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  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem, leicht genarbtem u. getöntem Papier (chamois) : OBrosch.-Titel zur französischen Ausgabe, Sujet: Fähnrich von (Infanterie-) Bataillon 28, mit gepacktem Tornister und braunen Lederhandschuhen, Tschako (Käppi) mit weissem Pompon, schwarz-roter (Berner-) Kokarde u. mont. Nummer '28', sowie Säbel mit Stahlscheide u. (wollenem Unteroffiziers-) Schlagband, schwarz-silberne, rot passepoilierte Briden ohne Stern, die Uniform mit roten Passepoils u. rotem Stehkragen, ohne Gradabzeichen am Ärmel. - Blatt im äussersten linken Rand mit schwachen Spuren der ursprünglichen Bindung (wenig störend), verso im Bundsteg Abklatsche alter Scotchtape-Streifen. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, in der Darstellung recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21 (p. 206 f.); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung mit dem seltenen Motiv eines Fähnrichs. Um 1929 gehörte das Infanteriebataillon 28 zur Division 3, Regiment 14, und wurde im Kanton Bern rekrutiert resp. ausgehoben (vgl. Léderrey, L'Armée Suisse, 1929, p. 132). In der Heereskunde von K. Egli (1912) wird der Fähnrich eines Infanterie-Bataillons als 'Adjutant-Unteroffizier' (Adj Uof) definiert (op. cit. p. 98), ebenso bei J. Burlet: "Der Fähnrich ist in der Regel ein Adjutant-Unteroffizier oder der Feldweibel. Trägt er die Fahne, gehört die rot-silberne Achselschnur für Fähnriche an die rechte Schulter. Dazu sollen braune Lederhandschuhe sowie der Helm, früher das Käppi [auch: Tschako], getragen werden." (Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992, p. 176). Weshalb der hier abgebildete Fähnrich keine solche Achselschnur, sog. Aiguillette, trägt ist einigermassen unklar, das Thema der Achselschnüre (nicht 'Schnüre' i.S.v. Fangschnüren oder aufgenähten Streifen, Borten, Borden oder gar Litzen, die in der früheren Literatur verschiedentlich auch als Schnüre bezeichnet wurden) ebenfalls wenig fassbar. Möglicherweise wurde diese spezielle Art Schnüre erst später eingeführt. Zum neuen Bekleidungsreglement vom Januar 1898 jedenfalls heisst es bei den Adjutanten: "Die Adjutanten vertauschen die umständliche und zwecklose sog. Fangschnur mit einer Achselschnur (Aiguillette), welche auf der rechten Schulter befestigt wird, über die rechte Brustseite und unter dem rechten Arm durchgeht." (ASMZ 1898, H. 5, p. 43). Aus einem funktionalen Teil wie der Fangschnur scheint offenbar in einer Übergangsphase so etwas wie ein Gradabzeichen geworden zu sein. - Die Fahne mit rot-weiss gebänderter Stange und rot-schwarzer Schleife entspricht einer Fahne für kantonale Infanteriebataillone, im vorliegenden Fall entsprechend den Kantonsfarben für Bern, Rot und Schwarz (vgl. Burlet 1992, Tafel 51, Fig. 5). --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : Zeitung- od. Fahrplan lesender Eisenbahner-Generalstabs-Major in eleganten Stiefeletten, mit grauen Lederhandschuhen, Tschako (Käppi) mit breitem Goldstreifen (ca. 8 mm Borde, Borte, Galon), rotem Pompon, eidg. Kokarde u. mont. Schweizerkreuz, Offizierssäbel mit Stahlscheide und rotem Schlagband, dunkelblaue, rot passepoilierte Uniform mit schwarz-goldenen, rot passepoilierten Briden mit 1 Stern, schwarzem Stehkragen und roten Passepoils sowie (mittel-) breiten Hosenstreifen, im Hintergrund u.a. ein Stellwerkarbeiter und aus Güterschuppen fahrender Dampfzug. - Blatt etwas berieben, marginal schwach gebräunt und etwas stockfleckig (ausserhalb d. Darstellung), die Bundstegkante etwas unregelmässig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar - - Keller Nr. 21/3 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - "Die Aufgaben der Generalstabsoffiziere sind: die Absichten und Entschlüsse des Kommandanten in Befehle und Instruktionen umzusetzen, ihm dabei alle Einzelheiten der Führung abzunehmen und selbständig zu bearbeiten; sie haben unausgesetzt die Schlagfertigkeit der Truppen im Auge zu behalten. Die Generalstabsoffiziere leiten den Nachrichten- und Erkundungsdienst, den Rück- und Nachschub, sowie den Bureaudienst. Der Generalstab besteht aus dem Generalstabskorps und Eisenbahnoffizieren. An der Spitze des Generalstabes steht der Chef der Generalstabsabteilung." (K. Egli 1912, p. 93; ausführlich zu Geschichte und Organisation des Generalstabs s. die Bände 1-3 der Reihe 'Der Schweizerische Generalstab', Basel 1983). "Die Eisenbahnoffiziere werden aus Beamten des Eisenbahn- und Dampfschiffdienstes ernannt. Ihr militärischer Grad richtet sich nach der Stellung, die sie im Kriegsbetrieb der Eisenbahn einnehmen sollen." (Egli p. 132, 133 u. 166). Vgl. dazu auch ASMZ 1905, H. 13, p. 105 ff., 'Die Redaktion des Gesetzes' (i.e. der MO 1907) mit einer kritischen Diskussion von Institution und Organisation des Eisenbahnstabes. - Eglis Ausführungen von 1912 zum militärischen Eisenbahnwesen zeigen eine im Vergleich zu neueren Verhältnissen viel höhere Bedeutung des Schienenverkehrs, die mit zunehmender Mechanisierung/Motorisierung der Armee kontinuierlich abnahm. "Eisenbahntransporte wird man dann anordnen, wenn das Ziel so rascher als zu Fuss erreicht werden kann, und die Verkehrslinien vom Feinde nicht bedroht sind, denn die Truppen sind während der Fahrt sozusagen wehrlos." (p. 312 u. 329). --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (40.3 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : wohl zum Signal blasender Infanterietrompeter der Schützen mit bemerkenswert detailgetreuer Uniformzeichnung: Tschako (Käppi) mit grün-weissem Pompon, rot-weiss-blauer (Neuenburger) Kokarde und mont. gekreuzten Gewehren, grüne Achselnummer (Patte) mit gelber Nummer '2', Schützenuniform mit grünem Waffenrock, dunkelgrünem Stehkragen und doppelreihigen Messingknöpfen, dunkelgraue, schwarz passepoilierte Hose, grüne Achselschnur (Fangschnur) mit Doppelquaste, Lederkoppel, lederne Umhängetasche und relativ langes, gerades Bajonett in schwarzer Lederscheide mit (wohl: Eisen-) Stiefel und Ortsknopf, im Hintergrund ein Offizier zu Pferd und weitere Schützen bei Marschhalt hinter Gewehrpyramide. - Blatt marginal etwas bestossen, Fusssteg um weniges beschnitten, im Bundsteg mit kleinen Einstichen von der ursprünglichen Bindung (kaum störend) u. mit kleinerem Randausbruch (ausserhalb d. Darstellung), einige sauber hinterlegte Randläsuren (Darstellung nicht tangiert). Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, in der Darstellung recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/7 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - "Alle Mannschaften trugen dunkelblaue Waffenröcke, mit Ausnahme der Schützen und der Kavallerie, welche dunkelgrün eingekleidet waren." (Schneider 1968, p. 67). - Egli (p. 98) listet für eine Infanterie-Kompagnie 2 Signaltrompeter auf Mannschaftsstufe (Gefreiter oder Soldat, für ein Bataillon 1 Trompeter-Unteroffizier (U-Off; Korporal oder Wachtmeister) und 12 Trompeter (davon 1 bis 2 Gefreite) als Angehörige der Bataillons-Musik (Spiel). - Bei dem abgebildeten Bajonett handelt es sich wahrscheinlich um einen sog. 'Spielleutesäbel' (i.e. Sägebajonett 81, d.h. Säbelbajonett mit Säge für Vetterligewehre und -Stutzer), wie er von Egli 1912 (Tabelle zu p. 222) u.a. bei der Infanterie dem Spiel zugeordnet wird (vgl. Schneider/Meier p. 161 f., fig. 6 u. 7). Gemäss direkter Auskunft von Jürg Burlet zu diesem 'Säbel': "Gemeint ist eigentlich das Modell 1887, welches (früher) für Vetterligewehre und -Stutzer Ord. 1881 verwendet wurde." - In der Schweizer Armee wurden die Infanteristen in Füsiliere und Schützen unterschieden was v.a. an Varianten und Details der Uniform erkennbar wurde. "Die Masse der Armeen besteht aus Einheitsinfanterie [.]; ausserdem sind in einzelnen Armeen Infanteriekörper vorhanden, die sich durch besondere Rekrutierung oder durch Ausrüstung und Ausbildung für Sonderzwecke von der Masse der Infanterie unterscheiden. In der Schweiz bestehen noch Füsiliere und Schützen, doch ist dieser Unterschied hauptsächlich in der Tradition begründet. Bedeutungsvoller wird der Unterschied zwischen der Feld- und Gebirgsinfanterie werden." (Egli 1912, p. 84 u. pp. 224-226, mit Tabellen; 'Schützen' nicht im Register). Léderrey 1929 p. 132 zeigt in seiner tabellarischen 'Ordre de bataille', dass die Schützenkompagnien nur sehr unregelmässig auf die grösseren Infanterie-Einheiten verteilt waren. --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : rotblonder Infanterieoffizier (wohl Füsilier-Hauptmann) mit Schnauz u. Bocksbart, in weiter Feldlandschaft seine vorrückende Mannschaft im Laufschritt zielbewusst anführend, Tschako (Käppi) mit 3 schmalen Goldstreifen (ca. 3 mm Borden, Borten, Galons) u. orangefarbenem od. gelbem Pompon, graue Lederhandschuhe, den blanken Offizierssäbel mit rotem Schlagband angewinkelt über der Armbeuge tragend, in seiner Linken die Stahlscheide vorhaltend, die Uniform mit schlichter dunkelblauer Arbeitsjacke (Ärmelweste, Bluse, Blouse) mit verdeckter Knopfleiste und Stehkragen, schwarz-silberne, rot passepoilierte Bride mit 3 Sternen, die dunkelgrauen Hosen mit roten (rot passepoilierten) Seitennähten, einfache Schnürstiefel mit textilen Gamaschen, im Hintergrund vier Soldaten seiner Mannschaft, die Langgewehre (wohl Repetiergewehr Mod. 89) waagrecht in der rechten Hand tragend. - Blatt im Bundsteg mit sauber hinterlegtem kleinerem Randeinriss u. recto schmalem Abklatsch (blass) eines ehem. rückseitigen Scotchtapestreifens, im Fusssteg Umrissspur eines alten Scotchtape-Klebers (beides ausserhalb d. Darstellung und kaum störend). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches, in der Darstellung gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/5 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Farbabbildung bei Léderrey 1929, p. 224 - In der Schweizer Armee wurden die Infanteristen in Füsiliere und Schützen unterschieden, was v.a. an Varianten und Details der Uniform erkennbar wurde. "Die Masse der Armeen besteht aus Einheitsinfanterie, die gleichmässig ausgebildet und ausgerüstet ist; ausserdem sind in einzelnen Armeen Infanteriekörper vorhanden, die sich durch besondere Rekrutierung oder durch Ausrüstung und Ausbildung für Sonderzwecke von der Masse der Infanterie unterscheiden. In der Schweiz bestehen noch Füsiliere und Schützen, doch ist dieser Unterschied hauptsächlich in der Tradition begründet. Bedeutungsvoller wird der Unterschied zwischen der Feld- und Gebirgsinfanterie werden." (Egli 1912, p. 84; zu den Unterscheidungszeichen s. pp. 224-226, mit Tabellen). - "Alle Mannschaften trugen dunkelblaue Waffenröcke, mit Ausnahme der Schützen und der Kavallerie, welche dunkelgrün eingekleidet waren." (H. Schneider 1968, p. 67). - J. Burlet, 1992, p. 52, erwähnt für die Infanterie der Ordonnanz 1875 nur einen gelben Pompon (3. Kompanie), und erwähnt keine diesbezügl. Farbänderungen bei der Ordonnanz 1884/88 (p. 64). Vgl. dazu auch H. Schneider 1968, Tafel 79. --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt (s. J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992). -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in ebener weiter Feldlandschaft kniender Unteroffizier, Tschako (Käppi) mit dunkelgrünem Pompon, wohl grün-weisser Kokarde und mont. gekreuzten Gewehren, grüne Achselnummer (Patte) mit gelber Nummer '2', schwarz passepoilierte Schützenuniform mit grünem Waffenrock mit schwarzem Stehkragen und gelber Ärmel-Doppelborte (Litze, Doppellitze), sowie graue, schwarz passepoilierte Hose, in seiner Rechten das am Boden aufgestützte Langgewehr (Repetiergewehr Mod. 89) mit eingesetztem Kastenmagazin, seitlich vor ihm seine Gruppe in manövermässiger Kampfsituation, im Hintergrund ein die Szene beobachtender Offizier zu Pferd. - Blatt in der linken unteren Ecke mit Umrissspuren eines ehem. Scotchtape-Streifens (ausserh. d. Darstellung), im Bundsteg mit kleinen Einstichen von der ursprünglichen Bindung (kaum störend), im Aussensteg schwach lichtrandig u. mit schmalem Randausbruch. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/6 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Farbabbildung bei H. Schneider, 1968, Taf. 52 ('Scharfschützenkorporal') u. bei Léderrey 1929, p. 224 - "Alle Mannschaften trugen dunkelblaue Waffenröcke, mit Ausnahme der Schützen und der Kavallerie, welche dunkelgrün eingekleidet waren." (H. Schneider 1968, p. 67). Das Gewehr dieser Schützen war das Repetiergewehr Mod. 89 (später 89/96) mit Kastenmagazin und Dolchbajonett (Egli 1912, p. 197 u. Tabelle zu p. 199). Das Infanteriegewehr Kaliber 7.5 mm, System Schmidt-Rubin mit Gradzugverschluss, ersetzte ab 1889 das Vetterli-Repetiergewehr von 1868/1870 (vgl. u.a. Schneider 1968, p. 63 f.). - In der Schweizer Armee wurden die Infanteristen in Füsiliere und Schützen unterschieden, was v.a. an Varianten und Details der Uniform erkennbar wurde. "Die Masse der Armeen besteht aus Einheitsinfanterie [.]; ausserdem sind in einzelnen Armeen Infanteriekörper vorhanden, die sich durch besondere Rekrutierung oder durch Ausrüstung und Ausbildung für Sonderzwecke von der Masse der Infanterie unterscheiden. In der Schweiz bestehen noch Füsiliere und Schützen, doch ist dieser Unterschied hauptsächlich in der Tradition begründet. Bedeutungsvoller wird der Unterschied zwischen der Feld- und Gebirgsinfanterie werden." (Egli 1912, p. 84 u. pp. 224-226, mit Tabellen; 'Schützen' nicht im Register). Noch 1938 merkt K. Brunner in seiner 'Heereskunde' an: "Die Schützen-Kompagnien und -Bataillone wurden aus Gründen der Tradition beibehalten. Hinsichtlich Rekrutierung, Ausbildung, Bewaffnung und Organisation besteht kein Unterschied zu den Füsilieren." (p. 78, Fussnote 10) - In diesem Zusammenhang aufschlussreich sind die kritischen Ausführungen von 'U.W.' (i.e. ev. Ulrich Wille sen.) in der ASMZ von 1885, welche diese Unterscheidung auch in Frage stellen: "So lange in Bewaffnung, Fechtart und Verwendung der Jnfanterie eine Verschiedenheit herrschte, war eine Unterscheidung in Linieninfanterie und Jäger und Schützen nothwendig. Sobald die ganze Verschiedenheit sich auf die Farbe des Uniformtuches beschränkte, sicher nicht mehr. Der Stecher, welchen unsere Schützen an ihrer Waffe besitzen, rechtfertigt eine Unterscheidung nicht." (etc.; H. 35, p. 284 f.) --David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : wohl zum Signal blasender Infanterietrompeter der Schützen mit bemerkenswert detailgetreuer Uniformzeichnung: Tschako (Käppi) mit grün-weissem Pompon, rot-weiss-blauer (Neuenburger) Kokarde und mont. gekreuzten Gewehren, grüne Achselnummer (Patte) mit gelber Nummer '2', Schützenuniform mit grünem Waffenrock, dunkelgrünem Stehkragen und doppelreihigen Messingknöpfen sowie gelben Aufschlaglitzen, dunkelgraue, schwarz passepoilierte Hose, grüne Achselschnur (Fangschnur) mit Doppelquaste, Lederkoppel, lederne Umhängetasche und relativ langes, gerades Bajonett in schwarzer Lederscheide mit (wohl: Eisen-) Stiefel und Ortsknopf, im Hintergrund ein Offizier zu Pferd und weitere Schützen bei Marschhalt hinter Gewehrpyramide. - Blatt in der linken unteren Ecke mit sauber hinterlegtem kleinerem Randeinriss, im Fusssteg kleine Spur eines alten Scotchtape-Klebers (beides ausserhalb d. Darstellung). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/7 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - "Alle Mannschaften trugen dunkelblaue Waffenröcke, mit Ausnahme der Schützen und der Kavallerie, welche dunkelgrün eingekleidet waren." (Schneider 1968, p. 67). - Egli (p. 98) listet für eine Infanterie-Kompagnie 2 Signaltrompeter auf Mannschaftsstufe (Gefreiter oder Soldat, für ein Bataillon 1 Trompeter-Unteroffizier (U-Off; Korporal oder Wachtmeister) und 12 Trompeter (davon 1 bis 2 Gefreite) als Angehörige der Bataillons-Musik (Spiel). - Bei dem abgebildeten Bajonett handelt es sich wahrscheinlich um einen sog. 'Spielleutesäbel' (i.e. Sägebajonett 81, d.h. Säbelbajonett mit Säge für Vetterligewehre und -Stutzer), wie er von Egli 1912 (Tabelle zu p. 222) u.a. bei der Infanterie dem Spiel zugeordnet wird (vgl. Schneider/Meier p. 161 f., fig. 6 u. 7). Gemäss direkter Auskunft von Jürg Burlet zu diesem 'Säbel': "Gemeint ist eigentlich das Modell 1887, welches (früher) für Vetterligewehre und -Stutzer Ord. 1881 verwendet wurde." - In der Schweizer Armee wurden die Infanteristen in Füsiliere und Schützen unterschieden was v.a. an Varianten und Details der Uniform erkennbar wurde. "Die Masse der Armeen besteht aus Einheitsinfanterie [.]; ausserdem sind in einzelnen Armeen Infanteriekörper vorhanden, die sich durch besondere Rekrutierung oder durch Ausrüstung und Ausbildung für Sonderzwecke von der Masse der Infanterie unterscheiden. In der Schweiz bestehen noch Füsiliere und Schützen, doch ist dieser Unterschied hauptsächlich in der Tradition begründet. Bedeutungsvoller wird der Unterschied zwischen der Feld- und Gebirgsinfanterie werden." (Egli 1912, p. 84 u. pp. 224-226, mit Tabellen; 'Schützen' nicht im Register). Léderrey 1929 p. 132 zeigt in seiner tabellarischen 'Ordre de bataille', dass die Schützenkompagnien nur sehr unregelmässig auf die grösseren Infanterie-Einheiten verteilt waren. --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in karger Feldlandschaft in Ruhendstellung verharrender Füsilier mit ganzer Ausrüstung (Tornister mit aufgeschnalltem Kaput, Brotsack, vor diesem das Dolchbajonett, am Ceinturon vorgeschnallt eine weitere Tasche), Tschako (Käppi) mit grünem Pompon und grün-weisser (St. Galler) Kokarde, der dunkelblaue, rot passepoilierte Waffenrock mit rotem Stehkragen und Patten mit roter Nummer '4', vor sich am Boden aufgestützt das Langgewehr (Repetiergewehr Mod. 89) mit eingesetztem Kastenmagazin haltend, im Hintergrund ein Offizier in Rückenansicht und drei ebenfalls wartende Mannschaftskameraden. - Blatt im Bundsteg mit sauber hinterlegtem kleinerem Randeinriss, in der linken unteren Ecke Umrissspur eines alten Scotchtape-Klebers (beides ausserhalb d. Darstellung). