch unternehmerisch unter Druck gesetzt und deren Unternehmen auf legale Weise zu Spottpreisen ?arisiert? Neckermann profitierte mehrfach von diesen Zwangsverkäufen: Josef Neckermann ließ sich von seiner Mutter seinen Erbanteil an der Kohlenhandlung in Höhe von 200.000 Reichsmark (RM) auszahlen. Am 25. Oktober 1935 übernahm er vom jüdischen Unternehmer Siegmund Ruschkewitz (1871-1940)[2] für 100.000 RM (wovon durch Neckermann nur 46.000 RM auf ein Sperrmark-Konto überwiesen wurden)[3] dessen 1898 gegründetes und wenig später in der Würzburger Schönbornstraße[4] befindliches Textilkaufhaus sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten und 60 Außendienstmitarbeitern unter Übernahme der Schulden und Hypotheken. Die Warenhausbranche steckte in diesen Jahren in der Krise und der Kaufpreis lag deutlich unter dem Wert des Unternehmens. Neckermann war 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten und wurde 1937 mit der Mitgliedsnummer 4.516.510 in die NSDAP aufgenommen. Im Jahr darauf entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel, (dem Großvater des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel und des Dirigenten Alexander Joel) - er hatte sich in Nürnberg und in Berlin ein florierendes Textilherstellungs- und -versandunternehmen aufgebaut - die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Neckermann drückte den Kaufpreis und richtete beim Bankhaus Hardy & Co. in Berlin ein Treuhandkonto auf - wie sich im späteren Wiedergutmachungsprozess herausstellte - seinen eigenen Namen ein. Neckermann begründete dies damit, dass er das Geld vor dem Zugriff der NSDAP schützen wollte. Der mittlerweile in die Schweiz geflüchtete Joel klagte auf Auszahlung des Geldes, die Klage wurde aber mit der Begründung abgewiesen, er sei ?Devisenausländer? Neckermann besaß damit das viertgrößte deutsche Textil-Versandhaus (nach Quelle, Witt Weiden und Schöpflin). Mit den Unternehmen Joels übernahm Neckermann auch den Mietvertrag von dessen Villa in der Tannenbergallee im Berliner Westend, die er mit seiner Frau Annemarie Neckermann bezog. Ende Dezember 1941 gründete er gemeinsam mit dem Hertie-Geschäftsführer Georg Karg die Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung (ZLG), eine Gesellschaft öffentlichen Rechts. Über Otto Ohlendorf, den Neckermann bei einer Betriebsbesichtigung kennengelernt hatte und der auch stiller Teilhaber an der ZLG war, wurden der Firma Aufträge der Reichsstelle Kleidung vermittelt. Das Unternehmen lieferte unter anderem Bekleidung für Zwangsarbeiter und Uniformen für die Soldaten an der Ostfront. Neckermann wurde Leiter der Reichsstelle Kleidung. Neckermann meldete sich im Dezember 1941 zur SS, wurde aber auf Druck von Hans Kehrl UK gestellt, um am 19. April 1942 im Hauptquartier der Wehrmacht die Winteruniformen vorzustellen.[5] Seine Tätigkeit während des Nazi-Regimes, in der er die Grundlage für seine Nachkriegskarriere schuf, kommentierte er in seiner Autobiographie Erinnerungen: ?Ich hatte nicht das geringste Bedürfnis, in Schwierigkeiten zu geraten. In politischen Dingen liegt mir keine tätige Opposition. Ich tauge nicht zum Märtyrer.? Neckermann wehrte sich nach dem Zweiten Weltkrieg vehement gegen die Entschädigungsforderungen der enteigneten Unternehmer, vermutete sogar eine ?jüdische Verschwörung? gegen sich. Mit den Erben von Siegmund Ruschkewitz einigte sich Neckermann in einem Vergleich letztlich auf eine Entschädigung in Höhe von 50.000 DM und ein Grundstück in Würzburg. Karl Amson Joel erhielt erst 1957 nach einem jahrelangen, über mehrere Instanzen dauernden Wiedergutmachungsverfahren zwei Millionen DM Entschädigung; ein Bruchteil des tatsächlichen Werts des Unternehmens, das Neckermann zwanzig Jahre zuvor.
