Verlag: München: Verlag Kurt Desch, 1954
Anbieter: Antiquariat Kretzer, Kirchhain-Emsdorf, Deutschland
Zustand: Gut. 448 Seiten. Mit einigen schwarzweißen Abbildungen auf Tafeln im Text. Aus der Bibliothek des bekannten Hamburger Literaturförderers, Herausgebers und Juristen Joachim Kersten (1946-2023) mit dessen handschriftlichem Besitzeintrag und Datumsvermerk in Bleistift auf dem fliegenden Vorsatzblatt. -- Schutzumschlag etwas berieben und mit kleineren Randläsuren bzw. Einrissen (von innen mit Klebeband fixiert). - Kopf- und Vorderschnitt etwas angestaubt und etwas stockfleckig. Weiterer handschriftlicher Besitzvermerk in blauem Kugelschreiber auf fliegendem Vorsatzblatt. Die ersten 26 Seiten mit einigen Anstreichungen und Markierungen in Bleistift. Papier etwas gebräunt. - Gut erhaltenes Arbeitsexemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1100 8° (17,5-22,5 cm). Orig.-Leinenband mit Goldprägung auf Deckel und Rücken sowie mit Orig.-Schutzumschlag. [Hardcover / fest gebunden].
Verlag: Verlag für fremdsprachiige Literatur, Moskau, 1947
Anbieter: Antiquariat Wortschatz, Markt Hartmannsdorf, Österreich
Hardcover. Zustand: Beschädigt. kA (illustrator). kA. Auflage. Anzahl Bände: 1 - Bd.Nr.: kA - Sprache: de - Einband: Leinen - Gewicht: 601 - Illust.: kA - Zustand: Beschädigt - beschdäigt, Benutzungspuren, Bibliotheksbuch.
Verlag: London: Rodale Press, 1956
Anbieter: Antiquariat Kretzer, Kirchhain-Emsdorf, Deutschland
Zustand: Gut. 44 Seiten. Illustrated by Maurice Bartlett. Aus der Bibliothek des bekannten Hamburger Literaturförderers, Herausgebers und Juristen Joachim Kersten (1946-2023) mit dessen handschriftlichem Besitzeintrag und Datumsvermerk in Bleistift auf dem fliegenden Vorsatzblatt. -- Schutzumschlag etwas berieben. leicht angestaubt und mit kleinem Einriss oben (von innen mit Klebeband fixiert). - Einband mit Lichtkanten. Papier etwas gebräunt. - Sauberes und gut erhaltenes Exemplar. -- From the library of the renowned Hamburg literary patron, editor, and jurist Joachim Kersten (19462023), bearing his handwritten ownership inscription and date in pencil on the front free endpaper. The dust jacket is slightly rubbed, lightly dusty3, and features a small tear at the top (repaired from the inside with tape). The binding partially sunned. The paper is slightly browned. A clean and well-preserved copy. Sprache: Englisch Gewicht in Gramm: 350 8° (17,5-22,5 cm). Orig.-Halbleinenband mit illustriertem Orig.-Schutzumschlag. [Hardcover / fest gebunden].
Verlag: M. Niemeyer (Beihefte zur Zeitschrift für Romanische Philologie, Heft 107-108)., Tübingen,, 1963
Anbieter: Antiquariat Johannes Herlyn, Freiburg, Deutschland
broschiert/Taschenbuch. 2 Bände. (VIII), 202; (VIII), 320 S. (24 cm OBrosch. (unaufgeschnitten). 1. Aufl. Broschurumschläge randgebräunt; Vorsatz von Band II mit Grauspur; sonst guter Zustand, ungelesen. Auflage: 1 Beiliegend eine Visitenkarte des Verfassers ("In dankbarer Verehrung, K.R.") an Ilse Curtius; der Begleitband trägt die gedruckte Widmung "Ernst Robert Curtius in memoriam". ///// ///// ///// Auf Anfrage ist auch der Band I = Textband einzeln zu beziehen, Einband gealtert u. am Rücken aufgeplatzt, sonst guter Zustand.
