Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present.
Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages.
Sprache: Deutsch
Verlag: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, 2000
ISBN 10: 3925212493 ISBN 13: 9783925212499
Anbieter: Antiquariat Heinzelmännchen, Stuttgart, Deutschland
92 Seiten. Mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen. Farbig illustrierte Originalbroschur. 24x21 cm * Alexander Kanoldt (* 29. September 1881 in Karlsruhe; 24. Januar 1939 in Berlin) war ein deutscher Maler und Professor an der Kunstakademie in Berlin. Während seines Kunststudiums an der Karlsruher Akademie war er Schüler bei Ernst Schurth und Friedrich Fehr, von 1906 bis 1909 dessen Meisterschüler. Hier lernte er, zunächst in neoimpressionistischer Manier malend, Adolf Erbslöh kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Mit ihm und Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin und anderen gründete er 1909 die Neue Künstlervereinigung München (N.K.V.M.), aus der 1911 die Redaktion des Blauen Reiters hervorging. Innerhalb der N.K.V.M. kam es zu drei bedeutenden Gemeinschaftsausstellungen in der Modernen Galerie Heinrich Thannhauser in München. Neben Alexej von Jawlensky, Adolf Erbslöh, Wladimir von Bechtejeff, Paul Klee und Karl Caspar gehörte er auch zur 1913 gegründeten Künstlergruppe Münchener Neue Secession. Während des 1. Weltkrieges leistete er von 1914 bis 1918 als Reserveoffizier Dienst. Nach dem Krieg unterhielt er enge Beziehungen zu Georg Schrimpf, mit dem er eine magisch-realistische Variante der Neuen Sachlichkeit vertrat. Während eines längeren Italien-Aufenthaltes zusammen mit Adolf Erbslöh entwickelte er multiperspektivische Architekturlandschaften, magisch starr in der Form geschachtelt. 1925 nahm er an der Ausstellung Neue Sachlichkeit in Mannheim teil, wo er neben Max Beckmann mit dem größten Werkkonvolut vertreten war. Von 1925 bis 1931 war er Professor an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau. Aufgrund deren Schließung zog Kanoldt nach Garmisch-Partenkirchen. Ihn plagten existenziellen Sorgen, die er in Briefen festhielt. Diesen ist zu entnehmen, dass ihm als Einnahmequelle bis 1932 überwiegend Lithografien der Landschaft seiner neuen Heimat dienten. Nach 1927 wurde er Mitglied der Badischen Secession und ab 1932 Mitglied der Münchener Künstlergruppe Die Sieben. 1932 plante Kanoldt zusammen mit Erbslöh eine 4. Ausstellung der N.K.V.M. für 1934 im Münchener Kunstverein aus Anlass ihrer Gründung vor 25 Jahren. Sie sollte Werke der ehemaligen Mitglieder aus den Münchener- und den letzten Jahren zeigen.[2] Die Ausstellungsidee konnte nicht mehr verwirklicht werden, weil nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 auch die Malerei der Mitglieder der ehemaligen N.K.V.M. als entartet gebrandmarkt wurde.[3] Kanoldt, der 1934 den Bildhauer Edwin Scharff als Vorsitzenden des Villa-Romana-Kuratoriums abgelöst hatte, konnte dennoch dem Expressionisten Otto Freytag im selben Jahr noch zu einem Stipendiatenaufenthalt verhelfen. Kanoldt trat 1932 in die NSDAP ein. 1933 wurde er als Professor und Direktor an die Berliner Kunsthochschule und als Senator an die Preußische Akademie der Künste berufen. Dennoch galten seine Werke in der Zeit des Nationalsozialismus als entartet und wurden 1937 aus den öffentlichen Sammlungen in Hamburg und Essen entfernt. Bereits 1936 hatte er seine Professur in Berlin aus gesundheitlichen Gründen abgeben müssen. Er starb am 24. Januar 1939 im Alter von 57 Jahren in seiner Wohnung in Berlin-Wilmersdorf. (Quelle Wikipedia) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 400.
Verlag: Waldkirch. Waldkircher Verlagsgesellschaft. ., 1987
ISBN 10: 3878851510 ISBN 13: 9783878851516
Anbieter: Antiquariat & Verlag Jenior, Kassel, HE, Deutschland
225 S. Kartoniert mit Schutzumschlag. 4°. Sauberes Exemplar ohne Stempel und Anstreichungen. Zahlreiche Abbildungen und Tafeln. Kanten des Schutzumschlags minimal berieben. Sonst sehr gut erhalten. Sprache: deu.
Sprache: Deutsch
Verlag: Museum für Neue Kunst Freiburg / Waldkircher Verlagsgesellschaft, 1987
ISBN 10: 3878851510 ISBN 13: 9783878851516
Anbieter: Antiquariat Smock, Freiburg, Deutschland
Zustand: Gut. Formateinband: Großformat, Broschierte Ausgabe mit Umschlag 225 S. (27x21 cm) 1. Aufl.; (Mit zahlreichen Abbildungen); Leichte Gebrauchsspuren, Schutzumschlag teils mit Druckspuren und Knick an der Innenseite; sonst gut erhalten. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1300 [Stichwörter: Ausstellung, Ausstellungskatalog ; Bildband, Katalog].
Sprache: Deutsch
Verlag: Engelhardt Bauer, 2000
Anbieter: Antiquariat REDIVIVUS, Regensburg, Deutschland
25 cm, farb. ill. OBrosch. Zustand: Gut. 92 Seiten Wie neu, kein Mängelexemplar. 5840 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 499.
