David liniany (4 Ergebnisse)

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  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2008

    3640172396 / 9783640172399

    • Softcover

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Seminar, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: 9 Einträge im Literaturverzeichnis, davon 3 Internetquellen. , Abstract: Bereits der Titel dieser Hausarbeit bringt eine These und eine damit einhergehende Fragestellung mit sich, den er enthält den Begriff der totalen Institution. Definitorisch soll hierbei von den soziologischen Ausführungen Erving Goffmans ausgegangen werden, die er im Zusammenhang mit dem Begriff der totalen Institution in seinem Werk Asyle darlegt. Wie definiert also Goffman totale Institutionen und vor allem kann der menschliche Körper zu einer solchen werden Zumindest der zweite Teil der formulierten Fragestellung wird sich durch die gesamte Arbeit ziehen, auf der Suche nach einer hinreichenden Beantwortung und Belegen. Als Instrument zur Identifizierung von Belegen soll hierbei Jean-Dominique Baubys Schmetterling und Taucherglocke dienen. Am 8. Dezember 1995, im Alter von dreiundvierzig Jahren, erleidet Jean-Dominique Bauby, der zu diesem Zeitpunkt Chefredakteur der Elle ist, einen Gehirnschlag. Konsequenz ist, dass der Vater zweier Kinder schlagartig aus dem Leben katapultiert wird und erst Ende Januar 1996 das Bewusstsein wiedererlangt. Sein Verstand und sein Bewusstsein erholen sich schnell, doch sein Körper versagt ihm den Dienst. Bauby leidet an dem sog. Locked-In Syndrom, wodurch er unfähig ist, sich zu artikulieren oder sich gar zu bewegen. Einzig seinen Kopf kann er etwas drehen und - wie es für die Symptomatik des LIS typisch ist - mit einem Augenlid blinzeln. Mithilfe einer Logopädin etabliert Jean-Dominique Bauby darüber eine mühsame Kommunikationsform. Über ein ausgeklügeltes Alphabet kann er so einer Lektorin ein Buch, sein Schicksal, seine Gedanken diktieren. Doch was Bauby hier beschreibt, ist nicht nur einfach das Schicksal eines Patienten mit LIS. Er schafft es darüber hinaus auf eindrucksvolle Art und Weise, sich reflektierend mit der Institution Krankenhaus auseinanderzusetzen. Der Blick Jean-Dominique Baubys ermöglicht es, sich dem Konzept Totale Institution von Innen herauszunähern, wohin gegen anhand Goffman der theoretische Blick von Außen gewährleistet wird. Gestützt werden diese Überlegungen u.a. von Vera Pohland, die in diesem Zusammenhang in der literarischen Verarbeitung von medizinischen Institutionen und Krankheiten ein Instrument begreift, sowohl Kritik an der Institution selbst und der Gesellschaft zu üben, als auch seine eigene Rolle einer genaueren Betrachtung zu unterziehen.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2008

    3638956458 / 9783638956451

    • Softcover

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,7, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Der Leser als Voy(ag)eur: Der Voy(ag)eur als Autor: Autobiographisches Schreiben an Texten von Wolfgang Koeppen, Sprache: Deutsch, Abstract: Wolfgang Koeppens Reiseberichte, unter die auch der in dieser Arbeit vornehmlich betrachtete 'Ein Fetzen von der Stierhaut' fällt, entstanden aus einer Zusammenarbeit mit dem Süddeutschen Rundfunk heraus. Das Angebot für den Süddeutschen Rundfunk zu reisen und zu schreiben wurde Koeppen von Alfred Andersch unterbreitet der zum damaligen Zeitpunkt Leiter des Radio- Essays in Stuttgart war. Mit der Übernahme der 'Radio- Essay- Redaktion' 1956 etablierte Andersch ein Genre in der deutschen Radiokultur, das sich mit der Verarbeitung und Sendung von non-fiktionalen Gattungen im Kulturprogramm des Rundfunks auseinandersetze. Dies war zu diesem Zeitpunkt ein für Deutschland einmaliges Projekt, das seine Inspiration aus dem 'Third Programme' der BBC schöpfte.…