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/9 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Farbabbildung bei Léderrey 1929, p. 224 - In der Schweizer Armee wurden die Infanteristen in Füsiliere und Schützen unterschieden, was v.a. an Varianten und Details der Uniform erkennbar wurde. "Die Masse der Armeen besteht aus Einheitsinfanterie, [.]; ausserdem sind in einzelnen Armeen Infanteriekörper vorhanden, die sich durch besondere Rekrutierung oder durch Ausrüstung und Ausbildung für Sonderzwecke von der Masse der Infanterie unterscheiden. In der Schweiz bestehen noch Füsiliere und Schützen, doch ist dieser Unterschied hauptsächlich in der Tradition begründet. Bedeutungsvoller wird der Unterschied zwischen der Feld- und Gebirgsinfanterie werden." (Egli 1912, p. 84 u. pp. 224-226, mit Tabellen). Der Kragenbesatz der grünen Schützen-Waffenröcke war schwarz, derjenige der dunkelblau gekleideten Füsiliere gem. Egli 'scharlach'. - Das Gewehr der Infanteristen war das Repetiergewehr Mod. 89 (später 89/96) mit Kastenmagazin und Dolchbajonett (Egli 1912, p. 197 u. Tabelle zu p. 199; bzw. Schneider/Meier, Griffwaffen, 1971, p. 162, Fig. 8). Das Infanteriegewehr Kaliber 7.5 mm, System Schmidt-Rubin mit Gradzugverschluss, ersetzte ab 1889 das Vetterli-Repetiergewehr von 1868/1870 (vgl. u.a. Schneider 1968, p. 63 f.) --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: '1872-3/1886'), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt (s. J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992). -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in lichtem Gehölz stehender Trompeter der Guiden in Rückenansicht, mit umgehängter Trompete, Brotsack und Kartentasche, Tschako (Käppi) mit weissem Pinsel, dunkelblauer (?!), rot passepoilierter Rock mit rotem Stehkragen, Epauletten mit Metallwulst und rotem Stoffgrund, in einigem Abstand vor sich ein rekognoszierender Offizier, der Trompeter hält die beiden Reitpferde neben sich. - Blatt marginal leicht stockfleckig, im Kopf- und Aussensteg etwas bestossen, im Aussensteg kleiner, sauber hinterlegter Randeinriss. Gesamthaft sehr ordentliches, in der Darstellung gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/12 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Die Farbe von Waffenrock, Bluse und Mütze bei Schützen und Kavallerie, zu der die Guiden gehörten, war dunkelgrün, gegenüber dunkelblau bei allen anderen Mannschaften (Schneider 1968, p. 67; Egli 1912, p. 226). J. Burlet, 1992, sagt im Zusammenhang zur Ordonnanz 1898 ergänzend: "Die Blusen der Kavallerie waren als einzige grün wie der Waffenrock. Auf ihr wurden auch die Achselklappen getragen, die Achselschuppen (Epauletten) wurden nur auf dem Waffenrock getragen." (p. 72 f.). Folglich trägt der abgebildete Guidentrompeter keine Feldausrüstung oder eine Arbeitsbluse ('Blouse', Aermelweste), sondern den (grünen) Waffenrock. "Einige Kantone haben so dunkles Tuch gewählt, dass es fast dunkelblau aussah" (Auskunft J. Burlet). Vgl. zum Thema 'Modifikationen der Uniform um 1890' die Ausführungen in der ASMZ: "Ein neues Reglement über Bekleidung, Ausrüstung und Bewaffnung des Bundesheeres ist im Entwurf verschickt worden. Wir entnehmen demselben: [.] Die Kavallerie behält den dunkelgrünen Waffenrock mit carmoisin Stehkragen und Vorstössen. [.] Die Kragenpatten der Aermelweste bei der Kavallerie sind carmoisin. [.] Die Aermelweste für alle Waffengattungen soll blouseartig geschnitten [.] sein. [.] Es kommt daher so ziemlich darauf hinaus, dass man, was früher Blouse hiess, in Zukunft Aermelweste heissen wird. [.] Ob die geringfügigen Aenderungen die Ausgabe eines neuen Bekleidungs-Reglements rechtfertigen, wird Manchem zweifelhaft erscheinen." (Red.; 1891, H. 38, p. 307 f.) - Für eine Guidenschwadron von ca. 155 Mann vorgesehen waren 4 Trompeter auf Mannschaftsstufe (Soldaten, Gefreite; vgl. Egli 1912, p. 104) - "Trotz verschiedener Benennung (Dragoner, Husaren, Ulanen usw.) ist man im allgemeinen zur Einheitskavallerie mit gleicher Ausbildung und Bewaffnung übergegangen. Das ist auch in der Schweiz der Fall, jedoch sind die Guiden den Divisionen zugeteilt, während die Dragoner als Heereskavallerie zur direkten Verfügung des Höchstkommandierenden stehen." (Ders., p. 85; Guiden nicht im Register) -- Die Guiden, etabliert nach dem Gesetz über die Militärorganisation von 1850, "treten [.] in kleinen Abtheilungen und einzeln auf. [.] Der Guide wird vornehmlich verwendet: als Ordonnanzreiter, als Armee gensd'arme [Gendarmes, Militärpolizei], als berittener Gehülfe des Generalstabsoffiziers. Gegenwärtiges Reglement soll ihn mit seinen Obliegenheiten in diesen dienstlichen Stellungen bekannt machen.? (DR für die Guiden, Bern 1863, p. 3) --David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in diffusem städtischem Strassenzug stehender Artillerietrompeter (wohl Gefreiter), die Trompete zum Signalblasen angesetzt, in seiner Linken den Säbel (Gefäss mit Stichblatt) in Stahlscheide und mit Schlagband, Tschako (Käppi) mit langem rotem (hängendem) Rosshaarpinsel (sog. 'Trauerweide'), dunkelblaue, rot passepoilierte Uniform, die Hose am Unterbein mit Tuchbesatz und über den Stiefeln mit Sporen getragen. - Blatt wenig bestossen, marginal geringfügig blass fleckig, Aussensteg mit kleinem, sauber hinterlegtem Durchstich (kaum sichtbar), im Bundsteg Umrissspuren alter Scotchtapestreifen (ausserhalb d. Darstellung). Gesamthaft sehr ordentliches, in der Darstellung sauberes und gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/17 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Farbabbildung bei Léderrey 1929, p. 224 - Egli 1912 (p. 106) nennt für eine Feldbatterie (Haubitzbatterie) 2 berittene Trompeter im Mannschaftsrang; die 2 Trompeter einer Gebirgsartillerie-Batterie waren demgegenüber nicht beritten (p. 107). --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: '1872-3/1886'), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt (s. J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992) - Diese Uniformen standen für die 'neue' schweizerische Armee des Bundesstaates: "Als sich schon bei der Grenzbesetzung [anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges] im Juli 1870 unsere mangelhafte Kriegsvorbereitung zeigte, [.] da sahen die Eidgenossen ein, [.] wie nötig es sei, eine Armee zu besitzen, die durch ihre Kriegstüchtigkeit allein die Garantie bieten kann, dass kein Feind den Boden unserer Heimat betritt. So entstand die Militärorganisation [MO] von 1874. Sie brachte den Übergang zum Bundesheer." (K. Egli, Heereskunde, 1912, p. 41). Die MO 1874 ersetzte diejenige von 1850 und wurde ihrerseits überholt durch diejenige von 1907 und die Truppenordnung (TO) 1911 (s. HLS, Armee). - Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : auf Geländerücken in juraartiger Hügellandschaft stehender schnauzbärtiger Wachtmeister der Genietruppen (ev. Pioniertruppen: Telegraphen- oder Signal-Pionierkompagnie), den rechten Arm wohl zu einer Anweisung seitlich ausgestreckt, rot passepoilierte Feldmütze mit kleiner schwarzer Quaste, in Arbeitsbluse (Bluse, Blouse, Ärmelweste) mit verdeckter Knopfleiste und Stehkragen mit schwarzen Spiegeln, am Unterärmel winkelförmige einfache gelbe, rot passepoilierte Litze, rote Hosennaht, langes (Säge-) Bajonett oder Faschinenmesser in schwarzer Scheide, hinter ihm zwei Soldaten beim Aufrichten eines Mastes (einer Stange), im Hintergrund ein sich nähernder Offizier. - Blatt wenig bestossen, marginal leicht gebräunt, im Bundsteg mit kleinen Einstichen von der ursprünglichen Bindung (kaum störend), untere rechte Ecke mit kleinem Abriss. Leichte Alters- u. etwas Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches, in der Darstellung gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/21 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - An der Bajonettscheide des den Mast haltenden Pioniers sieht man einen konisch-rechteckigen Messingstiefel, das Gefäss ist dagegen nur andeutungsweise erkennbar. Egli 1912, Tab. zu p. 222, notiert bei der Mannschafts-Ausrüstung 1912 für die Genietruppen je nach Abteilung u.a. ein Sägebajonett 81 (sog. Spielleutesäbel, i.e. Säbelbajonett mit Säge für Vetterligewehre und -Stutzer; vgl. Schneider/Meier p. 161 f.), bzw. gemäss direkter Auskunft von Jürg Burlet zu diesem 'Säbel': "Gemeint ist eigentlich das Modell 1887, welches (früher) für Vetterligewehre und -Stutzer Ord. 1881 verwendet wurde." Die üblichen Scheiden in der fraglichen Zeit, so auch diejenige des 'Geniesäbels' "mit Scheide für die Genietruppen und die Festungssappeure, [d.h.] das Faschinenmesser mit Sägerücken und Hartgummigriff, welches man sonst unter der Bezeichnung Ord. 1878 kennt" (Auskunft J. Burlet, mit Verweis auf Schneider/Meier p. 137), hatten einen spitz zulaufenden Stiefel mit Ortsknopf (vgl. dazu Dies., Griffwaffen, 1971, pp. 127-138, sowie H. Schneider et al., Handfeuerwaffen System Vetterli, 1970, pp. 105-109) - Im Abschnitt über die Genietruppen, die im wesentlichen aus Sappeuren und Pontonieren bestehen, nennt K. Egli (1912) Telegraphen- und Signalpioniere, ohne jedoch eingehendere Funktionsbestimmungen zu beschreiben: "Die Telegraphen-Pionierkompagnien werden nicht in größere Verbände zusammengezogen [.]. [.] Für den Signaldienst im Gebirge ist die Signal-Pionierkompagnie bestimmt; diese wird in 4 Züge geteilt, von denen bei der Mobilmachung je einer zu jeder Gebirgsbrigade kommt." (p. 113; vgl. dazu Botschaft [des Bundesrates] betreffend die Organisation des Bundesheeres. In: ASMZ 1894, H. 20, p. 162 f.; sowie A. Schumacher, Ueber das Wesen der Signale und der Signal-Korps. In: ASMZ 1864, H. 19 u. 20) --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : vor einem im Bau befindlichen Schanzwerk wohl Wache stehender Sappeur-Soldat, Tschako (Käppi) mit eidgenössischer Kokarde (Schweizerkreuz), schwarzem Pompon und gekreuzten Äxten, sowie mont. Nummer '7', dunkelblaue, rot passepoilierte Uniform mit Stehkragen, blaue Patten mit schwarzer Nummer '7', vor sich am Boden aufgestützt haltend das Langgewehr (Repetiergewehr Mod. 89) mit aufgepflanztem Vierkant-Stichbajonett (wohl Ord.1889/92), an seiner linken Seite ein langes Seitengewehr (Faschinenmesser?) mit Messinggarnitur (gerade Parierstange) in anscheinend glatter Lederscheide mit konischem Messingstiefel mit Ortsknopf. - Blatt marginal leicht gebräunt, wenig stockfleckig (blass, kaum störend) untere linke Ecke mit sehr kleinem, schmalem Ausriss. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/22 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Blatt u.r. bezeichnet 'Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithogr. Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Farbabbildung bei Léderrey 1929, p. 224 - Gezeigt wird wohl ein Festungssappeur, denn K. Egli (1912, Tabelle zu p. 222) listet bei den Genietruppen 'Festungssappeure mit doppelter Scheidentasche' für ein Bajonett und den 'Geniesäbel mit Scheide'. Gemäss Auskunft von Jürg Burlet (mit Verweis auf Schneider/Meier, Griffwaffen, 1971, p. 137) bezieht sich Egli auf den sog. Säbel "für die Genietruppen und die Festungssappeure. Gemeint ist das Faschinenmesser mit Sägerücken und Hartgummigriff, welches man sonst unter der Bezeichnung Ord. 1878 kennt. Bei den Festungssappeuren spricht man vom sog. 'Gotthardbesteck', weil zusätzlich noch ein Stichbajonett angeschnallt wurde." Die vorliegende Darstellung wurde jedoch um 1890 aufgenommen und zeigt ein nicht definitiv bestimmbares Modell insofern, als die eindeutig gerade (!) Parierstange und die Scheidengarnitur unzweifelhaft aus Messing sind, der Griff jedoch keinen Hinweis auf Gelbmetall gibt. Zu diesen Ungereimtheiten vgl. die Abbildungen in Schneider/Meier pp. 134-137, bzw. p. 161 f. für die Sägebajonette (Mod. 81 als sog. Spielleutesäbel) und die Liste in Egli 1912, p. 185 f. - "Die Truppeneinheit der Genietruppen ist, wie bei der Infanterie, die Kompagnie. Bei den Sappeuren werden Bataillone zu 4 Kompagnien [à 160 Mann] gebildet; diesen Bataillonen ist eine Reserve von großem Schanzzeug für den Gebrauch der Infanterie beigegeben." (Egli p. 110) - Das hier weniger differenziert abgebildete Gewehr der Genietruppen (ausser den Telegraphen- und Ballonpionieren) war das lange Repetiergewehr Mod. 89 (später 89/96) mit Kastenmagazin (und Dolchbajonett; s. Egli 1912, p. 197 u. Tabellen zu p. 199 u. 222). Das Infanteriegewehr vom relativ kleinen Kaliber 7.5 mm, System Schmidt-Rubin mit Gradzugverschluss, ersetzte ab 1889 das Vetterli-Repetiergewehr von 1868/1870 (vgl. u.a. Schneider 1968, p. 63 f.) - "Seit dem 19. Jahrhundert bezeichnet Genie in der Schweiz im engeren Sinn die Genietruppen, im weiteren Sinn aber die militärische Bautechnik zur Landesverteidigung. [.] Die Mannschaft der Genietruppen besteht aus Sappeuren und Pontonieren, dazu weiteren Spezialisten wie Mineuren, Infanterie- und Festungspionieren, Seilbahn- und Panzersappeuren, Baumaschinenführern sowie Tauchschwimmern. Zeitweise bezeichnete Genietruppen die technischen Truppen allgemein, so dass auch Eisenbahn-, Telegrafen-, Funker- und Ballonpioniere dazu gehörten. [.] In der Militärorganisation [MO] von 1874 wurden erstmals Geniebataillone gebildet und jeder Division eines unterstellt." (HLS) --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) --WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in karger Berglandschaft breitbeinig stehender hagerer, rotblonder Artillerist (Kanonier) mit Vollpackung, oben aufgeschnallt ein langes Bajonett, in einfachem, dunkelblauem Arbeits-Tenue (Feldausrüstung, Tenue de campagne), Arbeitsbluse (Bluse, Blouse, Aermelweste) mit verdeckter Knopfleiste, Stehkragen (?!) mit roten Spiegeln, Tschako (Käppi) mit rotem Pompon, rot-weisser Kokarde auf weissem Grund und gekreuzten Kanonen sowie mont. Nummer '62', entspr. weisse Achselnummer, im Hintergrund ein vergleichbar ausgerüsteter vorwärts schreitender Kamerad, etwas weiter oben im Gelände schemenhaft ein mit Lafettenrädern beladenes Lasttier (Radpferd) und die zugehörige Mannschaft. - Blatt marginal min. (stock-) fleckig, untere linke Ecke mit geringfügigem Ausriss. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/19 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Blatt u.r. bezeichnet 'Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithogr. Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - "Die Bluse wurde zur Arbeit und als Exerzierkleid getragen, sie gehörte nicht zum persönlichen Material, sondern war Korpsmaterial. Sie war aus dunkelblau meliertem Tuch, war aber ohne bunte Garnitur [.]. Einzig am kleinen Stehkragen waren zwei kleine Kragenpatten in der Farbe der Vorstösse [Passepoils] angebracht." (etc.; J. Burlet, 1992) - "Je nach der Geschützgattung unterscheidet man: Feldbatterien, Haubitzbatterien [.], Gebirgsbatterien, Fussbatterien. [.] Bei der Gebirgsartillerie werden nur Abteilungen zu 2-3 Batterien und keine Regimenter gebildet." (K. Egli 1912, p. 105 u. 107). Egli nennt für eine Gebirgsbatterie unter dem Kommando eines Hauptmanns tot. 206 Mann mit 4 Geschützen und 98 Saum- sowie 4 Zugtieren, als überwiegenden Mannschaftsanteil 162 Kanoniere und Führer (davon 14 Gefreite; ibid.) - Es handelt sich wohl um eine Batterie mit dem Hinterladergeschütz einer 7.5 cm Gebirgs-Kanone Ord. 1877 von Krupp Essen (vgl. W. Betschmann, Artillerie I, 1980, p. 108 f. mit Abb. eines 'Radpferdes') - Die Anfänge der Gebirgsartillerie reichen in die frühen 1830er-Jahre der Regeneration zurück: "Bereits Mitte der Dreissiger Jahre machte der damalige schweizerische Artilleriehauptmann Louis Napoleon auf die Nothwendigkeit der Gebirgsartillerie aufmerksam. In seinem 1836 erschienenen 'Manuel d'artillerie' empfahl er die Einführung der französischen 8lb Gebirgshaubitze. Die Reorganisation der eidgenössischen Armee nach Tagsatzungsbeschluss von 1841 führte dann auch wirklich 2 Bergbatterien in den Bestand der schweizerischen Artillerie ein." (etc.; Major [wohl Joh. Friedr.] v. Tscharner, Zur Entwicklung der Gebirgsartillerie [.]