Verlag: Verlag J. F. Schreiber Ohne Jahresangabe [1965], Eßlingen, 1965
Anbieter: Versandantiquariat Abendstunde, Ludwigshafen am Rhein, Deutschland
Erstausgabe
Halbleinen. Zustand: gut. Erste Aufl. Großformatiger fadengehefteter illustrierter und glanzfolienkaschierter Halbleineneinband im Querformat mit illustrierten Vorsätzen. Die Farbe des Rückenleinens etwas abgerieben, das Buch ansonsten in gutem, nahezu sehr gutem Erhaltungszustand. Roderich Menzel (* 13. April 1907 in Reichenberg; gestorben 18. Oktober 1987 in München) war ein tschechoslowakischer, später deutscher Tennisspieler, der später als Schriftsteller tätig war. Als Autor benutzte er neben seinem Namen die Pseudonyme Clemens Parma und Michael Morawa. Roderich Menzel wurde in Reichenberg (Liberec) geboren, wo er mit seinen Eltern und zwei Brüdern in der Römheldstraße 7 lebte. Er begann mit 16 Jahren beim RSK Reichenberg Fußball zu spielen. Da er Tennis auf dem gleichen Niveau spielte, musste er sich zwischen diesen beiden Sportarten entscheiden. Seine Wahl fiel auf Tennis und schon bald wurde er tschechoslowakischer Junior Sieger (1925). Im Davis Cup spielte Menzel zunächst für die Tschechoslowakei, nach dem "Anschluss" des Sudetenlands an das Deutsche Reich im Oktober 1938 für Deutschland. Im Jahr 1931 gewann er die internationalen deutschen Tennismeisterschaften am Hamburger Rothenbaum. Nachdem Menzel 1938 im Finale der französischen Tennismeisterschaften Don Budge unterlag, wurde er zu den vier besten Tennisspielern der Welt gezählt. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Menzel als Schriftsteller in München und veröffentlichte unter eigenem Namen und unter dem Pseudonym Clemens Parma. Der Katalog der deutschen Nationalbibliothek erfasst für ihn 156 Titel, wovon mehrere in ausländische Sprachen übersetzt wurden. Er schrieb in den 1950er und 1960er Jahren Kinder- und Jugendliteratur, die die Zeichnerin Johanna Sengler illustrierte. Das bekannteste Buch davon ist "Das Wunderauto". Des Weiteren verfasste er Biografien über Friederike von Hannover und Max Reinhardt. 1973 erhielt Menzel die Liebieg-Medaille des Heimatkreises Reichenberg in Augsburg. (Wikipedia) In deutscher Sprache. Ohne Seitenzählung (28) pages. Quer 4° (342 x 243mm).
Verlag: Verlag Sellier, Freising, 1966
Anbieter: Versandantiquariat Abendstunde, Ludwigshafen am Rhein, Deutschland
Erstausgabe
Hardcover/gebunden. Zustand: gut. Erste Aufl. Fadengehefteter illustrierter und glanzfolienkaschierter Pappeinband mit Rücken- und Deckeltitel und bedruckten Vorsätzen. Der Einband nachgedunkelt, leicht berieben und mit einzelnen kleinen Druckstellen, der Deckelbezug an den unteren Ecken durchgerieben und am Rücken bzw. den Gelenken mit geklebten Einrissen (transparentes Klebeband), die Seiten am unteren Rand durchgehend (lese-) knickig und vereinzelt leicht fleckig, zwei Seiten mit geklebtem Randeinriss, insgesamt gebrauchsspuriges Exemplar in lediglich befriedigendem Erhaltungszustand. Roderich Menzel (* 13. April 1907 in Reichenberg; gestorben 18. Oktober 1987 in München) war ein tschechoslowakischer, später deutscher Tennisspieler, der später als Schriftsteller tätig war. Als Autor benutzte er neben seinem Namen die Pseudonyme Clemens Parma und Michael Morawa. Roderich Menzel wurde in Reichenberg (Liberec) geboren, wo er mit seinen Eltern und zwei Brüdern in der Römheldstraße 7 lebte. Er begann mit 16 Jahren beim RSK Reichenberg Fußball zu spielen. Da er Tennis auf dem gleichen Niveau spielte, musste er sich zwischen diesen beiden Sportarten entscheiden. Seine Wahl fiel auf Tennis und schon bald wurde er tschechoslowakischer Junior Sieger (1925). Im Davis Cup spielte Menzel zunächst für die Tschechoslowakei, nach dem "Anschluss" des Sudetenlands an das Deutsche Reich im Oktober 1938 für Deutschland. Im Jahr 1931 gewann er die internationalen deutschen Tennismeisterschaften am Hamburger Rothenbaum. Nachdem Menzel 1938 im Finale der französischen Tennismeisterschaften Don Budge unterlag, wurde er zu den vier besten Tennisspielern der Welt gezählt. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete Menzel als Schriftsteller in München und veröffentlichte unter eigenem Namen und unter dem Pseudonym Clemens Parma. Der Katalog der deutschen Nationalbibliothek erfasst für ihn 156 Titel, wovon mehrere in ausländische Sprachen übersetzt wurden. Er schrieb in den 1950er und 1960er Jahren Kinder- und Jugendliteratur, die die Zeichnerin Johanna Sengler illustrierte. Das bekannteste Buch davon ist "Das Wunderauto". Des Weiteren verfasste er Biografien über Friederike von Hannover und Max Reinhardt. 1973 erhielt Menzel die Liebieg-Medaille des Heimatkreises Reichenberg in Augsburg. (Wikipedia) In deutscher Sprache. Ohne Seitenzählung [30] pages. 4° (212 x 300mm).