Sprache: Deutsch
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Albumblatt. Zustand: Gut. Größeres Albumblatt mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Josef Neckermann bildseitig mit blauem Stift signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Josef Carl Peter Neckermann (* 5. Juni 1912 in Würzburg; ? 13. Januar 1992 in Dreieich) war ein deutscher Versandkaufmann (Neckermann Versand) und erfolgreicher Dressurreiter. Die Wurzeln der Familie lassen sich bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts zurückverfolgen: 1508 waren die ?Männer vom Neckar? in der Zunftordnung als Flößer eingetragen. Über das Gollachtal siedelte sich die Familie in der Nähe von Würzburg an. Josef Neckermanns Großvater Peter Neckermann (1842-1902) stammte aus Hemmersheim in Mittelfranken und war Metzgermeister. Später wurde er Reichstags-Abgeordneter für die Zentrumspartei. Leben Sein Vater Josef Carl Neckermann (* 1868; ? 20. Dezember 1928) wollte das Metzgergeschäft nicht fortführen und ließ sich sein Erbe vorzeitig auszahlen. Er gründete 1895 eine Kohlenhandlung und baute diese in der Folge zu einem Unternehmen mit 80 Mitarbeitern aus, das Großkunden wie die Reichsbahn belieferte und an zahlreichen anderen Firmen beteiligt war (siehe J.C. Neckermann). Daneben erwarb er mehrere Häuser in Würzburg sowie Anteile am Bayerischen Staatsanzeiger sowie der Frankfurter Zeitung. Aufgrund seines Besitzes und seiner Beziehungen in Wirtschaft und Politik wurde er als der ?Rockefeller von Würzburg? betitelt. Aus dessen Ehe mit Jula Lang (1878-1963) gingen drei Kinder hervor: Maria-Barbara (1909-1948), Josef Carl Peter und Walter (1914-1972). 1962 wurde er Ehrenmitglied der KDStV Badenia (Straßburg) Frankfurt am Main.[1] Jungunternehmer im Dritten Reich Der Firmengründer übertrug kurz vor seinem Tod 1928 - er hatte Herzprobleme - dem Prokuristen Guido Klug die Leitung der J. C. Neckermann. Der damals 16-jährige Sohn Josef sollte nach einer Ausbildung das Unternehmen übernehmen. Neckermann schloss 1929 die Schule mit Mittlerer Reife ab und absolvierte bis 1931 eine Banklehre bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank in Würzburg. Anschließend wechselte er in das väterliche Unternehmen und trat im Alter von 22 Jahren 1934 auch in dessen Geschäftsführung ein. Am 15. September 1935 wurden die Nürnberger Rassengesetze erlassen. Jüdische Kaufleute wurden dadurch sowohl persönlich als auch unternehmerisch unter Druck gesetzt und deren Unternehmen auf legale Weise zu Spottpreisen ?arisiert? Neckermann profitierte mehrfach von diesen Zwangsverkäufen: Josef Neckermann ließ sich von seiner Mutter seinen Erbanteil an der Kohlenhandlung in Höhe von 200.000 Reichsmark (RM) auszahlen. Am 25. Oktober 1935 übernahm er vom jüdischen Unternehmer Siegmund Ruschkewitz (1871-1940)[2] für 100.000 RM (wovon durch Neckermann nur 46.000 RM auf ein Sperrmark-Konto überwiesen wurden)[3] dessen 1898 gegründetes und wenig später in der Würzburger Schönbornstraße[4] befindliches Textilkaufhaus sowie das Niedrigpreisgeschäft Merkur mit insgesamt 130 Angestellten und 60 Außendienstmitarbeitern unter Übernahme der Schulden und Hypotheken. Die Warenhausbranche steckte in diesen Jahren in der Krise und der Kaufpreis lag deutlich unter dem Wert des Unternehmens. Neckermann war 1933 der Reiterstaffel der SA beigetreten und wurde 1937 mit der Mitgliedsnummer 4.516.510 in die NSDAP aufgenommen. Im Jahr darauf entstand durch Arisierung des Unternehmens von Karl Amson Joel, (dem Großvater des US-amerikanischen Singer-Songwriters Billy Joel und des Dirigenten Alexander Joel) - er hatte sich in Nürnberg und in Berlin ein florierendes Textilherstellungs- und -versandunternehmen aufgebaut - die Wäsche- und Kleiderfabrik Josef Neckermann. Neckermann drückte den Kaufpreis und richtete beim Bankhaus Hardy & Co. in Berlin ein Treuhandkonto auf - wie sich im späteren Wiedergutmachungsprozess herausstellte - seinen eigenen Namen ein. Neckermann begründete dies damit, dass er das Geld vor dem Zugriff der NSDAP schützen wollte. Der mittlerweile in die Schweiz geflüchtete Joel klagte auf Auszahlung des Geldes, die Klage wurde aber mit der Begründung abgewiesen, er sei ?Devisenausländer? Neckermann besaß damit das viertgrößte deutsche Textil-Versandhaus (nach Quelle, Witt Weiden und Schöpflin). Mit den Unternehmen Joels übernahm Neckermann auch