. In: ASMZ 1891, H. 11, pp. 87-90; H. 12, p. 94 f.; bzw. H. 13, p. 101 f.) - Egli 1912, Tab. zu p. 222, nennt für Kanoniere der Feldartillerie und Angehörige der Fussartillerie (pro 1912) als einzige Waffe ein Faschinenmesser 75. Die vorliegende Darstellung zeigt eine schwarze Lederscheide mit konisch-rechteckigem Messingstiefel und ein Messinggefäss. Dieses Modell, das gem. Egli u.a. auch bei Sanität und Verpflegungstruppen in Gebrauch war, ist laut Auskunft von Jürg Burlet ein Faschinenmesser Genie, eidg. Ord. 1842 oder Faschinenmesser Ord. 1842/52, Modelle, die "später auch 1842/75 genannt" werden. Die üblichen Scheiden in der fraglichen Zeit hatten einen spitz zulaufenden Stiefel mit Ortsknopf (s. Schneider/Meier, 1971, p. 134 f. u. pp. 127-138, sowie H. Schneider et al., Handfeuerwaffen System Vetterli, 1970, pp. 105-109) --David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : ein kontrollierender Vorgesetzter (wohl Adjutant-Unteroffizier Adj Uof) mit zwei Gehilfen (Feldpöstler der Einheiten) vor ländlichem Gebäude beim Beladen eines Post-Fuhrwerks. Der Adj Uof in dunkelblauer, weiss passepoilierter Uniform mit (wohl:) Offizierswaffenrock mit weissen Knöpfen und schwarz-silbernen Briden ohne Sterne, Tschako (Käppi) mit eidg. Kokarde u. weissem Pompon, an seiner linken Seite einen Offizierssäbel mit (wohl: wollenem) Schlagband tragend. Die beiden Gehilfen, der eine mit roter Armbinde, Tschako (Käppi) ähnlich demjenigen des Adj Uof, sind wohl abdetachierte Infanteristen (dunkelblaue, rot passepoilierte Uniform mit rotem Stehkragen, Achselklappen ohne Patten/Nummern). - Blatt marginal leicht gebräunt u. min. (stock-) fleckig, rechte untere Ecke mit eher blassem Braunfleck, im Fusssteg mit sauber hinterlegtem Randeinriss. Gesamthaft weitestgehend sauberes, in der Darstellung gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/32 (p. 207); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - "Die Feldpostordonnanzen und die Feldpostpacker sind Angestellte der Postverwaltung. Sie werden durch den Feldpostdirektor im Einverständnis mit der Oberpostdirektion ernannt. Die Feldpostordonnanzen sind den Stäben und Einheiten zugeteilt; die Feldpostpacker dagegen gehören zu den Feldpostbureaux. Wo es nötig wird, sind von den Stäben und Einheiten Hilfsfeldpostordonnanzen zu kommandieren." (K. Egli, 1912, p. 126) - Das Sujet vereinigt einige spezielle uniform- und ordonnanzmässige Besonderheiten, wie sie für diese nichtkombattanten Dienstzweige recht typisch sind. So weist z.B. der Säbel klar nicht die Merkmale eines Unteroffizierssäbels Ord. 1883 auf (Säbel für höhere Unteroffiziere: Griffbügel anstatt Stichblatt wie beim Of.-Säbel; vgl. dazu Schneider/Meier, Griffwaffen, 1971, p. 110). Ebenso ist die Uniform des Unteroffiziers nicht mehr ganz à jour, insofern, als diese noch auf die Ord. 1875-1888 passt: "Für die Adjutant-Unteroffiziere, welche bis dahin einen Offizierswaffenrock mit Briden ohne Sterne getragen haben, werden neu [Ord. 1884-1898] die Gradabzeichen eines Feldweibels mit einer zusätzlichen Litze am Oberarm (wie Fourier) [.] vorgeschrieben." (J. Burlet, 1992, p. 64/66; vgl. auch Tafel 17, Abbn. 5 u. 6) - "Die 1889 organisierten Feldpostfunktionäre und die Feldtelegrafisten tragen auch die dunkelblaue Uniform, werden aber mit weissen Kragen und Passepoils kenntlich gemacht. Feldpöstler der Einheiten trugen hingegen die Uniform ihrer Truppengattung mit einer roten Armbinde mit weissem Posthorn darauf." (Burlet p. 62). So gesehen ist die Bildunterschrift nur bedingt zutreffend, denn genau genommen handelt es sich bei den Gehilfen (ev. 'Packer') wohl eher um assoziierte als um spezifische Feldpost-Funktionäre. --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in wohnlichem Bureau-Intérieur mit hohen Fenstern in gotisierender Sprossung und mit gebündelten Vorhängen, mit Blick auf das höher gelegene Schloss Thun, lässig auf der Kante eines rot gedeckten langen Tisches sitzend ein lesender Stabssekretär, hinter ihm am Tisch ein Kollege beim Ausfertigen eines Schriftstückes. Beide Sekretäre im Rang eines Adjutant-Unteroffiziers (Adj Uof), barhäuptig, unbewaffnet, in eleganter dunkelblauer, rot passepoilierter Uniform mit schwarzem Stehkragen, schwarz-goldene Briden mit roten Passepoils, ohne Stern, ebenso ohne Rangabzeichen an den Ärmeln. - Blatt marginal leicht gebräunt und in den Stegen blass feuchtigkeitsrandig (ausserhalb d. Darstellung, wenig sichtbar und kaum störend), in der linken unteren Ecke mit sauber hinterlegtem kleinem Randeinriss. Leichtere Alters- u. Lagerungs-, wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitgehend sauberes, in der Darstellung recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/31 (p. 207); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - "Ausserdem wird den Stäben das nötige Hilfspersonal an Sekretären, Unteroffizieren und Mannschaften [.] beigegeben. Die den Einheiten und Stäben zugeteilten Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten anderer Truppengattungen und Dienstzweige verbleiben in der Truppengattung oder dem Dienstzweige, dem sie angehören [.]. [.] Die Stabssekretäre besorgen den Bureaudienst der Stäbe. Sie haben den Grad eines Adjutant-Unteroffiziers oder Leutnants. Die Stabssekretäre werden ernannt aus Unteroffizieren, die eine Rekrutenschule als Korporal, mindestens zwei Wiederholungskurse und eine Stabssekretärschule bestanden haben" (K. Egli, 1912, p. 94 u. p. 134). - Zu den Achselstücken, den sog. Briden, vgl. J. A, Meier, Briden, eidgenössischer Ordonnanz 1868, 1875/78 und 1880. In: Der 'Tanzbödeler', Nr. 10, 1985, bes. p. 13: "Der Adjutant-Unteroffizier trägt die Briden des Subalternoffiziers ohne Stern", bzw. "erhält die gleiche Auszeichnung wie die Offiziere, jedoch ohne Sterne". --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: ?1872-3/1886?), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt (s. J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992). Estoppeys naturgetreue, technisch gekonnt in Szene gesetzten Tafeln wurden und werden in der Fachliteratur immer wieder reproduziert. --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : Rekognoszierender Generalstabs-Major mit Landkarte in karger Alplandschaft, in Reitstiefeln mit Sporen, mit Bocksbart und Brille (Kneifer od. Zwicker), braunen Lederhandschuhen und am Gurt getragener Kartentasche, Schirmmütze mit breitem Goldstreifen (ca. 8 mm Borde, Borte, Galon), die dunkelblaue Uniform mit roten Passepoils bzw. breiten Hosenstreifen, schwarz-goldene, rot passepoilierte Bride mit 1 Stern, schwarzer Stehkragen und schwarze Ärmelaufschläge, im Hintergrund ein die Pferde haltender Begleiter, wohl Offiziersordonnanz, ev. Guide, mit Kartentasche und (wohl) Brotsack, Tschako (Käppi) mit weissem Pinsel. - Blatt marginal schwach gebräunt, in der unteren linken Ecke mit hinterlegtem kleinerem Randeinriss und geringen Braunflecken (ausserhalb d. Darstellung). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/2 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - "Die Aufgaben der Generalstabsoffiziere sind: die Absichten und Entschlüsse des Kommandanten in Befehle und Instruktionen umzusetzen, ihm dabei alle Einzelheiten der Führung abzunehmen und selbständig zu bearbeiten; sie haben unausgesetzt die Schlagfertigkeit der Truppen im Auge zu behalten. Die Generalstabsoffiziere leiten den Nachrichten- und Erkundungsdienst, den Rück- und Nachschub, sowie den Bureaudienst." (K. Egli 1912, p. 93). Die MO 1874 bestimmte für den Generalstab einen Bestand von 58 Offizieren (Auszug 42, Landwehr 16; op. cit. p. 42) - Ausführlich zu Geschichte und Organisation des Generalstabs s. die Bände 1-3 der Reihe 'Der Schweizerische Generalstab', Basel 1983. --Estoppeys Werk ist die bedeutendste systematische Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888, gedruckt noch in Farblithographie. Die 'bunten' Uniformen, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt (vgl. J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992). "Das Werk [.] ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) - Diese Uniformen standen für die 'neue' schweizerische Armee des Bundesstaates: "Als sich schon bei der Grenzbesetzung [anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges] im Juli 1870 unsere mangelhafte Kriegsvorbereitung zeigte, [.] da sahen die Eidgenossen ein, [.] wie nötig es sei, eine Armee zu besitzen, die durch ihre Kriegstüchtigkeit allein die Garantie bieten kann, dass kein Feind den Boden unserer Heimat betritt. So entstand die Militärorganisation [MO] von 1874. Sie brachte den Übergang zum Bundesheer." (K. Egli, Heereskunde, 1912, p. 41). Die MO 1874 ersetzte diejenige von 1850 und wurde ihrerseits überholt durch diejenige von 1907 und die Truppenordnung (TO) 1911 (s. HLS, Armee). -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : vor impressionistisch-diffuser Landschaftskulisse in seinen Notizblock schreibender Unteroffizier der Kavallerie (Guide) in schwarzen Reitstiefeln mit Sporen, am Ceinturon an längeren Tragriemen eine schwarze Kartentasche, Tschako (Käppi) mit Sternschild und weissem Pinsel, Achselklappen mit roten Patten mit weisser Nummer '7', die einreihige dunkelblaue (?!) Arbeitsbluse mit verdeckter Knopfleiste, Stehkragen mit roten Spiegeln, winkelförmige einfache weisse, rot passepoilierte Litze am Unterärmel, hinter dem Unteroffizier sein gesatteltes und bepacktes Pferd (Isabell oder Palomino, ev. Falbe), der Säbel (Gefäss mit Stichblatt) vorne am Sattel festgeschnallt. - Blatt in den Stegen schwach fleckig (wenig sichtbar/störend), im Kopf- u. Fusssteg mit blassem Rand alter Scotchtape-Streifen (kaum störend). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitgehend gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/11 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - "Die im Auszuge eingeteilten Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Kavallerie sind verpflichtet, ständig ein diensttaugliches Reitpferd zu halten. [.] Pferde mit auffallenden Farben dürfen nur dann angekauft werden, wenn sonstige vorzügliche Eigenschaften dies rechtfertigen." (etc., Egli 1912, p. 275; vgl. auch pp. 171-184) - Die Farbe von Waffenrock, Bluse und Mütze bei Schützen und Kavallerie, zu der die Guiden gehörten, war dunkelgrün, gegenüber dunkelblau bei allen anderen Mannschaften (Schneider 1968, p. 67; Egli 1912, p. 226). J. Burlet, 1992, sagt im Zusammenhang zur Ordonnanz 1898 ergänzend: "Die Bluse wurde zur Arbeit und als Exerzierkleid getragen, sie gehörte nicht zum persönlichen Material, sondern war Korpsmaterial. [.] Die Blusen der Kavallerie waren als einzige grün wie der Waffenrock. Auf ihr wurden auch die Achselklappen getragen, die Achselschuppen (Epauletten) wurden nur auf dem Waffenrock getragen." (p. 72). "Die Bluse war [.] dunkelgrün, konnte aber, je nach Kanton, durchaus auch einmal dunkelblau sein." (Auskunft J. Burlet; vgl. dazu auch ASMZ 1891, H. 38, p. 307 f.) - Pro Guidenschwadron von rund 155 Mann vorgesehen waren 6 höhere Unteroffiziere im Rang eines Wachtmeisters, gegenüber 4 bei den Dragonern mit ca. 140 Mann (vgl. Egli 1912, p. 103 u. Tab. p. 104). "Trotz verschiedener Benennung (Dragoner, Husaren, Ulanen usw.) ist man im allgemeinen zur Einheitskavallerie mit gleicher Ausbildung und Bewaffnung übergegangen. Das ist auch in der Schweiz der Fall, jedoch sind die Guiden den Divisionen zugeteilt, während die Dragoner als Heereskavallerie zur direkten Verfügung des Höchstkommandierenden stehen." (Egli p. 85; Guiden nicht im Register) -- Der Begriff 'Guiden' scheint in gewisser Weise eine schweizerische Exklusivität zu sein, die sich nicht zuletzt auch in besonderen Uniformen manifestierte. Die Guiden, etabliert nach dem Gesetz über die Militärorganisation von 1850, "treten [.] in kleinen Abtheilungen und einzeln auf. [.] Der Guide wird vornehmlich verwendet: als Ordonnanzreiter, als Armee gensd'arme [Gendarmes, Militärpolizei], als berittener Gehülfe des Generalstabsoffiziers. Gegenwärtiges Reglement soll ihn mit seinen Obliegenheiten in diesen dienstlichen Stellungen bekannt machen." (DR für die Guiden, Bern 1863, p. 3) --David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in kargem (Alp-) Gelände stehender oder gemächlich voran schreitender Infanteriepionier mit geschultertem Langgewehr (wohl Repetiergewehr Mod. 89, jedoch ohne sichtbares Kastenmagazin) und angeschnallten Werkzeugen (Pickel und Schaufel), sowie Feldflasche und Kochgeschirr, jedoch ohne Tornister, Tschako (Käppi) mit schwarzem Pompon, dunkelblaue, rot passepoilierte Uniform, (wohl: weisse) Patten mit roter Nummer, ihm voraus gehend ein weiterer, zu einer mit Aushubarbeiten beschäftigten Gruppe stossender Pionier. - Blatt wenig bestossen, marginal leicht gebräunt, im Bundsteg mit kleinen Einstichen von der ursprünglichen Bindung (kaum störend). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/23 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Farbabbildung bei H. Schneider, 1968, Taf. 52 ('Infanteriepionier' Ordonnanz 1888). Dazu ist erwähnenswert, dass Estoppey grosssen Wert auf die Details der Ausrüstung legte; so bildete er in der vorliegenden Zeichnung selbst die Dornlöcher im Tragriemen des Infanteriegewehres in bemerkenswert akribischer Weise ab! - Diese Darstellung dürfte vermutlich eine der letzten und überhaupt wenigen bildlichen Dokumentationen zu dieser historisch spezifischen Infanterieabteilung sein, insofern nämlich, als deren Auflösung bei Erscheinen des Werkes beschlossen, wenn nicht bereits mehr oder weniger vollzogen war: (vgl. dazu(Anonym, Zimmerleute bei der Infanterie / Korrespondenz, in: ASMZ 1904, H. 46, p. 376) - "Die Waffenröcke der Infanterie, der Genie-, der Sanitäts- und der Verwaltungstruppen wiesen verhältnismässig langen Schnitt auf [.]. Der Stehkragen war vorn rund geschnitten. [.] Für die Unterscheidung der Waffengattungen galten folgende Merkmale: Dunkelblaue Röcke trugen bei der Mannschaft die Füsiliere, die Artillerie, die Genietruppen, die Sanität [.]; dunkelgrüne die Schützen und die Kavallerie [.]. Mit wechselnden Farben an Kragen und Vorstössen [Passepoils] wurden weitere Unterscheidungen erzielt. [.] Bei den Hosen gab es zwei Grundfarben. Graublau trugen die Infanterie, die Genie- und die Sanitätstruppen. [.] Bewaffnungsmässig brachte das neue Gewehr, System Rubin-Schmidt, eine weitere Verbesserung. Diese Waffe ersetzte das während zwanzig Jahren bewährte Vetterligewehr [.]. 1889 war dieses Gewehr für die Infanterie eingeführt." (H. Schneider 1968, p. 61-63) - In der fraglichen Zeit waren allgemein zuerst noch die Varianten der Vetterli-Gewehre (Gewehr, Stutzer, Karabiner), ab 1889 diejenigen von Schmidt-Rubin (langes u. kurzes Gewehr, Karabiner) in Gebrauch. Estoppey dürfte denn auch höchstwahrscheinlich das Repetiergewehr 89 als Vorlage gedient haben. (Vgl. dazu Egli p. 201, sowie Sallaz/am Rhyn, Handfeuerwaffen Gradzug-Systeme, 2. Aufl. 1984, p. 32, wo dieser Gewehrtyp gemäss Bundesbeschluss vom 27. Februar 1900 der Positionsartillerie, den Festungstruppen, Telegraphen- und Ballonkompanien sowie den Radfahrerabteilungen zugeordnet wird). --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) --David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : ein Sanitäter in dunkelblauer (wohl:) Feldausrüstung mit Lederkoppel, Vollpackung, Feldflasche in textilem Überzug mit rotem Kreuz, langes Bajonett in Lederscheide mit konisch-rechteckigem Messingstiefel, am Boden seine geöffnete Sanitätstasche, Tschako (Käppi) mit 'Sanitätskokarde' (i.e. internationaler Schild des Roten Kreuzes) und (wohl: hell-) blauem Pompon sowie mont. Nummer '5', schwarze Patten mit blauer Nummer '5', einem vor ihm erschöpft am Strassenrand sitzenden Soldaten (wohl Infanterist, Füsilier) in rot passepoiliertem Tenue mit rotem Stehkragen, Tschako mit rotem Pompon, den Tornister mit Vollpackung hinter sich abgelegt, eine kleine Flasche reichend. - Blatt wenig bestossen, im Bundsteg mit kleinen Einstichen von der ursprünglichen Bindung (kaum störend). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/25 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Das Sujet gemahnt wohl nicht ganz zufällig an Darstellungen vom 'Barmherzigen Samariter' und kann bestens als Symbol für die Tätigkeit des roten Kreuzes resp. militärisch interpretierte Allegorie der 'Caritas' oder 'Misericordia' gesehen werden. - "Sanitäter trugen anstelle einer kantonalen oder eidgenössischen Kokarde eine solche mit dem internationalen Schild des Roten Kreuzes" (J. Burlet 1992, p. 60; H. Schneider 1968: "Medizinalpersonal [erhielt] den internationalen Schild an Stelle des Kreuzes", p. 60) - "Die Zahl der Sanitätskompagnien ist so berechnet, daß jedem Infanterie-Regiment eine zugewiesen werden kann" (K. Egli 1912, p. 116). Zu einer Sanitätskompanie von tot. 85 (Gebirgstruppen: 106) Mann gehörten jeweils 59 (resp. 67) Sanitätssoldaten (davon 15 Gefreite; Egli, Tab. p. 117). - Egli 1912, Tab. zu p. 222, notiert bei der Mannschafts-Ausrüstung 1912 für Sanität und Verpflegungstruppen als einzige Waffe ein Faschinenmesser 75. Die vorliegende Darstellung zeigt eine glatte schwarze Lederscheide (ohne sichtbare Nähte) mit konisch-rechteckigem Messingstiefel und Messingmundstück od. ev. Ansatz eines Messinggefässes. Dieses Modell, das gem. Egli auch bei Abteilungen der Artillerie in Gebrauch war, ist laut direkter Auskunft von Jürg Burlet ein Faschinenmesser Genie, eidg. Ord. 1842 oder Faschinenmesser Ord. 1842/52, Modelle, die "später auch 1842/75 genannt" werden; diese Typen fanden möglicherweise noch solange Vorrat Verwendung "und erscheinen nach 1914 auch mit braunen Lederscheiden" (Burlet). Die üblichen Scheiden in der fraglichen Zeit hatten einen spitz zulaufenden Stiefel mit Ortsknopf (s. dazu Schneider/Meier, Griffwaffen, 1971, p. 134 f. u. pp. 127-138, sowie H. Schneider et al., Handfeuerwaffen System Vetterli, 1970, pp. 105-109). Estoppey zeigt dieses Seitengewehr auffallenderweise (aus welchen Gründen auch immer) gleich mehrmals in seinen Zeichnungen. --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) --David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

