Pp. Zustand: Gut. 1. Aufl. 253 S. ; 19 cm Schönes, ordentliches, gutes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 390.
Hardcover. Zustand: Sehr gut. Signatur des Verfassers.
254 Seiten, Oktav, O-Pp., Lesebändchen neuwertig.
Anbieter: alt-saarbrücker antiquariat g.w.melling, Saarbrücken, Deutschland
Erstausgabe
Hardcover. Zustand: Wie neu. 1. auflage. oktav hardcover. neuwertiges exemplar. verlagsfrisch: noch einfoliert; gebundene ausgabe; farbig illustr. pappband; 253 seiten; mit lesebändchen.
Anbieter: Antiquariat Andreas Schwarz, Bonn, Deutschland
253 S.; Original-Pappband; 8°. Sehr gutes Exemplar. Erstausgabe. Auf dem Vortitel kurze,eigenh.Widmung mit Signatur von Daniel Goetsch.
1. Aufl. 19 cm. 253 S. Geb. Zustand: sehr gut. 3553D. 1957 tobt der Unabhängigkeitskrieg in Algerien. Bombenanschläge und Folterungen sind an der Tagesordnung. Mittendrin befindet siche der Orientalist Ben Kader mit einem heiklen Auftrag. Viele Jahre später, im Herbst 2001, wird sein Sohn Dan aus seinem geruhsamen Leben in Zürich herausgerissen. Die Vergangenheit seines Vaters holt ihn ein, als er das Dokument AS1957 zu lesen beginnt. Er kann nicht länger wegsehen. Die glatte Oberfläche seines Alltags bricht auf, sein Spiegelbild verzerrt sich. Sprache: deutsch.
Buch. Zustand: Neu. Neuware - Ben Kader - ein Leben zwischen Scham und WahrhaftigkeitZürich, 11. Juni 2001. Dan Kader fährt seine Freundin Miriam zum Flughafen. Er ahnt nicht, dass mit diesem Tag sein aus Wegsehen und Zynismus zusammengeschustertes Leben einen bleibenden Riss erhalten wird. Während Miriam der Spur der Dichterin und Identitätserfinderin Isabelle Eberhardt folgt, zweifelt Dan an ihrer Liebe und dem oberflächlichen Taumel seines Lebens und sieht sich immer öfter zur Frage genötigt: Wer ist hier der Fremde Die eigentliche Katharsis erfährt er, als sein todkranker Vater ihn mit einer List dazu bringt, seine Aufzeichnungen zu lesen: Ben Kader, emeritierter Professor für Orientalistik, gesteht, dass er sich auf Betreiben des französischen Staates 1957 in Algier als Araber ausgegeben hat. Neben grausamen Folterungen hat er dort auch eine «amour fou» erlebt, im Schatten der Düne von Ain Sefra, just an dem Ort, der auch für Dan und Miriam zum Schicksalsort geworden ist.Wie die Vergangenheit des Vaters den Sohn einzuholen vermag, erzählt dieser Roman mit Spannung und Raffinesse. Er führt uns in finstere Kapitel der französischen Kolonialgeschichte und ist zugleich von großer Aktualität. Er geht der Frage nach, wie Bilder - auch Selbstbilder - entstehen, und sucht die Angst vor dem Fremden zu ergründen. Ben Kader ist ein faszinierendes Stück europäisch-arabisch gefärbter Schweizer Literatur.