Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,5, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Soziale Kontrolle und abweichendes Verhalten, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Bestehen der Menschheit, gab es schon immer körperliche und geistige Zustände bei Menschen, die als deviant bezeichnet wurden. Sie variierten von Epoche zu Epoche sowohl an der Qualität und Quantität ihres Vorkommens, ihrer Verbreitung und ihrer Auswirkungen. Die Gesellschaften haben verschiedenste Werkzeuge und Mechanismen entwickelt, um der Gesundheit, aber vor allem der Krankheit zu begegnen bzw. entgegenzuwirken. Eine wichtige Rolle spielen neben den Unterschieden im Laufe der Zeit auch regionale Bedingungen, die völlig andere Definitionen der beiden Begriffe hervorbrachten und somit auch in den jeweiligen sozialen Netzwerken zu anderen Sichtweisen führten. Jede Gesellschaft definiert für sich eine eigene Norm. Während in den westlichen Industrienationen z.B. vor allem eine Fülle an definierten psychischen Krankheiten besteht, die je nach Schwere einer dringenden oder gar aufoktroyierten Behandlung bedürfen, sind schizophrene oder epileptische Wesenszüge in afrikanischen Naturstämmen Zeichen einer Gabe, einer großen Gottverbundenheit und damit wichtige Katalysatoren für eine hierarchische Stellung innerhalb eines Stammes. Die Auffassung, was als deviant bezeichnet wird, ergibt sich oftmals aus dem ¿gesunden Menschenverstand¿(Abel 2007: 9) der jeweiligen Gesellschaft, der die ¿Denkweise einer Zeit [ist], in der alle Vorurteile dieser Zeit enthalten sind.¿ (Hegel 1833: 435)In dieser Zusammenfassung sollen Probleme der Begriffsdefinition von Gesundheit und Krankheit herausgestellt, sowie verschiedene soziologische Theorien zur Materie beschrieben werden. Aufgrund der begrenzten Seitenzahl werde ich versuchen nur das Wichtigste der jeweiligen Themengebiete darzustellen und Wiederholungen möglichst zu vermeiden oder, gekennzeichnet mit einem Verweis, abzukürzen.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 16 pp. Deutsch.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Ethik, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Wissenschaft und Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland nutzen 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren das Internet, davon 76 Prozent täglich . Die Werbung ist überfüllt mit Providern, die uns über alle möglichen Technologien den Zugang ins World Wide Web ermöglichen. In einer Umfrage geben 98 Prozent der 25- bis 34-Jährigen an, ein Handy zu besitzen. Die Vernetzung der Menschen ist weit vorangeschritten und die Mobiltechnologie erlaubt es uns, von fast jedem Ort der Welt an einen anderen zu gelangen: per Bild, per Stimme oder als Datenpaket. Die Menschen sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts voll im Informationszeitalter angekommen.Der Terminus Informationszeitalter beschreibt die Priorität der Information als Ware und Ressource. Sie ist das wichtigste Gut und die richtige Information ist mehr wert als jeder andere Rohstoff. Der Soziologe Manuel Castells, der sich eingehend mit Netzwerktheorien befasste, erklärt das Zeitalter wie folgt: ¿[Das] Informationszeitalter [.] bezeichnet eine historische Epoche menschlicher Gesellschaften. Das auf mikroelektronisch basierten Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Gentechnologie beruhende technologische Paradigma, welches diese Epoche charakterisiert, ersetzt bzw. überlagert das technologische Paradigma des Industriezeitalters, das primär auf der Produktion und Distribution von Energie beruht.¿In dieser Hausarbeit soll der Bereich der Internettechnologie im Vordergrund stehen. Meiner Meinung nach ist das Internet das prägende Element des Informationszeitalters, da es das Verhalten der Menschen bestimmt wie kein anderes Medium vorher. Ganze Wissenschaftszweige widmen sich den Phänomenen der Vernetzung und der Kommunikation mit und über das Internet. Durch die Omnipräsenz und Größe des World Wide Web entstehen aber auch Probleme, die unter ethischen Gesichtspunkten untersucht werden müssen. Ethische Problemstellungen ergeben sich vor allem, auch in aktuellen Debatten , im Bereich des Datenschutzes und im Bereich der Entwirklichung durch das Internet, zum Beispiel in Form von abhängig machenden Rollenspielen. Einleitend sollen zum besseren Verständnis zentrale Begriffe, Netzwerke und Übertragungsmöglichkeiten vorgestellt werden, bevor eine genauere Betrachtung der beiden Problemfelder mit Beispielen erfolgt. Ein gewisses Grundverständnis über die technischen Grundlagen und Möglichkeiten des Internets wird aber vorausgesetzt, da eine solche Beschreibung den Rahmen der Arbeit sprengen würde.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,5, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Soziale Kontrolle und abweichendes Verhalten, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Bestehen der Menschheit, gab es schon immer körperliche und geistige Zustände bei Menschen, die als deviant bezeichnet wurden. Sie variierten von Epoche zu Epoche sowohl an der Qualität und Quantität ihres Vorkommens, ihrer Verbreitung und ihrer Auswirkungen. Die Gesellschaften haben verschiedenste Werkzeuge und Mechanismen entwickelt, um der Gesundheit, aber vor allem der Krankheit zu begegnen bzw. entgegenzuwirken. Eine wichtige Rolle spielen neben den Unterschieden im Laufe der Zeit auch regionale Bedingungen, die völlig andere Definitionen der beiden Begriffe hervorbrachten und somit auch in den jeweiligen sozialen Netzwerken zu anderen Sichtweisen führten. Jede Gesellschaft definiert für sich eine eigene Norm. Während in den westlichen Industrienationen z.B. vor allem eine Fülle an definierten psychischen Krankheiten besteht, die je nach Schwere einer dringenden oder gar aufoktroyierten Behandlung bedürfen, sind schizophrene oder epileptische Wesenszüge in afrikanischen Naturstämmen Zeichen einer Gabe, einer großen Gottverbundenheit und damit wichtige Katalysatoren für eine hierarchische Stellung innerhalb eines Stammes. Die Auffassung, was als deviant bezeichnet wird, ergibt sich oftmals aus dem gesunden Menschenverstand (Abel 2007: 9) der jeweiligen Gesellschaft, der die Denkweise einer Zeit [ist], in der alle Vorurteile dieser Zeit enthalten sind. (Hegel 1833: 435) In dieser Zusammenfassung sollen Probleme der Begriffsdefinition von Gesundheit und Krankheit herausgestellt, sowie verschiedene soziologische Theorien zur Materie beschrieben werden. Aufgrund der begrenzten Seitenzahl werde ich versuchen nur das Wichtigste der jeweiligen Themengebiete darzustellen und Wiederholungen möglichst zu vermeiden oder, gekennzeichnet mit einem Verweis, abzukürzen.