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    Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in herbstlicher Stimmung auf städtischem Platz mit Häuserkulisse, parlierenden Passanten und einem vorbei eilenden Mädchen mit Einkaufskorb, vor grossem Brunnen als Wache etwas steif schreitender Soldat (Infanterist) des Landsturms mit rötlichem Vollbart, Tschako (Käppi) mit umlaufendem Schirm wohl Ord. 1869 od. 1875, mit orangem Pompon, rot-gelber Kokarde (ev. Genf) und mont. Nummer '10', ein Langgewehr (wohl Ordonnanz-Repetiergewehr in der Art Vetterli Ord. 1878 od. 1881 Kaliber 10.4 mm od. allenfalls eine Kleinkaliberwaffe) am Tragriemen über die rechte Schulter getragen, in brauner Hose und graublauem Kaput, dieser mit Umlegekragen mit roten, gezahnten Spiegeln, am linken Ärmel eine eidg. Armbinde. - Blatt marginal leicht gebräunt, wenig bestossen, in der linken unteren Ecke mit sauber hinterlegtem Randeinriss. Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/34 (p. 207); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Blatt u.r. bezeichnet 'Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithogr. Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Der in einem besonderen Lokalkolorit (ev. Genf; zur entspr. Kantonal-Kokarde vgl. H. Schneider 1968, Tafel 79) dargestellte Landsturmsoldat steht für diese neue Heeresklasse : "1886 folgte das Bundesgesetz betreffend den Landsturm der Schweizerischen Eidgenossenschaft. [.] Bis 1907 war die Armee in vier Heeresklassen eingeteilt": Auszug (20-32 J.), Landwehr I. u. II (33-39, bzw. 40-44 J.), und Landsturm (45-50 J.). "Im Landsturm befanden sich auch nichtausgebildete Wehrpflichtige. [.] Unser jetziger Landsturm darf nicht auf die gleiche Stufe gestellt werden mit dem Landsturm vor 1907 [.]." (K. Egli, 1912, p. 46, p. 81 u. p. 152) - "1886 beschloss man, auch den Landsturm [.] möglichst vollständig auszurüsten. [Dieser] trug bis dahin einzig den Kaput als einheitliches Bekleidungsstück und dazu die eidgenössische Feldbinde. Als Kopfbedeckung waren Tschakos der letzten oder vorletzten Ordonnanz oder gar nur Mützen oder Filzhüte anzutreffen. Vereinzelt fehlten auch ordonnanzmässige Beinkleider, und die Abgabe der übrigen Ausrüstungsgegenstände scheint der Phantasie der kantonalen Zeughäuser überlassen worden zu sein." (J. Burlet, 1992, p. 62; die rote Feldbinde wurde im Jahre 1883 "magaziniert. Sie bestand in dieser Form seit dem Jahre 1840 und soll fortan nur noch im Kriegsfall abgegeben werden", p. 59) - Zum dargestellten Langgewehr (ungewöhnliches Visier, ev. auslaufende eiserne Schaftgarnitur) vgl. H. Schneider et al., Handfeuerwaffen System Vetterli, 1970, bes. p. 38 ff. - Aufschlussreich ist eine dreiteilige Folge in ASMZ 1887, H. 16-18, 'Ueber unsere Landsturm-Organisation', d.h. zum "neuen Bestandtheil der schweizerischen Wehrkraft": "Ein ungeordneter Landsturm, wie man ihn bei den Kriegsereignissen in der Schweiz im letzten [18.!] und auch in diesem Jahrhundert einige Mal gesehen hat, würde für die Landesvertheidigung mehr hinderlich als förderlich sein. [.] Die Landsturm-Einrichtung wird nützlich, wenn sie uns Mittel bietet, den im Auszug und in der Landwehr entstehenden Abgang zu ersetzen; wenn der Landsturm die Armee im Felde durch Bewachen entfernter Grenzstrecken, Beschützen der Magazine, Bahnen, Beistellen von Besatzungen, Uebernahme von Detachementen, Ausführen von Schanz- und anderen Arbeiten entlastet [.]. Um diesem Zwecke zu entsprechen, bedarf der Landsturm einer festen Organisation und einer den Anforderungen der Gegenwart entsprechenden Bewaffnung." (etc.; H. 16, p. 125). Letztere soll "in gezogenen Hinterladungs-Gewehren bestehen. [.] Schlagwaffen, Sensen, Hellebarden, Morgensterne u. dgl. dürfen nicht geduldet werden." (p. 126). --WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : an Waldsaum vor Biwak und offener Feldküche mit tätiger Küchenmannschaft stehender Quartiermeister im Rang eines Hauptmanns, Schirmmütze mit drei schmalen Streifen (3 mm Borden, Borten, Galons), in dunkelblauer, grün passepoilierter Uniform mit grünem Stehkragen, grün-silberne Briden mit drei Sternen, in Reitstiefeln mit Sporen, bordeauxrote Handschuhe, seine linke Hand am Säbelgriff (wohl Ord. 1867, jedoch ohne Griffzwinge, Scheide Modell A). - Leichte Alters-, kaum Gebrauchsspuren. Gesamthaft gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/27 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Die Verwaltungstruppen, zu denen die Quartiermeister gehörten, scheinen erst mit der Militärorganisation von 1874 geformt worden zu sein. Jedenfalls findet sich in der ASMZ Nr. 40, vom 10. Oktober 1874 (pp. 321-323) ein kritischer Beitrag von 'Deggeller, Major im Kommissariatsstab' unter dem Titel 'Ueber die projektirten [projektierten] Verwaltungstruppen', in welchem primär Fragen um die Verpflegung diskutiert werden: "Von der Errichtung von Verwaltungsdivisionen für jede Armeedivision sollte Umgang genommen werden; dagegen wäre es nothwendig, eine solche für die Reserve-Verpflegsmagazine [sic] [.] in's Leben zu rufen und für die Erstellung einer Feldbäckerei die nöthigen Vorkehrungen zu treffen." (p. 321) - Offenbar fand Major Deggellers Aufruf beim Bundesrat keine Gnade, und die Verwaltungstruppen waren definitiv beschlossene Sache: "Die in diesen Beständen aufgeführten [.] Quartiermeister [gehören] zu den Verwaltungstruppen. Sie werden vom Bunde den verschiedenen Einheiten zugetheilt. [.] Zu den Verwaltungstruppen gehören: A. Auszug. 1. Acht Verwaltungskompagnien in dem [.] vorgeschriebenen Bestande; 2. Die den Stäben [.] und den Truppeneinheiten zugetheilten Quartiermeister. B. Landwehr. Die gleichen Formationen wie im Auszug." (Militärorganisation [MO] der schweizerischen Eidgenossenschaft. Vom 13. Wintermonat 1874. In: Schweiz. Bundesbl. Nr. 50, 21. Nov. 1874, p. 424/Art. 9 u. p. 429/Art. 31, zur Ernennung der Quartiermeister s. p. 437/Art. 49, zur Zusammensetzung der Verwaltungstruppen p. 438/Art. 51e) - "Die Quartiermeister besorgen das Verpflegungs- und Rechnungswesen, und die Verwaltungsrapporte; wo nötig, führen sie auch Trainkolonnen. [.] [Sie] werden den Truppenoffizieren mit Oberleutnants- oder Hauptmannsgrad entnommen. Sie gehören zu der Truppengattung, aus der sie hervorgegangen sind. Ihre Ausbildung als Quartiermeister erhalten sie in einer besonderen Schule von 20 Tagen Dauer. Nach ihrer Ernennung haben sie als Quartiermeister eine halbe Rekrutenschule, und bei den Verpflegungstruppen die Fachkurse zu bestehen" (sog. 'Abverdienen'; K. Egli, 1912, p. 94 u. 274). Kommandant einer Verpflegungs-Kompagnie von tot. 209 Mann war damals, d.h. um 1912, ein (berittener) Offizier im Rang eines Hauptmanns (Egli, Tab. p. 117); ob dies womöglich der Quartiermeister war, ist unklar, da dieser in Eglis Aufstellung nicht (mehr) gesondert ausgewiesen wird. Vgl. dazu auch den kritischen Diskussionsbeitrag von 1880 unter dem Titel 'Zur Quartiermeisterfrage' in ASMZ 1880, H. 45, pp. 368-371. --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) --David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : vor einer von der zugehörigen Bäcker-Mannschaft betriebenen Feldbäckerei in gelassener Aufmerksamkeit stehender Soldat wohl der Verpflegungstruppen, im Profil, die Hände am Rücken verschränkt, Tschako (Käppi) mit grünem Pompon, in grün passepoiliertem Waffenrock mit grünem Stehkragen, grüne Achselnummer '8', graublaue Hosen mit grüner Seitennaht, am Ceinturon ein langes Bajonett mit gerilltem Messinggefäss in Lederscheide mit konisch-rechteckigem Messingstiefel. - Blatt marginal leicht gebräunt, linke untere Blattecke mit kleinem Ausriss. Leichte Alters-, wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/28 (p. 207); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Blatt u.r. bezeichnet 'Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithogr. Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - K. Egli 1912, Tab. zu p. 222, nennt für die Truppengattung 'Sanität und Verpflegungstruppen' (pro 1912) als einzige Waffe ein Faschinenmesser 75. Die vorliegende Darstellung zeigt detailgetreu ein langes Bajonett mit gerilltem Messinggefäss in glatter schwarzer Lederscheide (ohne sichtbare Nähte) mit Messingmundstück und konisch-rechteckigem Messingstiefel. Dieses Modell, gem. Egli auch bei Abteilungen der Artillerie in Gebrauch, ist laut direkter Auskunft von Jürg Burlet ein Faschinenmesser Genie, eidg. Ord. 1842 oder Faschinenmesser Ord. 1842/52, Modelle, die "später auch 1842/75 genannt" werden; diese Typen fanden möglicherweise noch solange Vorrat Verwendung "und erscheinen nach 1914 auch mit braunen Lederscheiden". Die entspr. Scheiden hatten einen spitz zulaufenden Stiefel mit Ortsknopf (s. Schneider/Meier, 1971, p. 134 f. u. pp. 127-138, sowie H. Schneider et al., Handfeuerwaffen System Vetterli, 1970, pp. 105-109). Estoppey zeigt dieses Seitengewehr mehrmals, im vorliegenden Sujet besonders vollständig und akribisch. - Die Verwaltungstruppen scheinen erst mit der MO von 1874 geformt worden zu sein. Jedenfalls findet sich in der ASMZ Nr. 40, vom 10. Okt. 1874 (pp. 321-323) ein kritischer Beitrag von 'Deggeller, Major im Kommissariatsstab' unter dem Titel 'Ueber die projektirten Verwaltungstruppen', in welchem v.a. Fragen um die Verpflegung diskutiert werden. - In der Fachliteratur gibt es nur wenige Angaben zu dieser Truppengattung; jedoch erwähnt H. Schneider, 1968, die Verwaltungstruppen entspr. seinem Konzept bis 1915 (u.a. p. 60 u. 65, sowie p. 69: "das helle Grün der Verwaltung und der Verpflegungstruppen"). Egli, 1912, erwähnt keine eigentlichen 'Verwaltungstruppen' mehr, und die Bäcker nur textlich im Zusammenhang mit den Verpflegungstruppen: "Die 9 Bäcker-Kompagnien sind bestimmt, im Landesinnern und im Armeebereiche den Brotbedarf der Armee zu decken. Die den Bäckerberuf noch ausübende Landwehrmannschaft bleibt in der Kompagnie und ist im Sollbestande inbegriffen. Die den Bäckerberuf nicht mehr betreibende Mannschaft wird in die Verpflegungskompagnien des Auszuges bezw. der Landwehr versetzt. Die Bäckerkompagnien werden nicht zu Truppenkörpern zusammengestellt." (p. 118 f.) - In einer 'Verordnung über Organisation [.] und Verwendung des Landsturms' vom 5. Dez. 1887 heisst es unter Abschn. IV. Gliederung der Hülfstruppen, Ziff. b., Art. 14: "Die Spezialabtheilungen bestehen aus: [.] c. Handwerkern (Bäckern und Metzgern) für den Verpflegungsdienst; [.]." (etc.: in: ASMZ 1888, H. 3, p. 26 f.). Und 1890 wird zum WK des Inf.-Reg. 31 lobend erwähnt: "Die Verwaltungstruppen arbeiteten sehr gut und lieferten schmackhaftes Brod." (H. 16, p. 147) -- --WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

