Gr.-8°. VIII, 303 S. Titelrückseite gestempelt. Gutes, sauberes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 800 OKart. - (Studien und Materialien zur Geschichte der Philosophie 77).
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In den WarenkorbZustand: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Die Studie arbeitet heraus, dass die Diskrepanzen und Parallelen zwischen den beiden Denkern auf dem Kontrast relationaler versus absoluter Raum- und Zeitkonzepte beruhen. In dieser Studie wird der Aufbau der Raumkonzepte bei Newton und Leibniz, jeweils ausgehend von einem Einzelaspekt, analysiert. Für Newtons Ansatz ist der leitende Aspekt die Übertragung von Wirkungen, beziehungsweise Kräften, durch den leeren Raum. Hierfür bedient er sich des Konzeptes der "spirits". Für den Ansatz bei Leibniz ist dessen Monadologie von grundlegender Bedeutung. Die Zusammenhangsstruktur der Monaden liefert die Basis für dessen physikalische Welt und Problematiken räumlicher Wirkungsausbreitungen werden als solche gar nicht relevant, da für Leibniz der Raum eben nicht für alles Seiende fundamental, sondern eine abgeleitete Größe ist. Trotz dieser Diskrepanz existieren Parallelen, die auf eine Problematik verweisen, die auch moderne Theorien beschäftigen. Die Gesamtproblematik wird in ihren theoretischen, systematischen, aber auch sozio-politischen und philosophisch-theologischen Kontext eingebettet. Die anhand der Detaildiskussion nachgewiesene Basisproblematik relationaler versus absoluter Raum- und Zeitkonzepte ist auch für die aktuelle Grundlagendebatte fundamental. VIII,303 Seiten, broschiert (Studien und Materialien zur Geschichte der Philosophie; Band 77/Olms Verlag 2008). Statt EUR 58,00. Gewicht: 591 g - Softcover/Taschenbuch.