Isbn: 9783110447798 - regelbuch und observanz: der codex a 53 der burgerbibliothek bern als reformprogramm des johannes meyer für die berner dominikanerinnen (kulturtopographie des alemannischen raums, 8, band 8) (3 Ergebnisse)

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    Verlag: Walter de Gruyter, 2017

    3110447797 / 9783110447798

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    Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Seiten: 370 | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Mitte des 15. Jahrhunderts wirkte der Ordenschronist Johannes Meyer als Beichtvater im observanten Dominikanerinnenkloster St. Michael in der Insel in Bern. Sein Ziel war die Einrichtung eines vorbildlichen Reformklosters. Dafür richtete er eine Bibliothek ein, übersetzte und kommentierte die dominikanischen Verfassungstexte und Reformvorschriften für den Gebrauch in Frauenklöstern und ergänzte diese mit chronikalischen und erläuternden Werken. Diese Texte verbreiteten sich in den observanten Dominikanerinnenklöstern und wirkten massgeblich auf die innerklösterliche Umsetzung der Reform ein. Am Beispiel des Berner Regelbuches lässt sich die Förderung des geistlichen Lebens in den Frauenklöstern im Zuge der Klosterreform deutlich aufzeigen: Systematisch wurde eine Bibliothek aufgebaut, ein Skriptorium eingerichtet und der Einsatz der Bücher im klösterlichen Alltag intensiviert. Allgemein kam es zu einem verstärkten Gebrauch von Schriftlichkeit. Der Weg aus der Krise zur Erneuerung auf der Basis eines funktionalen Gebrauchs von Schrift, Buch und Bibliothek entwickelte sich jedoch keineswegs isoliert, er stand in einem engen Austauschverhältnis mit einem stark von volkssprachlicher Schriftlichkeit geprägten städtischen Umfeld.…

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    Verlag: De Gruyter, De Gruyter, 2017

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    Buch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - The literary, artistic and cultural history of the German southwest (defined in terms of the Alemannic language area) underwent rapid development in the High and Late Middle Ages, turning this region into a cultural landscape of European standing. This development was driven by such phenomena as the first German Arthurian epics, the Hirsau liturgy spread by reform monasteries, the Manessian song manuscript, new types of images such as the Christ and St. John groups, the mystical writings of Heinrich Seuse and the Southwest German sister books as well as the manuscript production of the Lauber workshop in Hagenau. The cultural patrons involved were not just the monastic networks of the Benedictines, Cistercians and Premonstratensians, but also and above all by the Dominicans, Franciscans and their female branches, the Upper Rhine, Swabian and Swiss towns in the Strasbourg-Augsburg-Bern triangle and the aristocratic families and townspeople of this region from the 13th century onwards. This new series aims to encourage research into south-western German culture in the High and Late Middle Ages by publishing anthologies, monographs and editions of previously unpublished texts. ; Mitte des 15. Jahrhunderts wirkte der Ordenschronist Johannes Meyer als Beichtvater im observanten Dominikanerinnenkloster St. Michael in der Insel in Bern. Sein Ziel war die Einrichtung eines vorbildlichen Reformklosters. Dafür richtete er eine Bibliothek ein, übersetzte und kommentierte die dominikanischen Verfassungstexte und Reformvorschriften für den Gebrauch in Frauenklöstern und ergänzte diese mit chronikalischen und erläuternden Werken. Diese Texte verbreiteten sich in den observanten Dominikanerinnenklöstern und wirkten massgeblich auf die innerklösterliche Umsetzung der Reform ein. Am Beispiel des Berner Regelbuches lässt sich die Förderung des geistlichen Lebens in den Frauenklöstern im Zuge der Klosterreform deutlich aufzeigen: Systematisch wurde eine Bibliothek aufgebaut, ein Skriptorium eingerichtet und der Einsatz der Bücher im klösterlichen Alltag intensiviert. Allgemein kam es zu einem verstärkten Gebrauch von Schriftlichkeit. Der Weg aus der Krise zur Erneuerung auf der Basis eines funktionalen Gebrauchs von Schrift, Buch und Bibliothek entwickelte sich jedoch keineswegs isoliert, er stand in einem engen Austauschverhältnis mit einem stark von volkssprachlicher Schriftlichkeit geprägten städtischen Umfeld.…