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    Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : in weiter, sanft gewellter Graslandschaft prominent im Vordergrund stehender unbewaffneter Feldprediger im Rang eines Hauptmanns mit grauen Handschuhen, Offiziersmütze (Schirmmütze) mit drei schmalen Streifen (ca. 3 mm Borden, Borten, Galons) und quasi eidgen. Kokarde (?: rotes [!] Kreuz a. weissem Grund), dunkle (schwarze) Hosen, darüber ein langer, über die Knie reichender doppelreihiger ev. schwarzer (Geh-) Rock mit Stehkragen und schwarzen Knöpfen, in der rechten Armbeuge einen weiten Mantel (Übermantel, ev. Offiziersmantel) tragend, im Hintergrund ein pausierender Zug Infanteristen. - Blatt in der linken unteren Ecke mit kleinem, sauber hinterlegtem Randeinriss. Leichte Alters- u. Lagerungs-, wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/30 (p. 207); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Farbabbildung bei H. Schneider, 1968, Taf. 53 u. bei Léderrey 1929, p. 224 - Wie diese kuriose 'Rotkreuz-Kokarde' in der Art eines Internationalen Schildes zu interpretieren ist, muss hier offen bleiben (vgl. dazu Burlet 1992, p. 44; zur Feldprediger-Bekleidung nach Ord 1898 p. 78) - Zu den Rangabzeichen der Offiziere vgl. K. Egli, 1912, pp. 228 ff. - "Den Infanterieregimentern, Sanitätsabteilungen und Feldlazaretten werden Feldprediger zugeteilt. Die konfessionell gemischten Truppenkörper erhalten je einen reformierten und katholischen Geistlichen, konfessionell einheitliche oder wenig gemischte Truppenkörper einen Geistlichen der betreffenden Konfession. [.] Ihre Amtstätigkeit besteht in der Abhaltung der Feldgottesdienste, in der geistlichen Pflege der Kranken, Verwundeten, Bekümmerten und Sterbenden [.]. Im übrigen soll ihr Bestreben darauf gerichtet sein, durch Wort und Beispiel, Rat und Tat dazu beizutragen, daß die Mannschaft von einem guten Geiste beseelt sei." (Egli p. 125 f.) - "Feldgeistliche gab es seit je [.]. [.] 1870 zogen katholische und reformierte Geistliche mit der Truppe an die Grenze und taten ihren Dienst in Zivil, vereinzelt mit Mütze und Degen versehen. Ab 1875 wurde [.] auch ein Pflichtenheft für das Feldpredigerwesen geschaffen. Ihre Einteilung und persönliche Ausrüstung blieb aber ungeregelt. Erst 1882 wurden durch einen Bundesbeschluss der zukünftige Grad und die Rechte und Pflichten der Feldprediger festgelegt. Man ernannte sie zu Hauptleuten und gab ihnen als Uniform einzig eine schwarze Schirmmütze und einen blauen Offiziersmantel mit schwarzen Knöpfen. Ein Jahr später gab es offiziell bereits 60 Feldprediger, eingeteilt nur bei der Infanterie und den Lazaretten. 1894 wurde [.] mit einer Verordnung die Bekleidungsfrage gelöst. Den Feldpredigern wurde nun auch ein schwarzer Rock, im Schnitt einer Redingote, mit Stehkragen und schwarzen Knöpfen zugestanden sowie eine Offiziersbluse. Dazu wurden schwarze Beinkleider getragen. Der bereits vorhandene Offiziersmantel und die schwarze Mütze blieben weiterhin Bestandteil ihrer Ausrüstung." (J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen 1852 bis 1992, p. 66) --Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : an Flussufer stehender Genieoffizier (Hauptmann) in schwarzen Reitstiefeln, in seiner grau behandschuhten Rechten einen rot-weissen Jalon (Fluchtstab, Vermessungsstab) haltend, Tschako (Käppi) mit 3 schmalen Goldstreifen (ca. 3 mm Borden, Borten, Galons) u. eidg. Kokarde, schwarzem Pompon und [Anker mit] gekreuztem Stachel und Ruder, dunkelblauer, rot passepoilierter doppelreihiger Waffenrock mit Messingknöpfen u. Stehkragen, schwarz-goldene Briden mit drei Sternen, an rotem Tragriemen der Offizierssäbel (wohl Ordonnanz 1867) mit Schlagband, im Hintergrund eine Gruppe von Pontonieren mit unterschiedlichen Mützen beim Bau einer Pontonbrücke. - Blatt marginal min. gebräunt, im Fusssteg mit sauber hinterlegtem kleinem Randeinriss (dieser verso mit Spur eines ehem. Scotchtapestreifens). Gesamthaft weitestgehend sauberes, recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/20 (p. 206); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Der bemerkenswert genau gezeichnete Offizierssäbel entspricht dem Modell für berittene Offiziere eidg. Ord. 1867; allerdings ist die Griffzwinge hier nicht sichtbar. Die Scheide ist mit zwei Tragringen ausgestattet (vgl. Schneider/Meier, Griffwaffen, 1971, p. 108, Scheidentyp A). Insofern weist die vorliegende Darstellung auch grosse Ähnlichkeit auf zum Modell 1867 für unberittene Offiziere (Schneider/Meier p. 105) - "1895 folgte die Neuordnung der Genietruppen. Sie enthält die Bildung der Geniebataillone, der Telegraphenkompagnien und der Kriegsbrückenabteilungen." (K. Egli 1912, p. 47) - "Die Truppeneinheit der Genietruppen ist, wie bei der Infanterie, die Kompagnie. [.] Bei den Pontonieren musste unseren Verhältnissen entsprechend eine besondere Organisation getroffen werden. Aus den Pontonierkompagnien werden Pontonier-Bataillone unter dem Kommando eines Majors oder Oberstleutnants gebildet, bestehend aus je 3 Pontonierkompagnien und 1 Pontontrainkompagnie." (Egli p. 110). Kommandant einer Kompanie Genietruppen war jeweils ein berittener Offizier im Rang eines Hauptmanns. Aufgaben waren für die "Pontonniere: Ordonnanz- und Nothbrückenbau [Notbrücken]; Uebersetzen von Truppen; Materialtransport zu Wasser." (Infanterie-Dienst und technischer Dienst bei den Genietruppen. In: ASMZ 1888, H. 15, p. 124; vgl. dazu HLS, Lemma Genietruppen) --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: '1872-3/1886'), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt (s. J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992) - Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

  • Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : im gemauerten Aufgang zum (wohl etwas frei gestalteten) Schloss Rapperswil in selbstbewusster Pose stehender Oberstleutnant der Militärjustiz mit rotblondem Bart, den rechten Fuss leicht vorgestellt, den langen, weit geschnittenen graublauen Offiziersmantel mit breiten Revers u. orangen Passepoils lose um die Schultern gelegt, die linke Hand mit den zusammengeknüllten weissen Handschuhen am Säbelgriff (wohl eidg. Ord. 1867) mit dem etwas verwickelten Schlagband, Tschako (Käppi) mit 2 breiten Streifen (ca. 8 mm Borden, Borten, Galons), schwarzer Pompon, eidgen. Kokarde u. mont. eidgen. Kreuz, orange passepoilierte dunkelblaue Uniform mit weissen Knöpfen. - Blatt marginal leicht gebräunt, im Fuss des Bundstegs und im Kopfsteg mit sauber hinterlegten kleinen Randeinrissen (Darstellung nicht tangiert). Etwas Alters- u. leichte Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21/29 (p. 207); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegende in Deutsch und Französisch - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet '[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)', i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad - Farbabbildung bei H. Schneider, 1968, Taf. 53 u. bei Léderrey 1929, p. 224 - "Die Offiziere erhalten vom Bunde unentgeltlich die Bewaffnung, das Reitzeug und die persönliche Ausrüstung ohne die Bekleidung, die sie selbst anzuschaffen haben." (K. Egli, 1912, p. 223) - "Für die Armee reicht die bürgerliche Rechtsprechung nicht aus; es besteht deshalb in allen zivilisierten Staaten eine besondere Militärgerichtsbarkeit, der die Militärpersonen und ihnen Gleichgestellte unterworfen werden. [.] Die Militärjustiz wird ausgeübt durch die Divisions- und Ersatzgerichte, das Militärkassationsgericht und das ausserordentliche Militärgericht. Die Justizoffiziere müssen juristische Bildung besitzen und als Truppenoffiziere gedient haben." (Egli, 1912, p. 120 f.) - Der Bestand an Justizoffizieren in den späten 1880er Jahren betrug um die 35-40 Mann (vgl. dazu ASMZ 1888 ff.). Nach 1890 lassen sich solche Zahlen nicht mehr ohne weiteres beibringen, doch scheinen sie sich progressiv entwickelt zu haben; jedenfalls ergab sich bis 1893 schon eine Verdoppelung auf 81 (1893, H. 20, p. 161). Gemessen an der ganzen Armee waren (und blieben) die Angehörigen dieses Dienstzweiges hingegen immer eine verschwindend kleine, aber auch sehr spezielle Gruppe. --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: '1872-3/1886'), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt (s. J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992) - Estoppeys Werk "ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- WENN NICHT ANDERS GEWÜNSCHT, ERFOLGT DER VERSAND GEROLLT IM SPEZIALKARTON - Sprache: de, fr.

