Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages.
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In den WarenkorbPaperback. Zustand: Brand New. 480 pages. German language. 5.47x1.42x8.31 inches. In Stock.
Sprache: Deutsch
Verlag: Sonderzahl Verlagsges. Jun 2025, 2025
ISBN 10: 3854496745 ISBN 13: 9783854496748
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Ein Intendant namens Claus Ehwitz redet wie Carl von Clausewitz, ein Bühnenbildner namens MacYavalley wie Niccolò Machiavelli, eine Dramaturgin namens Maja Kowski wie Wladimir Majakowski. Sprachmann, der Autor des aufzuführenden Stückes, scheint selbst aus etlichen Personen zusammengesetzt, zur Hälfte jedenfalls aus einem berüchtigten Kärntner Politiker, zu einem kleineren Teil vielleicht aus Manfred Moser. Er hält anfangs die Fäden in der Hand und verschwindet, als ihm die Geschichte über den Kopf wächst. Sein Gegenspieler, der Ägypter, steht bis zuletzt so vollendet da, dass man schon zufrieden wäre, wenn man nur ein wenig von ihm geerbt hätte. Dieser Ägypter, wahrlich eine geheimnisvolle Figur, verkauft Zeitungen auf einer vielbefahrenen Kreuzung; in seinem tiefsten Inneren ist er wohl ein Gelehrter, der trotz seiner Zurückhaltung das Epizentrum dieses Romans darstellt.Die Ereignisse jedenfalls überschlagen sich. Eine 'Uraufführung' wird vorbereitet: Die Nibelungen,groß angepriesen und vermarktet als 'Sieg und Frieden'. Das Unternehmen scheitert, trotzdem finden irgendwie und irgendwo mehrere 'Uraufführungen' desselben Stücks statt. Ein 'Urtext' wird entdeckt, nochmal die 'Urnot ', jedoch zweifach, an verschiedenen Orten, einmal auf dem freien Markt, einmal im Computer. Original und Kopie, geistiges Eigentum und geistiges Diebesgut sind kaum unterscheidbar.In den Dialogen, die den Roman bestimmen, folgen die Worte Schlag auf Schlag, präzise abgehackt, mehr Rhythmus, aber auch von hintergründiger Melodie; das Stimmengewirr scheint manchmal ohrenbetäubend - unheimlich, wie Manfred Moser dem stillen Medium der Literatur Tonalität verleiht. Was wahr erscheint, liegt zwischen dem Realen und dem Surrealen, begrenzt durch nachvollziehbare und überprüfbare Ereignisse in Zeit und Raum, aber unbegrenzt in ihrer Dynamik.Der Sprachphilosoph Manfred Moser hat bis zuletzt an diesem so formbewussten wie ausufernden Roman gearbeitet, der nun zu seinem Vermächtnis wurde. Er starb im Dezember 2022.Sonderzahl Verlagsges., Große Neugasse 35/15, 1040 Wien 480 pp. Deutsch.
Sprache: Deutsch
Verlag: Sonderzahl Verlagsges. Jun 2025, 2025
ISBN 10: 3854496745 ISBN 13: 9783854496748
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - Ein Intendant namens Claus Ehwitz redet wie Carl von Clausewitz, ein Bühnenbildner namens MacYavalley wie Niccolò Machiavelli, eine Dramaturgin namens Maja Kowski wie Wladimir Majakowski. Sprachmann, der Autor des aufzuführenden Stückes, scheint selbst aus etlichen Personen zusammengesetzt, zur Hälfte jedenfalls aus einem berüchtigten Kärntner Politiker, zu einem kleineren Teil vielleicht aus Manfred Moser. Er hält anfangs die Fäden in der Hand und verschwindet, als ihm die Geschichte über den Kopf wächst. Sein Gegenspieler, der Ägypter, steht bis zuletzt so vollendet da, dass man schon zufrieden wäre, wenn man nur ein wenig von ihm geerbt hätte. Dieser Ägypter, wahrlich eine geheimnisvolle Figur, verkauft Zeitungen auf einer vielbefahrenen Kreuzung; in seinem tiefsten Inneren ist er wohl ein Gelehrter, der trotz seiner Zurückhaltung das Epizentrum dieses Romans darstellt.Die Ereignisse jedenfalls überschlagen sich. Eine »Uraufführung« wird