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 2,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Die großen Philosophen der Geschichte haben sich stets darum bemüht, die Gesellschaft, in der sie leben, zu analysieren und zu interpretieren. Schon immer war es ein menschliches Verlangen die Zusammenhänge sozialer Netzwerke und Gesellschaften zu verstehen, Hintergründe aufzudecken und gesellschaftliche Phänomene zu erklären. Ein zentraler Punkt dieser Diskurse war die Frage nach der Gerechtigkeit. Vor allem im Feld der Politikwissenschaft und der Systemlehre steht die Frage nach gerechten Systemen, Regelungen und Verhaltensweisen im Vordergrund. Bereits die alten Griechen, allem voran Platon und Aristoteles, entwarfen Theorien von Staatssystemen, welche den Bürgern zu einem guten Leben verhelfen sollten und dabei gerecht sind. Bis in die heutige Postmoderne besteht eine Debatte um diese Thematik. Durch die Veröffentlichung zweier Werke Anfang der 1970er Jahre geriet die Auseinandersetzung wieder in den Fokus der Öffentlichkeit: John Rawls und Robert Nozick entwarfen jeweils gegensätzliche Theorien eines gerechten Staates, provozierten die Gelehrtenwelt durch extreme Thesen und brillierten, trotz der vielen Kritikpunkte, mit neuem Gedankengut, welches sie mit bereits bestehenden Theorien verknüpften. Entgegen John Rawls, der sich für einen relativ umfassenden Staat mit Umverteilungsaufgaben aussprach und damit weitestgehend im Trend der Zeit lag, entwickelte Nozick eine interessante Verteidigung des Libertarismus (heute auch häufig neo-Liberalismus) der Neuzeit. Sein Werk Anarchie, Staat und Utopia , welches 1974 erschien und eine Reaktion auf John Rawls Theorie der Gerechtigkeit war, ist eine deutliche Absage an einen auf Verteilungsgerechtigkeit basierenden Staat (vgl. Arnswald 2007). Aufbauend auf Lockes Naturzustand zeichnet Nozick einen Minimalstaat, der die Rechte des Bürgers zwar schützt, aber sämtliche Eingriffe in die Freiheit des Einzelnen, z.B. durch Steuern, unterlässt. Nozick selbst schreibt über seine Schlussfolgerungen: Unsere Hauptergebnisse bezüglich des Staates lauten, dass ein Minimalstaat, der sich auf einige eng umgrenzte Funktionen, wie den Schutz gegen Gewalt, Diebstahl, Betrug oder die Durchsetzung von Verträgen beschränkt, gerechtfertigt ist. (Nozick 1976: 11).
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, einseitig bedruckt, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: RIsiko, Politik und Soziale Regulierung, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Staat in der Moderne steht vor großen Herausforderungen. Zunehmende Vernetzung in Bereichen wie Logistik, Handel und Kommunikation, bei stetig steigenden Bevölkerungszahlen, haben dazu geführt, dass Verwaltungen riesige Apparate geschaffen haben, um der Organisationsfunktion weiter gerecht zu werden. Diese Apparate sind vor allem auf Kontrolle durch standardisierte Vorgänge ausgelegt, die es ermöglichen, relativ frei von qualitativen Analysen jeden Einzelfall behandeln zu können. Diese Ordnung der Bürokratie gerät allerdings immer mehr in die Kritik und gilt in manchen Verwaltungen mittlerweile als nicht mehr umsetzbar. Vor allem steht aber die Bürokratisierung verschiedenster Lebensbereiche in der Kritik: Ein Staat kann ohne Ämter und bürokratische Methoden nicht auskommen. Und da die gesellschaftliche Zusammenarbeit ohne einen bürgerlichen Staat nicht funktionieren kann, ist ein gewisses Maß an Bürokratie unerläßlich. Nicht den Bürokratismus als solchen verübeln die Leute, sondern das Eindringen der Bürokratie in alle Bereiche des menschlichen Lebens und menschlicher Betätigungen. Der Kampf gegen die Eingriffe der Bürokratie ist im Wesentlichen ein Aufstand gegen die totalitäre Diktatur. Es ist eine unzutreffende Bezeichnung, den Kampf für Freiheit und Demokratie als einen Kampf gegen die Bürokratie zu bezeichnen. (von Mises 2004: 34)Als Gegenkonzept der Moderne, welches vor allem in den 1990er Jahren durch das New Public Management vorangetrieben wurde, gilt die Verbetriebswirtschaftlichung bzw. Ökonomisierung der verschiedenen Verwaltungsapparate. Der Begriff der Ökonomisierung bezeichnet die organisatorische Neuordnung staatlicher Verwaltungen, bei der durch interne Rationalisierung und die Übernahme marktpreissimulierter Kosten-Ertrags-Kalküle angestrebt wird, die Qualität öffentlicher Dienstleistungen zu verbessern und gleichzeitig deren Produktionskosten zu senken. (Socialinfo Internet) Diese Neuordnung, vor allem bedingt durch ökonomische Politik, gilt als weltweite neoliberale Initiative und wurde manchen Staaten durch IWF und WTO Auflagen auch zwangsweise angeordnet, wobei durchaus zu beachten ist, dass Ökonomisierung auch als reine Ideologie erhebliche hegemoniale Wirkungen entfaltet (vgl. Pelizzari 2002: 96). Angetrieben wurde und wird sie durch Staatsverschuldung und Budgetdefiziten sowie einer verschärften internationalen Standortkonkurrenz (ebd.: 96), durch welche öffentliche Dienste und die öffentliche Verwaltung als teuer.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Ethik, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Wissenschaft und Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland nutzen 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren das Internet, davon 76 Prozent täglich . Die Werbung ist überfüllt mit Providern, die uns über alle möglichen Technologien den Zugang ins World Wide Web ermöglichen. In einer Umfrage geben 98 Prozent der 25- bis 34-Jährigen an, ein Handy zu besitzen. Die Vernetzung der Menschen ist weit vorangeschritten und die Mobiltechnologie erlaubt es uns, von fast jedem Ort der Welt an einen anderen zu gelangen: per Bild, per Stimme oder als Datenpaket. Die Menschen sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts voll im Informationszeitalter angekommen.Der Terminus Informationszeitalter beschreibt die Priorität der Information als Ware und Ressource. Sie ist das wichtigste Gut und die richtige Information ist mehr wert als jeder andere Rohstoff. Der Soziologe Manuel Castells, der sich eingehend mit Netzwerktheorien befasste, erklärt das Zeitalter wie folgt: [Das] Informationszeitalter [.] bezeichnet eine historische Epoche menschlicher Gesellschaften. Das auf mikroelektronisch basierten Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Gentechnologie beruhende technologische Paradigma, welches diese Epoche charakterisiert, ersetzt bzw. überlagert das technologische Paradigma des Industriezeitalters, das primär auf der Produktion und Distribution von Energie beruht. In dieser Hausarbeit soll der Bereich der Internettechnologie im Vordergrund stehen. Meiner Meinung nach ist das Internet das prägende Element des Informationszeitalters, da es das Verhalten der Menschen bestimmt wie kein anderes Medium vorher. Ganze Wissenschaftszweige widmen sich den Phänomenen der Vernetzung und der Kommunikation mit und über das Internet. Durch die Omnipräsenz und Größe des World Wide Web entstehen aber auch Probleme, die unter ethischen Gesichtspunkten untersucht werden müssen. Ethische Problemstellungen ergeben sich vor allem, auch in aktuellen Debatten , im Bereich des Datenschutzes und im Bereich der Entwirklichung durch das Internet, zum Beispiel in Form von abhängig machenden Rollenspielen. Einleitend sollen zum besseren Verständnis zentrale Begriffe, Netzwerke und Übertragungsmöglichkeiten vorgestellt werden, bevor eine genauere Betrachtung der beiden Problemfelder mit Beispielen erfolgt. Ein gewisses Grundverständnis über die technischen Grundlagen und Möglichkeiten des Internets wird aber vorausgesetzt, da eine solche Beschreibung den Rahmen der Arbeit sprengen würde.
