Verlag: Karlsruhe,, 2021
Anbieter: Antiquariat Dieter Zipprich, Bamberg, Deutschland
336 SS, 261 Abbildungen in Farbe. Gutes, sauberes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 0 Gr.-8°, illustr. orig.-Paperback.
Zustand: Wie neu. 24 cm. 336 S. mit 305 Abb. Illustrierter Originalkarton (Softcover), Fadenheftung. Neuwertiges Exemplar, noch in Verlagsfolie eingepackt. Carolinea ; 77. [ISSN 0176-3997].
Erscheinungsdatum: 2001
Anbieter: ConchBooks, Harxheim, Deutschland
Bonn. Zoologisches Forschungsinstitut und Museum Alexander Koenig. 116 pp., 12 b/w plates, paperback gr. 8 [16.3 x 24 cm].
Verlag: 2017, 2017
Anbieter: suspiratio - online bücherstube lic.phil h.b., Basel, Schweiz
Hardcover. Zustand: Sehr gut. GEBUNDEN, 362 SEITEN, SEHR GUT - ISSN 0232-5535.
Erscheinungsdatum: 2020
Anbieter: ConchBooks, Harxheim, Deutschland
Wer Schmetterlinge schützen will, muss wissen, wo sie vorkommen. Die Fundmeldungen aus bestehenden Monitoringprogrammen lagen bislang jedoch nur regional vor. Erstmals führt der Atlas die Verbreitungsdaten aller 184 heimischen Tagfalter- und der 24 Widderchenarten zu einem schlüssigen Bild ihrer Gesamtverbreitung zusammen und liefert so ein wirkungsvolles Instrument zu ihrem Schutz. Eine Einleitung beschreibt die Lebensweisen der Schmetterlinge und ihren Wert für Ökosysteme und Naturschutz und gibt Einblicke in das Monitoring. Ausführliche Porträts und lebendige Bilder stellen die Arten samt Schutz- und Gefährdungsstatus vor und zeigen ihre Verbreitung in meist ganzseitigen Karten. Stuttgart. Ulmer. 430 pp., 568 color figs, 218 distribution maps, hardcover gr. 8 [17.3 x 24 cm].
Erscheinungsdatum: 2022
Anbieter: ConchBooks, Harxheim, Deutschland
A comprehensive overview concerning the reasons for the decline of moths in representative grid squares in Baden-Württemberg (SW Germany). This analysis is based on a dataset of 130.000 individual observations assembled during the last 50 years. Nachtfalter werden aufgrund ihrer versteckten Lebensweise meist nicht wahrgenommen. Dabei weisen diese oft als Motten" bezeichneten Schmetterlinge bei Licht betrachtet eine faszinierende Vielfalt an Formen und Zeichnungen auf. Sie tragen ausgefallene Namen wie Röhricht-Goldeule, Mondfleckglucke und Trockenrasen-Flechtenbärchen und sind hochspezialisiert auf ihren individuellen Lebensraum. Vielfach sind ihre Raupen auf ganz spezielle Nahrungspflanzen angewiesen. Doch nicht nur deswegen eignen sie sich besonders gut zur Bewertung des Naturzustands. Denn mit rund 950 Arten sind sie weit zahlreicher als die auffallenden Tagfalter und kommen somit in allen Land-Lebensräume Baden-Württembergs vor. Nachtfalter werden zudem von Expertinnen und Experten in Baden-Württemberg schon lange beobachtet. Deshalb sind die Kenntnisse zur Entwicklung der Vorkommen über die letzten Jahrzehnte sehr umfassend. In einem deutschlandweit einmaligen Forschungsprojekt haben das Staatliche Museum für Naturkunde Karlsruhe und die LUBW nun eine umfassende Auswertung vorgenommen. Die Monitoringdaten der LUBW kombiniert mit historischen Angaben aus dem Karlsruher Naturkundemuseum ermöglichen einen Vergleich von zwei Zeitfenstern, die die vergangenen 