Sprache: Deutsch
Verlag: Kurt Wolff 1919-1921, München, 1919
Anbieter: Antiquariat Rolf Bulang, Dautphetal, Deutschland
Erstausgabe
EUR 2.200,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbHardcover. Zustand: Gut. Archipenko, Alexander; Karl Caspar; Georg Ehrlich; Ignaz Epper; Erich Heckel; Carl Hofer; Alexander Kanoldt; Max Kaus; Franz Marc; Frans Masereel; Heinrich Nauen; André Rouveyre; Edwin Scharff; Karl Schmidt-Rottluff; Richard Seewald; (illustrator). Erste Ausgabe. VIII, 319; 332; 356 S. Großformatiger Orig.-Halbpergamentband (Jg. 1) sowie 2 großformatige Orig.-Leinenbände. Von der repräsentativen Kunstzeitschrift des Expressionismus erschienen insgesamt drei Jahrgänge, die hier vollständig gebunden mit allen16 ganzseitigen Original-Graphiken vorliegen: 1919/1: Karl Schmidt-Rottluff: Kopf (Original-Holzschnitt); Karl Caspar: Johannes auf Patmos (Original-Lithographie); Richard Seewald: Der Hirte (kolorierter Original-Holzschnitt): 1919/2: Franz Marc: Aus der Tierlegende (Original-Holzschnitt); Heinrich Nauen: Mutter und Kind (Original-Radierung); Ignaz Epper: Mädchenkopf (Original-Lithographie); 1920/1: Erich Heckel: Mädchenkopf (Original-Holzschnitt); Georg Ehrlich: Tröstung (Original-Lithographie); Frans Masereel: Business-man (Original-Holzschnitt); 1920/2: Max Kaus: Kopf (Original-Holzschnitt); André Rouveyre: Kopf (Original-Holzschnitt); 1921/1: Edwin Scharff: Die Brüder (Original-Lithographie); Alexander Archipenko: Figürliche Komposition (Original-Lithographie); Carl Hofer: Das Nest (Original-Lithographie); 1921/2: K. Schmidt-Rottluff: Lesender Mann (Original-Holzschnitt); Alexander Kanoldt: Klausen (Original-Lithographie). Mit dichterischen, philosophischen und literaturkritischen Erstdrucken u. a. von J. R. Becher, Ernst Bloch, Max Brod, E. R. Curtius, Alfred Döblin, Hermann Hesse, Georg Heym, Kurt Hiller, Franz Kafka ("Erstes Leid", Dietz 61), Kurt Pinthus, René Schickele, Ernst Weiß, Alfred Wolfenstein. Jentsch: Illustrierte Bücher des deutschen Expressionismus, Nr. 72; Söhn: HDO 12001-1 bis 12006-2. Die Bände 2 und 3 jeweils mit kleinem, zeitgenössischem Besitzvermerk in Tinte, sonst handelt es sich jedoch um ein schönes, wohlerhaltenes Exemplar in Originaleinbänden mit sämtlichen Originalgraphiken und nur leichten Gebrauchsspuren.
Sprache: Deutsch
Verlag: Kurt Wolff 1919-1921, München, 1919
Anbieter: Antiquariat Rolf Bulang, Dautphetal, Deutschland
Erstausgabe
EUR 1.580,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbHardcover. Zustand: Gut. Archipenko, Alexander; Karl Caspar; Georg Ehrlich; Ignaz Epper; Erich Heckel; Carl Hofer; Alexander Kanoldt; Max Kaus; Franz Marc; Frans Masereel; Heinrich Nauen; André Rouveyre; Edwin Scharff; Karl Schmidt-Rottluff; Richard Seewald; (illustrator). Erste Ausgabe. VIII, 319; 332; 356 S. Großformatiger Halbpergamentband der Zeit (Jg. 1) sowie großformatiger Orig.-Broschuren, davon 2 im Schuber. Von der repräsentativen Kunstzeitschrift des Expressionismus erschienen insgesamt drei Jahrgänge, die hier vollständig mit allen16 ganzseitigen Original-Graphiken vorliegen: 1919/1: Karl Schmidt-Rottluff: Kopf (Original-Holzschnitt); Karl Caspar: Johannes auf Patmos (Original-Lithographie); Richard Seewald: Der Hirte (kolorierter Original-Holzschnitt): 1919/2: Franz Marc: Aus der Tierlegende (Original-Holzschnitt); Heinrich Nauen: Mutter und Kind (Original-Radierung); Ignaz Epper: Mädchenkopf (Original-Lithographie); 1920/1: Erich Heckel: Mädchenkopf (Original-Holzschnitt); Georg Ehrlich: Tröstung (Original-Lithographie); Frans Masereel: Business-man (Original-Holzschnitt); 1920/2: Max Kaus: Kopf (Original-Holzschnitt); André Rouveyre: Kopf (Original-Holzschnitt); 1921/1: Edwin Scharff: Die Brüder (Original-Lithographie); Alexander Archipenko: Figürliche Komposition (Original-Lithographie); Carl Hofer: Das Nest (Original-Lithographie); 1921/2: K. Schmidt-Rottluff: Lesender Mann (Original-Holzschnitt); Alexander Kanoldt: Klausen (Original-Lithographie). Mit dichterischen, philosophischen und literaturkritischen Erstdrucken u. a. von J. R. Becher, Ernst Bloch, Max Brod, E. R. Curtius, Alfred Döblin, Hermann Hesse, Georg Heym, Kurt Hiller, Franz Kafka ("Erstes Leid", Dietz 61), Kurt Pinthus, René Schickele, Ernst Weiß, Alfred Wolfenstein. Jentsch: Illustrierte Bücher des deutschen Expressionismus, Nr. 72; Söhn: HDO 12001-1 bis 12006-2. Bei Band 1 sind die Vorsatztpapiere und der Rücken gering stockfleckig. Die Umschläge und die Schnittkanten der Hefte sind etwas stockfleckig, 2 Papier-Rückenschildchen haben Fehlstellen und bei Jahrgang 3 fehlen Titelblatt und Gesamtinhaltsverzeichnis. Da die Zeitschrift auf gutem, weißem Papier gedruckt wurde, ist der Innenteil durchgängig frisch und sauber, einzelne der montierten Illustrationen (nicht jedoch der Originalgraphiken!) haben kleine Randeinrisse. Insgesamt handelt es sich um ein ordentliches, gut erhaltenes Exemplar mit sämtlichen Originalgraphiken und nur leichten Gebrauchsspuren.
