Sprache: Deutsch
Verlag: Selbstverlag Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Ohne Ortsangabe [Bruchsal], 2011
ISBN 10: 3000349855 ISBN 13: 9783000349850
Anbieter: Versandantiquariat Abendstunde, Ludwigshafen am Rhein, Deutschland
Erstausgabe
kartoniert. Zustand: gut. Erste Aufl. Zwei großformatige kartonierte und illustrierte Broschuren mit Rücken- und Deckeltitel. Die Einbände dezent berieben, der zweite Band mit kleiner Stauchung der unteren Ecke von Vorderdeckel und der ersten Hälfte der Seiten, ansonsten guter Erhaltungszustand. Albrecht Dürer der Jüngere (auch Duerer; latinisiert Albertus Durerus; * 21. Mai 1471 in Nürnberg; gestorben 6. April 1528 ebenda) war ein deutscher Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker. Mit seinen konsequent signierten Gemälden, Zeichnungen sowie den große Verbreitung findenden Kupferstichen und Holzschnitten zählt er zu den herausragenden Vertretern der Renaissance. Seine Landschaftsaquarelle zählen zu den frühesten ihrer Gattung; gleiches gilt für seine Selbstporträts und seine Aktzeichnungen. Dürer hat für die Entwicklung des Holzschnittes und des Kupferstiches Bedeutendes geleistet. Den Holzschnitt hat er aus dem "Dienst der Buchillustration" befreit und ihm den Rang eines eigenständigen Kunstwerks verliehen, das dem gemalten Bild an die Seite gestellt werden konnte. Dürer schuf durch Verfeinerung der Linien und eine Erweiterung des künstlerischen Vokabulars eine reichere Tonigkeit bzw. feinere Farbabstufungen und führte den Holzschnitt so formal in die Nähe des Kupferstichs. Wie den Holzschnitt, so perfektionierte und revolutionierte Dürer auch die Techniken des Kupferstichs. Auch hier erweiterte er den Tonumfang beträchtlich. Durch Blätter wie Ritter, Tod und Teufel und Melencolia I wurde er in ganz Europa bekannt. Dürer hat genau wie Tizian, Michelangelo und Raffael die Bedeutung der Druckgrafik darin gesehen, den eigenen künstlerischen Ruf zu verbreiten und durch den Vertrieb zu Einnahmen zu kommen. Benutzten die Italiener die Grafik zur Verbreitung ihrer Gemälde, so erhob Dürer den Holzschnitt selbst zum Kunstwerk. Dürer hat seine Druckgrafik im eigenen Verlag herausgegeben und selbst bzw. über Buchhändler vertrieben. Der Vertrieb druckgrafischer Blätter hatte zur Folge, dass neue künstlerische Entwicklungen schnell und gleichmäßig in ganz Europa Verbreitung fanden. Das gesteigerte Selbstbewusstsein und die vielschichtige Selbstreflexion deutet sich in Dürers zahlreichen Selbstporträts an. In ihnen thematisiert der Künstler seinen eigenen gesellschaftlichen Stand und darüber hinaus die hohe Wertigkeit der bildenden Kunst als intellektuelle Disziplin in einer Zeit, als diese noch zum gemeinen Handwerk gezählt wurde. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 305, (1); 321, (1) pages. 4° (240 x 297mm).