50 Jahre abdecken. Rund 130.000 Datensätze flossen in die Analyse für 25 Gebiete ein. Dadurch konnten beispielsweise Veränderungen der Artenzusammensetzungen der Nachtfalterfauna in der Landschaft festgestellt werden. Sie liefern auch neue Erkenntnisse zum Insektenrückgang und zum Landschaftswandel. Für die Untersuchungen wurden 25 sogenannte Messtischblatt-Quadranten in Baden-Württemberg mit einer Größe von circa sechs mal sechs Kilometern Fläche ausgewählt. Bei diesen Landschaftsausschnitten handelt es sich mehrheitlich um Gebiete, die heute selten gewordene und besonders hochwertige Lebensräume für Tiere und Pflanzen umfassen. Hierzu zählen beispielsweise Naturschutzgebiete. Ihren Wert für Nachtfalter erkennt man unter anderem an den sehr langen Artenlisten, die für den Zeitraum 1971 bis 2000 das Vorkommen unterschiedlichster Arten dokumentieren. Ergänzt wurden diese Daten durch ein 2019-2020 durchgeführtes Nachtfalter-Monitoring, in dem insgesamt 778 Arten nachgewiesen werden konnten. Das sind 82 Prozent der Arten, die in den letzten 50 Jahren in Baden-Württemberg gefunden wurden. Drei Arten, die bereits als ausgestorben galten, wurden wiederentdeckt. Insgesamt zeigt der historische Vergleich allerdings, dass die Artenzahlen in den untersuchten Quadranten deutlich, nämlich um durchschnittlich zwölf Prozent, zurückgegangen sind. Waren es vor 2000 im Mittel noch 392 Arten, konnten nach 2000 im Mittel nur 344 Arten nachgewiesen werden. Besonders stark betroffen vom Rückgang der Artenzahlen sind Lebensräume, die sich durch nährstoffarme Standortsverhältnisse auszeichnen. Dazu gehören unter anderem Magerrasen, Niedermoore und feuchte Gebüsche und Säume. Hier gingen die Artenzahlen im Untersuchungszeitraum um 15 Prozent zurück. Ein Grund für diese Veränderungen ist der Eintrag von Stickstoff, der zu einem verstärkten Pflanzenwachstum führt, was sich auf die Zusammensetzung der Pflanzengesellschaften und das Mikroklima auswirkt. Stickstoff wird entweder direkt beispielsweise durch intensive Düngung in der Landwirtschaft oder indirekt über Abgase aus Industrie und Verkehr in den Boden eingetragen. Der Einfluss des Klimawandels in Form zunehmender Erwärmung zeigt sich besonders bei Betrachtung der Nachtfalter in verschiedenen Höhenstufen. Das Projekt ergab einen Rückgang der Artenzahlen auf allen Stufen, von der Ebene bis in die Schwarzwaldhöhen. Jedoch ist dieser nicht überall gleich stark. Insbesondere Arten, die in montanen und hochmontanen Lebensräumen ab 500 Meter Seehöhe leben, nehmen stark ab (60-19 Prozent). Bedingt durch den Klimawandel wird es auch in diesen Höhen immer wärmer. Für die kälteliebenden Arten ist ein Rückzug in höhergelegene Lebensräumen meist nicht möglich. Sie sterben dadurch lokal aus. Zum Rückgang der Nachtfalter tragen weiterhin: - der Strukturwandel der Landschaft aufgrund von Nutzungsänderungen, - der Schluss (also das Dichter werden") ehemals lichter Wälder, - die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln, - lokale Beeinträchtigungen durch Lichtverschmutzung oder Überschwemmungen bei. IX+808 pp., 48 pp. supplemental material, 620 figs, 159 tabs, 2 Vols, hardcover gr. 8 [17.3 x 24.5 cm].