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    40 x 28 cm, 32 x 21 cm, Am Rande min eingerissen, sonst tadell. Aus der Mappe: Die Schweizerische Armee, Genève, (J.G. Fick pour) Ch. Eggimann, (Lith. Artistique Zürich, C.D. Frey & Conrad), 1894. 800 gr. Schlagworte: Grafik - vor 1945, Militaria-Schweiz.

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    2°, 1 Doppelbl. m. farb. lithogr. Titelbl., 3 Bl., 73 S. Text u. 34 farb. lithogr. Taf., Lose (Doppel-)Bl. u. Taf. in OLwd.-Chemise m. farb. u. goldgeprägter Deckelill., Chemise fleckig, Schliessen gerissen, Doppelbl. u. erste 3 Bl. randrissig u. -knittrig, letztere wasserrandig, Taf. tlw. staubrandig, randrissig bzw. -knittrig u. selten wasserrandig; ordentliches, komplettes Ex. Barth 25705. Vorwort v. Oberst Frey, Bildlegenden in Deutsch und Französisch. - David Estoppey, David (1862-1952), Peintre, dessinateur et lithographe. Paysages. Caricature politique et illustration. Elève de Barthélemy Menn à Genève. Camarade de Ferdinand Hodler 3500 gr. Schlagworte: Militaria-Schweiz.

