Sprache: Deutsch
Verlag: Leipzig, Barth [], 1899
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Pag. OBrosch. Leichte Gbrsp., hds. Buntstiftbuchstabe a. T. - Exner-Ewarten, (1846 - 1926), studierte seit 1865 Medizin an den Universitäten Wien und Heidelberg, wandte sich als Schüler von Ernst Wilhelm von Brücke und Hermann Helmholtz der Physiologie zu und wurde 1870 promoviert. Im folgenden Jahr habilitierte er sich in Wien und wurde 1874 zum a.o.Prof. ernannt. 1891-1917 lehrte er als o.Prof. der Physiologie und Nachfolger Brückes in Wien. Exner-Ewarten arbeitete vor allem über Sinnes- und Nervenphysiologie. Er regte die Konstruktion von Apparaten und Unterrichtsmodellen an, darunter das Bogengangmodell, das Otolithenmodell sowie das Laryngometer, zudem initiierte er die Gründung eines Phonogrammarchivs und erbaute einen Apparat zur Aufnahme von Sprache und Musik. Zu seinen Werken zählen Untersuchungen über eine Lokalisation der Funktionen in der Großhirnrinde des Menschen (1881) und Entwurf zu einer physiologischen Erklärung der psychischen Erscheinungen (1894). (DBE).
Verlag: Wien, 13.03. bzw. 27.IV 1894., 1894
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Manuskript / Papierantiquität
Zusammen 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo. An einen namentlich nicht genannten Regierungsrat betr. einer Komiteesitzung: "Das Missgeschick, durch welches Sie gestern nicht zur Sitzung gekommen sind, bedaure ich auf das lebhafteste, und hoffe zuversichtlich, eine Wi[e]derholung desselben für das nächste Mal vermeiden zu können. Ich habe dem Comité Ihre liebenswürdige Annahme mitgetheilt, und dieses brachte die Freude über die Nachricht dadurch zum Ausdruck, dass es Sie zum Obmann wählte [.]" (Br. v. 13.III. [18]94). - Der Sohn des Philosophen Franz Exner und Schüler von Ernst Wilhelm von Brücke sowie von Hermann Helmholtz lehrte von 1891-1917 als Nachfolger Brückes in Wien. Schwerpunkt seiner Forschung war insbesondere Sinnes- und Nervenphysiologie. Er regte die Konstruktion von Apparaten und Unterrichtsmodellen an, darunter das Bogengangmodell, das Otolithenmodell sowie das Laryngometer, initiierte die Gründung eines Phonogrammarchivs und erbaute einen Apparat zur Aufnahme von Sprache und Musik. Vgl. Öst. Lex. I, 294 und Czeike II, 238. - Br. v. 13. III. mit gedr. Briefkopf der "66. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte. Wien 1894".
Sprache: Deutsch
Verlag: Wien, Bonn, Strauss u.a. 1868 - 1899, 1899
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14 Hefte. Pag. OBrosch. Mit d. Taf. u. Holzschnitten. Mit eighd. Widm. des Verfassers (1. Titel). - Leichte Gbrsp., Faltspuren, etw. stockfleckig, hds. Buntstiftbuchstabe a. Ebd. bzw. T., teilw. Randläsuren u. kl. Eckabrisse, Exlibris a. Ebd. bzw. T., stärkere Gbrsp. bei 2 Sonderdrucken ( Verhandlungen d. Physiol. Clubs Wien). - Sigmund Exner-Ewarten ( 1846 - 1926) studierte seit 1865 Medizin an den Universitäten Wien und Heidelberg, wandte sich als Schüler von Ernst Wilhelm von Brücke und Hermann Helmholtz der Physiologie zu und wurde 1870 promoviert. Im folgenden Jahr habilitierte er sich in Wien und wurde 1874 zum a.o. Prof. ernannt. 1891-1917 lehrte er als o. Prof. der Physiologie und Nachfolger Brückes in Wien. Er arbeitete vor allem über Sinnes- und Nervenphysiologie. Er regte die Konstruktion von Apparaten und Unterrichtsmodellen an, darunter das Bogengangmodell, das Otolithenmodell sowie das Laryngometer. Er initiierte die Gründung eines Phonogrammarchivs und erbaute einen Apparat zur Aufnahme von Sprache und Musik. Zu seinen Werken zählen Untersuchungen über eine Lokalisation der Funktionen in der Großhirnrinde des Menschen (1881) und Entwurf zu einer physiologischen Erklärung der psychischen Erscheinungen (1894). (Quelle DBE).
Verlag: Engelmann Verlag, Leipzig, 1878
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2. verbesserte Auflage, Halbleinenband der Zeit, gr.-8°, VIII, 96 Seiten, Exemplar gestempelt, teilweise mit Bleistiftunterstreichungen vermutlich leicht entfernbar ,Zustand: gut Exner von Ewarten, Sigmund Ritter von (1846-1926), Physiologe ÖBL 1 S. 277 / WGT 7 S. 37 f. de 260 Buch.
Sprache: Deutsch
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Manuskript / Papierantiquität
St. Gallen in der Steiermark, 20. VII. 1884, 8°. 3 Seiten. Doppelblatt. Wissenschaftlicher Brief an einen Kollegen, "die Hitze Wiens fliehend": [.] Was das laute Sprechen einsamer Spaziergänger anbelangt, so bin ich über dessen Erklärung ziemlich ähnlicher Meinung, wie Sie, nur würde ich dieselbe etwas concreter dahin zusammenfassen: Wir pflegen vielfach in Worten zu denken; bei der geistigen Reproduction eines Wortes machen wir gewöhnlich und unwillkürlich sehr schwache Bewegungen mit unseren Sprachorganen, welche dem gedachten Worte entsprechen [.] Bei sehr lebhaften Individuen, oder bei grosser Aufregung werden diese Bewegungsinnervationen so stark, dass sie zum eigentlichen Sprechen führen. Dasselbe ist im Alkoholrausch der Fall, der ja überhaupt durch die Unsicherheit im Maasse der Innervationen charakterisiert ist. Was das Gestikuliren anbelangt, so hat dasselbe, meines Erachtens, jedenfalls einen ähnlichen Ursprung, doch dürften die unbewussten Innervationen dieses Falles sich nicht unter einen so allgemeinen Gesichtspunkt bringen lassen. Es handelt sich eben auch um das Übergreifen von Innervationen in der Gehirnsrinde auf Gebiete, welche nicht willkürlich in Action gesetzt werden, und sind analog der Erscheinung dass die meisten Menschen bei intensiver Muskelaktion z. B. des rechten Armes auch die Gesichtsmuskeln verziehen, und zwar hauptsächlich auf derselben Seite [.]" - Exner von Ewarten ist der Vater der vergleichenden Physiologie, der Hirnforschung und der Wahrnehmungspsychologie aus physiologischer Sicht. Gewicht (Gramm): 20.