ISBN: 9783640557752 - das motiv des teufels in der mittelalterlichen literatur am beispiel von 'der richter und der teufel' vom stricker (2 Ergebnisse)

ISBN: 
Mit der Detailsuche verfeinern

Optimieren Sie Ihre Suche

  • Bücher (2)

bis

Benutzerdefinierte Preisspanne (EUR)

bis

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2010

    3640557751 / 9783640557752

    • Softcover

    Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, DeutschlandAHA-BUCH GmbH

    Verkäufer/-in mit 5 Sternen
    Verkäufer/-in kontaktieren

    Zustand: Neu

    EUR 17,95

    EUR 35,00 Versand 
    Versand von Deutschland nach USA

    Anzahl: 1 verfügbar

    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - 1. Einleitung Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte ich anhand der Stricker-Märe Der Richter und der Teufel das Motiv des Teufels in der mittelalterlichen Literatur darstellen. Der Schwerpunkt soll daher auf der Konzeption des Teufels liegen, doch vor dem Hintergrund der Märe Der Richter und der Teufel ist es unabdingbar auch auf die ungewöhnliche Gestaltung der Richterfigur einzugehen. Um erklären zu können, weshalb der Stricker den beiden genannten Figuren ihre spezifischen Züge verliehen hat, werde mithilfe der Werke Das deutsche Gerichtsverfahren im Mittelalter von Julius Wilhelm von Planck und Höfische Kultur von Joachim Bumke; insbesondere das Kapitel Recht ; die Verknüpfung von Rechtsprechung und Theologie im Mittelalter darstellen und erläutern welche Anforderungen an den mittelalterlichen Richter gestellt wurden und diese schließlich mit dem tatsächlichen Verhalten des Richters in der Märe vergleichen. Da die Literatur einer bestimmten Zeit diese immer in einem gewissen Maße widerspiegelt, sei es bezogen auf das Motiv oder die Struktur des Textes, ist es für das Verständnis des Textes und dessen Interpretation unerlässlich die Umstände zu kennen, die den Autor, in diesem Fall also den Stricker, bei seinem Werk beeinflusst haben. Daher werde ich einen kurzen Überblick über die für die Interpretation bedeutsamen Ereignisse während des 13. Jahrhunderts, also der Schaffensperiode des Strickers, geben. In diesem Kontext drängt sich auch die Frage auf, warum die Vorstellung der Hölle und des Teufels gerade im Mittelalter ihren Höhepunkt erreicht. Um diese Frage klären zu können, werde ich auf die historischen Gründe für die Entstehung von Höllenvisionen und den Glauben an den Teufel eingehen. [.]Für die Untersuchung eines Motivs ist es außerdem wichtig die Ent-wicklung der Stoffgeschichte zu betrachten. Dazu werde ich mich sowohl des Textes als auch insbesondere des Kommentars von Lutz Röhrich in seinem Werk Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart bedienen. Den mittelhochdeutschen Text mit neuhochdeutscher Ü-bersetzung entnehme ich Erzählungen, Fabeln, Reden vom Stricker, werde ihn mit Hilfe des Mittelhochdeutschen Taschenwörterbuchs von Matthias Lexer analysieren und ihn im Rahmen meiner Interpretation mit den Ergebnissen der bereits vorgestellten Punkte verknüpfen, um abschließend ein Fazit zu ziehen.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2010

    3640557751 / 9783640557752

    • Softcover

    Anbieter: Buchpark, Trebbin, DeutschlandBuchpark

    Verkäufer/-in mit 5 Sternen
    Verkäufer/-in kontaktieren

    Zustand: Gebraucht - Sehr gut

    EUR 13,28

    EUR 105,00 Versand 
    Versand von Deutschland nach USA

    Anzahl: 3 verfügbar

    Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft ), Veranstaltung: Märendichtung, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung Im Rahmen dieser Hausarbeit möchte ich anhand der Stricker-Märe ¿Der Richter und der Teufel¿ das Motiv des Teufels in der mittelalterlichen Literatur darstellen. Der Schwerpunkt soll daher auf der Konzeption des Teufels liegen, doch vor dem Hintergrund der Märe ¿Der Richter und der Teufel¿ ist es unabdingbar auch auf die ungewöhnliche Gestaltung der Richterfigur einzugehen. Um erklären zu können, weshalb der Stricker den beiden genannten Figuren ihre spezifischen Züge verliehen hat, werde mithilfe der Werke ¿Das deutsche Gerichtsverfahren im Mittelalter¿ von Julius Wilhelm von Planck und ¿Höfische Kultur¿ von Joachim Bumke; insbesondere das Kapitel ¿Recht¿; die Verknüpfung von Rechtsprechung und Theologie im Mittelalter darstellen und erläutern welche Anforderungen an den mittelalterlichen Richter gestellt wurden und diese schließlich mit dem tatsächlichen Verhalten des Richters in der Märe vergleichen. Da die Literatur einer bestimmten Zeit diese immer in einem gewissen Maße widerspiegelt, sei es bezogen auf das Motiv oder die Struktur des Textes, ist es für das Verständnis des Textes und dessen Interpretation unerlässlich die Umstände zu kennen, die den Autor, in diesem Fall also den Stricker, bei seinem Werk beeinflusst haben. Daher werde ich einen kurzen Überblick über die für die Interpretation bedeutsamen Ereignisse während des 13. Jahrhunderts, also der Schaffensperiode des Strickers, geben. In diesem Kontext drängt sich auch die Frage auf, warum die Vorstellung der Hölle und des Teufels gerade im Mittelalter ihren Höhepunkt erreicht. Um diese Frage klären zu können, werde ich auf die historischen Gründe für die Entstehung von Höllenvisionen und den Glauben an den Teufel eingehen. [.]Für die Untersuchung eines Motivs ist es außerdem wichtig die Ent-wicklung der Stoffgeschichte zu betrachten. Dazu werde ich mich sowohl des Textes als auch insbesondere des Kommentars von Lutz Röhrich in seinem Werk ¿Erzählungen des späten Mittelalters und ihr Weiterleben in Literatur und Volksdichtung bis zur Gegenwart¿ bedienen. Den mittelhochdeutschen Text mit neuhochdeutscher Ü-bersetzung entnehme ich ¿Erzählungen, Fabeln, Reden¿ vom Stricker, werde ihn mit Hilfe des ¿Mittelhochdeutschen Taschenwörterbuchs¿ von Matthias Lexer analysieren und ihn im Rahmen meiner Interpretation mit den Ergebnissen der bereits vorgestellten Punkte verknüpfen, um abschließend ein Fazit zu ziehen.…