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 1906
Anbieter: Antiquariat Braun, Gengenbach, Deutschland
Zweifarbige Lithographie. Zustand: Gut. 92 x 57 mm. *Gutenberg 27.971. - Im Druck monogrammiert und datiert. Der Künstler war u.a. Mitglied in der Münchener Neuen Secession. - Rückseitig kleine Montagereste. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 100.
Sprache: Deutsch
Verlag: (München 1922)., 1922
Anbieter: Antiquariat Braun, Gengenbach, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
Zustand: Sehr gut. 28,5 x 23,5 cm. Blattgröße: 35 x 26 cm. *Alexander Kanoldt (1881-1939) war 1909 zusammen mit Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Gabriele Münter u.a. Gründungsmitglied der "Neue Künstlervereinigung München", aus der 1911 die Künstlergruppe des Blauen Reiters hervorging. Sauber und gut erhalten. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500.
Erscheinungsdatum: 1922
Anbieter: GALERIE HIMMEL, Dresden, Deutschland
Zustand: sehr guter Zustand. Kanoldt, Alexander. Klausen (Südtirol).1922. Lithografie / Kreidelithografie, in Schwarz, auf gelblichem Maschinenpapier. Originale Künstlergrafik, von Alexander Kanoldt. 28,5 x 23,5 cm (Darstellung / Druckbild), 34 x 26 cm (Blatt).Ammann L 10. Aus: Genius. Zeitschrift für werdende und alte Kunst (München: Kurt Wolff 1921), Bd. 3. Tadellos. Sehr guter Zustand.Alexander Kanoldt (1881 Karlsruhe - 1939 Berlin). Deutscher Maler und Grafiker. Studium an der Karlsruher Akademie bei Ernst Schurth. 1906-09 Meisterschüler von Friedrich Fehr. 1909 mit Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und Gabriele Münter, Marianne von Werefkin Gründung der Neuen Künstlervereinigung München. Daneben Mitglied in der Münchener Neuen Secession. 1925-31 Professor an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau. 1927 Mitglied der Badischen Secession, 1932 Mitglied der Münchener Künstlergruppe Die Sieben. 1933-36 Professor und Direktor an der Berliner Kunsthochschule. Nicht handsigniert. Verso typografisch bezeichnet: Alexander Kanoldt / Klausen, Originallithographie 1922. 28,5 x 23,5 cm (Darstellung / Druckbild), 34 x 26 cm (Blatt).
Erscheinungsdatum: 1922
Anbieter: GALERIE HIMMEL, Dresden, Deutschland
Zustand: sehr guter Zustand. Kanoldt, Alexander. Klausen (Südtirol).1922. Lithografie / Kreidelithografie, in Schwarz, auf gelblichem Maschinenpapier. Originale Künstlergrafik, von Alexander Kanoldt. 28,4 x 23,5 cm (Darstellung / Druckbild), 34 x 25 cm (Blatt).Ammann L 10. Aus: Genius. Zeitschrift für werdende und alte Kunst (München: Kurt Wolff 1921), Bd. 3. Tadellos. Sehr guter Zustand.Alexander Kanoldt (1881 Karlsruhe - 1939 Berlin). Deutscher Maler und Grafiker. Studium an der Karlsruher Akademie bei Ernst Schurth. 1906-09 Meisterschüler von Friedrich Fehr. 1909 mit Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und Gabriele Münter, Marianne von Werefkin Gründung der Neuen Künstlervereinigung München. Daneben Mitglied in der Münchener Neuen Secession. 1925-31 Professor an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau. 1927 Mitglied der Badischen Secession, 1932 Mitglied der Münchener Künstlergruppe Die Sieben. 1933-36 Professor und Direktor an der Berliner Kunsthochschule. 28,4 x 23,5 cm (Darstellung / Druckbild), 34 x 25 cm (Blatt). Nicht handsigniert. Verso typografisch bezeichnet.
