Verlag: Wien, 1920., 1920
Anbieter: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Österreich
Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Abgezogen von der Original-Kupferplatte der Ausgabe 1680.- Die Burgruine und Schloss Sooß liegen rund 3,3 km westnordwestlich von Hürm im Westen des kleinen Dorfes Sooß. "Hermann de Sazze", ein Gefolgsmann der Grafen von Burghausen-Schala, ist ab 1147 nachweisbar. 1229 gehört die Familie bereits der Gefolgschaft der Grafen von Plain an. 1369, nach dem Aussterben der Sooßer, verpfändet Herzog Rudolf IV. die Hft. Sooß an die Herren von Capellen. In der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts sitzt hier die Familie Schirmer, von der spätestens 1534 Wolf Georg Redler den Besitz erwirbt. Diesem folgen 1550 Samson Prätzl von Radeck, 1561 die Familie Reickher und von ca. 1600 bis 1730 die Freiherrn von Neidegg. 1730 kommt der Besitz an Graf Ferdinand Ehrenreich von Rindsmaul, 1817 an Freiherr von Hauer, 1832 an Freiherr von Mesuil, später an Freiherr von Kaiserstein, 1853 an Michael Wurm. Vischers Stich von 1672 gibt ein Bild der Anlage von Norden. Er zeigt einen bergfriedartigen zweiten Turm im Westen der blockhaft geschlossenen Kernburg, der heute nicht mehr nachvollziehbar ist, das turmartige "Stöckl" zwischen den abwärts zum Meierhof laufenden Mauern stimmt jedoch mit der heutigen Situation überein.
Verlag: Wien, 1672., 1672
Anbieter: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Österreich
Bildausschnitt ca. 10 x 15,5 cm. Etwas stärker fleckig.- Die Burgruine und Schloss Sooß liegen rund 3,3 km westnordwestlich von Hürm im Westen des kleinen Dorfes Sooß. "Hermann de Sazze", ein Gefolgsmann der Grafen von Burghausen-Schala, ist ab 1147 nachweisbar. 1229 gehört die Familie bereits der Gefolgschaft der Grafen von Plain an. 1369, nach dem Aussterben der Sooßer, verpfändet Herzog Rudolf IV. die Hft. Sooß an die Herren von Capellen. In der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts sitzt hier die Familie Schirmer, von der spätestens 1534 Wolf Georg Redler den Besitz erwirbt. Diesem folgen 1550 Samson Prätzl von Radeck, 1561 die Familie Reickher und von ca. 1600 bis 1730 die Freiherrn von Neidegg. 1730 kommt der Besitz an Graf Ferdinand Ehrenreich von Rindsmaul, 1817 an Freiherr von Hauer, 1832 an Freiherr von Mesuil, später an Freiherr von Kaiserstein, 1853 an Michael Wurm. Vischers Stich von 1672 gibt ein Bild der Anlage von Norden. Er zeigt einen bergfriedartigen zweiten Turm im Westen der blockhaft geschlossenen Kernburg, der heute nicht mehr nachvollziehbar ist, das turmartige "Stöckl" zwischen den abwärts zum Meierhof laufenden Mauern stimmt jedoch mit der heutigen Situation überein.
Verlag: Wien, 1672
Anbieter: Antiquariat Andreas Moser, Inh. W.Klügel, Wien, Österreich
Kunst / Grafik / Poster
10 x 15 cm Nebehay-W. 783,II,109. - Kräftiger Abzug.