Verlag: Insel-Verlag, Frankfurt, 1964
Anbieter: AixLibris Antiquariat Klaus Schymiczek, Aachen, Deutschland
Verbandsmitglied: BOEV
Zustand des Schutzumschlags: mit Schutzumschlag. 4°. 1964 und 1970. Erste Auflage, 278 S., 1 Bl., 294 S., 1 Bl., 405(1) S., 2 Bll. - Tafeln des Kommentarbandes mitpaginiert. 3 Bände (2 Bände Übersetzung und 1 Kommentarband). OHalbpergamentbände mit blindgepr. Vignette auf den Vorderdeckeln, OKlarsichtumschläge, OPappschuber. Sprache: Latein, Mit mont. Farbabbildungen (Faksimiles) nach der Handschrift MS. fr. 12 400 der Bibliotheque Nationale, Paris, auf zus. 20 Tafeln in den Textbänden und 63 schwarz-weissen Tafeln im Kommentarband. Alle 3 Schuber etwas stockfleckig, leicht berieben, gering bestoßen, teils etwas beschabt und 1 Schuber leicht verblasst; ein Schuber mit kleinem Einriss an einer Kante der Schuberöffnung; Rücken des Kommentarbandes am oberen Kapital leicht bestoßen; ein Klarsichtumschlag leicht angerändert; Schnitt von Band 1 gering stockfleckig. Bibliophiler Druck auf hadernhaltigem Werkdruckpapier. Erschienen in einer Auflage von 900 Exemplaren - hier die Halbpergamentausgabe in Handeinbänden von Willy Pingel (von den beiden Bänden der Übersetzung wurden 850 Exemplare in Halbpergament gebunden und eine römisch numerierte Vorzugsausgabe in Ganzpergament, den Kommentarband gibt es nur in der Halbpergamentausgabe). Zu den Bänden 1-2 (Übersetzung): Sarkowski 498 / vgl. Nissen 334 ("eine dt. Übersetzung in Vorbereitung") und Gebhardt S. 101 (".war 1963 im Druck").
Verlag: [I+II] Frankfurt/Main, auf Kosten des Autors. - [III] Frankfurt/Main, ohne Verlag [I+II] 1743. - [III] 1748., 1743
Anbieter: Antiquariat Kretzer, Kirchhain-Emsdorf, Deutschland
Zustand: Gut. [I+II] Titel, (14), 288; 366, (8) Seiten. - [III] Titel, (14), 246, (8) Seiten. - Mit einigen Kopfstücken, Vignetten und Initialen in Holzschnitt, Sammelband mit zwei eminent seltenen und wichtigen Gegenschriften zur herrnhutischen Brüder-Unität. - [I+II] Der erste Teil des Werks eines nicht mit absoluter Sicherheit aufzulösenden anonymen, offenbar im Fürstentum Gotha ansässigen Verfassers (Meyer in Bibliogr. Handbuch zur Zinzendorf-Forschung B 20.2. und Erich Beyreuther im Vorwort zum Sammelband Antizinzendorffiana I (1976) vermuten den Nordhauser Pastor F.C. Demelius als Urheber) war 1735 in Frankfurt erstmals in Quart gedruckt worden und zählt somit zu den frühen Streitschriften gegen die Brüder; die Oktav-Neuauflage in fast doppeltem Umfang und um eine umfangreiche Fortsetzung ergänzt; hier beide Teile vorliegend. - Ausführliche und grundlegende Darstellung der Anfänge und Gebräuche (vielmehr: Mißbräuche) der Herrnhuter, darunter auch eine Schilderung "der Feindschafft, so die Academie Halle von den Brüdern erdultet". - Vor dem Haupttext eine Seite in ungewöhnlicher typographischer Gestaltung: Gebet in schwarzem Druck, eingefaßt durch Kopftstück und Fußvignette in Rotdruck (Fruchtkorb mit Füllhörnern / Blumenkorb). - "Merkwürdigerweise ist weder damals noch später versucht worden, den Verfasser festzustellen. Das Aufsehen erregende Buch war auffällig schnell aus den Buchläden verschwunden [.] Vielleicht wäre diese Schrift gegen die 'Bruderschaft' bald vergessen worden, wenn sie nicht Zinzendorf selbst sehr ernst genommen hätte. Gegen sie gab er eine öffentliche Erklärung ab" (Erich Beyreuther in: Antizinzendorfiana I, 1976, S. XL ff.). - [III] Ganz außerordentlich seltener, wohl unberechtigter Nachdruck, in keiner deutschen Bibliothek, uns zugänglichen Bibliographie oder im Handel nachzuweisen. - Meyer, Bibliogr. Handbuch Zinzendorf-Forschung B 220 (nur für die erste [1747] und zweite Ausgabe [1749] bei Buchner). - Jantz 2616 (für die erste Ausgabe). - Wichtige offizielle Schrift gegen die Herrnhuter, herausgegeben von dem Frankfurter Theologen Fresenius (1705-61), Taufpfarrer von Goethe, welcher in