Anbieter: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
EUR 5.600,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbZustand: guter Zustand. Lithographie, 1922, auf JW Zanders-Bütten, mit Bleistift nummeriert 13/40", signiert, datiert und mit der Werknummer bezeichnet Kanoldt 1922 / IX". Darstellungsgröße 39,8:31,8 cm, Blattgröße 58:38,7 cm. Prachtvoller Druck mit breitem Rand. - Literatur: Amman L 9. Nr. 13 von 40 Exemplaren der Gesamtauflage, wovon 10 Exemplare auf Japan gedruckt sind. Als Sohn des spätklassizistischen Landschaftsmalers Edmund Friedrich Kanoldt (1845-1904) wird Alexander Kanoldt am 29. September 1881 in Karlsruhe geboren. Der Künstler beginnt im Alter von achtzehn Jahren zunächst eine Lehre als Dekorationsmaler an der dortigen Kunstgewerbeschule. Er wechselt jedoch 1901 an die Akademie der bildenden Künste. Kanoldt eignet sich bei Ernst Schurth (1848-1910) erste zeichnerische Grundlagen an und befreundet sich mit dem Kommilitonen Adolf Erbslöh (1881-1947). Die Technik der Neoimpressionisten studiert der Künstler in dieser Zeit intensiv. Sie regt ihn zu drucktechnisch aufwendigen Farblithographien an. In der Malklasse von Friedrich Fehr (1862-1927) setzt Kanoldt 1904 sein Studium fort und wird 1906-1909 dessen Meisterschüler. Der Maler siedelt 1908 nach München über, wo er ein Jahr später u.a. mit Alexej von Jawlensky (1864-1941), Wassily Kandinsky (1866-1944) und Gabriele Münter (1877-1962) die Neue Künstlervereinigung München" gründet, einem Vorläufer des Blauer Reiter". Alexander Kanoldt beteiligt sich an deren erster Ausstellung 1909 in der Münchner modernen Galerie von Heinrich Thannhauser. Neben Karl Caspar (1879-1956), Jawlensky und Paul Klee (1879-1940) ist der Künstler 1913 Mitglied der Münchener Neue Secession". Durch den Kriegsausbruch wird Kanoldts künstlerische Laufbahn unterbrochen. Als Offizier leistet er in den Jahren 1914-18 Kriegsdienst. 1924 entstehen während eines längeren Italien-Aufenthaltes multiperspektivische Architekturlandschaften und kühle Raumdarstellungen. Diese Werke stellen einen Neubeginn in Kanoldts Schaffen dar und lassen ihn 1925 an der Ausstellung Neue Sachlichkeit" in der Kunsthalle Mannheim teilnehmen. Dort ist er neben Max Beckmann (1884-1950) mit dem größten Werkkonvolut vertreten. Im selben Jahr wird Alexander Kanoldt von Oscar Moll (1875-1947) an die Breslauer Kunstakademie berufen, die er jedoch 1931 wieder verlässt. Der Künstler ist zusammen mit Karl Hofer (1878-1955) Mitbegründer der Badische Secession" in Freiburg und eröffnet 1931 in Garmisch-Partenkirchen eine private Malschule. Mitglied der Münchner Künstlergruppe Die Sieben" wird Kanoldt 1932 und nimmt regelmäßig an deren Ausstellungen teil. Der Künstler malt in dieser Zeit vorwiegend Stilleben und italienische Landschaften, die sich in ihrer nüchternen Darstellungsweise an der Neue Sachlichkeit" orientieren. Kanoldts Werke gelten unter dem NS-Regime als entartet", obwohl er noch 1933 als Professor an die Kunstakademie in Berlin berufen wird. Sie werden 1937 beschlagnahmt. Die Professur in Berlin muss Kanoldt bereits ein Jahr zuvor aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Der Künstler erliegt am 24. Januar 1939 einem Herzleiden.
Anbieter: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
EUR 2.800,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbZustand: sehr guter Zustand. Lithographie, 1923, auf Bütten, mit Bleistift signiert. Darstellungsgröße 35,2:26,7 cm, Blattgröße ca. 46,8:36 cm. Literatur: Amman L 13; Söhn 52004-8. Mit Resten alter Montierung verso, prachtvoller, kontrastreicher Druck von ansonsten sehr schöner Erhaltung. Als Sohn des spätklassizistischen Landschaftsmalers Edmund Friedrich Kanoldt (1845-1904) wird Alexander Kanoldt am 29. September 1881 in Karlsruhe geboren. Der Künstler beginnt im Alter von achtzehn Jahren zunächst eine Lehre als Dekorationsmaler an der dortigen Kunstgewerbeschule. Er wechselt jedoch 1901 an die Akademie der bildenden Künste. Kanoldt eignet sich bei Ernst Schurth (1848-1910) erste zeichnerische Grundlagen an und befreundet sich mit dem Kommilitonen Adolf Erbslöh (1881-1947). Die Technik der Neoimpressionisten studiert der Künstler in dieser Zeit intensiv. Sie regt ihn zu drucktechnisch aufwendigen Farblithographien an. In der Malklasse von Friedrich Fehr (1862-1927) setzt Kanoldt 1904 sein Studium fort und wird 1906-1909 dessen Meisterschüler. Der Maler siedelt 1908 nach München über, wo er ein Jahr später u.a. mit Alexej von Jawlensky (1864-1941), Wassily Kandinsky (1866-1944) und Gabriele Münter (1877-1962) die Neue Künstlervereinigung München" gründet, einem Vorläufer des Blauer Reiter". Alexander Kanoldt beteiligt sich an deren erster Ausstellung 1909 in der Münchner modernen Galerie von Heinrich Thannhauser. Neben Karl Caspar (1879-1956), Jawlensky und Paul Klee (1879-1940) ist der Künstler 1913 Mitglied der Münchener Neue Secession". Durch den Kriegsausbruch wird Kanoldts künstlerische Laufbahn unterbrochen. Als Offizier leistet er in den Jahren 1914-18 Kriegsdienst. 