den Mietvertrag von dessen Villa in der Tannenbergallee im Berliner Westend, die er mit seiner Frau Annemarie Neckermann bezog. Ende Dezember 1941 gründete er gemeinsam mit dem Hertie-Geschäftsführer Georg Karg die Zentrallagergemeinschaft für Bekleidung (ZLG), eine Gesellschaft öffentlichen Rechts. Über Otto Ohlendorf, den Neckermann bei einer Betriebsbesichtigung kennengelernt hatte und der auch stiller Teilhaber an der ZLG war, wurden der Firma Aufträge der Reichsstelle Kleidung vermittelt. Das Unternehmen lieferte unter anderem Bekleidung für Zwangsarbeiter und Uniformen für die Soldaten an der Ostfront. Neckermann wurde Leiter der Reichsstelle Kleidung. Neckermann meldete sich im Dezember 1941 zur SS, wurde aber auf Druck von Hans Kehrl UK gestellt, um am 19. April 1942 im Hauptquartier der Wehrmacht die Winteruniformen vorzustellen.[5] Seine Tätigkeit während des Nazi-Regimes, in der er die Grundlage für seine Nachkriegskarriere schuf, kommentierte er in seiner Autobiographie Erinnerungen: ?Ich hatte nicht das geringste Bedürfnis, in Schwierigkeiten zu geraten. In politischen Dingen liegt mir keine tätige Opposition. Ich tauge nicht zum Märtyrer.? Neckermann wehrte sich nach dem Zweiten Weltkrieg vehement gegen die Entschädigungsforderungen der enteigneten Unternehmer, vermutete sogar eine ?jüdische Verschwörung? gegen sich. Mit den Erben von Siegmund Ruschkewitz einigte sich Neckermann in einem Vergleich letztlich auf eine Entschädigung in Höhe von 50.000 DM und ein Grundstück in Würzburg. Karl Amson Joel erhielt erst 1957 nach einem jahrelangen, über mehrere Instanzen dauernden Wiedergutmachungsverfahren zwei Millionen DM Entschädigung; ein Bruchteil des tatsächlichen Werts des Unternehmens, das Neckermann zwanzig Jahre.
Verlag: Books LLC, Reference Series Okt 2019, 2019
ISBN 10: 1155768523 ISBN 13: 9781155768526
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Source: Wikipedia. Pages: 23. Chapters: Martin Sandberger, Otto Bradfisch, Heinz Jost, Rudolf Lange, Walter Rauff, Arthur Nebe, Erich Ehrlinger, Werner Braune, Waldemar Klingelhöfer, Otto Ohlendorf, Felix Landau, Franz Walter Stahlecker, Eduard Strauch, Wolfgang Kügler, Karl Jäger, Paul Blobel, Martin Weiss, Karl Eberhard Schöngarth, Ernst Biberstein, Rudolf Batz, Otto Rasch, Wilhelm Fuchs. Excerpt: Martin Sandberger (17 August 1911 ¿ 30 March 2010) was an SS Standartenführer (Colonel) and commander of Sonderkommando 1a of the Einsatzgruppe, as well as commander of the Sicherheitspolizei and SD in Estonia. He played an important role in the mass murder of the Jews in the Baltic states. He was also responsible for the arrest of Jews in Italy and their deportation to Auschwitz concentration camp. Sandberger was the second-highest official of Einsatzgruppe A to be tried and convicted. Martin Sandberger was born in Charlottenburg, Berlin as a son of a director of IG Farben. Sandberger studied law at the Universities of München, Köln, Freiburg and Tübingen. At the age of 20 he joined the NSDAP and the SA. From 1932 - 1933 Sandberger was a Nazi student activist and student leader in Tübingen. On 8 March 1933 Sandberger and fellow student Erich Ehrlinger raised the Nazi flag in front of the main building at the University of Tübingen. (Like Sandberger, Ehrlinger would take charge of an Einsatzkommando in 1941, and in so doing, commit thousands of murders.) By 1935 he had obtained his doctorate degree. As a functionary of the Nazi student League he eventually became a university inspector. In 1936 he became an enlisted member of the SS and under the command of Gustav Adolf Scheel for the SD in Württemberg. He began a career with the SD and by 1938 he had risen to the rank of SS Sturmbannführer (major). Sandberger worked as an assistant judge in the Interior Administration of Württemberg and became a government councillor in 1937. Following the German invasion and occupation of Poland in September 1939, Heinrich Himmler embarked on a program, known as Heim ins Reich (approximate translation: Return to the Nation) which involved driving out the native population in areas of Poland and replacing them with ethnic Germans (Volksdeutsche) from various countries, such as the Baltic states and Soviet-occupied eastern Poland. On 13 October 1939 Heinrich Himmler appointed SandbeBooks on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 24 pp. Englisch.