Sprache: Deutsch
Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Okt 2010, 2010
ISBN 10: 3640721691 ISBN 13: 9783640721696
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Mikrosoziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach Gesellschaften und Systemen beschäftigt Wissenschaftler schon seit der Antike. Nicht nur Soziologen, sondern auch Akademiker anderer Disziplinen wie der Politikwissenschaft und der Philosophie gingen der Frage nach, unter welchen Voraussetzungen und vor allem zu welchem Zweck sich Akteure zu sinnhaften Einheiten zusammenschließen. Rühl bezeichnete diese Forschungen ¿zum geschätzten und verbreiteten Erkenntnisinstrumentarium der Wissenschaften.¿ ( Rühl 1969: 185)Die prägende Bedeutung dieser Studien zeigte sich vor allem in der Aufklärungsepoche, in der nahezu die gesamte Staatsauffassung von systemischem Denken geprägt war. Spätaufklärungsphilosophen wie Kant, Fichte und Hegel beschäftigten sich mit einer Menge von Elementen und ihren Beziehungen zueinander und die Bewusstseinsphilosophen Schelling und Feuerbach gingen den Phänomenen systemischer Organisation nach. (vgl. Hohlfeld 1999: 13)In der modernen Systemtheorie war es der Biologie vorbehalten, ein neues wissenschaftliches Paradigma zu schaffen. Ludwig von Bertalanffy entwickelte eine allgemeine Systemtheorie als Gegenentwurf vor allem zur Physik, die versuchte gemeinsame Gesetzmäßigkeiten in physikalischen, biologischen und sozialen Systemen zu finden und zu formalisieren. Er kritisiert darin vor allem die Betrachtung von Einzelphänomenen und hält diese für nicht realitätsnah genug, um komplexe Umweltstrukturen zu beschreiben, vielmehr sei die Betrachtung von Vernetzungen nötig: ¿There exist models, principles, and laws that apply to generalized systems or their subclasses, irrespective of their particular kind, the nature of their component elements, and the relation or 'forces' between them. It seems legitimate to ask for a theory, not of systems of a more or less special kind, but of universal priciples applying to systems in general. In this way we postulate a new discipline called General System Theory. Its subject matter is the formulation and derivation of those principles which are valid for systems in general.¿ (Bertalanffy 1968: 34)Aufbauend auf der Basis, dass jedes System mehrere, spezifisch angeordnete Bestandteile hat, ergibt sich die Folgerung, dass alle Bestandteile, die nicht zu einem System gehören, dessen Umwelt ausmachen. Das Paradigma, welches dieser System-Umwelt-Differenz zu Grunde liegt, ist entscheidend für die zwei zu behandelnden Theorien dieser Hausarbeit.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch.
Sprache: Deutsch
Verlag: GRIN Verlag, GRIN Verlag Okt 2010, 2010
ISBN 10: 3640713710 ISBN 13: 9783640713714
Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Einführung in die soziologischen Theorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Siegeszug des Computers ist unaufhaltsam: Er dominiert das Berufs- und Privatleben der Menschen in weiten Teilen. Kaum jemand kann sich der technisierten Welt entziehen, ist direkt oder indirekt betroffen. Das Internet revolutionierte die zwischenmenschliche Kommunikation und Interaktion. Teile der Lebenswelt sind in Bits und Bytes zerfallen und finden in der Datenautobahn abseits sinnlich wahrnehmbarer Welten statt. Die Gesellschaftstheorie Manuel Castells¿ setzt an dieser Stelle an. In seiner Triologie ¿Das Informationszeitalter¿ skizziert er die Auswirkungen der technischen Neuerungen auf das zwischenmenschliche Zusammenleben und die Sozialstruktur (vgl. Brock 2004: 12) und hat damit ein Werk geschaffen, das mit Enthusiasmus (vgl. Treibel 2006: 268) und Skepsis (vgl. Brock 2004: 18) zugleich in der Wissenschaftswelt rezipiert wird. Manuel Castells¿ Werk lässt sich charakterisieren als ¿eine empirisch dichte, kulturvergleichende sozialwissenschaftliche Theorie der globalen informationellen Gesellschaft¿ (Thumfart 2004: 86f). Auf Basis einer immensen Breite an empirischem Daten- und Informationsmaterial stellt sich der Soziologe der Frage nach dem Verhältnis des ¿Netzes¿ zum ¿Ich¿. Grundlegende Frage ist dabei, wie sich der unpersönliche Raum der Ströme auf der einen und personale sowie soziale Identitäten auf der anderen Seite gegenüberstehen (vgl. Berger/Kahlert 2004: 3). Identitäten sind ein zentrales Thema Castells¿ in seiner Trilogie. Ihnen widmet der Autor weite Teile des zweiten Bandes seiner Abhandlung. Hier skizziert er ¿die Folgeprobleme des Informationszeitalters, wie sie sich für die aus den neuen Möglichkeiten weitestgehend Ausgeschlossenen darbieten¿ (Brock 2004: 13). Welche Rolle Identität und Sinn in der von Castells beschriebenen Netzwerkgesellschaft spielen und wie es zur Identitätskonstruktion kommt, wird in den folgenden Ausführungen dargestellt. Die Arbeit basiert im Wesentlichen auf Auszügen des zweiten Teils der Trilogie und integriert Ausführungen aus grundlegenden Standardwerken, Rezensionen und Studien, die Manuel Castells¿ Werk thematisieren.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 20 pp. Deutsch.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Soziologie der helfenden Berufe, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Der Wohlfahrtsstaat: Überholt oder auf der Überholspur Der deutsche Staat schützt seine Bürger durch reichhaltige Sozialprogramme vor den Gefahren und Risiken des Lebens. Der Sozialstaat(Ss) ist für den Bürger nicht nur in den Medien quasi omnipräsent, sondern zeigt sich auch durch Einrichtungen und Dienstleistungen in der täglichen Lebenswelt. Die Deutschen gelten als Vorreiter der Sozialversicherungen und der sozialen Marktwirtschaft und damit des Wohlfahrtstaates(Ws). Mit Beginn der Nationalstaatlichkeiten hat sich die deutsche Regierung stets darum bemüht, seine Bürger möglichst umfangreich abzusichern. Während sich der deutsche Staat 1912 noch mit den Ausgaben für Krankenversicherung, Altersversicherung, Invalidenfürsorge und Hinterbliebenenfürsorge schmückte (Abb1), hält die heutige Regierung mit den Auswüchsen