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Sprache: Deutsch
Verlag: Frankfurt (am Main) : Suhrkamp,, 1973
ISBN 10: 3518006789 ISBN 13: 9783518006788
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8°, Taschenbuch. Zustand: Gut. 1. Aufl. 366 S. [Aus d. Amerikan. von Nils Lindquist] / (= edition suhrkamp ; 678) / Lese- und Lagerspuren / Gutes Exemplar / H336 62918 336 ISBN 3518006789 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 579.
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Sprache: Deutsch
Verlag: Suhrkamp Verlag, 1745
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Kartoniert. Erste Auflage. Kl.-Oktav. Edition Suhrkamp 678. 366 S. Kartoniert. Einband geringf. berieben, gutes Exemplar.
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Sprache: Deutsch
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ISBN 10: 3640172396 ISBN 13: 9783640172399
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits der Titel dieser Hausarbeit bringt eine These und eine damit einhergehende Fragestellung mit sich, den er enthält den Begriff der totalen Institution. Definitorisch soll hierbei von den soziologischen Ausführungen Erving Goffmans ausgegangen werden, die er im Zusammenhang mit dem Begriff der totalen Institution in seinem Werk ¿Asyle¿ darlegt.Wie definiert also Goffman totale Institutionen und vor allem kann der menschliche Körper zu einer solchen werden Zumindest der zweite Teil der formulierten Fragestellung wird sich durch die gesamte Arbeit ziehen, auf der Suche nach einer hinreichenden Beantwortung und Belegen.Als ¿Instrument¿ zur Identifizierung von Belegen soll hierbei Jean-Dominique Baubys ¿Schmetterling und Taucherglocke¿ dienen. Am 8. Dezember 1995, im Alter von dreiundvierzig Jahren, erleidet Jean-Dominique Bauby, der zu diesem Zeitpunkt Chefredakteur der Elle ist, einen Gehirnschlag. Konsequenz ist, dass der Vater zweier Kinder schlagartig aus dem Leben katapultiert wird und erst Ende Januar 1996 das Bewusstsein wiedererlangt. Sein Verstand und sein Bewusstsein erholen sich schnell, doch sein Körper versagt ihm den Dienst. Bauby leidet an dem sog. Locked-In Syndrom, wodurch er unfähig ist, sich zu artikulieren oder sich gar zu bewegen. Einzig seinen Kopf kann er etwas drehen und - wie es für die Symptomatik des LIS typisch ist - mit einem Augenlid blinzeln.Mithilfe einer Logopädin etabliert Jean-Dominique Bauby darüber eine mühsame Kommunikationsform. Über ein ausgeklügeltes Alphabet kann er so einer Lektorin ein Buch, sein Schicksal, seine Gedanken diktieren. Doch was Bauby hier beschreibt, ist nicht nur einfach das Schicksal eines Patienten mit LIS. Er schafft es darüber hinaus auf eindrucksvolle Art und Weise, sich reflektierend mit der Institution Krankenhaus auseinanderzusetzen.Der Blick Jean-Dominique Baubys ermöglicht es, sich dem Konzept ¿Totale Institution¿ von Innen herauszunähern, wohin gegen anhand Goffman der theoretische Blick von Außen gewährleistet wird. Gestützt werden diese Überlegungen u.a. von Vera Pohland, die in diesem Zusammenhang in der literarischen Verarbeitung von medizinischen Institutionen und Krankheiten ein Instrument begreift, sowohl Kritik an der Institution selbst und der Gesellschaft zu üben, als auch seine eigene Rolle einer genaueren Betrachtung zu unterziehen.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Seminar, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: 9 Einträge im Literaturverzeichnis, davon 3 Internetquellen. , Abstract: Bereits der Titel dieser Hausarbeit bringt eine These und eine damit einhergehende Fragestellung mit sich, den er enthält den Begriff der totalen Institution. Definitorisch soll hierbei von den soziologischen Ausführungen Erving Goffmans ausgegangen werden, die er im Zusammenhang mit dem Begriff der totalen Institution in seinem Werk Asyle darlegt. Wie definiert also Goffman totale Institutionen und vor allem kann der menschliche Körper zu einer solchen werden Zumindest der zweite Teil der formulierten Fragestellung wird sich durch die gesamte Arbeit ziehen, auf der Suche nach einer hinreichenden Beantwortung und Belegen. Als Instrument zur Identifizierung von Belegen soll hierbei Jean-Dominique Baubys Schmetterling und Taucherglocke dienen. Am 