1924 entstehen während eines längeren Italien-Aufenthaltes multiperspektivische Architekturlandschaften und kühle Raumdarstellungen. Diese Werke stellen einen Neubeginn in Kanoldts Schaffen dar und lassen ihn 1925 an der Ausstellung Neue Sachlichkeit" in der Kunsthalle Mannheim teilnehmen. Dort ist er neben Max Beckmann (1884-1950) mit dem größten Werkkonvolut vertreten. Im selben Jahr wird Alexander Kanoldt von Oscar Moll (1875-1947) an die Breslauer Kunstakademie berufen, die er jedoch 1931 wieder verlässt. Der Künstler ist zusammen mit Karl Hofer (1878-1955) Mitbegründer der Badische Secession" in Freiburg und eröffnet 1931 in Garmisch-Partenkirchen eine private Malschule. Mitglied der Münchner Künstlergruppe Die Sieben" wird Kanoldt 1932 und nimmt regelmäßig an deren Ausstellungen teil. Der Künstler malt in dieser Zeit vorwiegend Stilleben und italienische Landschaften, die sich in ihrer nüchternen Darstellungsweise an der Neue Sachlichkeit" orientieren. Kanoldts Werke gelten unter dem NS-Regime als entartet", obwohl er noch 1933 als Professor an die Kunstakademie in Berlin berufen wird. Sie werden 1937 beschlagnahmt. Die Professur in Berlin muss Kanoldt bereits ein Jahr zuvor aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Der Künstler erliegt am 24. Januar 1939 einem Herzleiden.
Anbieter: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
EUR 2.400,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbZustand: guter Zustand. Lithographie, 1922, auf cremefarbenem Bütten mit Wasserzeichen: JW Zanders und Einhorn, mit Bleistift signiert, datiert und nummeriert. Darstellungsgröße 38,8:27,3 cm, Blattgröße 58,4:38,4 cm. Literatur: Amman L 8, mit Werknummer bezeichnet 1922/VIII". - Nr. 27 von 40 Exx. Wunderbarer Abdruck, lediglich der obere und untere Rand vom Druck etwas wellig, die linke untere und obere Ecke ergänzt. Als Sohn des spätklassizistischen Landschaftsmalers Edmund Friedrich Kanoldt (1845-1904) wird Alexander Kanoldt am 29. September 1881 in Karlsruhe geboren. Der Künstler beginnt im Alter von achtzehn Jahren zunächst eine Lehre als Dekorationsmaler an der dortigen Kunstgewerbeschule. Er wechselt jedoch 1901 an die Akademie der bildenden Künste. Kanoldt eignet sich bei Ernst Schurth (1848-1910) erste zeichnerische Grundlagen an und befreundet sich mit dem Kommilitonen Adolf Erbslöh (1881-1947). Die Technik der Neoimpressionisten studiert der Künstler in dieser Zeit intensiv. Sie regt ihn zu drucktechnisch aufwendigen Farblithographien an. In der Malklasse von Friedrich Fehr (1862-1927) setzt Kanoldt 1904 sein Studium fort und wird 1906-1909 dessen Meisterschüler. Der Maler siedelt 1908 nach München über, wo er ein Jahr später u.a. mit Alexej von Jawlensky (1864-1941), Wassily Kandinsky (1866-1944) und Gabriele Münter (1877-1962) die Neue Künstlervereinigung München" gründet, einem Vorläufer des Blauer Reiter". Alexander Kanoldt beteiligt sich an deren erster Ausstellung 1909 in der Münchner modernen Galerie von Heinrich Thannhauser. Neben Karl Caspar (1879-1956), Jawlensky und Paul Klee (1879-1940) ist der Künstler 1913 Mitglied der Münchener Neue Secession". Durch den Kriegsausbruch wird Kanoldts künstlerische Laufbahn unterbrochen. Als Offizier leistet er in den Jahren 1914-18 Kriegsdienst. 1924 entstehen während eines längeren Italien-Aufenthaltes multiperspektivische Architekturlandschaften und kühle Raumdarstellungen. Diese Werke stellen einen Neubeginn in Kanoldts Schaffen dar und lassen ihn 1925 an der Ausstellung Neue Sachlichkeit" in der Kunsthalle Mannheim teilnehmen. Dort ist er neben Max Beckmann (1884-1950) mit dem größten Werkkonvolut vertreten. Im selben Jahr wird Alexander Kanoldt von Oscar Moll (1875-1947) an die Breslauer Kunstakademie berufen, die er jedoch 1931 wieder verlässt. Der Künstler ist zusammen mit Karl Hofer (1878-1955) Mitbegründer der Badische Secession" in Freiburg und eröffnet 1931 in Garmisch-Partenkirchen eine private Malschule. Mitglied der Münchner Künstlergruppe Die Sieben" wird Kanoldt 1932 und nimmt regelmäßig an deren Ausstellungen teil. Der Künstler malt in dieser Zeit vorwiegend Stilleben und italienische Landschaften, die sich in ihrer nüchternen Darstellungsweise an der Neue Sachlichkeit" orientieren. Kanoldts Werke gelten unter dem NS-Regime als entartet", obwohl er noch 1933 als Professor an die Kunstakademie in Berlin berufen wird. Sie werden 1937 beschlagnahmt. Die Professur in Berlin muss Kanoldt bereits ein Jahr zuvor aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Der Künstler erliegt am 24. Januar 1939 einem Herzleiden.