des Sozialstaates lieber hinter dem Berg und versucht ihn nach allen Kräften einzudämmen. Der Sozialstaat (Anm.: in dieser Arbeit wird nicht zwischen Sozialstaat und Wohlfahrtsstaat unterschieden) hat stark an Ansehen verloren und gilt in der allgemeinen Stimmungslage der generierten Medienmeinung eher als Möglichkeit der Lebensausgestaltung für Faule und Schmarotzer. In Hinblick auf die knappen finanziellen Mittel der Regierung stehen auch die helfenden Berufe vor immer neuen Herausforderungen, finanzieller sowie personeller Art. Obwohl die Gesellschaft immer mehr Bedarf an Sozialleistungen entwickelt, stehen immer weniger Ressourcen zur Verfügung, was nicht zuletzt zu hohem Krankenstand, Langzeitarbeitslosigkeit, Politikverdrossenheit und Verzweiflung der Akteure führt. In dieser Hausarbeit soll zuerst ein detaillierter Überblick über die Entwicklung des Ws gegeben werden und der damit zusammenhängende Weg vom Ansehen in die Krise. Eine genauere Betrachtung soll dann die Möglichkeiten sozialer Arbeit in Bezug auf die sinkenden finanziellen Mittels des Staates in den Vordergrund stellen. Die Dimensionen der Krise werden einzeln dargestellt werden und mit den Möglichkeiten des Ss verknüpft.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Einführung in die soziologischen Theorien, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Siegeszug des Computers ist unaufhaltsam: Er dominiert das Berufs- und Privatleben der Menschen in weiten Teilen. Kaum jemand kann sich der technisierten Welt entziehen, ist direkt oder indirekt betroffen. Das Internet revolutionierte die zwischenmenschliche Kommunikation und Interaktion. Teile der Lebenswelt sind in Bits und Bytes zerfallen und finden in der Datenautobahn abseits sinnlich wahrnehmbarer Welten statt. Die Gesellschaftstheorie Manuel Castells setzt an dieser Stelle an. In seiner Triologie Das Informationszeitalter skizziert er die Auswirkungen der technischen Neuerungen auf das zwischenmenschliche Zusammenleben und die Sozialstruktur (vgl. Brock 2004: 12) und hat damit ein Werk geschaffen, das mit Enthusiasmus (vgl. Treibel 2006: 268) und Skepsis (vgl. Brock 2004: 18) zugleich in der Wissenschaftswelt rezipiert wird. Manuel Castells Werk lässt sich charakterisieren als eine empirisch dichte, kulturvergleichende sozialwissenschaftliche Theorie der globalen informationellen Gesellschaft (Thumfart 2004: 86f). Auf Basis einer immensen Breite an empirischem Daten- und Informationsmaterial stellt sich der Soziologe der Frage nach dem Verhältnis des Netzes zum Ich . Grundlegende Frage ist dabei, wie sich der unpersönliche Raum der Ströme auf der einen und personale sowie soziale Identitäten auf der anderen Seite gegenüberstehen (vgl. Berger/Kahlert 2004: 3). Identitäten sind ein zentrales Thema Castells in seiner Trilogie. Ihnen widmet der Autor weite Teile des zweiten Bandes seiner Abhandlung. Hier skizziert er die Folgeprobleme des Informationszeitalters, wie sie sich für die aus den neuen Möglichkeiten weitestgehend Ausgeschlossenen darbieten (Brock 2004: 13). Welche Rolle Identität und Sinn in der von Castells beschriebenen Netzwerkgesellschaft spielen und wie es zur Identitätskonstruktion kommt, wird in den folgenden Ausführungen dargestellt. Die Arbeit basiert im Wesentlichen auf Auszügen des zweiten Teils der Trilogie und integriert Ausführungen aus grundlegenden Standardwerken, Rezensionen und Studien, die Manuel Castells Werk thematisieren.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Organisationssoziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Die Macht als Untersuchungsgegenstand Das menschliche Verhalten ist nie völlig voraussehbar und programmierbar. Jede zwischenmenschliche Kooperation und damit jede Struktur kollektiven Handelns ist also politisch, d.h. letztlich nur durch Machtbeziehungen stabilisiert und bewußt oder unbewußt- ,organisiert . (Crozier/Friedberg 1979: Klappentext).Die Untersuchung des Gegenstandes Macht beschäftigt die Soziologie und andere wissenschaftliche Disziplinen bereits seit langem. Die Frage danach, was Macht ist, wie sie sich äußert und inwieweit sie grundlegender Bestandteil menschlicher Interaktionen ist, beschäftigt Soziologen von der klassischen soziologischen Lehre (vgl. u.a. Weber 2005), bis hin zur modernen Organisationssoziologie.Der Begriff der Macht und Machtausübung begleitet jeden Akteur im Alltag und erfährt daher auch eine stets aktuelle Relevanz: Die Gewaltenteilung eines Staates, der Vorgesetzte in der Firma, die Erziehung der Kinder, Fusionen großer Unternehmen oder einfach die Diskussion mit dem Ordnungsamt, in der es um einen soeben ausgestellten Strafzettel geht wir befinden uns im Spielraum (vgl. Crozier/Friedberg 1979: 41f.) der Macht.In dieser Hausarbeit soll zunächst der Begriff der Organisation untersucht und abgegrenzt werden, ebenso wie der Begriff der Macht. Zur genauen Bestimmung von Machtprozessen und Macht im Kontext von Handlungssystemen dient vor allem das Buch Macht und Organisation von Michel Crozier und Erhard Friedberg, welches bis heute als prägender Denkansatz für die Managementtheorie und Organisationslehre gilt. Zum Aufbau eines Theoriekonstrukts wird ebenso Niklas Luhmanns Theorie funktionaler Systeme berücksichtigt, die als grundlegend für die Betrachtung von Organisationen in der Gesellschaft und der Gesellschaft selbst angesehen werden kann. Aufbauend auf der theoretischen Einleitung zur Macht werden problematische Machtstrukturen anhand zweier praktischer Beispiele aus der Politik und der Wirtschaft dargestellt.