9783498029418 - der arndt-komplex: novellen von herbst, alban nikolai (6 Ergebnisse)

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8°, ill. OPb. 1. Auflage. 124 S., Neuwertig (I) 4705 ISBN 349802941x Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 240.
Verlag: Reinbek, Rowohlt ,, 1997
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EA, 127 S., OPbd., gute rhalten Aufgrund der EPR-Regelung kann in folgende Länder KEIN Versand mehr erfolgen: Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien.

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Illustrierter Pappband. Zustand: Sehr guter Allgemeinzustand. Erstausgabe. 125 Seiten - signiert - datiert - ungelesenes Exemplar Size: 12,7 x 22 Cm. signiert. Hardcover.

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Original-Pappband. Zustand: Gut. Erstausgabe. 124 Seiten, auf Titel mit Ort und Datum signiert von dem deutschen Schriftstller Alban Nikolai Herbst (*1955). minimale Gebrauchsspuren. signed by author. Size: 8°. Vom Autor signiert. Buch.

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Pappband mit Schutzumschlag. Zustand: Wie neu. Erstausgabe. 124 Seiten. 22 cm. Sehr guter Zustand. Neuwertiges Exemplar. Ungelesen. Exemplar, in Cellophan verpackt. In den Literaturzoo dieser Jahre bricht Herbst mit der Kraft eines Dinosauriers ein. Er weiß fast alle Register der Prosa virtuos zu handhaben. Herbst beherrscht die… Kunst des Dialogs mit altmeisterlicher Souveränität und erweist sich als Causeur von beinah Fontane'schem Rang. - FAZ-NET. - Alban Nikolai Herbst (Pseudonym für Alexander Michael von Ribbentrop; * 7. Februar 1955 in Bensberg) ist ein deutscher Schriftsteller, Librettist, Kritiker und Regisseur im Bereich der Rundfunk-Hörkunst. Leben: Alexander Michael von Ribbentrop ist ein Nachfahre Friedrich von Ribbentrops aus dem Geschlecht Ribbentrop. Er wuchs als Sohn einer Säuglingsschwester und eines Vertreters in Traunstein, Braunschweig und Bremen auf. Dort absolvierte er eine Lehre zum Rechtsanwalts- und Notarsgehilfen. Nach dem Zivildienst besuchte er in Bremen das Abendgymnasium und nahm nach dem Abitur in Frankfurt am Main das Studium der Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften auf. Unter seinem Pseudonym erschienen ab 1981 seine ersten Werke. 1983 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt teil und las direkt nach dem skandalösen Auftritt von Rainald Goetz, der sich während seiner Lesung einen Schnitt auf der Stirn zufügte. Von 1987 bis 1992 war er als angestellter Börsenmakler (Broker) bei der SEC und CFTC mit Series 7 und Series 3 lizenziert und handelte von Frankfurt am Main aus an den US-Börsen. Daneben gab er die literarische Zeitschrift Dschungelblätter heraus. Mit Erscheinen seines 1000-Seiten-Romans Wolpertinger oder Das Blau legte er seine Börsentätigkeit nieder. Seither lebt er als freier Schriftsteller. Seit 1994 wohnt er in Berlin. Literarisches Werk - Prosa: Wilhelm Kühlmann bezeichnet Alban Nikolai Herbst als eine der Führungsfiguren der literarischen Postmoderne, während Ralf Schnell Herbsts Poetik als das Paradoxon einer digitalen Ästhetik in Romanform beschreibt, wohingegen Heinz-Peter Preußer in dieser Poetik eine zu sich selbst gekommene Postmoderne wähnt. Anfangs hat Herbst Texte in der Tradition des Realismus über den Alltag bundesrepublikanischer Kleinbürger geschrieben und sich seither zum Verfasser von Romanen, Novellen, Theaterstücken und Hörspielen entwickelt, die mit der Beschreibung von apokalyptischen Zuständen (Anderswelt-Trilogie, 1998 bis 2013) und ihrer steten Vermischung von Traum und Realität (Wolpertinger oder Das Blau) zu den bemerkenswertesten Beispielen neuerer deutschsprachiger phantastischer Literatur zählen. Hans Richard Brittnacher zufolge hat Herbst ihr sogar endgültig zum Anschluss an die literarische Moderne verholfen. Gleichzeitig hat sich sein Werk zunehmend der Neuen Medien bemächtigt, die er nachdrücklich poetisiert und direkt zum Medium fiktiver Geschehen macht. Dabei gehen Romanerfindung, tatsächliches Alltagsgeschehen und politische Gegenwartsereignisse ungeschieden ineinander über; Realität und Fiktion werden ununterscheidbar: Die Grenzen einer solchen Literatur sind durchlässig (.) nicht nur unter sich selbst, sondern nach außen: Für neue Techniken, für andere Künste, für fremde Texte, für die Realität. Mit dieser bereits in den frühen Romanen und Erzählungen angelegten Entwicklung geht Herbsts Bemächtigung des Internets einher, in das nunmehr Romanfiguren als in Echtzeit handelnde Personen implantiert werden, die als Avatare nicht mehr von tatsächlichen Personen unterschieden werden können: Der Roman geschieht real im Moment seiner Erfindung, Leser erleben ihn als ein tatsächliches Geschehen mit. Deshalb wenden sowohl Schnell als auch Ursula Reber den Begriff der Autopoiesis als Kategorie auf Herbsts Poetik an. Reber spricht von einer Palimpseststruktur, die mit der rhizomartigen Verwandlung der Bücher ineinander und mit der realen Außenwelt ununterscheidbar einhergeht. Dies lässt sich als Medienkritik lesen, besonders wenn man Herbsts politische Aufsätze seit dem 11. September 2001 ins A.