Erscheinungsdatum: 1927
Anbieter: GALERIE HIMMEL, Dresden, Deutschland
Signiert
EUR 1.250,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbZustand: sehr guter Zustand. Kanoldt, Alexander. Hiddensee IV.1927. Lithografie / Kreidelithografie, in Schwarz, auf feinstem Japanbütten. Originale Künstlergrafik, von Alexander Kanoldt. Auflage Exemplar Nr. 2/30. 30,0 x 45,0 cm (Darstellung / Druckbild), 37 x 51 cm (Blatt).Ammann 33. Vollrandiges Exemplar. Das extrem feine Japan im Rand geringfügig knickspurig. Sonst tadellos. Guter Zustand.Alexander Kanoldt (1881 Karlsruhe - 1939 Berlin). Deutscher Maler und Grafiker. Studium an der Karlsruher Akademie bei Ernst Schurth. 1906-09 Meisterschüler von Friedrich Fehr. 1909 mit Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky und Gabriele Münter, Marianne von Werefkin Gründung der Neuen Künstlervereinigung München. Daneben Mitglied in der Münchener Neuen Secession. 1925-31 Professor an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe Breslau. 1927 Mitglied der Badischen Secession, 1932 Mitglied der Münchener Künstlergruppe Die Sieben. 1933-36 Professor und Direktor an der Berliner Kunsthochschule. Rechts unten in Bleistift signiert: Kanoldt. Dazu Werknummer und Jahr: XXXIII / 27. In der Blattecke links unten Auflagenbezeichnung. Verso Dubletten-Stempel Museum der Bildenden Künste Leipzig. 30,0 x 45,0 cm (Darstellung / Druckbild), 37 x 51 cm (Blatt).
Anbieter: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
EUR 2.800,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbZustand: guter Zustand. Lithographie, 1932, auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: Ingres, mit Bleistift signiert, datiert, nummeriert, betitelt und bezeichnet. Darstellungsgröße 34,7:48,7 cm, Blattgröße 48:62,7cm. Amman L 43. Nr. 10 von 20 Exx. auf Bütten, weitere 24 Exx. auf China. Sehr schöner Druck mit vollem Rand. Als Sohn des spätklassizistischen Landschaftsmalers Edmund Friedrich Kanoldt (1845-1904) wird Alexander Kanoldt am 29. September 1881 in Karlsruhe geboren. Der Künstler beginnt im Alter von achtzehn Jahren zunächst eine Lehre als Dekorationsmaler an der dortigen Kunstgewerbeschule. Er wechselt jedoch 1901 an die Akademie der bildenden Künste. Kanoldt eignet sich bei Ernst Schurth (1848-1910) erste zeichnerische Grundlagen an und befreundet sich mit dem Kommilitonen Adolf Erbslöh (1881-1947). Die Technik der Neoimpressionisten studiert der Künstler in dieser Zeit intensiv. Sie regt ihn zu drucktechnisch aufwendigen Farblithographien an. In der Malklasse von Friedrich Fehr (1862-1927) setzt Kanoldt 1904 sein Studium fort und wird 1906-1909 dessen Meisterschüler. Der Maler siedelt 1908 nach München über, wo er ein Jahr später u.a. mit Alexej von Jawlensky (1864-1941), Wassily Kandinsky (1866-1944) und Gabriele Münter (1877-1962) die Neue Künstlervereinigung München" gründet, einem Vorläufer des Blauer Reiter". Alexander Kanoldt beteiligt sich an deren erster Ausstellung 1909 in der Münchner modernen Galerie von Heinrich Thannhauser. Neben Karl Caspar (1879-1956), Jawlensky und Paul Klee (1879-1940) ist der Künstler 1913 Mitglied der Münchener Neue Secession". Durch den Kriegsausbruch wird Kanoldts künstlerische Laufbahn unterbrochen. Als Offizier leistet er in den Jahren 1914-18 Kriegsdienst. 1924 entstehen während eines längeren Italien-Aufenthaltes multiperspektivische Architekturlandschaften und kühle Raumdarstellungen. Diese Werke stellen einen Neubeginn in Kanoldts Schaffen dar und lassen ihn 1925 an der Ausstellung Neue Sachlichkeit" in der Kunsthalle Mannheim teilnehmen. Dort ist er neben Max Beckmann (1884-1950) mit dem größten Werkkonvolut vertreten. Im selben Jahr wird Alexander Kanoldt von Oscar Moll (1875-1947) an die Breslauer Kunstakademie berufen, die er jedoch 1931 wieder verlässt. Der Künstler ist zusammen mit Karl Hofer (1878-1955) Mitbegründer der Badische Secession" in Freiburg und eröffnet 1931 in Garmisch-Partenkirchen eine private Malschule. Mitglied der Münchner Künstlergruppe Die Sieben" wird Kanoldt 1932 und nimmt regelmäßig an deren Ausstellungen teil. Der Künstler malt in dieser Zeit vorwiegend Stilleben und italienische Landschaften, die sich in ihrer nüchternen Darstellungsweise an der Neue Sachlichkeit" orientieren. Kanoldts Werke gelten unter dem NS-Regime als entartet", obwohl er noch 1933 als Professor an die Kunstakademie in Berlin berufen wird. Sie werden 1937 beschlagnahmt. Die Professur in Berlin muss Kanoldt bereits ein Jahr zuvor aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Der Künstler erliegt am 24. Januar 1939 einem Herzleiden.
