Verlag: Basel, Emil Birkhäuser., 1904
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Erstausgabe
Gr.-8°. VI, 198 S., [1] Bl., [132] S. mit 130 lithographischen Tafeln und 12 Lichtdrucktafeln, davon eine nach einer Photographie und 11 nach Mikrophotographien. Moderner Hldr. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienvergoldung (vord. Orig.-Umschlag beigebunden). NDB VI, 645 f. Poggendorff IV, 515. - Erste Ausgabe. - Der Schweizer Chemiker C. F. Goppelsroeder (1837-1919) war seit 1861 Privatdozent für Chemie an der Universität Basel. - "G. begann 1861 mit Forschungen zur Kapillaranalyse. Er entwickelte und verbesserte die Methoden der Papierchromatographie von Flüssigkeiten, als deren Begründer er gilt. Er wandte sie besonders zur Analyse an, trennte u. a. Farbstoffe, Pflanzenpigmente, Alkohole, Kohlenwasserstoff sowie Bestandteile von Milch und Bier und zeigte damit bereits die Anwendbarkeit dieses Trennverfahrens in der Lebensmittelchemie und der Physiologie" (A. Fischer in Lexikon bedeutender Chemiker S. 174 f.). - Exlibris, St.a.T., sehr gutes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Sprache: deutsch.
Verlag: Basel, Emil Birkhäuser., 1901
Anbieter: Antiquariat Haufe & Lutz, Karlsruhe, BW, Deutschland
Erstausgabe
Gr.-8°. X, 545 S. mit 59 teils gefalt. u. farblithogr. Tafeln. Moderner Hldr. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienvergoldung (vord. Orig.-Umschlag beigebunden). (Separatabdruck aus den Verhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft in Basel, Band XIV). NDB VI, 645 f. Poggendorff IV, 515. - Erste Ausgabe. - Der Schweizer Chemiker C. F. Goppelsroeder (1837-1919) war seit 1861 Privatdozent für Chemie an der Universität Basel. - "Der Vortrag Schönbeins "über einige durch die Haarröhrchenanziehung des Papiers hervorgebrachte Trennungswirkungen" wurde 1861 das Fundament, auf das G. seine zahlreichen späteren Arbeiten über die "Kapillaranalyse" aufbaute. Diese "Papierlichemie", wie Spötter sie nannten, war noch in ihren Trennwirkungen begrenzt, wurde doch der Papierstreifen noch in die zu untersuchende Lösung getaucht, wobei durch öfteres Eluieren schon eine Verbesserung erzielt wurde. Erst 1944 kam durch die Erfindung der Papierchromatographie das an einer Stelle auf dem Papier fixierte, in der Menge begrenzte Stoffgemisch wurde durch das reine Lösungsmittel (Laufmittel) getrennt die Weiterentwicklung, die alle die Ahnungen wahr machte, die schon die Erfolge der Kapillaranalyse versprachen" (B. Strahlmann in NDB). - Exlibris, St.a.T., sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Sprache: deutsch.
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Manuskript / Papierantiquität Erstausgabe Signiert
NEUE CAPILLAR- UND CAPILLARANALYTISCHE UNTERSUCHUNGEN mitgeteilt der Naturforschenden Gesellschaft zu Basel am 13. April 1907 von Friedrich Goppelsroeder, mit 52 Tafeln Textbeleg Buchdruckerei Emil Birkhäuser Basel, 1. Auflage 1907, ERSTAUSGABE, 81 SS. und Textbelege (Tafeln), Pb. 8°, leichte Gebrauchsspuren - mit eigenhändiger Widmung, Empfehlung, Ort, Datum in Tinte "Meinem lieben Schwigersohne Herrn Karl Ringwald in Emmendingen Villa Heimatblick der AUTOR 9 Nov. 1907 Basel" (Goppelsroeder hatte von 1880 - 1907 das Verfahren der Kapillaranalyse weiter ausgebaut, das er zunächst für die Erkennung von Farbstoffen in Gemischen, dann in immer neuen Versuchsreihen für die anorganische und pharmazeutische Chemie, für die Nahrungsmittelprüfung, die Harnanalyse sowie insbesondere auch für die Zwecke der Tier- und Pflanzenphysiologie nutzbar machte.).
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Manuskript / Papierantiquität Erstausgabe Signiert
CAPPILARANALYSE Beruhend auf Capillaritäts- und Adsorptionserscheinungen, mit dem Schlusskapitel : das Emporsteigen der Farbstoffe in den Pflanzen, mit 59 Tafeln Buchdruckerei Emil Birkhäuser Basel, 1. Auflage 1901, ERSTAUSGABE, 545 SS. und Tafelteil, Buchrücken nachgeklebt, mit handgeschriebenem (wohl eigenhändig, mit Unterschrift) eingelegtem Titelschild, gut erhalten - mit eigenhändiger Widmung, Empfehlung, Datum, Unterschrift in Tinte signiert "Seinem l. Sohne Fritz zum Andenken an den Vater AUTOR Juni 1901".