8. Dezember 1995, im Alter von dreiundvierzig Jahren, erleidet Jean-Dominique Bauby, der zu diesem Zeitpunkt Chefredakteur der Elle ist, einen Gehirnschlag. Konsequenz ist, dass der Vater zweier Kinder schlagartig aus dem Leben katapultiert wird und erst Ende Januar 1996 das Bewusstsein wiedererlangt. Sein Verstand und sein Bewusstsein erholen sich schnell, doch sein Körper versagt ihm den Dienst. Bauby leidet an dem sog. Locked-In Syndrom, wodurch er unfähig ist, sich zu artikulieren oder sich gar zu bewegen. Einzig seinen Kopf kann er etwas drehen und - wie es für die Symptomatik des LIS typisch ist - mit einem Augenlid blinzeln. Mithilfe einer Logopädin etabliert Jean-Dominique Bauby darüber eine mühsame Kommunikationsform. Über ein ausgeklügeltes Alphabet kann er so einer Lektorin ein Buch, sein Schicksal, seine Gedanken diktieren. Doch was Bauby hier beschreibt, ist nicht nur einfach das Schicksal eines Patienten mit LIS. Er schafft es darüber hinaus auf eindrucksvolle Art und Weise, sich reflektierend mit der Institution Krankenhaus auseinanderzusetzen. Der Blick Jean-Dominique Baubys ermöglicht es, sich dem Konzept Totale Institution von Innen herauszunähern, wohin gegen anhand Goffman der theoretische Blick von Außen gewährleistet wird. Gestützt werden diese Überlegungen u.a. von Vera Pohland, die in diesem Zusammenhang in der literarischen Verarbeitung von medizinischen Institutionen und Krankheiten ein Instrument begreift, sowohl Kritik an der Institution selbst und der Gesellschaft zu üben, als auch seine eigene Rolle einer genaueren Betrachtung zu unterziehen.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neu Neuware, auf Lager, , Sofortversand - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: PS Macht und Herrschaft, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Während in der heutigen Zeit die Bestrafung für ein begangenes Verbrechen fast automatisch mit einem Gefängnisaufenthalt assoziiert wird, stellte diese Art der Strafe noch vor etwas über 200 Jahren die Ausnahme dar: es war die Marter, die öffentliche Folter, die von der Justiz als die am besten geeigneteste und daher am häufigsten praktizierte Strafmethode angesehen wurde. Doch wie kam es dazu, dass diese besonders brutale Form der öffentlichen Bestrafung innerhalb weniger Jahre fast vollständig durch eine im geheimen durchgeführte Überwachungsstrafe ersetzt wurde Dass die Gründe hierfür nicht nur in der neuen, im Zuge der Aufklärung gewonnenen Humanität und der Abschaffung menschenverachtender Foltermethoden zu suchen sind, sondern das Resultat viel tief schürfenderer Veränderungen in Gesellschaft und Ökonomie der Macht sind, will ich in dieser Arbeit belegen. Als Hauptreferenz dient mir hierzu das soziologische Hauptwerk Überwachen und Strafen von Michel Foucault, dessen umfangreiche Analyse der Entwicklung der Bestrafungsstrukturen und dem Einzug der Disziplinen in die Gesellschaft großen Einfluss auf zahlreiche Denkrichtungen hatte und darüber hinaus Forschungen über Sozialdisziplinierung initiierte, die in der Selbst- und Fremdkontrolle der Individuen einen wichtigen Aspekt klassischer und neuerer Theorien der Moderne sehen. Ein weiteres Hauptaugenmerk dieser Hausarbeit liegt auf der Untersuchung der Situation des einzelnen Gefangenen in der Haftanstalt, auf den Strategien und Verhaltensmuster, derer die Sträflinge sich bedienen, um mit dieser besonderen Situation des (Über-)Lebens in einer geschlossenen Institution zurecht zu kommen. Die Erkenntnisse hierfür liefert das 1961 veröffentlichte Buch Asyle Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen von Erving Goffman, der in seinem Werk die Anpassungsmechanismen von Insassen verschiedenster totaler Institutionen wie Gefängnisse, Klöster oder Kasernen darstellt.