Dichtung und Wahrheit dessen Frontstellung gegen die Herrnhuter erwähnt: "Von seiner Gemeinde, ja, von der ganzen Stadt als ein exemplarischer Geistlicher und guter Kanzelredner verehrt, [] der aber, weil er gegen die Herrnhuter aufgetreten, bei den abgesonderten Frommen nicht im besten Ruf stand" (4. Buch). - Vgl. ADB VII, 353f.: "In Frankfurt Senior des lutherischen Ministeriums [] fromm, aber ohne Frömmelei, treu an dem lutherischen Bekenntnisse haltend, aber im milden Geiste Speners, seines einstigen Vorgängers in diesem Amte, und Franckes [] Das Herrnhuter Wesen hat er mit Entschiedenheit bekämpft". - BBKL II, 119f.: "Einer der eifrigsten und bedeutendsten Gegner der Herrnhuter Brüdergemeine". - RE VI, 265ff.: "Mit nachdrücklichem Eifer dagegen trat er gegen das Herrnhuter Wesen auf, das auch in Frankfurt Wurzeln geschlagen hatte; er bekämpfte es mit so großer Entschiedenheit, man darf sagen Leidenschaft, daß Zinzendorf in ihm seinen entschiedensten Gegner sah und ihn einen eingefleischten Teufel nannte". - Zum aufgeklärten, von Buddeus und Wolff gleichermassen geprägten Walch (1693-1775), Professor der Philosophie, Theologie, Rhetorik, Dichtunst und Altertumskunde in Jena, vgl. Ziegenfuß II, 824f. - Mittelstraß IV, 619f. - RGG 4. Aufl., VIII, 1271f. - Walch vertrat als "mild lutherischer Dogmatiker" (ADB XL, 650f.) zwar eine gemäßigte Lehrmeinung, hatte aber -wie der ebenfalls vom Pietismus beeinflußte Fresenius, dem Walch das Gutachten ursprünglich übertragen wollte- einen starken Widerwillen gegen die Herrnhuter. - "Obgleich in jüngeren Jahren Spener geneigt, und als Historiker guten Willens, bei Beurteilung der Religionsstreitigkeiten den Gegner recht zu verstehen und billig zu beurteilen [.] hat er doch in dem auf Befehl seines Landesherrn 1747 aufgesetzten Gutachten über die 'Herrnhutische Secte', 'den Zinzendorfschen Unfug', das Urteil gefällt, 'daß ein Fürst mit gutem Gewissen diese Secte in seinem Lande nicht dulden kann', die Wohlfahrt von Kirche und Staat werde durch sie gefährdet, durch ihren Indifferentismus und Synkretismus, ihr Liebäugeln mit allerlei Sekten, ihre Verachtung des ATs und Geringschätzung der symbolischen Bücher, ihre Zurücksetzung Gottes des Vaters, ihre Gedanken von der Ehe u. dgl." (Realencyklopädie XX, 794). - "Zinzendorf's Absonderlichkeiten und geistliche Priapismen reizten den Widerspruch der angesehensten lutherischen Theologen und theologischen Facultäten. Auf Hochfürstlichen Befehl giebt auch Walch sein Gutachten ab" (Gustav Frank, Die Jenaische Theologie in ihrer geschichtlichen Entwickelung, 74). - Dem Gutachten ist ein Brief Zinzendorfs an Papst Benedikt XIII. samt deutscher Übersetzung und ein sich daran anschließender Briefwechsel zwischen Zinzendorf und Walch beigefügt, in dem der Graf die Herausgabe der "gefälschten" Abschrift des Briefes fordert. "Wenn man dieses unglückselige Haupt der neuen verderblichen Secte sonst nicht kennete: so wäre dieser einzige Brief hinlänglich, einen innigen Abscheu für seinen Religions-Unternehmungen zu verursachen" (Vorrede Fresenius'). - Dem Werk Walchs "lag ein kurz gefaßtes handschriftliches 'Bedenken' offensichtlich für seinen Landesherrn zugrunde, das er dann erweiterte" (Erich Beyreuther in: Antizinzendorfiana III, 1982, S. 61*. Dort auch Weiterführendes zu Inhalt und Wirkung der Schrift). - Einband etwas fleckig, Rücken gebräunt. - Titelblatt von [I] mit daumennagelgroßem Eckausschnitt und schönem altem Besitzstempel. - Gelegentlich leicht stockfleckig und etwas gebräunt, einige Seiten mit schwachen Unterstreichungen in altem Rotstift. - Sehr gutes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1050 8° (18 x 10,5 cm). Pergamentband der Zeit mit fünf durchgezogenen Bünden, goldgeprägtem orangefarbigem Rückentitel und blau gefärbtem Schnitt. Zwei Werke (in drei Teilen) einem Band. - [I+II] in 2. Auflage.