Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages.
Verlag: Zürich, Kein & Aber ,, 2007
ISBN 10: 3036955062 ISBN 13: 9783036955063
Anbieter: Wolfgang Rüger, Frankfurt am Main, Deutschland
Erstausgabe
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Sprache: Deutsch
Verlag: Kein & Aber Verlag, Zürich, 2007
ISBN 10: 3036955062 ISBN 13: 9783036955063
Anbieter: Versandantiquariat Abendstunde, Ludwigshafen am Rhein, Deutschland
Erstausgabe
Hardcover/gebunden. Zustand: gut. Erste Aufl. Grauer Pappeinband mit geprägtem Rückentitel, Lesebändchen und Schutzumschlag. Der Umschlag leicht berieben und partiell dezent knickig, ansonsten guter Erhaltungszustand. "Eine atmosphärisch dichte Familiengeschichte über die schwachen Nerven des Großbürgertums und den hohen Preis der Selbstbeherrschung. Die letzten Tage von Westberlin sind angebrochen. Allerdings merkt davon niemand etwas, jedenfalls nicht in Zehlendorf, jenem Teil der Stadt, "wo die Gärten so groß sind, dass man seine Nachbarn nicht sieht". Dort bewohnt der siebzehnjährige Gustav zusammen mit seiner Großmutter ein Haus namens Fischtal, inmitten einer Gesellschaft, deren größte Sorge es zu sein scheint, dass die Putzfrau heimlich das Konfekt isst, und deren Wohnzimmer von den merkwürdigsten Gestalten bevölkert werden. An denen herrscht auch in seiner eigenen weitverzweigten Verwandtschaft kein Mangel. Als die Großmutter Jahre später stirbt, kehrt Gustav zur "Sichtung der Erbmasse" ins Fischtal zurück. In den verfallenden Kulissen längst vergangener Tage entsinnt er sich seiner Familie und einer Welt, in der kühler Realitätssinn, glatte Oberfläche und puritanische Sittenstrenge gepredigt werden, in der man über andere Menschen streng Gericht hält - dabei in der krokodilledernen Handtasche stets griffbereit: der silberne Flachmann und die Pillendose von Cartier. "Philipp Tingler erforscht das Leben selbst, das ihm zwar oft die Fassung zu rauben vermag, aber niemals die Worte." Vogue" (Verlagstext) Philipp Tingler (* 1970 in West-Berlin) ist ein schweizerisch-deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker. Tingler studierte Ökonomie und Philosophie an der Hochschule St. Gallen (HSG), an der London School of Economics und der Universität Zürich und arbeitete am Institut für Wirtschaftsforschung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Er ist ehemaliger Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und war 2002 Mitherausgeber einer wirtschaftlichen Fallstudie. An der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich promovierte er zum Werk Thomas Manns. Sein erster Roman, Hübsche Versuche (2000), schilderte ironisch das Zürcher Gesellschaftsleben. 2001 las Tingler im Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis; sein Textbeitrag wurde innerhalb der Jury kontrovers diskutiert. In seinem zweiten Buch Ich bin ein Profi (2003) schrieb Tingler über die Mechanismen des Literaturbetriebs. In Tinglers belletristischen und essayistischen Arbeiten wird immer wieder von ironischer Warte aus die Dynamik und Fassadenhaftigkeit der Gesellschaft seziert. Dies ist ein Hauptmotiv sowohl des Romans Fischtal (2007), der den Zerfall einer großbürgerlichen West-Berliner Familie schildert, wie auch von Doktor Phil (2010), wo zudem das klassische Teufelspaktmotiv aufgenommen wird. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 302, (2) pages. 8° (120 x 190mm).