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Essay aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Universität Potsdam (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Totale Institutionen, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit seinem Werk 'Asylums: Essays on the Social Situation of Mental Patients and Other Inmates' führte Erving Goffman sein Konzept der totalen Institution ein, das die sozialwissenschaftliche Debatte über Psychiatrien, Krankenhäuser oder Gefängnisse bis heute befruchtet. Nach Goffmans Definition handelte es sich jedoch auch bei einer Vielzahl anderer Einrichtungen wie Internate, Schiffe oder Klöster um totale Institutionen. Dass sein Konzept ein so breites Spektrum abdeckte, brachte Goffman nicht ausschließlich Anerkennung, sondern auch Kritik anderer Sozialwissenschaftler ein. Um Goffmans Modell zu differenzieren, wurden daher verschiedene alternative Modelle der Kategorisierung totaler Institutionen vorgeschlagen. Die Sozialwissenschaftlerin Christie Davis nennt nennt in diesem Zusammenhang 'the degree of openness or closedness of each institution' (Davies 1989: 83), deren Ausprägung im Wesentlichen davon abhängt, ob der Beitritt zur Institution erzwungenermaßen oder aber aus freien Stücken erfolgt und unter welchen Umständen ein Austritt möglich ist. In dieser Hinsicht unterscheiden sich beispielsweise die totalen Institutionen Gefängnis und Schiff recht deutlich voneinander. Während sich Gefängnisinsassen den Zeitpunkt ihres Ein- und Austritts nicht selbst aussuchen können, begeben sich Passagiere freiwillig an Bord eines Schiffes und können es (wenn auch nicht immer sofort, so doch zumindest im nächsten Hafen) verlassen. Wie beeinflusst die Offenheit oder Geschlossenheit einer Institution jedoch das Verhalten ihrer Mitglieder und deren Identifikation mit den offiziellen Zielen der jeweiligen Einrichtung Für die Beantwortung dieser Frage werde ich mich auf das von Goffman beschriebene Unterleben totaler Institutionen konzentrieren. Meine These ist es, dass eine solche Ausbeutung des Systems in offenen totalen Institutionen wegen der Möglichkeit eines Austritts nicht bzw. nur äußerst selten stattfindet. Ausgehend von einer Beschreibung der in Asyle dargelegten Anpassungsmechanismen und des Konzepts des Unterlebens werde ich die Fragestellung mit Hilfe zentraler Erkenntnisse der Organisationssoziologie bezüglich der Mitgliedschaftsmotivationen und Verhaltenserwartungen zu beantworten versuchen.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Recht und Kriminalität, Note: 1,3, Universität Trier, Veranstaltung: PS Macht und Herrschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Während in der heutigen Zeit die Bestrafung für ein begangenes Verbrechen fast automatisch mit einem Gefängnisaufenthalt assoziiert wird, stellte diese Art der Strafe noch vor etwas über 200 Jahren die Ausnahme dar: es war die Marter, die öffentliche Folter, die von der Justiz als die am besten geeigneteste und daher am häufigsten praktizierte Strafmethode angesehen wurde.Doch wie kam es dazu, dass diese besonders brutale Form der öffentlichen Bestrafung innerhalb weniger Jahre fast vollständig durch eine im geheimen durchgeführte Überwachungsstrafe ersetzt wurde Dass die Gründe hierfür nicht nur in der neuen, im Zuge der Aufklärung gewonnenen Humanität und der Abschaffung menschenverachtender Foltermethoden zu suchen sind, sondern das Resultat viel tief schürfenderer Veränderungen in Gesellschaft und Ökonomie der Macht sind, will ich in dieser Arbeit belegen.Als Hauptreferenz dient mir hierzu das soziologische Hauptwerk ¿Überwachen und Strafen¿ von Michel Foucault, dessen umfangreiche Analyse der Entwicklung der Bestrafungsstrukturen und dem Einzug der Disziplinen in die Gesellschaft großen Einfluss auf zahlreiche Denkrichtungen hatte und darüber hinaus Forschungen über Sozialdisziplinierung initiierte, ¿die in der Selbst- und Fremdkontrolle der Individuen einen wichtigen Aspekt klassischer und neuerer Theorien der Moderne sehen.¿Ein weiteres Hauptaugenmerk dieser Hausarbeit liegt auf der Untersuchung der Situation des einzelnen Gefangenen in der Haftanstalt, auf den Strategien und Verhaltensmuster, derer die Sträflinge sich bedienen, um mit dieser besonderen Situation des (Über-)Lebens in einer geschlossenen Institution zurecht zu kommen. Die Erkenntnisse hierfür liefert das 1961 veröffentlichte Buch ¿Asyle ¿ Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen¿ von Erving Goffman, der in seinem Werk die Anpassungsmechanismen von Insassen verschiedenster totaler Institutionen wie Gefängnisse, Klöster oder Kasernen darstellt.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch.