  • Sprache: Deutsch

    Verlag: GRIN Verlag, 2008

    3640230442 / 9783640230440

    • Softcover

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    Taschenbuch. Zustand: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn es darum geht einen Menschen, eine Person zu beschreiben, so kommt man nicht umher, auf sein Äußeres, seine Physis einzugehen. Besonders in unseren postmodernen Industriegesellschaften scheint der Körper einen immer stärker werdenden Stellenwert einzunehmen. Allein der Blick auf die heutige Medienlandschaft offenbart, wie wichtig der menschliche Körper und das Verhältnis zum Selbigen zu sein scheint. So preist z. B. die Werbung Produkte an, die unsere Körper gesünder, vitaler, leistungsstärker und schöner machen sollen. Der Anspruch unserer modernen Leistungsgesellschaft scheint sich geradezu in unserer Physis zu manifestieren. Dies beginnt mit dem Joghurt, der unsere Verdauung regulieren soll und setzt sich fort in sog. 'Tipps' und 'Tricks' der einschlägigen Lifestylemagazine zur Reduzierung von Cellulite und Glättung von Falten. Solche Ratschläge beschränken sich dabei schon lange nicht mehr auf das weibliche Geschlecht, vielmehr ist zu beobachten, wie geschlechtsübergreifend das Bedürfnis und das Angebot wächst, sich und damit seinem Körper etwas 'Gutes' zu tun. Mitunter ist diese Fixierung auf den Körper nicht verwunderlich, wenn man sich vor Augen führt, dass unsere 'menschliche Welt ohne den Körper nicht existieren würde - es gäbe keine Kommunikation, keine Arbeit, keinen Krieg, keine Wettkämpfe und kein Spiel, keine Sexualität, keine Kunst, keine Erziehung, keine Strafen, keine Kultur des Essens und Trinkens, der Heilung, des Umgangs mit den Toten.'. Doch dies reicht bei weitem nicht aus zu erklären, warum dem Umgang mit dem Körper und der Konzentration auf den Körper in unserer Gesellschaft soviel Aufmerksamkeit geschenkt wird.…

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    Verlag: GRIN Verlag, 2008

    3640172396 / 9783640172399

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    Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Bielefeld, Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits der Titel dieser Hausarbeit bringt eine These und eine damit einhergehende Fragestellung mit sich, den er enthält den Begriff der totalen Institution. Definitorisch soll hierbei von den soziologischen Ausführungen Erving Goffmans ausgegangen werden, die er im Zusammenhang mit dem Begriff der totalen Institution in seinem Werk ¿Asyle¿ darlegt. Wie definiert also Goffman totale Institutionen und vor allem kann der menschliche Körper zu einer solchen werden? Zumindest der zweite Teil der formulierten Fragestellung wird sich durch die gesamte Arbeit ziehen, auf der Suche nach einer hinreichenden Beantwortung und Belegen. Als ¿Instrument¿ zur Identifizierung von Belegen soll hierbei Jean-Dominique Baubys ¿Schmetterling und Taucherglocke¿ dienen. Am 8. Dezember 1995, im Alter von dreiundvierzig Jahren, erleidet Jean-Dominique Bauby, der zu diesem Zeitpunkt Chefredakteur der Elle ist, einen Gehirnschlag. Konsequenz ist, dass der Vater zweier Kinder schlagartig aus dem Leben katapultiert wird und erst Ende Januar 1996 das Bewusstsein wiedererlangt. Sein Verstand und sein Bewusstsein erholen sich schnell, doch sein Körper versagt ihm den Dienst. Bauby leidet an dem sog. Locked-In Syndrom, wodurch er unfähig ist, sich zu artikulieren oder sich gar zu bewegen. Einzig seinen Kopf kann er etwas drehen und - wie es für die Symptomatik des LIS typisch ist - mit einem Augenlid blinzeln. Mithilfe einer Logopädin etabliert Jean-Dominique Bauby darüber eine mühsame Kommunikationsform. Über ein ausgeklügeltes Alphabet kann er so einer Lektorin ein Buch, sein Schicksal, seine Gedanken diktieren. Doch was Bauby hier beschreibt, ist nicht nur einfach das Schicksal eines Patienten mit LIS. Er schafft es darüber hinaus auf eindrucksvolle Art und Weise, sich reflektierend mit der Institution Krankenhaus auseinanderzusetzen. Der Blick Jean-Dominique Baubys ermöglicht es, sich dem Konzept ¿Totale Institution¿ von Innen herauszunähern, wohin gegen anhand Goffman der theoretische Blick von Außen gewährleistet wird. Gestützt werden diese Überlegungen u.a. von Vera Pohland, die in diesem Zusammenhang in der literarischen Verarbeitung von medizinischen Institutionen und Krankheiten ein Instrument begreift, sowohl Kritik an der Institution selbst und der Gesellschaft zu üben, als auch seine eigene Rolle einer genaueren Betrachtung zu unterziehen.…