Verlag: Hamburg: Hamburger Edition 2003., 2003
Anbieter: Antiquariat Bergische Bücherstube Mewes, Overath, Deutschland
387 S. Br. *neuwertig* Der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS (SD) zählte zu den wichtigsten Institutionen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungsapparates und blieb dennoch lange Zeit weitgehend unerforscht. Ein Grund dafür ist darin zu sehen, daß der SD im Laufe seiner Existenz von 1931 bis 1945 einem steten Funktionswandel unterlag, der sein Profil und seine Bedeutung nur schwer analytisch fassen läßt. 1931 als Nachrichtendienst geschaffen, um den politischen Gegner auszuspionieren, verwandelte sich der SD nach der Machtübernahme 1933 in eine Institution des Terrors. Zugleich bildete er den weltanschaulichen Kern, die politische Elite innerhalb des SS- und Polizeiapparates, um das Ziel, eine neue, allumfassende, auf "rassische Generalprävention" orientierte Sicherheitspolizei zu erreichen. Konsequent firmierten die Einsatzgruppen, die in den besetzten Ländern den rassistischen Generalplan durch Massenmord verwirklichten, als SD-Einheiten. Erstmals vereinigt dieser Band neue Studien zum SD von überwiegend jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die die Rolle und Politik des SD im NS-Regime untersuchen: - George Browder: Die frühe Entwicklung des SD - Christian Ingrao: Kriegskultur, nazistische Bilder, genozidale Gewalt. Zum Weltbild der SD-Funktionäre - Carsten Schreiber: Eine verschworene Gemeinschaft. Regionale Verfolgungsnetzwerke des SD in Sachsen - Wolfgang Dierker: Die Religionspolitik des SD 1933-1941 - Joachim Lerchenmüller: Die 'SD-mäßige' Bearbeitung der Geschichtswissenschaft - Gerd Simon: Germanistik und Sicherheitsdienst - Jürgen Matthäus: Das Judenbild des SD 1934-1939 - Jörg Rudolph: Das Amt VII im RSHA - Katrin Paehler: Der SD-Ausland in Italien - Andrej Angrick: Otto Ohlendorf und die SD-Tätigkeit der Einsatzgruppe D - Ruth Bettina Birn: Kollaboration und Mittäterschaft - Klaus-Michael Mallmann: Das Unternehmen "Zeppelin" 1942-1945 - Lutz Hachmeister: Die Rolle des SD-Personals in der Nachkriegszeit.