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Mikrosoziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach Gesellschaften und Systemen beschäftigt Wissenschaftler schon seit der Antike. Nicht nur Soziologen, sondern auch Akademiker anderer Disziplinen wie der Politikwissenschaft und der Philosophie gingen der Frage nach, unter welchen Voraussetzungen und vor allem zu welchem Zweck sich Akteure zu sinnhaften Einheiten zusammenschließen. Rühl bezeichnete diese Forschungen zum geschätzten und verbreiteten Erkenntnisinstrumentarium der Wissenschaften. ( Rühl 1969: 185)Die prägende Bedeutung dieser Studien zeigte sich vor allem in der Aufklärungsepoche, in der nahezu die gesamte Staatsauffassung von systemischem Denken geprägt war. Spätaufklärungsphilosophen wie Kant, Fichte und Hegel beschäftigten sich mit einer Menge von Elementen und ihren Beziehungen zueinander und die Bewusstseinsphilosophen Schelling und Feuerbach gingen den Phänomenen systemischer Organisation nach. (vgl. Hohlfeld 1999: 13)In der modernen Systemtheorie war es der Biologie vorbehalten, ein neues wissenschaftliches Paradigma zu schaffen. Ludwig von Bertalanffy entwickelte eine allgemeine Systemtheorie als Gegenentwurf vor allem zur Physik, die versuchte gemeinsame Gesetzmäßigkeiten in physikalischen, biologischen und sozialen Systemen zu finden und zu formalisieren. Er kritisiert darin vor allem die Betrachtung von Einzelphänomenen und hält diese für nicht realitätsnah genug, um komplexe Umweltstrukturen zu beschreiben, vielmehr sei die Betrachtung von Vernetzungen nötig: There exist models, principles, and laws that apply to generalized systems or their subclasses, irrespective of their particular kind, the nature of their component elements, and the relation or 'forces' between them. It seems legitimate to ask for a theory, not of systems of a more or less special kind, but of universal priciples applying to systems in general. In this way we postulate a new discipline called General System Theory. Its subject matter is the formulation and derivation of those principles which are valid for systems in general. (Bertalanffy 1968: 34) Aufbauend auf der Basis, dass jedes System mehrere, spezifisch angeordnete Bestandteile hat, ergibt sich die Folgerung, dass alle Bestandteile, die nicht zu einem System gehören, dessen Umwelt ausmachen. Das Paradigma, welches dieser System-Umwelt-Differenz zu Grunde liegt, ist entscheidend für die zwei zu behandelnden Theorien dieser Hausarbeit.
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Im deutschen, drei-gliedrigen Schulsystem, bestehend aus Gymnasium, Realschule und Hauptschule, ist die letztgenannte die am meisten kritisierte Einrichtung. Sie steht sowohl einer strukturellen Debatte gegenüber, die die komplette Abschaffung der Hauptschule fordert, aber auch die Schüler dieser Schulart selbst geraten oft in den Fokus von hitzigen Debatten. Spätestens seit die Lehrer der ehemaligen Berliner Rütlischule einen Brandbrief an den Berliner Senat sendeten, in dem sie die Zustände an ihrer Schule darstellten und kritisierten, werden Hauptschüler auch in großem Maße stigmatisiert. Auf den speziellen Fall der Rütlischule wird später in dieser Arbeit noch gesondert behandelt.Die weitreichenden Kritiken an der Schulform Hauptschule betreffen nicht nur viele Politiker, Lehrer und Eltern, sondern vor allem die Schüler. Wie der Titel verrät, liegt das Hauptinteresse dieser Arbeit darin darzustellen, ob die Hauptschule in ihrer jetzigen Formen den Schülern genügend Perspektiven zur psychischen und fachlichen Entwicklung bietet oder ob die Hauptschule mittlerweile zu einem Sammelbecken für die geworden ist, die im gesellschaftlichen System immer zu den Verlierern gehören werden. Nach Schätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gilt rund ein Fünftel eines Hauptschuljahrgangs, der auf den Arbeitsmarkt strömt, als ¿bildungsarm¿. Etwa zehn Prozent verlassen die Hauptschule gar völlig ohne Abschluss, wodurch insgesamt ein Viertel eines Altersjahrgangs durch zu geringe Kompetenz schwer in das folgenden Berufsleben zu integrieren ist (vgl. Deutsches Jugendinstitut ¿ Internetlink).In dieser Arbeit soll zuerst eine Einordnung der Hauptschule in das Bildungssystem Deutschlands versucht werden. Es werden vor allem Ergebnisse der großen Bildungsstudie PISA vorgestellt und weitergehende Ergebnisse zusammengefasst. Im dritten Kapitel werden Einblicke in die mediale Berichterstattung über Hauptschulen dargestellt. In diesem Kapitel wird auch genauer auf die Thematik der Rütli Schule eingegangen. In den Kapiteln 4 und 5 werden die Auswirkungen u.a. der öffentlichen Wahrnehmung und Berichterstattung auf die personelle und kollektive Identität der Hauptschüler anhand einiger Studien aufgezeigt. Vor allem in diesen Kapiteln sollen Fallbeispiele angeführt werden, um Problematiken besser aufzuzeigen. In Kapitel 6 werden erfolgreiche Konzepte der Hauptschulen vorgestellt, welche dem Negativimage entgegenwirken.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 32 pp. Deutsch.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Suizid in der Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 EinleitungDas Thema Suizid gilt in modernen Gesellschaften immer noch als Tabuthema. Zwar gibt es in der gesellschaftlichen Debatte kaum noch Inhalte, die nicht thematisiert werden, sei es Geld, Karriere oder soziale Stellung. Zeitweise gehört es mittlerweile zum guten Ton, Tabus zu brechen, so vor allem in der Sexualität, in der es heute, im Gegensatz zu vergangenen Generationen, kaum noch etwas gibt, was nicht toleriert wird. Trotz allem bleibt der Suizid häufig selbst im Kontext der Medienkampagnen unkommentiert und wird gerne ignoriert. Dabei finden wir bereits in der Bibel Hinweise, neun an der Zahl im Alten und sieben im Neuen Testament, auf selbstverletzendes bzw. suizidales Verhalten, und auch in den Hochkulturen der Antike, vor allem bei den Griechen und Römern wurden diese Hinweise erkannt und dokumentiert. (vgl. Bronisch 2007: 8-9)Kaum eine andere Thematik hat die Gelehrtenwelt über die Epochen so gespalten und Extreme hervorgebracht wie der Suizid. Während vor allem über die Jahrhunderte des Mittelalters bis zum Ende des 18. Jahrhunderts die Kirche eine religiöse Betrachtungs- und Verurteilungsweise prägte, hat sich gerade in der neueren Geschichte eine fundierte, medizinisch-psychosoziale Sicht durchgesetzt. ¿Der Bewertungsbogen hierfür reicht von Suizidalität als Ausdruck größter Freiheit bis hin zu Suizidalität als Ausdruck größter Einengung durch psychische Erkrankung, als Ausdruck seelischer, körperlicher oder sozialer Unfreiheit, von Suizidalität als Ausdruck einer sittlich hochstehenden Tat, die auch von der Gesellschaft gefordert werden kann, bis hin zu Verurteilung als verwerfliches, sünd- und schuldhaftes, religiös und sittlich verbotenes Handeln.