9783860993293 - geburt, angst, tod und das begehren nach dem mutterleib. geschichte der urthemen in der psychoanalyse: geschichte der urthemen in der psychoanalyse. vorw. v. inge seiffge-krenke (wissen & praxis) von meyer, guido (2 Ergebnisse)

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Originalbroschur. Zustand: Sehr gut. 1. Auflage. 407 S. Neuwertig. - Aus dem Inhalt: Die Theorien und Erkenntnisse Freuds über den Determinismus und die Regulation unbewusster Prozesse -- Die Symbolik und deren Theorien in der Psychoanalyse -- Die Theorie des Geburtsvorganges als traumatisches Ereignis und ihr Stellenwert in der… Psychoanalyse -- Symbolische Äußerungen des Bestrebens nach der Rückkehr in den Mutterleib -- aAs Urbestreben aus der Sicht der heutigen Psychoanalyse -- Primäre Ängste des Menschen und ihr Zusammenhang mit dem Urbestreben -- Der Tod und seine Triebgrundlage in der Psychoanalyse -- Abschließende Bemerkungen. - Es sind zahlreiche psychoanalytische Konzepte über die Urthemen, über Grenzfragen der conditio humana, durch Sigmund Freud und seine Nachfolger bis heute entwickelt worden, die noch keine hinreichende Systematisierung erfahren haben. Zu den wichtigsten Theorien, die von Meyer eingehend beschrieben und erörtert werden, gehören die von Sigmund Freud, Ernest Jones, Otto Rank, Sandor Ferenczi, Karl Abraham, Otto Fenichel, Ernst Simmel, Janine Chasseguet-Smirgel, Bela Grunberger, um nur die wesentlichsten zu nennen. Aber auch aktuelle Konzepte und Theorien werden einer eingehenden Besprechung unterzogen. Durch den Vergleich der Theorien miteinander sowie ihrer Integration in ein schlüssiges psychoanalytisches Theoriegebäude werden die zentralen Urthemen des Menschen psychoanalytisch erhellt. Mit diesem Entwurf über die Grenzbereiche des menschlichen Seins hat Guido Meyer eine umfassende theoretische Synthese erstellt. Er zeigt so die vielfachen Verbindungen auf, die paradigmatisch zwischen dem Sexuellen, der intrauterinen Existenz und dem phantasierten Zustand vom Tod bestehen. Das Buch dient somit auch zur Einführung in das Denken und die Geschichte der Psychoanalyse. (Verlagstext). Kapitell Die Theorien und Erkenntnisse Freuds über den Determinismus und der Regulation unbewußter Prozess 23 1.1 Der Determinismus im psychoanalytischen Denken 23 1.2 Der Schritt von der Untersuchung psychopathologischer Formen hin zur Begründung allgemeinpsychologischer Gesetzmäßigkeiten 25 1.3 Das Lust-Unlust-Prinzip als Grundlage der Motivation 29 1.4 Anmerkung zur triebtheoretischen Betrachtungsweise Freuds 33 Kapitel II Die Symbolik und deren Theorien in der Psychoanalyse 37 2.1 Auseinandersetzungen mit der Symbolik 37 2.2 »Die Theorie der Symbolik« von Ernest Jones 38 2.3 Neuere Aussagen zum Symbolverständnis 46 2.4 Die Bedeutung der Sexualität in den klassischen Auffassungen zur Symbolik 51 2.5 Der »Globus hystericus« als ein Paradigma des frühen klinischen Verständnisses zur Körpersymbolik 54 2.6 Vorläufer der Symboltheorie und die Frage nach der Priorität 58 Kapitel III Die Theorie des Geburtsvorganges als traumatisches Ereignis und ihr Stellenwert in der Psychoanalyse 63 3.1 Das psychoanalytische Interesse