Sprache: Deutsch
Verlag: Hamburg, Verlag Hamburger Edition HIS,, 2016
ISBN 10: 3868543007 ISBN 13: 9783868543001
Anbieter: Galerie für gegenständliche Kunst, Kirchheim unter Teck, Deutschland
Erstausgabe
Vollständige Ausgabe im original Verlagseinband: Broschur / Steifumschlag / Kartoneinband im Format 21 x 14 cm mit fotoillustriertem Rücken- und Deckeltitel, 387 Seiten, Schrift: Antiqua, mit einem Verzeichnis der Autoren und Autorinnen sowie Personenregister. - "Der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS (SD) zählte zu den wichtigsten Institutionen des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungsapparates und blieb dennoch lange Zeit weitgehend unerforscht. 1931 als Nachrichtendienst geschaffen, um den politischen Gegner auszuspionieren, verwandelte sich der SD nach der Machtübernahme 1933 in eine Institution des Terrors. Zugleich bildete er den weltanschaulichen Kern, die politische Elite innerhalb des SS- und Polizeiapparates. Ziel war, eine neue, allumfassende, auf "rassische Generalprävention" orientierte Sicherheitspolizei zu schaffen. Konsequent firmierten die Einsatzgruppen, die in den besetzten Ländern den rassistischen Generalplan durch Massenmord verwirklichten, als SD-Einheiten. Dieser Band vereinigt erstmals neue Studien zum SD von überwiegend jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die die Rolle und Politik des SD im NS-Regime untersuchen." (aus der Verlagswerbung). - Deutsches / Drittes Reich, Großdeutschland vor und im 2.Weltkrieg, Gegenerbekämpfung im Nationalsozialismus, deutsches Kriegserleben, Kriegführung im 20. Jahrhundert, Soldaten des Führers, SS, Schutzstaffel, Kriegseinsatz an der Ostfront, Germanistik, SD-mäßige Bearbeitung der Geschichtswissenschaft, Judenbild des Sicherheitsdienstes 1934-1939, Judenverfolgung im 3. Reich, Religionspolitik des SD, Otto Ohlendorf und seine SD-Tätigkeit der Einsatzgruppe D, Unternehmen "Zeppelin" 1942-1945, Rolle des SD-Personals in der Nachkriegszeit, nationalsozialistische Durchdringung der Bundesrepublik. - Erstausgabe in guter Erhaltung Versand an Institutionen auch gegen Rechnung Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 2000.
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1,3, Universität Siegen (Historisches Seminar), Veranstaltung: Intellektuelle in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit versucht eine Täterbeschreibung des Intellektuellen Otto Ohlendorfs - Leiter der Einsatzgruppe D, die zwischen 1941-42 rund 90.000 Menschen tötete - anhand des Nürnberger Prozesses zu konstruieren.Dazu gehe ich zunächst auf die Person Otto Ohlendorfs ein und stelle die wichtigsten Etappen seines Lebens vor. Anschließend soll der institutionelle Rahmen, d. h. die SS, der Sicherheitsdienst des Reichsführers SS sowie das Reichssicherheitshauptamt vorgestellt werden. Dies ist sinnvoll, da Ohlendorf fest in diese Institutionen eingebunden war und sich sein Handeln von dort aus erstreckte. Nachfolgend soll dann die Einsatzgruppe D betrachtet werden, um einen Einblick über die verübten Gräueltaten dieser von Ohlendorf befehligten Truppe zu bekommen. Schließlich sollen dann Ohlendorfs Überzeugungen und Ansichten zum Nationalsozialismus näher untersucht werden, um ein genaueres Bild von seinen Tatmotiven zu erhalten. Dies soll den Kern der Arbeit darstellen und wichtige Aufschlüsse für die Forschungsfrage geben. Anhand des Nürnberger Nachkriegsprozesses, in dem Ohlendorf Hauptangeklagter war, sowie am aktuellen Forschungsstand sollen Rückschlüsse auf dessen Motive gezogen werden. Zuletzt erfolgt eine kurze Rekapitulation des Wichtigsten sowie ein Fazit, worin ich die eigentliche Fragestellung auf den Punkt bringe und die Arbeit damit abrunde.