Isbn: 9783412043018 - hugo riemann (1849-1919): musikwissenschaftler mit universalanspruch (3 Ergebnisse)

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    • Sprache: Deutsch

      Verlag: Köln, Weimarund Wien, Böhlau Verlag., 2001

      341204301X / 9783412043018

      • Hardcover

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      Ca. 23,5 x 16 cm. 229 Seiten, mit Abbildungen und mit Notenbeispielen, 3 Seiten Verlagswerbung. Illustrierter Original-Pappband. Sehr schönes Exemplar.

    • Sprache: Deutsch

      Verlag: Köln ; Weimar ; Wien : Böhlau,, 2001

      341204301X / 9783412043018

      • Hardcover

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      Original-Pappband. 229 S. : graph. Darst., Noten ; 24 cm Neuwertiger Erhaltungszustand. 9783412043018 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500.

    • Sprache: Deutsch

      Verlag: Böhlau Verlag, Köln, Weimar, Wien, 2001

      341204301X / 9783412043018

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      Hardcover. Zustand: gut. Erste Aufl. Fadengehefteter fotografisch gestalteter und folienkaschierter Pappeinband mit Rücken- und Deckeltitel. Einband und Kopfschnitt leicht berieben, die Einbandecken mit winziger Stauchung, Seite 17 mit gedunkeltem Seitenrand (Druckerschwärze), ansonsten guter bis sehr guter Erhaltungszustand. "Hugo Riemann kann mit Fug und Recht als einer der Begründer der modernen Musikwissenschaft bezeichnet werden. Das von ihm verfasste Musiklexikon hat sich in zahlreichen Neuauflagen seit dem späten 19. Jahrhundert als bedeutendes Nachschlagewerk für Musikkenner und -liebhaber etabliert. Riemann suchte als Universalgelehrter nach übergreifenden Zusammenhängen und grundsätzlichen Regeln, um die Musik und ihre Tradition systematisch zu erfassen und zu beschreiben. Die von ihm begründete Funktionsharmonik bildet nach wie vor einen wichtigen Bestandteil der wissenschaftlichen wie handwerklichen Lehre und Praxis an Universitäten und Musikhochschulen. Der Breite der Themen und Fragestellungen, die Riemann in seinen Schriften aufgriff, trägt der vorliegende Band Rechnung. Er macht deutlich, wie lohnend die Auseinandersetzung mit seinem Werk bis heute ist." (Verlagstext) Karl Wilhelm Julius Hugo Riemann (* 18. Juli 1849 in Großmehlra; gestorben 10. Juli 1919 in Leipzig) war ein deutscher Musiktheoretiker, Musikhistoriker, Musikpädagoge und Musiklexikograph. Sein wohl bekanntestes Werk, das Riemann Musiklexikon, ist bis heute ein anerkanntes Standardwerk. Ab 1874 wirkte Hugo Riemann als Klavierlehrer und Dirigent in Bielefeld, wo er auch Schriften zum Klavierunterricht, zur musikalischen Syntax und zur Harmonielehre veröffentlichte. Hier heiratete Riemann 1876 die aus einer Industriellenfamilie stammende Elisabeth Bertelsmann, mit der er fünf Kinder hatte. Unter dem Gutachter Philipp Spitta, der ihn auch in der Folgezeit versuchte zu fördern, habilitierte sich Riemann im Herbst 1878 an der Universität Leipzig mit den Studien zur Geschichte der Notenschrift. Eine berufliche Festigung und die damit angestrebte Hochschullaufbahn trat auch nach seiner Habilitation und seinen kompositorischen Projekten nicht ein. Daraufhin war Riemann 1880 kurz in Bromberg tätig, wo er als Dirigent den gemischten Chor-Verein übernahm und auch als Musiklehrer arbeitete. Gleichzeitig war Riemann von 1878 bis 1880 Privatdozent in Leipzig. Riemann wirkte als Lehrer für sämtliche theoretische Fächer und das Klavierspiel von 1881 bis 1890 am Konservatorium in Hamburg, wo er unter anderem Johannes Brahms kennenlernte. Am fürstlichen Konservatorium von Sondershausen, an dem er im Jahr 1890 drei Monate beschäftigt war, wurde Max Reger sein Schüler, der ihm nach Wiesbaden folgte, wo Riemann die folgenden fünf Jahre bis 1895 als Klavier- und Theorielehrer am Konservatorium von Albert Fuchs angestellt war. Hans Pfitzner nahm dort bei Riemann kurz Unterricht. Danach kehrte Riemann endgültig nach Leipzig zurück. 1901 wurde er zum außerordentlichen, 1905 zum planmäßigen Professor an der Universität Leipzig berufen. Schließlich wurde er 1908 Direktor des von ihm gegründeten musikwissenschaftlichen Instituts (Collegium musicum). 1911 wurde Riemann in Leipzig Honorarprofessor und schließlich 1914 Direktor des von ihm gegründeten "Staatlich sächsischen Forschungsinstituts für Musikwissenschaft". Hugo Riemann vertrat die Auffassung eines qualitativ anspruchsvollen Unterrichtes, der im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtungsweise versuchte, die verschiedenen Aspekte der Musik zu integrieren. So verstand er den Klavierunterricht als umfassenden Musikunterricht, der neben der rein spieltechnischen Seite auch Gehörbildung, Harmonielehre, Phrasierung und die Ausbildung des Sinnes für polyphones Spiel umfasste. Seine fortschrittlichen Ideen zur Entwicklung der Technik des Klavierspieles brachten eine Erweiterung der einseitigen Betonung der Ausbildung der Fingertechnik, wie sie von der älteren Methodik gepflegt wurde. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 229, (3) pages. Groß 8° (160 x 235mm).