¿ (Wolfersdorf 2000: 12)Die Thematik an sich hat schon Aufgrund seiner Interdisziplinarität über verschiedenste wissenschaftliche Bereiche eine breite Masse an Fachleuten beschäftigt. Die Religion und Philosophie beschäftigen sich vor allem mit den Fragen nach Sünde und Freitod, die Psychiatrie mit den therapeutischen und präventiven Maßnahmen, die neurobiologische Forschung mit dem Teilgebiet der ¿Psychobiologie¿, die Soziologie mit den Strukturen, die zu suizidalem Verhalten führen, die Epidemiologie mit Faktoren wie Alter und Geschlecht, die mit Suiziden zusammenhängen und die Psychoanalyse z.B. mit ihren Teilbereichen der Aggressionsprobleme und Objektsicherung. (vgl. Wolfersdorf 2000: 13).Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 32 pp. Deutsch.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Im deutschen, drei-gliedrigen Schulsystem, bestehend aus Gymnasium, Realschule und Hauptschule, ist die letztgenannte die am meisten kritisierte Einrichtung. Sie steht sowohl einer strukturellen Debatte gegenüber, die die komplette Abschaffung der Hauptschule fordert, aber auch die Schüler dieser Schulart selbst geraten oft in den Fokus von hitzigen Debatten. Spätestens seit die Lehrer der ehemaligen Berliner Rütlischule einen Brandbrief an den Berliner Senat sendeten, in dem sie die Zustände an ihrer Schule darstellten und kritisierten, werden Hauptschüler auch in großem Maße stigmatisiert. Auf den speziellen Fall der Rütlischule wird später in dieser Arbeit noch gesondert behandelt.Die weitreichenden Kritiken an der Schulform Hauptschule betreffen nicht nur viele Politiker, Lehrer und Eltern, sondern vor allem die Schüler. Wie der Titel verrät, liegt das Hauptinteresse dieser Arbeit darin darzustellen, ob die Hauptschule in ihrer jetzigen Formen den Schülern genügend Perspektiven zur psychischen und fachlichen Entwicklung bietet oder ob die Hauptschule mittlerweile zu einem Sammelbecken für die geworden ist, die im gesellschaftlichen System immer zu den Verlierern gehören werden. Nach Schätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gilt rund ein Fünftel eines Hauptschuljahrgangs, der auf den Arbeitsmarkt strömt, als 'bildungsarm'. Etwa zehn Prozent verlassen die Hauptschule gar völlig ohne Abschluss, wodurch insgesamt ein Viertel eines Altersjahrgangs durch zu geringe Kompetenz schwer in das folgenden Berufsleben zu integrieren ist (vgl. Deutsches Jugendinstitut - Internetlink).In dieser Arbeit soll zuerst eine Einordnung der Hauptschule in das Bildungssystem Deutschlands versucht werden. Es werden vor allem Ergebnisse der großen Bildungsstudie PISA vorgestellt und weitergehende Ergebnisse zusammengefasst. Im dritten Kapitel werden Einblicke in die mediale Berichterstattung über Hauptschulen dargestellt. In diesem Kapitel wird auch genauer auf die Thematik der Rütli Schule eingegangen. In den Kapiteln 4 und 5 werden die Auswirkungen u.a. der öffentlichen Wahrnehmung und Berichterstattung auf die personelle und kollektive Identität der Hauptschüler anhand einiger Studien aufgezeigt. Vor allem in diesen Kapiteln sollen Fallbeispiele angeführt werden, um Problematiken besser aufzuzeigen. In Kapitel 6 werden erfolgreiche Konzepte der Hauptschulen vorgestellt, welche dem Negativimage entgegenwirken.
Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Suizid in der Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 EinleitungDas Thema Suizid gilt in modernen Gesellschaften immer noch als Tabuthema. Zwar gibt es in der gesellschaftlichen Debatte kaum noch Inhalte, die nicht thematisiert werden, sei es Geld, Karriere oder soziale Stellung. Zeitweise gehört es mittlerweile zum guten Ton, Tabus zu brechen, so vor allem in der Sexualität, in der es heute, im Gegensatz zu vergangenen Generationen, kaum noch etwas gibt, was nicht toleriert wird. Trotz allem bleibt der Suizid häufig selbst im Kontext der Medienkampagnen unkommentiert und wird gerne ignoriert. Dabei finden wir bereits in der Bibel Hinweise, neun an der Zahl im Alten und sieben im Neuen Testament, auf selbstverletzendes bzw. suizidales Verhalten, und auch in den Hochkulturen der Antike, vor allem bei den Griechen und Römern wurden diese Hinweise erkannt und dokumentiert. (vgl. Bronisch 2007: 8-9)Kaum eine andere Thematik hat die Gelehrtenwelt über die Epochen so gespalten und Extreme hervorgebracht wie der Suizid. Während vor allem über die Jahrhunderte des Mittelalters bis zum Ende des 18. Jahrhunderts die Kirche eine religiöse Betrachtungs- und Verurteilungsweise prägte, hat sich gerade in der neueren Geschichte eine fundierte, medizinisch-psychosoziale Sicht durchgesetzt. 'Der Bewertungsbogen hierfür reicht von Suizidalität als Ausdruck größter Freiheit bis hin zu Suizidalität als Ausdruck größter Einengung durch psychische Erkrankung, als Ausdruck seelischer, körperlicher oder sozialer Unfreiheit, von Suizidalität als Ausdruck einer sittlich hochstehenden Tat, die auch von der Gesellschaft gefordert werden kann, bis hin zu Verurteilung als verwerfliches, sünd- und schuldhaftes, religiös und sittlich verbotenes Handeln.' (Wolfersdorf 2000: 12)Die Thematik an sich hat schon Aufgrund seiner Interdisziplinarität über verschiedenste wissenschaftliche Bereiche eine breite Masse an Fachleuten beschäftigt. Die Religion und Philosophie beschäftigen sich vor allem mit den Fragen nach Sünde und Freitod, die Psychiatrie mit den therapeutischen und präventiven Maßnahmen, die neurobiologische Forschung mit dem Teilgebiet der 'Psychobiologie', die Soziologie mit den Strukturen, die zu suizidalem Verhalten führen, die Epidemiologie mit Faktoren wie Alter und Geschlecht, die mit Suiziden zusammenhängen und die Psychoanalyse z.B. mit ihren Teilbereichen der Aggressionsprobleme und Objektsicherung. (vgl. Wolfersdorf 2000: 13).