vorbereitet: Die Nibelungen, groß angepriesen und vermarktet als »Sieg und Frieden«. Das Unternehmen scheitert, trotzdem finden irgendwie und irgendwo mehrere »Uraufführungen« desselben Stücks statt. Ein »Urtext« wird entdeckt, nochmal die »Urnot «, jedoch zweifach, an verschiedenen Orten, einmal auf dem freien Markt, einmal im Computer. Original und Kopie, geistiges Eigentum und geistiges Diebesgut sind kaum unterscheidbar.In den Dialogen, die den Roman bestimmen, folgen die Worte Schlag auf Schlag, präzise abgehackt, mehr Rhythmus, aber auch von hintergründiger Melodie; das Stimmengewirr scheint manchmal ohrenbetäubend - unheimlich, wie Manfred Moser dem stillen Medium der Literatur Tonalität verleiht. Was wahr erscheint, liegt zwischen dem Realen und dem Surrealen, begrenzt durch nachvollziehbare und überprüfbare Ereignisse in Zeit und Raum, aber unbegrenzt in ihrer Dynamik.Der Sprachphilosoph Manfred Moser hat bis zuletzt an diesem so formbewussten wie ausufernden Roman gearbeitet, der nun zu seinem Vermächtnis wurde. Er starb im Dezember 2022.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Sprachmann | Manfred Moser | Taschenbuch | Deutsch | 2025 | Sonderzahl Verlagsges. | EAN 9783854496748 | Verantwortliche Person für die EU: Sonderzahl Verlag, Große Neugasse 35/15, 1040 WIEN, ÖSTERREICH, verlag[at]sonderzahl[dot]at | Anbieter: preigu.
Sprache: Deutsch
Verlag: Sonderzahl Verlagsges. Jun 2025, 2025
ISBN 10: 3854496745 ISBN 13: 9783854496748
Anbieter: Books-by-Floh, Paderborn, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Ein Intendant namens Claus Ehwitz redet wie Carl von Clausewitz, ein Bühnenbildner namens MacYavalley wie Niccolò Machiavelli, eine Dramaturgin namens Maja Kowski wie Wladimir Majakowski.Sprachmannder Autor des aufzuführenden Stückes, scheint selbst aus etlichen Personen zusammengesetzt, zur Hälfte jedenfalls aus einem berüchtigten Kärntner Politiker, zu einem kleineren Teil vielleicht aus Manfred Moser. Er hält anfangs die Fäden in der Hand und verschwindet, als ihm die Geschichte über den Kopf wächst. Sein Gegenspieler, der Ägypter, steht bis zuletzt so vollendet da, dass man schon zufrieden wäre, wenn man nur ein wenig von ihm geerbt hätte. Dieser Ägypter, wahrlich eine geheimnisvolle Figur, verkauft Zeitungen auf einer vielbefahrenen Kreuzung; in seinem tiefsten Inneren ist er wohl ein Gelehrter, der trotz seiner Zurückhaltung das Epizentrum dieses Romans darstellt.Die Ereignisse jedenfalls überschlagen sich. Eine 'Uraufführung' wird vorbereitet:Die Nibelungengroß angepriesen und vermarktet als 'Sieg und Frieden'. Das Unternehmen scheitert, trotzdem finden irgendwie und irgendwo mehrere 'Uraufführungen' desselben Stücks statt. Ein 'Urtext' wird entdeckt, nochmal die 'Urnot ', jedoch zweifach, an verschiedenen Orten, einmal auf dem freien Markt, einmal im Computer. Original und Kopie, geistiges Eigentum und geistiges Diebesgut sind kaum unterscheidbar.In den Dialogen, die den Roman bestimmen, folgen die Worte Schlag auf Schlag, präzise abgehackt, mehr Rhythmus, aber auch von hintergründiger Melodie; das Stimmengewirr scheint manchmal ohrenbetäubend - unheimlich, wie Manfred Moser dem stillen Medium der Literatur Tonalität verleiht. Was wahr erscheint, liegt zwischen dem Realen und dem Surrealen, begrenzt durch nachvollziehbare und überprüfbare Ereignisse in Zeit und Raum, aber unbegrenzt in ihrer Dynamik.Der Sprachphilosoph Manfred Moser hat bis zuletzt an diesem so formbewussten wie ausufernden Roman gearbeitet, der nun zu seinem Vermächtnis wurde. Er starb im Dezember 2022. 440 pp. Deutsch.