9783877601327 - de vera et falsa magia (1592): editio princeps (trierer hexenprozesse: quellen und darstellungen) (8 Ergebnisse)

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De vera et falsa magia (1592): Editio princeps: 10
Voltmer, Rita (Editor)/ Deitz, Luc (Editor)/ Franz, Gunther (Editor)
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Zustand: New. KlappentextIn der Stadt Trier, in den umgebenden kurtrierischen Aemtern sowie besonders im Gebiet der Reichsabtei St. Maximin fanden gegen Ende des 16. Jahrhunderts Hexenverfolgungen statt, die Hunderte Menschenleben kosteten. 1589 und in.

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Buch. Zustand: Neu. Neuware -In der Stadt Trier, in den umgebenden kurtrierischen Ämtern sowie besonders im Gebiet der Reichsabtei St. Maximin fanden gegen Ende des 16. Jahrhunderts Hexenverfolgungen statt, die Hunderte Menschenleben kosteten. 1589 und in zweiter, erweiterter Auflage 1591 erschien der diese Ereignisse legitimier…ende Tractatus de confessionibus maleficorum et sagarum des Trierer Weihbischofs Peter Binsfeld. Augenzeuge der Verfahren wurde der aus Holland geflüchtete katholische Theologe Cornelius Loos, bekannt wegen seiner dezidiert gegenreformatorischen Haltung. In seiner Mitte 1592 wohl fertiggestellten und teilweise im Druck befindlichen Schrift De vera et falsa magia formulierte er eine radikale Kritik am Magie- und Hexenglauben, an den laufenden Prozessen und insbesondere an deren Chefideologen Peter Binsfeld. Der alarmierte Nuntius Ottavio Frangipani bewirkte die Einstellung des Druckes. Loos, gefangengesetzt in St. Maximin und der Häresie angeklagt, musste seinen Thesen abschwören und wurde verbannt. Jedoch setzte er seine Opposition gegen den Hexenglauben in Brüssel fort, wo er in das Visier des Hexenjägers Jan Bacx geriet. Eine zweite Anklage brachte Loos erneut ins Gefängnis; nach seiner Freilassung entzog ihn 1597 der Tod einer dritten Anklage. Als Warnung vor den Thesen des als patronus sagarum diffamierten Loos überlieferte Martin Delrio SJ, im Jahr 1600 dessen Widerruf. Unbeabsichtigt sorgte er so für sein Weiterwirken.Die in den ersten beiden Teilen erhaltene, 1886 in der Stadtbibliothek Trier entdeckte Schrift des Cornelius Loos liegt jetzt erstmals in einer von Othon Scholer (+¿ 2014) vorbereiteten, kommentierten und übersetzten Edition vor. Eine Einleitung stellt Leben und Werk des Cornelius Loos im Kontext der Trierer Ereignisse vor. Die editio princeps leistet einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung der europäischen Hexenverfolgungen.Paulinus Verlag, Max-Planck-Straße 14, 54296 Trier 622 pp. Deutsch.

