Werrlein michaela bernd wollner (1 Ergebnisse)

Verlag: Stadt Kronach, Kronach 1994
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Softcover. Zustand: gut. Fadengeheftete kartonierte und fotografisch gestalteten Broschur mit Rücken- und Deckeltitel und vier beiliegenden Postkarten. Der Einband partiell berieben und ebd. leicht fleckig, Schnitte und Papier etwas nachgedunkelt, ansonsten guter Erhaltungszustand. "Die Festung Rosenberg gehört mit ihrer reichha…ltigen Geschichte zu den interessantesten Anlagen ihrer Art in Deutschland. Verschiedene kulturgeschichtliche Epochen, architektonische Stilrichtungen und letztlich die Eigenwilligkeit der beteiligten Baumeister lassen auf Schritt und Tritt ein Bauwerk erkennen, das durch die Jahrhunderte geprägt wurde. Die Entwicklung einer solchen Anlage zu verstehen ist nicht ohne entsprechende Kenntnisse möglich. Diese sollen mit dem vorliegenden Band allgemeinverständlich vermittelt werden. Im Hauptteil werden drei ausgewählte Rundgänge in Wort und Bild erläutert. Sie dienen im Nachhinein als Nachschlagewerk über diese berühmte und im übrigen nie eingenommene Festung. Ein Abriß über die Wehrbaukunst und die Geschichte Kronachs und der Festung runden diesen informativen Band ab." (Verlagstext) Die Festung Rosenberg ist eine von einer barocken Festungsanlage umgebene Höhenburg über der oberfränkischen Stadt Kronach. Sie ist eine der am besten erhaltenen Festungen in Bayern und wurde in ihrer langen Geschichte, deren nachweisbare Ursprünge ins 13. Jahrhundert zurückreichen, nie gewaltsam eingenommen. Neben der Festung Forchheim war sie eine der beiden Landesfestungen der Fürstbischöfe von Bamberg, die Rosenberg im Laufe der Jahrhunderte von einer mittelalterlichen Schutzburg zum Renaissance-Schloss und später zum neuzeitlichen Festungskomplex ausbauten. Mit ihren zahlreichen Bauabschnitten gilt die Anlage als herausragendes Beispiel für die Entwicklung des Wehrbaus in Deutschland. Einschließlich Wallgräben und Außenwerken umfasst die überbaute Fläche etwa 8,5 ha, zusammen mit den ehemaligen Erdwerken im nördlichen Vorfeld umfasste das befestigte Terrain einst 23,6 ha. Erbaut wurde die Festung auf einer Höhe von 378 m über Normalnull auf dem Rosenberg in einer strategisch hervorragenden Lage über der Stadt Kronach. Sie beherrschte die drei zu ihren Füßen zusammenlaufenden Täler der Flüsse Haßlach, Kronach und Rodach. Damit schützte und sperrte sie wichtige Handelswege nach Thüringen und in den Frankenwald. Der Rosenberg, der aus einer Schicht des Oberen Buntsandsteins besteht, erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung zwischen den Tälern von Haßlach und Kronach. Seine Südseite, an der sich die Festung und die Kronacher Altstadt befinden, fällt sehr steil ab, weshalb die Mauern des äußeren Befestigungsrings dort bis zu 25 m in die Höhe ragen und das zum Innenhof der Kernburg hin ansteigende Geländeprofil ausgleichen. Auch der Osthang, wo ein Großteil des zum Bau der Anlage verwendeten Sandsteins gebrochen wurde, und der früher ebenfalls als Steinbruch dienende Westhang fallen steil ab. Nördlich der Festung erstreckt sich der Bergrücken des Rosenbergs. Aufgrund seines vergleichsweise flach verlaufenden Profils bot dieser für Angreifer einst die beste Möglichkeit zur Annäherung an die Festung. Deshalb wurde deren Nordseite als Hauptangriffsseite umfangreich befestigt. Kronach und die umliegenden Gebiete gehörten von 1122 bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, als das Hochstift Bamberg säkularisiert wurde, zum Besitz der Bamberger Fürstbischöfe. Um ihre Machtposition zu festigen und ihr Territorium nach außen hin abzusichern, bauten diese Rosenberg nach und nach von einer mittelalterlichen Schutzburg zur neuzeitlichen Festungsanlage aus. Im Laufe ihrer langen Geschichte wurde die Festung nie gewaltsam von Feinden eingenommen; während des Bauernkrieges 1525 befand sie sich jedoch einige Zeit in der Hand der aufständischen Bauern. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 74 pages. 8° (160 x 210mm).