Sprache: Deutsch
Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Sep 2007, 2007
ISBN 10: 3638768732 ISBN 13: 9783638768733
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz (Soziologie), Veranstaltung: Neuere Theorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Einer der bekanntesten neueren Soziologen ist Erving Goffman (1922 ¿ 1982). Diese Hausarbeit bezieht sich auf Goffmans Werke ¿Wir allen spielen Theater¿ (1998) und ¿Asyle¿ (1973). Dabei werden die wichtigsten Aspekte der Interaktion aus seinem 'dramaturgischen Ansatz' beschrieben und erläutert. Im Anschluss folgt eine Beschreibung und Erläuterung totaler Institutionen, so wie des Verhaltens von Insassen und Mitgliedern dieser Institutionen. Den Abschluss dieser Arbeitet bildet eine ansatzweise Betrachtung einer empirischen Studie mithilfe Goffmanns AnalysenBoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt 24 pp. Deutsch.
Sprache: Deutsch
Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Aug 2007, 2007
ISBN 10: 3638670821 ISBN 13: 9783638670821
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: keine, Universität Leipzig (Soziologie), Veranstaltung: Theorie und Theoriegeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Goffman in Asyle und Foucault in Überwachen und Strafen greifen auf den Begriff der ¿totalen Institution¿ für psychiatrische Anstalten und Gefängnisse zurück. Die Verwendung des Begriffs der totalen Institution stieß in der Literatur auf Kritik. Esser formulierte beispielsweise folgendes: Totale Institutionen sind somit offensichtlich ¿ vor dem Hintergrund des üblichen Verständnisses von Institutionen ¿ keine Institutionen. Es sind spezielle Arten von Organisationen. Allerdings lässt diese Kritik an sich wiederum Fragen offen. So ist z.B. unklar, was Institutionen sind. Auch steht in Frage, was das übliche Verständnis von Institutionen ist und was im Hintergrund dieser üblichen Auffassung eine Institution ausmacht. Was ist eine Organisation Was ist eigentlich eine ¿totale Institution¿ Im Alltagsverständnis scheint kein Konsens darüber zu bestehen, was Institution oder was Organisation genau sind. Vielfach wird nicht zwischen beiden unterschieden. So ist die Universität im Verständnis vieler zum Einen Institution, aber zum Anderen auch gleichzeitig eine Organisation. Auch wird vielfach die Behörde sowohl als Institution aber auch als Organisation bezeichnet. Spannend hingegen ist das Verständnis von dem Begriff der ¿totalen Institution¿. Es scheint, als existiere eine immanente Einigkeit darüber, wie so ein Gebilde auszusehen hat. So wird unter einer ¿totalen Institution¿ meistens das Gefängnis genannt, aber auch Einrichtungen wie das Militär und Krankenhäuser.Ausgehend von diesem Eindruck können die oben genannten Fragen also nicht mit den Alltagsverständnis beantwortet werden und bedürfen daher einer Untersuchung um festzustellen, ob Gefängnisse und Asyle ¿totale Institutionen¿ oder doch Organisationen sind und Esser mit seiner Kritik an den Autoren Recht behalten soll.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 28 pp. Deutsch.
