Sprache: Deutsch
Verlag: München: C. H. Beck, 1974
Anbieter: Fundus-Online GbR Borkert Schwarz Zerfaß, Berlin, Deutschland
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In den WarenkorbSonderdruck, klammergeheftet. Zustand: Gut. S. 609-628. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors handchriftl. auf dem Einband, sonst tadellos. - Aus dem Text: Eines der wesentlichsten Elemente der Kodifikationstechnik bei der Komposition des (CT.) besteht bekanntlich in der Zerlegung schon vorhandener constitutiones principum und in der Verteilung der so entstandenen Einzelvorschriften auf die nach ihrem Inhalt jeweils in Frage kommenden Titel. Dieser Arbeitsvorgang entspricht den Richtlinien, die Kaiser Theodosius II. für seine Kompilatoren mit den Erlassen vom 26. März 429 und vom 20. Dez. 435 festgesetzt hatte. Man hat bisher diesen programmatischen Erlassen nicht die Beachtung geschenkt, die sie unter dem Gesichtspunkt des Aufbaus des CT. verdienen. Ich kann hier keine eingehende Untersuchung dieser Frage vorlegen, doch sollen einige Punkte hervorgehoben werden: Die Modelle, auf die sich Theodosius II. beruft, nämlich der <Codex Gregorianus» und der »Codex Hermogenianus» sind nichts weiter als private Reskriptensammlungen, d. h. Kataloge von Entscheidungen über konkrete Fälle und damit situationsbedingten Lösungen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.