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Wissenschaftlicher Aufsatz aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: '-', Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Deutsches Seminar), Veranstaltung: ----------------------------------, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit 'Am Beispiel meines Bruders' verfasste Uwe Timm nicht nur einen autobiografischen Text von großem persönlichem Erinnerungswert, sondern ein komplexes Geflecht 'von Gehörtem und Gesehenem', Erlebtem und Gelesenem, von 'alltäglichen Geschichten', Verdrängtem und 'Totgeschwiegenem', von 'Vergessenem und Erinnertem', von historischen Fakten, Erfundenem oder Geträumtem, von kritiklos Übernommenem und dem, was sich durch kritisches Hinterfragen und Reflektieren offenbarte. Dieses alles zusammengenommen ergibt ein vielfältiges Mit- und Gegeneinander von Stimmen, das sich an der musikalischen Form einer 'Fuge' orientiert, in der 'die Stimmen von Bruder, Vater, Mutter, Schwester . motivisch in Wiederholungen und Modulationen durchgespielt werden.' Daraus entstand eine 'ästhetische Konstruktion, die nicht sagt, so war es, sondern so könnte es gewesen sein, die, indem sie über die Leerstellen zwischen den Textblöcken auf das Fragmentarische des Erfahrbaren, Erinnerbaren verweist, nicht den Anspruch auf das >Ganze< erhebt.'In Uwe Timms BB werden ganz verschiedenartige Dokumente einander gegenübergestellt: Briefe und Tagebuchnotizen der Familienmitglieder (insbesondere des 16 Jahre älteren Bruders Karl-Heinz), Tagebucheintragungen von Propagandaminister Goebbels, Befehle und Briefe von Wehrmachtsgenerälen wie Generalfeldmarschall von Manstein, Generalfeldmarschall von Reichenau und General Heinrici, das Kriegstagebuch 'In Stahlgewittern' (1920) von Ernst Jünger, Auszüge aus Heinrich Himmlers Rede an die Waffen-SS, Zeitungsberichte, Äußerungen von Mozart hörenden und Hölderlin lesenden SS-Führern und 'Bürokraten des Todes' wie Otto Ohlendorf, Violine spielende Repräsentanten einer 'Herrenmenschenideologie' wie Reinhard Heydrich und die aus der Opferperspektive berichtenden Stimmen von Primo Levi und Jean Améry.
Zustand: New.
Sprache: Deutsch
Verlag: Piper Verlag Gmbh Mär 2020, 2020
ISBN 10: 3492059856 ISBN 13: 9783492059855
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware -Der Mann, der SS-Generäle jagte, Opfer entschädigte und für den Weltfrieden kämpft Es ist ein Sensationsfund: Der amerikanische Jurist Ben Ferencz entdeckt nach dem Zweiten Weltkrieg einen Ordner mit minutiös aufbereiteten SS-Ereignismeldungen - eine Chronik des Genozids. Der daraus folgende Einsatzgruppenprozess in Nürnberg, in dem Ferencz mit gerade einmal 27 als Chefankläger auftritt, gilt als größter Mordprozess der Geschichte. Auch danach prägt der brillante Anwalt wichtige Etappen der Zeitgeschichte an vorderster Front. Philipp Gut lässt anhand der Biografie dieses großen Kämpfers für Gerechtigkeit die Geschichte des 20. Jahrhunderts lebendig werden. 'Dieses Buch ist eine ebenso aufrüttelnde wie spannende Geschichtsstunde, die auch heute ins Mark trifft.' Der TagesspiegelPiper Verlag GmbH, Georgenstr. 4, 80799 München 352 pp. Deutsch.
Sprache: Deutsch
Verlag: Piper Verlag Gmbh Mär 2020, 2020
ISBN 10: 3492059856 ISBN 13: 9783492059855
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Buch. Zustand: Neu. Neuware.
Sprache: Deutsch
Verlag: Hamburger Edition Jun 2016, 2016
ISBN 10: 3868543007 ISBN 13: 9783868543001
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Der Sicherheitsdienst des Reichsführer-SS [SD] zählte zu den wichtigsten Instituten des nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungsapparates.1931 als Nachrichtendienst geschaffen, um den politischen Gegner auszuspionieren, verwandelte sich der SD nach der Machtübernahme 1933 in eine Institution des Terrors. Zugleich bildete er den weltanschaulichen Kern - die politische Elite innerhalb des SS- und Polizeiapparates - um das Ziel, eine neue, allumfassende, auf 'rassistische Generalprävention' orientierte Sicherheitspolizei zu erreichen. Konsequent galten die Einsatzgruppen, die in den besetzten Ländern den rassistischen Generalplan durch Massenmord verwirklichten, als SD-Einheiten.Der Band vereinigt neue Studien zum SD von überwiegend jüngeren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die die Rolle und Politik des SD im NS-Regime untersuchen.Hamburger Edition, Mittelweg 36, 20148 Hamburg 383 pp. Deutsch.