am Geburtsereignis 63 3.2 »Das Trauma der Geburt« von Otto Rank 64 3.3 Die Reaktion auf die Geburtstraumatheorie von Otto Rank 71 3.4 Weitere kritische Anmerkungen zur Geburtstraumatheorie 78 3.5 Die heutige Wiedererwähnung der Geburtstraumatheorie 83 Kapitel IV Symbolische Äusserungen des Bestrebens nach der Rückkehr in den Mutterleib 87 4.1 Frühe Erwähnungen der Mutterleibsphantasien 87 4.2 Die tiefere Bedeutung der Mutterleibsphantasien 89 4.3 Der Gebärneid 96 4.4 Libidinöses Urbegehren und abnorme Erscheinungsformen 100 4.5 Das Urbestreben nach der Rückkehr in den Mutterleib als Grundlage weiterer theoretischer Annahmen 103 4.5.1 Ferenczis langes Zögern in der Niederschrift seines großartigen Theorieversuchs 104 4.5.2 Das Ausgangsmaterial für den »Versuch einer Genitaltheorie« 105 4.5.3 Der ontogenetische Teil im »Versuch einer Genitaltheorie« 106 4.5.4 Der phylogenetische Teil im »Versuch einer Genitaltheorie« 122 4.5.5 Ferenczis »Bioanalytische Konsequenzen« 128 4.6 Anmerkungen über Ferenczi und seinem »Versuch einer Genitaltheorie« 130 4.7 Rückblick auf die Mutterleibsthematik in der klassischen Epoche der Psychoanalyse 143 Kapitel V Das Urbestreben aus der Sicht der heutigen Psychoanalyse 147 5.1 Diebleibende Triebbesetzung des Mutterleibes 147 5.2 Die »Archaische Matrix des Ödipuskomplexes« von Janine Chasseguet-Smirgel 148 5.3 Die Ursituation in den infantilen Sexualtheorien 154 5.4 Weitere Betrachtungen über die »archaische Matrix des Ödipuskomplexes« 162 5.5 Gegenüberstellung der »archaischen Matrix des Ödipuskomplexes« mit der Geburtstraumatheorie von Otto Rank 165 5.6 Die »archaische Matrix« und das phylogenetische Erbe 171 5.7 Eine Neubetrachtung der Freudschen Narzißmus-Theorie und die Theorie eines narzißtischen Urzustandes 174 5.8 Urzustand und Uraggression 187 5.9 Zusammengefaßter Eindruck über den heutigen Theoriestand mit der Betrachtung eines Urbegehrens des Menschen 189 Kapitel VI Primäre Ängste des Menschen und ihr Zusammenhang mit dem Urbestreben 193 6.1 Die Beschäftigung mit dem Phänomen der Angst 193 6.2 Das Gefühl des Unheimlichen 196 6.3 Die frühere Angsttheorie von Freud 203 6.4 Freuds Revision der ersten Angsttheorie 205 6.5 Grundlegende Unterscheidung der Angstdimensionen 210 6.6 Interpretationen der Todesangst des Menschen 214 6.7 Die Verbundenheit der Angst mit dem Urbegehren des Menschen 221 6.8 Die Es- (Trieb-) Angst als die erste Angstmanifestation nach der Klassifikation Freuds 229 6.9 Die Theorie der »Furcht vor Aphanisis« von Ernest Jones 237 6.10 Die Existenz einer Urangst: Es- (Trieb-) Angst oder Furcht vor Aphanisis? 239 6.11 Analyse der Abwehrfunktion der Es- (Trieb-) Angst 248 6.12 Fragen zur postulierten Ürangst in der frühen Psychoanalyse 252 Kapitel VII Der Tod und seine Triebgrundlage in der Psychoanalyse 259 7.1 Die Bereitschaft des Menschen zur Auseinandersetzung mit dem Tod.259 7.2 Freuds Überlegungen über ein »Jenseits des Lustprinzips« 266 7.3 Die konservative Natur der Triebe 270 7.4 Die Todestriebtheorie von Freud 273 7.5 Der Todestrieb in seinem Zusammenhang mit den Instanzen des psychischen Apparates 278 7.6 Die Revision der Zuordnung zwischen den Triebarten un.