Sprache: Deutsch
Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Aug 2009, 2009
ISBN 10: 3640406923 ISBN 13: 9783640406920
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen, Note: 1, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Studien zum Problem von Identität und Individualität, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter ¿Identität¿ wird im Allgemeinen eine Übereinstimmung mit sich selbst verstanden. Dieses Selbstverständnis von Menschen im Hinblick auf die eigene Individualität, Lebenssituation und soziale Zugehörigkeit bildet sich im Prozess der Sozialisation. Sich identisch mit sich selbst zu fühlen liefert die Grundlage für psychische und physische Gesundheit. Die Identität einer Person kann jedoch gefährdet werden durch Diskontinuitäten wie zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Wohnortswechsel oder Trennung vom Partner, woraus Identitätskrisen entstehen können. In diesen Fällen ist der Mensch gezwungen, seine Identität neu zu arrangieren.Eine der extremsten Identitätskrisen, die einen Identitätsverlust nicht ausschließen kann, erfährt ein Mensch, wenn er in eine psychiatrische Heilanstalt eingeliefert wird. Von solch einem Fallbeispiel handelt diese Arbeit. Es soll versucht werden eine Antwort auf die Frage zu geben, wie es den Insassen psychiatrischer Anstalten gelingen kann, eine Identität, oder zumindest Teile davon, zu bewahren.Als Grundlage dienen zwei Werke des aus Kanada stammenden Soziologen Erving Goffman (1922 ¿ 1982), dessen Analysen zum Problem der Identität neben den Untersuchungen von George H. Mead (1863 ¿ 1931) und Erik H. Erikson (1902 ¿ 1994) zu den wichtigsten in den Sozialwissenschaften zählen. Es handelt sich dabei um die Bücher ¿Stigmä und ¿Asyle¿, von denen das später veröffentlichte ¿Stigmä hier den theoretischen und begrifflichen Ausgangspunkt für die anschließende Darstellung der Bewältigungsstrategien psychiatrischer Insassen in ¿Asyle¿ bilden soll. Ein weiterer Unterschied besteht in der für den ¿Stigmä-Begriff notwendigen Konfrontation zwischen den sogenannten ¿Normalen¿ und den ¿Stigmatisierten¿, wobei das ¿Stigmä in der sozialen Situation einer psychiatrischen Anstalt nur eine untergeordnete Rolle spielen kann.Diese Arbeit liefert keine gegenwartsbezogenen Ergebnisse über die Verhältnisse in totalen Institutionen, zu denen die psychiatrische Anstalt gehört. Goffmans teilnehmende Beobachtung fand in den 50er-Jahren in den USA statt, und auch wenn der Klappentext von ¿Asyle¿ auf eine weit reichende Diskussion um diese Arbeit und daraus folgender neuer praktischer Experimente hinweist , so ist doch auch hier das Auflagedatum (1973) zu berücksichtigenBoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt 24 pp. Deutsch.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -'Was in der Irrenanstalt von Görz oder in den Patientenkollektiven versucht wird, ist die Umkehrung jener »moralischen Karriere« des Patienten, die er beschrieben hat. Totale Institutionen sind geschlossene Welten wie Gefängnisse, Kasernen, Internate, Klöster, Altenheime Irrenhäuser. Goffman untersucht das Leben in diesen Institutionen, besonders in den Irrenhäusern und Sanatorien; er zeigt auf, was sie aus den Insassen machen und was diese daraus machen können. Die zentrale These ist, daß der wichtigste Faktor, der einen Patienten prägt, nicht seine Krankheit ist, sondern die Institution, der er ausgeliefert ist; seine Reaktionen und Anpassungsleistungen gleichen denen der Insassen anderer totaler Institutionen, mit deren Hilfe die Gesellschaft sich funktionsfähig erhält.'Suhrkamp Verlag, Torstraße 44, 10119 Berlin 367 pp. Deutsch.
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: keine, Universität Leipzig (Soziologie), Veranstaltung: Theorie und Theoriegeschichte, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Diese Arbeit befasst sich mit dem Begriff der Totalen Institution, insbesondere der von Goffmann und Foucault geschaffenen Merkmale. , Abstract: Goffman in Asyle und Foucault in Überwachen und Strafen greifen auf den Begriff der totalen Institution für psychiatrische Anstalten und Gefängnisse zurück. Die Verwendung des Begriffs der totalen Institution stieß in der Literatur auf Kritik. Esser formulierte beispielsweise folgendes: Totale Institutionen sind somit offensichtlich vor dem Hintergrund des üblichen Verständnisses von Institutionen keine Institutionen. Es sind spezielle Arten von Organisationen. Allerdings lässt diese Kritik an sich wiederum Fragen offen. So ist z.B. unklar, was Institutionen sind. Auch steht in Frage, was das übliche Verständnis von Institutionen ist und was im Hintergrund dieser üblichen Auffassung eine Institution ausmacht. Was ist eine Organisation Was ist eigentlich eine totale Institution Im Alltagsverständnis scheint kein Konsens darüber zu bestehen, was Institution oder was Organisation genau sind. Vielfach wird nicht zwischen beiden unterschieden. So ist die Universität im Verständnis vieler zum Einen Institution, aber zum Anderen auch gleichzeitig eine Organisation. Auch wird vielfach die Behörde sowohl als Institution aber auch als Organisation bezeichnet. Spannend hingegen ist das Verständnis von dem Begriff der totalen Institution . Es scheint, als existiere eine immanente Einigkeit darüber, wie so ein Gebilde auszusehen hat. So wird unter einer totalen Institution meistens das Gefängnis genannt, aber auch Einrichtungen wie das Militär und Krankenhäuser. Ausgehend von diesem Eindruck können die oben genannten Fragen also nicht mit den Alltagsverständnis beantwortet werden und bedürfen daher einer Untersuchung um festzustellen, ob Gefängnisse und Asyle totale Institutionen oder doch Organisationen sind und Esser mit seiner Kritik an den Autoren Recht behalten soll.