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Zustand: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: minimale Lagerspuren. ».to rescue the science of music from the mysterious darkness in which it was wrapped.« Biographie, Theorie und Expertise im Kontext musikalischer Wissensvermittlung um 1800. Die Arbeit beleuchtet die Kontroversen um Kollmanns Kompositionslehre, die mit dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit auftrat. Diskutiert werden Konzepte zur Musik als Wissenschaft sowie zu Kulturtransfer und musikalischer Wissensvermittlung. Untersuchungen zu Kollmanns Biographie, Theorie und Expertise runden die Studie ab. August Friedrich Christoph Kollmann (1756-1829) und seine Schriften waren bei den Zeitgenossen umstritten. Der sich über rund 30 Jahre bis zu Kollmanns Tod erstreckende Streit hatte mehrere Ursachen; vor allem wohl die Wahl des Begriffs einer "Wissenschaft der Musik": Auf Basis einer empirischen Methode sowie eines erweiterten Harmoniesystems sollten Kollmanns Schriften der Musik und ihrem sich zum Expertenvermittler aufgewerteten Autor nichts weniger als den höchsten Rang innerhalb einer im Entstehen begriffenen Wissenschaft von der Musik sichern. Diesem Spannungsfeld nähert sich die Studie auf Basis bisher unbekannter bzw. hier erstmals edierter Quellen: In vier aufeinander bezogenen Teilen werden zunächst zeitgenössische bzw. aktuelle Konzepte zur Musik als Wissenschaft sowie zu Kulturtransfer und musikalischer Wissensvermittlung diskutiert. Im Anhang bietet der Band eine Edition von 40 Briefen, darunter die gesamte erhaltene Korrespondenz zwischen Kollmann und John Wall Callcott; ferner wird u.a. eine Auswahl analytischer Kompositionen Kollmanns ediert. XVI,949 Seiten mit 5 Abb., 23 Tab. und 24 Notenbeispielen, gebunden (Göttingen Studies in Musicology/Göttinger Studien zur Musikwissenschaft; Vol. 8/Olms Verlag 2018). Statt EUR 112,00. Gewicht: 2135 g - Gebunden/Gebundene Ausgabe.
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Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Ethik, Note: 1,7, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Wissenschaft und Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland nutzen 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren das Internet, davon 76 Prozent täglich . Die Werbung ist überfüllt mit Providern, die uns über alle möglichen Technologien den Zugang ins World Wide Web ermöglichen. In einer Umfrage geben 98 Prozent der 25- bis 34-Jährigen an, ein Handy zu besitzen. Die Vernetzung der Menschen ist weit vorangeschritten und die Mobiltechnologie erlaubt es uns, von fast jedem Ort der Welt an einen anderen zu gelangen: per Bild, per Stimme oder als Datenpaket. Die Menschen sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts voll im Informationszeitalter angekommen. Der Terminus Informationszeitalter beschreibt die Priorität der Information als Ware und Ressource. Sie ist das wichtigste Gut und die richtige Information ist mehr wert als jeder andere Rohstoff. Der Soziologe Manuel Castells, der sich eingehend mit Netzwerktheorien befasste, erklärt das Zeitalter wie folgt: ¿[Das] Informationszeitalter [.] bezeichnet eine historische Epoche menschlicher Gesellschaften. Das auf mikroelektronisch basierten Informations- und Kommunikationstechnologien sowie der Gentechnologie beruhende technologische Paradigma, welches diese Epoche charakterisiert, ersetzt bzw. überlagert das technologische Paradigma des Industriezeitalters, das primär auf der Produktion und Distribution von Energie beruht.¿ In dieser Hausarbeit soll der Bereich der Internettechnologie im Vordergrund stehen. Meiner Meinung nach ist das Internet das prägende Element des Informationszeitalters, da es das Verhalten der Menschen bestimmt wie kein anderes Medium vorher. Ganze Wissenschaftszweige widmen sich den Phänomenen der Vernetzung und der Kommunikation mit und über das Internet. Durch die Omnipräsenz und Größe des World Wide Web entstehen aber auch Probleme, die unter ethischen Gesichtspunkten untersucht werden müssen. Ethische Problemstellungen ergeben sich vor allem, auch in aktuellen Debatten , im Bereich des Datenschutzes und im Bereich der Entwirklichung durch das Internet, zum Beispiel in Form von abhängig machenden Rollenspielen. Einleitend sollen zum besseren Verständnis zentrale Begriffe, Netzwerke und Übertragungsmöglichkeiten vorgestellt werden, bevor eine genauere Betrachtung der beiden Problemfelder mit Beispielen erfolgt. Ein gewisses Grundverständnis über die technischen Grundlagen und Möglichkeiten des Internets wird aber vorausgesetzt, da eine solche Beschreibung den Rahmen der Arbeit sprengen würde.
Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Mikrosoziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage nach Gesellschaften und Systemen beschäftigt Wissenschaftler schon seit der Antike. Nicht nur Soziologen, sondern auch Akademiker anderer Disziplinen wie der Politikwissenschaft und der Philosophie gingen der Frage nach, unter welchen Voraussetzungen und vor allem zu welchem Zweck sich Akteure zu sinnhaften Einheiten zusammenschließen. Rühl bezeichnete diese Forschungen ¿zum geschätzten und verbreiteten Erkenntnisinstrumentarium der Wissenschaften.¿ ( Rühl 1969: 185) Die prägende Bedeutung dieser Studien zeigte sich vor allem in der Aufklärungsepoche, in der nahezu die gesamte Staatsauffassung von systemischem Denken geprägt war. Spätaufklärungsphilosophen wie Kant, Fichte und Hegel beschäftigten sich mit einer Menge von Elementen und ihren Beziehungen zueinander und die Bewusstseinsphilosophen Schelling und Feuerbach gingen den Phänomenen systemischer Organisation nach. (vgl. Hohlfeld 1999: 13) In der modernen Systemtheorie war es der Biologie vorbehalten, ein neues wissenschaftliches Paradigma zu schaffen. Ludwig von Bertalanffy entwickelte eine allgemeine Systemtheorie als Gegenentwurf vor allem zur Physik, die versuchte gemeinsame Gesetzmäßigkeiten in physikalischen, biologischen und sozialen Systemen zu finden und zu formalisieren. Er kritisiert darin vor allem die Betrachtung von Einzelphänomenen und hält diese für nicht realitätsnah genug, um komplexe Umweltstrukturen zu beschreiben, vielmehr sei die Betrachtung von Vernetzungen nötig: ¿There exist models, principles, and laws that apply to generalized systems or their subclasses, irrespective of their particular kind, the nature of their component elements, and the relation or 'forces' between them. It seems legitimate to ask for a theory, not of systems of a more or less special kind, but of universal priciples applying to systems in general. In this way we postulate a new discipline called General System Theory. Its subject matter is the formulation and derivation of those principles which are valid for systems in general.¿ (Bertalanffy 1968: 34) Aufbauend auf der Basis, dass jedes System mehrere, spezifisch angeordnete Bestandteile hat, ergibt sich die Folgerung, dass alle Bestandteile, die nicht zu einem System gehören, dessen Umwelt ausmachen. Das Paradigma, welches dieser System-Umwelt-Differenz zu Grunde liegt, ist entscheidend für die zwei zu behandelnden Theorien dieser Hausarbeit.
Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Kinder und Jugend, Note: 1,3, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Im deutschen, drei-gliedrigen Schulsystem, bestehend aus Gymnasium, Realschule und Hauptschule, ist die letztgenannte die am meisten kritisierte Einrichtung. Sie steht sowohl einer strukturellen Debatte gegenüber, die die komplette Abschaffung der Hauptschule fordert, aber auch die Schüler dieser Schulart selbst geraten oft in den Fokus von hitzigen Debatten. Spätestens seit die Lehrer der ehemaligen Berliner Rütlischule einen Brandbrief an den Berliner Senat sendeten, in dem sie die Zustände an ihrer Schule darstellten und kritisierten, werden Hauptschüler auch in großem Maße stigmatisiert. Auf den speziellen Fall der Rütlischule wird später in dieser Arbeit noch gesondert behandelt. Die weitreichenden Kritiken an der Schulform Hauptschule betreffen nicht nur viele Politiker, Lehrer und Eltern, sondern vor allem die Schüler. Wie der Titel verrät, liegt das Hauptinteresse dieser Arbeit darin darzustellen, ob die Hauptschule in ihrer jetzigen Formen den Schülern genügend Perspektiven zur psychischen und fachlichen Entwicklung bietet oder ob die Hauptschule mittlerweile zu einem Sammelbecken für die geworden ist, die im gesellschaftlichen System immer zu den Verlierern gehören werden. Nach Schätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung gilt rund ein Fünftel eines Hauptschuljahrgangs, der auf den Arbeitsmarkt strömt, als ¿bildungsarm¿. Etwa zehn Prozent verlassen die Hauptschule gar völlig ohne Abschluss, wodurch insgesamt ein Viertel eines Altersjahrgangs durch zu geringe Kompetenz schwer in das folgenden Berufsleben zu integrieren ist (vgl. Deutsches Jugendinstitut ¿ Internetlink). In dieser Arbeit soll zuerst eine Einordnung der Hauptschule in das Bildungssystem Deutschlands versucht werden. Es werden vor allem Ergebnisse der großen Bildungsstudie PISA vorgestellt und weitergehende Ergebnisse zusammengefasst. Im dritten Kapitel werden Einblicke in die mediale Berichterstattung über Hauptschulen dargestellt. In diesem Kapitel wird auch genauer auf die Thematik der Rütli Schule eingegangen. In den Kapiteln 4 und 5 werden die Auswirkungen u.a. der öffentlichen Wahrnehmung und Berichterstattung auf die personelle und kollektive Identität der Hauptschüler anhand einiger Studien aufgezeigt. Vor allem in diesen Kapiteln sollen Fallbeispiele angeführt werden, um Problematiken besser aufzuzeigen. In Kapitel 6 werden erfolgreiche Konzepte der Hauptschulen vorgestellt, welche dem Negativimage entgegenwirken.
Anbieter: Buchpark, Trebbin, Deutschland
Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,5, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Veranstaltung: Soziale Kontrolle und abweichendes Verhalten, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit Bestehen der Menschheit, gab es schon immer körperliche und geistige Zustände bei Menschen, die als deviant bezeichnet wurden. Sie variierten von Epoche zu Epoche sowohl an der Qualität und Quantität ihres Vorkommens, ihrer Verbreitung und ihrer Auswirkungen. Die Gesellschaften haben verschiedenste Werkzeuge und Mechanismen entwickelt, um der Gesundheit, aber vor allem der Krankheit zu begegnen bzw. entgegenzuwirken. Eine wichtige Rolle spielen neben den Unterschieden im Laufe der Zeit auch regionale Bedingungen, die völlig andere Definitionen der beiden Begriffe hervorbrachten und somit auch in den jeweiligen sozialen Netzwerken zu anderen Sichtweisen führten. Jede Gesellschaft definiert für sich eine eigene Norm. Während in den westlichen Industrienationen z.B. vor allem eine Fülle an definierten psychischen Krankheiten besteht, die je nach Schwere einer dringenden oder gar aufoktroyierten Behandlung bedürfen, sind schizophrene oder epileptische Wesenszüge in afrikanischen Naturstämmen Zeichen einer Gabe, einer großen Gottverbundenheit und damit wichtige Katalysatoren für eine hierarchische Stellung innerhalb eines Stammes. Die Auffassung, was als deviant bezeichnet wird, ergibt sich oftmals aus dem ¿gesunden Menschenverstand¿(Abel 2007: 9) der jeweiligen Gesellschaft, der die ¿Denkweise einer Zeit [ist], in der alle Vorurteile dieser Zeit enthalten sind.¿ (Hegel 1833: 435) In dieser Zusammenfassung sollen Probleme der Begriffsdefinition von Gesundheit und Krankheit herausgestellt, sowie verschiedene soziologische Theorien zur Materie beschrieben werden. Aufgrund der begrenzten Seitenzahl werde ich versuchen nur das Wichtigste der jeweiligen Themengebiete darzustellen und Wiederholungen möglichst zu vermeiden oder, gekennzeichnet mit einem Verweis, abzukürzen.
Georg Olms Verlag, Hildesheim, 2018. XVI/950 S. mit 54 Abbildungen, Pappband--- - neuwertig/original verlagsfrisch verschweißt/Göttingen Studies un Musicology/Göttinger Studien zur Musikwissenschaft, Band 8 - 2138 Gramm.
Georg Olms Verlag, Hildesheim, 2018. XVI/950 S. mit 54 Abbildungen, Pappband--- - neuwertig/original verlagsfrisch verschweißt/Göttingen Studies un Musicology/Göttinger Studien zur Musikwissenschaft, Band 8 - 2138 Gramm.
Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Seiten: 949 | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Keine Beschreibung verfügbar.
Anbieter: Celler Versandantiquariat, Eicklingen, Deutschland
Verbandsmitglied: GIAQ
Georg Olms Verlag, Hildesheim, 2018. XVI/950 S. mit 54 Abb., Pappband--- - neuwertig/original verlagsfrisch verschweißt/Reihe: Göttingen Studies in Musicology/Göttinger Studien zur Musikwissenschaft, Band 8 - 2135 Gramm.