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Buch. Zustand: Neu. Neuware - Ende des 16. Jahrhunderts fanden in der Stadt Trier, in Kurtrier und im Gebiet der Reichsabtei St. Maximin europaweit kommentierte Hexenverfolgungen mit Hunderten Opfern statt. In seinem Tractatus de confessionibus maleficorum et sagarum (1589, 1591, 1596) legitimierte Weihbischof Peter Binsfeld die… Prozesse und forderte deren Ausweitung. Der über Arenberg, Mainz und Köln geflüchtete katholische Kontroverstheologe Cornelius Loos aus Gouda wandte sich 1592 radikal gegen Binsfelds Argumente. In seiner anti-dämonologischen Schrift De vera et falsa magia formulierte er schärfste Kritik an Hexenglaube, Prozess- und Folterpraxis, inspiriert von der Schrift des Arztes Johann Wier (Weyer) und gestützt auf den Kanon Episcopi: Dämonen besaßen keine körperliche Präsenz; Pakt, Buhlschaft, Hexenflug, Hexensabbat, Schadenzauber existierten nicht. Der päpstliche Nuntius stufte die Kampfschrift als häretisch ein, die Drucklegung wurde gestoppt. Vor einem Ketzertribunal musste Loos in St. Maximin seinen Thesen abschwören. In Brüssel setzte er seine Aktionen mit Predigten gegen den Hexenglauben fort, geriet in das Visier des Hexenjägers Jan Bacx, kam erneut ins Gefängnis, wurde freigelassen. 1597 entzog der Tod ihn einem dritten Verfahren. Als Warnung vor den Argumenten des patronus sagarum Loos überlieferte der Jesuit Martin Delrio (1600) dessen Widerruf und sorgte so ungewollt für deren Fortleben.Die 1886 in der Stadtbibliothek Trier entdeckten, beiden ersten Teile der Schrift des Cornelius Loos liegen jetzt in der von Othon Scholer ( 2015) vorbereiteten, kommentierten und übersetzten Edition vor. Die Einleitung stellt die Trierer Ereignisse, Leben und Werk des Cornelius Loos, seinen Traktat sowie dessen Rezeption vor. Die editio princeps leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung der europäischen Hexenverfolgungen und ihrer Gegner.

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Buch. Zustand: Neu. De vera et falsa magia (1592) | Editio princeps | Rita Voltmer (u. a.) | Buch | Trierer Hexenprozesse / Quellen und Darstellungen | 624 S. | Deutsch | 2025 | Paulinus Verlag | EAN 9783877601327 | Verantwortliche Person für die EU: Paulinus Verlag GmbH, Max-Planck-Str. 14, 54296 Trier, buchversand[at]paulinus-…verlag[dot]de | Anbieter: preigu.

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Buch. Zustand: Neu. Neuware -Ende des 16. Jahrhunderts fanden in der Stadt Trier, in Kurtrier und im Gebiet der Reichsabtei St. Maximin europaweit kommentierte Hexenverfolgungen mit Hunderten Opfern statt. In seinem Tractatus de confessionibus maleficorum et sagarum (1589, 1591, 1596) legitimierte Weihbischof Peter Binsfeld die…Prozesse und forderte deren Ausweitung. Der über Arenberg, Mainz und Köln geflüchtete katholische Kontroverstheologe Cornelius Loos aus Gouda wandte sich 1592 radikal gegen Binsfelds Argumente. In seiner anti-dämonologischen Schrift De vera et falsa magia formulierte er schärfste Kritik an Hexenglaube, Prozess- und Folterpraxis, inspiriert von der Schrift des Arztes Johann Wier (Weyer) und gestützt auf den Kanon Episcopi: Dämonen besaßen keine körperliche Präsenz; Pakt, Buhlschaft, Hexenflug, Hexensabbat, Schadenzauber existierten nicht. Der päpstliche Nuntius stufte die Kampfschrift als häretisch ein, die Drucklegung wurde gestoppt. Vor einem Ketzertribunal musste Loos in St. Maximin seinen Thesen abschwören. In Brüssel setzte er seine Aktionen mit Predigten gegen den Hexenglauben fort, geriet in das Visier des Hexenjägers Jan Bacx, kam erneut ins Gefängnis, wurde freigelassen. 1597 entzog der Tod ihn einem dritten Verfahren. Als Warnung vor den Argumenten des patronus sagarum Loos überlieferte der Jesuit Martin Delrio (1600) dessen Widerruf und sorgte so ungewollt für deren Fortleben.Die 1886 in der Stadtbibliothek Trier entdeckten, beiden ersten Teile der Schrift des Cornelius Loos liegen jetzt in der von Othon Scholer (¿ 2015) vorbereiteten, kommentierten und übersetzten Edition vor. Die Einleitung stellt die Trierer Ereignisse, Leben und Werk des Cornelius Loos, seinen Traktat sowie dessen Rezeption vor. Die editio princeps leistet damit einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung der europäischen Hexenverfolgungen und ihrer Gegner. 622 pp. Deutsch.