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,7, Technische Universität Chemnitz (Soziologie), Veranstaltung: Neuere Theorien, 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Vom Dozenten bemängelte Formulierungen wurden korrigiert. , Abstract: Einer der bekanntesten neueren Soziologen ist Erving Goffman (1922 1982). Diese Hausarbeit bezieht sich auf Goffmans Werke Wir allen spielen Theater (1998) und Asyle (1973). Dabei werden die wichtigsten Aspekte der Interaktion aus seinem 'dramaturgischen Ansatz' beschrieben und erläutert. Im Anschluss folgt eine Beschreibung und Erläuterung totaler Institutionen, so wie des Verhaltens von Insassen und Mitgliedern dieser Institutionen. Den Abschluss dieser Arbeitet bildet eine ansatzweise Betrachtung einer empirischen Studie mithilfe Goffmanns Analysen.
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Studien zum Problem von Identität und Individualität, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter 'Identität' wird im Allgemeinen eine Übereinstimmung mit sich selbst verstanden. Dieses Selbstverständnis von Menschen im Hinblick auf die eigene Individualität, Lebenssituation und soziale Zugehörigkeit bildet sich im Prozess der Sozialisation. Sich identisch mit sich selbst zu fühlen liefert die Grundlage für psychische und physische Gesundheit. Die Identität einer Person kann jedoch gefährdet werden durch Diskontinuitäten wie zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Wohnortswechsel oder Trennung vom Partner, woraus Identitätskrisen entstehen können. In diesen Fällen ist der Mensch gezwungen, seine Identität neu zu arrangieren.Eine der extremsten Identitätskrisen, die einen Identitätsverlust nicht ausschließen kann, erfährt ein Mensch, wenn er in eine psychiatrische Heilanstalt eingeliefert wird. Von solch einem Fallbeispiel handelt diese Arbeit. Es soll versucht werden eine Antwort auf die Frage zu geben, wie es den Insassen psychiatrischer Anstalten gelingen kann, eine Identität, oder zumindest Teile davon, zu bewahren.Als Grundlage dienen zwei Werke des aus Kanada stammenden Soziologen Erving Goffman (1922 - 1982), dessen Analysen zum Problem der Identität neben den Untersuchungen von George H. Mead (1863 - 1931) und Erik H. Erikson (1902 - 1994) zu den wichtigsten in den Sozialwissenschaften zählen. Es handelt sich dabei um die Bücher 'Stigma' und 'Asyle', von denen das später veröffentlichte 'Stigma' hier den theoretischen und begrifflichen Ausgangspunkt für die anschließende Darstellung der Bewältigungsstrategien psychiatrischer Insassen in 'Asyle' bilden soll. Ein weiterer Unterschied besteht in der für den 'Stigma'-Begriff notwendigen Konfrontation zwischen den sogenannten 'Normalen' und den 'Stigmatisierten', wobei das 'Stigma' in der sozialen Situation einer psychiatrischen Anstalt nur eine untergeordnete Rolle spielen kann.Diese Arbeit liefert keine gegenwartsbezogenen Ergebnisse über die Verhältnisse in totalen Institutionen, zu denen die psychiatrische Anstalt gehört. Goffmans teilnehmende Beobachtung fand in den 50er-Jahren in den USA statt, und auch wenn der Klappentext von 'Asyle' auf eine weit reichende Diskussion um diese Arbeit und daraus folgender neuer praktischer Experimente hinweist , so ist doch auch hier das Auflagedatum (1973) zu berücksichtigen.