Anbieter: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
EUR 5.200,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbZustand: guter Zustand. Lithographie, 1932, handkoloriert, auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: Ingres, mit Bleistift signiert, datiert, nummeriert und bezeichnet. Darstellungsgröße 52,5:41,4 cm, Blattgröße 62,7:47,8 cm. Amman L 41. Nr. 6 von 30 Exx, davon 24 auf China. Einige Exemplare vom Künstler hankoloriert. Als Sohn des spätklassizistischen Landschaftsmalers Edmund Friedrich Kanoldt (1845-1904) wird Alexander Kanoldt am 29. September 1881 in Karlsruhe geboren. Der Künstler beginnt im Alter von achtzehn Jahren zunächst eine Lehre als Dekorationsmaler an der dortigen Kunstgewerbeschule. Er wechselt jedoch 1901 an die Akademie der bildenden Künste. Kanoldt eignet sich bei Ernst Schurth (1848-1910) erste zeichnerische Grundlagen an und befreundet sich mit dem Kommilitonen Adolf Erbslöh (1881-1947). Die Technik der Neoimpressionisten studiert der Künstler in dieser Zeit intensiv. Sie regt ihn zu drucktechnisch aufwendigen Farblithographien an. In der Malklasse von Friedrich Fehr (1862-1927) setzt Kanoldt 1904 sein Studium fort und wird 1906-1909 dessen Meisterschüler. Der Maler siedelt 1908 nach München über, wo er ein Jahr später u.a. mit Alexej von Jawlensky (1864-1941), Wassily Kandinsky (1866-1944) und Gabriele Münter (1877-1962) die Neue Künstlervereinigung München" gründet, einem Vorläufer des Blauer Reiter". Alexander Kanoldt beteiligt sich an deren erster Ausstellung 1909 in der Münchner modernen Galerie von Heinrich Thannhauser. Neben Karl Caspar (1879-1956), Jawlensky und Paul Klee (1879-1940) ist der Künstler 1913 Mitglied der Münchener Neue Secession". Durch den Kriegsausbruch wird Kanoldts künstlerische Laufbahn unterbrochen. Als Offizier leistet er in den Jahren 1914-18 Kriegsdienst. 1924 entstehen während eines längeren Italien-Aufenthaltes multiperspektivische Architekturlandschaften und kühle Raumdarstellungen. Diese Werke stellen einen Neubeginn in Kanoldts Schaffen dar und lassen ihn 1925 an der Ausstellung Neue Sachlichkeit" in der Kunsthalle Mannheim teilnehmen. Dort ist er neben Max Beckmann (1884-1950) mit dem größten Werkkonvolut vertreten. Im selben Jahr wird Alexander Kanoldt von Oscar Moll (1875-1947) an die Breslauer Kunstakademie berufen, die er jedoch 1931 wieder verlässt. Der Künstler ist zusammen mit Karl Hofer (1878-1955) Mitbegründer der Badische Secession" in Freiburg und eröffnet 1931 in Garmisch-Partenkirchen eine private Malschule. Mitglied der Münchner Künstlergruppe Die Sieben" wird Kanoldt 1932 und nimmt regelmäßig an deren Ausstellungen teil. Der Künstler malt in dieser Zeit vorwiegend Stilleben und italienische Landschaften, die sich in ihrer nüchternen Darstellungsweise an der Neue Sachlichkeit" orientieren. Kanoldts Werke gelten unter dem NS-Regime als entartet", obwohl er noch 1933 als Professor an die Kunstakademie in Berlin berufen wird. Sie werden 1937 beschlagnahmt. Die Professur in Berlin muss Kanoldt bereits ein Jahr zuvor aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Der Künstler erliegt am 24. Januar 1939 einem Herzleiden.
Anbieter: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
EUR 2.400,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbZustand: sehr guter Zustand. Lithographie 1922, auf chamoisfarbenem Bütten, mit Bleistift signiert, datiert, nummeriert und Werknummer bezeichnet. Darstellungsgröße 27,7: 42 cm, Blattgröße 37,6: 54,9cm. Amman L 5. Nr. 3 von 50 Exx, davon 5 auf Bütten chamois. Sehr schöner Druck mit breitem Rand. Als Sohn des spätklassizistischen Landschaftsmalers Edmund Friedrich Kanoldt (1845-1904) wird Alexander Kanoldt am 29. September 1881 in Karlsruhe geboren. Der Künstler beginnt im Alter von achtzehn Jahren zunächst eine Lehre als Dekorationsmaler an der dortigen Kunstgewerbeschule. Er wechselt jedoch 1901 an die Akademie der bildenden Künste. Kanoldt eignet sich bei Ernst Schurth (1848-1910) erste zeichnerische Grundlagen an und befreundet sich mit dem Kommilitonen Adolf Erbslöh (1881-1947). Die Technik der Neoimpressionisten studiert der Künstler in dieser Zeit intensiv. Sie regt ihn zu drucktechnisch aufwendigen Farblithographien an. In der Malklasse von Friedrich Fehr (1862-1927) setzt Kanoldt 1904 sein Studium fort und wird 1906-1909 dessen Meisterschüler. Der Maler siedelt 1908 nach München über, wo er ein Jahr später u.a. mit Alexej von Jawlensky (1864-1941), Wassily Kandinsky (1866-1944) und Gabriele Münter (1877-1962) die Neue Künstlervereinigung München" gründet, einem Vorläufer des Blauer Reiter". Alexander Kanoldt beteiligt sich an deren erster Ausstellung 1909 in der Münchner modernen Galerie von Heinrich Thannhauser. Neben Karl Caspar (1879-1956), Jawlensky und Paul Klee (1879-1940) ist der Künstler 1913 Mitglied der Münchener Neue Secession". Durch den Kriegsausbruch wird Kanoldts künstlerische Laufbahn unterbrochen. Als Offizier leistet er in den Jahren 1914-18 Kriegsdienst. 