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    2°, 4 Bl., 73 S (Text), 34 mehrfarb. Lithographien, OLwd. goldgeprägt., Deckel min. Einrisse im Gelenk, etwas fleckig. Innen sauber. Barth 25705. Vorwort v. Oberst Frey, Bildlegenden in Deutsch und Französisch. - David Estoppey, David (1862-1952), Peintre, dessinateur et lithographe. Paysages. Caricature politique et illustration. Elève de Barthélemy Menn à Genève. Camarade de Ferdinand Hodler 3500 gr. Schlagworte: Militaria-Schweiz.

  • Bild des Verkäufers für L'Armée Suisse. zum Verkauf von Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Estoppey, David (Illustrat.) / Autorenkollektiv (Texte).

    Verlag: Genève, Ch. Eggimann & Cie. Editeurs [1894]., 1894

    Anbieter: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Schweiz

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    Folio (ca. 43.5 x 32.5 cm). 3 Bll., 73 SS., 3 Bll. (Text), 1 illustr. OBrosch.-Titel, 34 farbig lithogr. Tafeln auf genarbtem Papier (cpl., Ränder unterschiedlich eher leicht stockfleckig, Darstellungen gelegentlich marginal tangiert, jedoch wenig störend, in der unteren Ecke vereinzelt etwas fingerfleckig, kleinere ziemlich unbedeutende marginale Bestossungen). Gebundenes Exemplar (Planobindung) in hellbraunem OLn. (eher leicht fleckig, berieben und bestossen, Rückendeckel mit Schabstelle, Kapitale bestossen) mit grosser farb. Deckelillustration (Schützentrompeter, einige retuschierte Kratzer) u. vergold. Titel. Vord. Vorsatz angeplatzt, Seiten unterschiedlich leicht gebräunt u. stockfleckig (v.a. äusserste Lagen und Ränder). Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar - - Keller Nr. 21 (p. 206 f.); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegenden in Deutsch und Französisch - OBrosch.-Titel mit Fähnrich des Bataillon 28 in Farblithographie - Schöne grossformatige Uniformdarstellungen unterschiedlicher Ränge und Truppengattungen mit zahlreichen Pferdedarstellungen. Besonders attraktive Offiziersporträts zu Pferd oder im Gelände (z.B. Kdt. Armeecorps, Generalstabsoffizier d. Eisenbahnabteilung, Oberstbrigadier, Dragoner-Hauptmann, Hptm. d. Feldartillerie, Geniehauptmann, Arzt und Apotheker, Justizoffizier, Feldprediger, Stabssekretär), aber auch eindrückliche Mannschaftsdarstellungen (z.B. Trompeter: Schützen-, Batterie- und Guidentrompeter, Tambour, Kavalleriewachtmeister, Dragoner, Positionsartillerie, Gebirgsartillerie-Kanonier, Sanitätssoldat, Verwaltungssoldat vor Feldbäckerei, Feldpost, Radfahrer, Landsturmsoldat) - Die Texte (in Französisch) zu den Truppengattungen sind von A. Keller (L'État-Major Général), J. Feiss (L'Infanterie), U. Wille (La Cavalerie), A. Schumacher (L'Artillerie), J. J. Lochmann (Le Génie), Col. Dr. Ziegler (Les Troupes Sanitaires), Col. Potterat (Le Service Vétérinaire), Col. de Grenus (L'Administration) --Estoppeys Werk ist die bedeutendste systematische Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888, gedruckt noch in Farblithographie. Die 'bunten' Uniformen, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt (vgl. J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992). "Das Werk [.] ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) - Diese Uniformen standen für die 'neue' schweizerische Armee des Bundesstaates: "Als sich schon bei der Grenzbesetzung [anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges] im Juli 1870 unsere mangelhafte Kriegsvorbereitung zeigte, [.] da sahen die Eidgenossen ein, [.] wie nötig es sei, eine Armee zu besitzen, die durch ihre Kriegstüchtigkeit allein die Garantie bieten kann, dass kein Feind den Boden unserer Heimat betritt. So entstand die Militärorganisation [MO] von 1874. Sie brachte den Übergang zum Bundesheer." (K. Egli, Heereskunde, 1912, p. 41). Die MO 1874 ersetzte diejenige von 1850 und wurde ihrerseits überholt durch diejenige von 1907 und die Truppenordnung (TO) 1911 (s. HLS, Armee). -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- VERSANDKATEGORIE / Weight category / Poids brut 5 kg - Sprache: fr, de.

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    Estoppey, David (Illustrat.) / Autorenkollektiv (Texte).

    Verlag: Genève, Ch. Eggimann & Cie. Editeurs [1894]., 1894

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    Folio (ca. 41 x 31 cm). 3 Bll., 73 SS., 2 Bll. (Text), 34 farbig lithogr. Tafeln auf genarbtem Papier (cpl., Ränder unterschiedlich eher leicht stockfleckig, Darstellungen gelegentlich marginal tangiert, jedoch wenig störend, in der unteren Ecke vereinzelt etwas fingerfleckig, kleinere ziemlich unbedeutende marginale Bestossungen). Gebundenes Exemplar in Ln. d.Zt. (rotbraun) mit mont. OBrosch.-Deckeln (farb. illustr. OBrosch.-Titel a. Vorderdeckel marginal etwas fleckig und mit einigen Schabstellen ausserhalb d. Darstellung, hintere Gelenke etwas angeplatzt/rep.). Vord. Vorsatz angeplatzt, Bindung stellenweise etwas gelockert, Seiten unterschiedlich leicht gebräunt, stellenweise einige Eckknitter (wenig gravierend). Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches, weitestgehend sauberes Exemplar - - Keller Nr. 21 (p. 206 f.); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegenden in Deutsch und Französisch - Mont. OBrosch.-Titel mit Fähnrich des Bataillon 28 in Farblithographie - Schöne grossformatige Uniformdarstellungen unterschiedlicher Ränge und Truppengattungen mit zahlreichen Pferdedarstellungen. Besonders attraktive Offiziersporträts zu Pferd oder im Gelände (z.B. Kdt. Armeecorps, Generalstabsoffizier d. Eisenbahnabteilung, Oberstbrigadier, Dragoner-Hauptmann, Hptm. d. Feldartillerie, Geniehauptmann, Arzt und Apotheker, Justizoffizier, Feldprediger, Stabssekretär), aber auch eindrückliche Mannschaftsdarstellungen (z.B. Trompeter: Schützen-, Batterie- und Guidentrompeter, Tambour, Kavalleriewachtmeister, Dragoner, Positionsartillerie, Gebirgsartillerie-Kanonier, Sanitätssoldat, Verwaltungssoldat vor Feldbäckerei, Feldpost, Radfahrer, Landsturmsoldat) - Die Texte (in Französisch) zu den Truppengattungen sind von A. Keller (L'État-Major Général), J. Feiss (L'Infanterie), U. Wille (La Cavalerie), A. Schumacher (L'Artillerie), J. J. Lochmann (Le Génie), Col. Dr. Ziegler (Les Troupes Sanitaires), Col. Potterat (Le Service Vétérinaire), Col. de Grenus (L'Administration) --Estoppeys Werk ist die bedeutendste systematische Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888, gedruckt noch in Farblithographie. Die 'bunten' Uniformen, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt (vgl. J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992). "Das Werk [.] ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) - Diese Uniformen standen für die 'neue' schweizerische Armee des Bundesstaates: "Als sich schon bei der Grenzbesetzung [anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges] im Juli 1870 unsere mangelhafte Kriegsvorbereitung zeigte, [.] da sahen die Eidgenossen ein, [.] wie nötig es sei, eine Armee zu besitzen, die durch ihre Kriegstüchtigkeit allein die Garantie bieten kann, dass kein Feind den Boden unserer Heimat betritt. So entstand die Militärorganisation [MO] von 1874. Sie brachte den Übergang zum Bundesheer." (K. Egli, Heereskunde, 1912, p. 41). Die MO 1874 ersetzte diejenige von 1850 und wurde ihrerseits überholt durch diejenige von 1907 und die Truppenordnung (TO) 1911 (s. HLS, Armee). -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- VERSANDKATEGORIE / Weight category / Poids brut 5 kg - Sprache: fr, de.

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    Estoppey, David (Illustrat.) / Autorenkollektiv (Texte).

    Verlag: Genève, Ch. Eggimann & Cie. Editeurs [1894]., 1894

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    Folio (41.5 x 31 cm). 5 Bll., 73 SS. (Text), 34 farbig lithogr. Tafeln (cpl.) a. festem, leicht genarbtem u. getöntem Papier (chamois). Gebundenes Exemplar (Planobindung) in OHLdr.-Einband (etwas fleckig u. bestossen, Vorderdeckel berieben u. beschabt, marginal partiell stärker, Aussengelenke angeplatzt, Bindung jedoch intakt) mit farb. Deckelbild u. vergold. Rückentitel. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren, div. Stempel a. fl.Bl., Vortitel u. Titel. Gesamthaft weitestgehend sauberes, abgesehen vom etwas beeinträchtigten Einband recht gutes Exemplar - - Keller Nr. 21 (p. 206 f.); Barth 25705 u. Lipperheide Qf 5 (für den deutschsprachigen Titel) - Bildlegenden in Deutsch und Französisch - Ohne das illustrierte Titelblatt der broschierten Ausgaben. - Mit einem Vorwort von Bundesrat E. Frey, Chef des Eidg. Militärdepartements [i.e. Emil Frey, 1838-1922; Vorsteher EMD 1891-1897]. Die Texte (in Französisch) zu den Truppengattungen sind von A. Keller (L'État-Major Général), J. Feiss (L'Infanterie), U. Wille (La Cavalerie), A. Schumacher (L'Artillerie), J. J. Lochmann (Le Génie), Col. Dr. Ziegler (Les Troupes Sanitaires), Col. Potterat (Le Service Vétérinaire), Col. de Grenus (L'Administration) - Schöne grossformatige Uniformdarstellungen unterschiedlicher Ränge und Truppengattungen mit zahlreichen Pferdedarstellungen. Besonders attraktive Offiziersporträts zu Pferd oder im Gelände (z.B. Kdt. Armeecorps, Generalstabsoffizier d. Eisenbahnabteilung, Oberstbrigadier, Dragoner-Hauptmann, Hptm. d. Feldartillerie, Geniehauptmann, Arzt und Apotheker, Justizoffizier, Feldprediger, Stabssekretär), aber auch eindrückliche Mannschaftsdarstellungen (z.B. Trompeter: Schützen-, Batterie- und Guidentrompeter, Tambour, Kavalleriewachtmeister, Dragoner, Positionsartillerie, Gebirgsartillerie-Kanonier, Sanitätssoldat, Verwaltungssoldat vor Feldbäckerei, Feldpost, Radfahrer, Landsturmsoldat) --Estoppeys Werk ist die bedeutendste systematische Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888, gedruckt noch in Farblithographie. Die 'bunten' Uniformen, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt (vgl. J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992). "Das Werk [.] ist etwas vom Besten aus dieser Zeit. Es zeigt uns detailgetreu die Uniformierung und Ausrüstung der Armee in den Ordonnanzen 1875 und 1888" (J. Burlet, private Mitt.) - Diese Uniformen standen für die 'neue' schweizerische Armee des Bundesstaates: "Als sich schon bei der Grenzbesetzung [anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges] im Juli 1870 unsere mangelhafte Kriegsvorbereitung zeigte, [.] da sahen die Eidgenossen ein, [.] wie nötig es sei, eine Armee zu besitzen, die durch ihre Kriegstüchtigkeit allein die Garantie bieten kann, dass kein Feind den Boden unserer Heimat betritt. So entstand die Militärorganisation [MO] von 1874. Sie brachte den Übergang zum Bundesheer." (K. Egli, Heereskunde, 1912, p. 41). Die MO 1874 ersetzte diejenige von 1850 und wurde ihrerseits überholt durch diejenige von 1907 und die Truppenordnung (TO) 1911 (s. HLS, Armee). -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler (BLSK u. SIKART). "Mentionnons [.] une importante série de 34 aquarelles [.] pour l'illustration de 'L'Armée suisse' [.]" (Brun, KLS 1, 1905) -- VERSANDKATEGORIE / Weight category / Poids brut 5 kg - Sprache: fr, de.