Sprache: Deutsch
Verlag: Suhrkamp Verlag AG Jul 2014, 2014
ISBN 10: 3518106783 ISBN 13: 9783518106785
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - 'Was in der Irrenanstalt von Görz oder in den Patientenkollektiven versucht wird, ist die Umkehrung jener »moralischen Karriere« des Patienten, die er beschrieben hat. Totale Institutionen sind geschlossene Welten wie Gefängnisse, Kasernen, Internate, Klöster, Altenheime Irrenhäuser. Goffman untersucht das Leben in diesen Institutionen, besonders in den Irrenhäusern und Sanatorien; er zeigt auf, was sie aus den Insassen machen und was diese daraus machen können. Die zentrale These ist, daß der wichtigste Faktor, der einen Patienten prägt, nicht seine Krankheit ist, sondern die Institution, der er ausgeliefert ist; seine Reaktionen und Anpassungsleistungen gleichen denen der Insassen anderer totaler Institutionen, mit deren Hilfe die Gesellschaft sich funktionsfähig erhält.'.
Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Asyle | Über die soziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen | Erving Goffman | Taschenbuch | edition suhrkamp | 367 S. | Deutsch | 2001 | Suhrkamp Verlag | EAN 9783518106785 | Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, 10119 Berlin, info[at]suhrkamp[dot]de | Anbieter: preigu.
Softcover. Zustand: Gut. 1. 367 S. Gutes Exemplar, geringe Gebrauchsspuren, Cover/SU berieben/bestoßen, innen alles in Ordnung. B251222ah92 ISBN: 9783518106785 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 200.
Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits der Titel dieser Hausarbeit bringt eine These und eine damit einhergehende Fragestellung mit sich, den er enthält den Begriff der totalen Institution. Definitorisch soll hierbei von den soziologischen Ausführungen Erving Goffmans ausgegangen werden, die er im Zusammenhang mit dem Begriff der totalen Institution in seinem Werk ¿Asyle¿ darlegt. Wie definiert also Goffman totale Institutionen und vor allem kann der menschliche Körper zu einer solchen werden? Zumindest der zweite Teil der formulierten Fragestellung wird sich durch die gesamte Arbeit ziehen, auf der Suche nach einer hinreichenden Beantwortung und Belegen. Als ¿Instrument¿ zur Identifizierung von Belegen soll hierbei Jean-Dominique Baubys ¿Schmetterling und Taucherglocke¿ dienen. Am 8. Dezember 1995, im Alter von dreiundvierzig Jahren, erleidet Jean-Dominique Bauby, der zu diesem Zeitpunkt Chefredakteur der Elle ist, einen Gehirnschlag. Konsequenz ist, dass der Vater zweier Kinder schlagartig aus dem Leben katapultiert wird und erst Ende Januar 1996 das Bewusstsein wiedererlangt. Sein Verstand und sein Bewusstsein erholen sich schnell, doch sein Körper versagt ihm den Dienst. Bauby leidet an dem sog. Locked-In Syndrom, wodurch er unfähig ist, sich zu artikulieren oder sich gar zu bewegen. Einzig seinen Kopf kann er etwas drehen und - wie es für die Symptomatik des LIS typisch ist - mit einem Augenlid blinzeln. Mithilfe einer Logopädin etabliert Jean-Dominique Bauby darüber eine mühsame Kommunikationsform. Über ein ausgeklügeltes Alphabet kann er so einer Lektorin ein Buch, sein Schicksal, seine Gedanken diktieren. Doch was Bauby hier beschreibt, ist nicht nur einfach das Schicksal eines Patienten mit LIS. Er schafft es darüber hinaus auf eindrucksvolle Art und Weise, sich reflektierend mit der Institution Krankenhaus auseinanderzusetzen. Der Blick Jean-Dominique Baubys ermöglicht es, sich dem Konzept ¿Totale Institution¿ von Innen herauszunähern, wohin gegen anhand Goffman der theoretische Blick von Außen gewährleistet wird. Gestützt werden diese Überlegungen u.a. von Vera Pohland, die in diesem Zusammenhang in der literarischen Verarbeitung von medizinischen Institutionen und Krankheiten ein Instrument begreift, sowohl Kritik an der Institution selbst und der Gesellschaft zu üben, als auch seine eigene Rolle einer genaueren Betrachtung zu unterziehen.