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  • Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,3, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Germanistisches Seminar), Veranstaltung: Tannhäuser, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Sagengestalt Tannhäuser geht auf einen realen Autoren zurück, der Mitte des 13. Jahrhunderts lebte. Über sein Leben wissen wir sehr wenig, einerseits weil praktisch nichts überliefert ist und andererseits weil alles von der späteren Sage überlagert wurde und somit angezweifelt werden muss. Die Überlieferungen der Werke des Autoren Tannhäuser entnehmen wir heute vorrangig der 'Heidelberger Liederhandschrift C' (264r-269v). Diese enthält insgesamt 16 Werke, die dem Tannhäuser zugeordnet werden. Darunter befinden sich sechs Leichs, vier Rätselsprüche und sechs Minnelieder. Besondere Bedeutung für diese Arbeit haben die Minnelieder VIII, IX und X. In allen drei Liedern geht es um Dienstforderungen der Minnedame an das Sänger-Ich. Die Dame verlangt, bevor sie lohnt, dass der Minnende Aufgaben für sie erledigt. Das Besondere an den Liedern ist jedoch, dass diese Dienstforderungen unerfüllbar, schier unmöglich sind. Die drei Lieder zeigen eine fortlaufende Entwicklung. In dieser Arbeit soll das Lied IX untersucht werden, denn es ist außerhalb der Handschrift C noch einmal in der Berliner Handschrift überliefert. Auch in der Kolomarer Handschrift findet sich Lied IX, hier allerdings, auf ganze elf Strophen erweitert. Die erste, dritte und fünfte Strophe des mit 'danhusers lude leich' überschriebenen Textes entsprechen inhaltlich Lied IX. Dieses Lied zu untersuchen ist also außerordentlich spannend, da es sich zum ersten in der Entwicklung der Lieder VIII, IX und X in der Mitte befindet. Zum zweiten ist ein Blick auf andere Überlieferungen des Liedes und damit auch ein Einblick in die mittelalterliche Lesart möglich. Untypisch für ein Minnelied ist gleich zu Beginn der formelhafte Eingang stæter dienest, der ist guot, den man schoenen frowen tuot. Der Sänger erklärt zum Einstieg des Liedes seine Überzeugung. Fast schon ironisch kann man die folgenden Unmöglichkeiten lesen, die die Dame von ihrem Sänger fordert. In dieser Arbeit sollen vor allem die elf Unmöglichkeiten, die Adynata, untersucht werden, da in ihrer Bildhaftigkeit mehr steckt als auf den ersten Blick zu vermuten ist.