Merten jakob (3 Ergebnisse)

Verlag: Trier, Fr. Lintz'sche Buchhandlung 1848;, 1848
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In den WarenkorbEA; 23x16 cm; 8 unnumm. Seiten, Seiten 3-203 (1) [so komplett]; neuerer Kartoneinband im Stil d. Zt. (Seiten teils geringfügig stockfleckig; sonst gut) Kein Versand nach Frankreich.

Verlag: Trier: Fr. Lintz'sche Buchhandlung, 1848
- Hardcover
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In den WarenkorbZustand: Gut. 207, (1) Seiten. Frakturdruck. Jakob Merten war Schüler des bekannten Wiener Philosophen und Theologen Anton Günther. Dieser verließ nach zweijährigem Noviziat den Jesuitenorden, der ihm zu autoritär erschien und kehrte 1824 nach Wien zurück, wo er als Privatgelehrter tätig wurde. Hier schuf er eine neue katholisch-philosophische Lehre, Güntherianismus genannt, die hauptsächlich in einer rationalen Begründung des Christentums und einer fundierten Anthropologie bestand. Sein Hauptziel war es, die Neuscholastik als allein mögliche katholische Philosophie zu verhindern. 1857 wurden seine Schriften auf den Index der verbotenen Bücher der katholischen Kirche gestellt. Auf Betreiben von Kardinal Geissel und Josef Kleutgen verdammte Papst Pius IX. Günthers Lehre in dem Schreiben Eximiam Tuam am 15. Juni 1857. Günther unterwarf sich dem päpstlichen Urteilsspruch. Mertens eigene "Metaphysik" wurde zwar nicht indiziert, doch beugte sich Merten dem Willen der katholischen Kirche, wandte sich allmählich von Güntherianismus ab und "söhnte sich, je länger er lebte, innerlich mit den Principien der großen Scholastiker aus. Es wäre Unrecht, Merten einer rein äußerlichen Accomodation an eine ihm innerlich widerstrebende Richtung anzuklagen. Der einfache demütige Sinn des Mannes machte es ihm verhältnismäßig leicht, mit seiner Vergangenheit zu brechen" (ADB XXI, 470). - Ehemaliges Bibliotheksexemplar mit Rückensignatur, Inventarnummern und Stempeln auf Schnitten, Vorsatz- und Titelblatt. Kanten berieben und Leinen teils etwas fleckig. Kapitale leicht bestoßen und Seitenränder etwas stockfleckig. Dennoch insgesamt gut erhaltenes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1490 8° (22 x 14 cm). Halbleinenband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel und Buntpapierbezug. [Hardcover / fest gebunden].…

Verlag: Trier, Fr. Lintz, 1848., 1848
- Hardcover
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In den Warenkorb(8), (3)-207, (1) SS. Lederband der Zeit mit goldgepr. Deckelfileten und Rückentitel. Dreiseitiger Goldschnitt. 8vo. Erste Ausgabe. Widmungsexemplar des Autors an seinen Lehrer, den Wiener Theologen und Philosophen Anton Günther (1783-1863): "Sr. Hochwürden, dem Herrn Dr. Günther in hochachtungsvoller Ergebenheit, der Verfaßer" (Vorsatzblatt). Der Trierer Theologe Merten (1809-72) war lange Zeit der Philosophie Günthers verpflichtet, dessen Werke 1857 wegen seines "Semirationalismus" vom Vatikan auf den Index gesetzt wurden. Der sog. "Güntherianismus", der in den Jahren 1830-70 großen Einfluß ausübte, bestand hauptsächlich in einer rationalen Begründung des Christentums und einer fundierten Anthropologie. Mertens eigene "Metaphysik" wurde zwar nicht indiziert, doch beugte sich Merten dem Willen der katholischen Kirche, wandte sich allmählich von Güntherianismus ab und "söhnte sich, je länger er lebte, innerlich mit den Principien der großen Scholastiker aus. Es wäre Unrecht, Merten einer rein äußerlichen Accommodation an eine ihm innerlich widerstrebende Richtung anzuklagen. Der einfache demütige Sinn des Mannes machte es ihm verhältnismäßig leicht, mit seiner Vergangenheit zu brechen" (ADB XXI, 470). - Zahlreiche wohl von der Hand des Autors herrührende Textkorrekturen, die in der Regel Zeichensetzung, Textauszeichnung, Sprachrhythmus etc., aber auch Wortergänzungen betreffen. Später in der katholisch-theologischen Fakultätsbibliothek zu Wien mit entspr. Titelstempel. Zuletzt in der Bibliothek Dr. Eduard Kamenicky (1925-2008). Dekorativ gebunden.…