1924 entstehen während eines längeren Italien-Aufenthaltes multiperspektivische Architekturlandschaften und kühle Raumdarstellungen. Diese Werke stellen einen Neubeginn in Kanoldts Schaffen dar und lassen ihn 1925 an der Ausstellung Neue Sachlichkeit" in der Kunsthalle Mannheim teilnehmen. Dort ist er neben Max Beckmann (1884-1950) mit dem größten Werkkonvolut vertreten. Im selben Jahr wird Alexander Kanoldt von Oscar Moll (1875-1947) an die Breslauer Kunstakademie berufen, die er jedoch 1931 wieder verlässt. Der Künstler ist zusammen mit Karl Hofer (1878-1955) Mitbegründer der Badische Secession" in Freiburg und eröffnet 1931 in Garmisch-Partenkirchen eine private Malschule. Mitglied der Münchner Künstlergruppe Die Sieben" wird Kanoldt 1932 und nimmt regelmäßig an deren Ausstellungen teil. Der Künstler malt in dieser Zeit vorwiegend Stilleben und italienische Landschaften, die sich in ihrer nüchternen Darstellungsweise an der Neue Sachlichkeit" orientieren. Kanoldts Werke gelten unter dem NS-Regime als entartet", obwohl er noch 1933 als Professor an die Kunstakademie in Berlin berufen wird. Sie werden 1937 beschlagnahmt. Die Professur in Berlin muss Kanoldt bereits ein Jahr zuvor aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Der Künstler erliegt am 24. Januar 1939 einem Herzleiden.
Anbieter: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Deutschland
Kunst / Grafik / Poster
EUR 2.200,00
Anzahl: 1 verfügbar
In den WarenkorbZustand: sehr guter Zustand. Lithographie 1921, auf China-Bütten, rechts unten mit Bleistift signiert, datiert und mit der Werknummer bezeichnet Kanoldt 1921/II", links unten bezeichnet und nummeriert 5/2 No 7/30" und bezeichnet Orig. Lith. 30/7". Darstellungsgröße 21:24,2 cm, Blattgröße 35:49,7 cm. - Obere Ecken fehlen, verso alte Montierungsreste, zwei Braunflecken. Nr. 7 von 30 Exx. Schöner Abdruck! Literatur: Amman L 2. Als Sohn des spätklassizistischen Landschaftsmalers Edmund Friedrich Kanoldt (1845-1904) wird Alexander Kanoldt am 29. September 1881 in Karlsruhe geboren. Der Künstler beginnt im Alter von achtzehn Jahren zunächst eine Lehre als Dekorationsmaler an der dortigen Kunstgewerbeschule. Er wechselt jedoch 1901 an die Akademie der bildenden Künste. Kanoldt eignet sich bei Ernst Schurth (1848-1910) erste zeichnerische Grundlagen an und befreundet sich mit dem Kommilitonen Adolf Erbslöh (1881-1947). Die Technik der Neoimpressionisten studiert der Künstler in dieser Zeit intensiv. Sie regt ihn zu drucktechnisch aufwendigen Farblithographien an. In der Malklasse von Friedrich Fehr (1862-1927) setzt Kanoldt 1904 sein Studium fort und wird 1906-1909 dessen Meisterschüler. Der Maler siedelt 1908 nach München über, wo er ein Jahr später u.a. mit Alexej von Jawlensky (1864-1941), Wassily Kandinsky (1866-1944) und Gabriele Münter (1877-1962) die Neue Künstlervereinigung München" gründet, einem Vorläufer des Blauer Reiter". Alexander Kanoldt beteiligt sich an deren erster Ausstellung 1909 in der Münchner modernen Galerie von Heinrich Thannhauser. Neben Karl Caspar (1879-1956), Jawlensky und Paul Klee (1879-1940) ist der Künstler 1913 Mitglied der Münchener Neue Secession". Durch den Kriegsausbruch wird Kanoldts künstlerische Laufbahn unterbrochen. Als Offizier leistet er in den Jahren 1914-18 Kriegsdienst. 1924 entstehen während eines längeren Italien-Aufenthaltes multiperspektivische Architekturlandschaften und kühle Raumdarstellungen. Diese Werke stellen einen Neubeginn in Kanoldts Schaffen dar und lassen ihn 1925 an der Ausstellung Neue Sachlichkeit" in der Kunsthalle Mannheim teilnehmen. Dort ist er neben Max Beckmann (1884-1950) mit dem größten Werkkonvolut vertreten. Im selben Jahr wird Alexander Kanoldt von Oscar Moll (1875-1947) an die Breslauer Kunstakademie berufen, die er jedoch 1931 wieder verlässt. Der Künstler ist zusammen mit Karl Hofer (1878-1955) Mitbegründer der Badische Secession" in Freiburg und eröffnet 1931 in Garmisch-Partenkirchen eine private Malschule. Mitglied der Münchner Künstlergruppe Die Sieben" wird Kanoldt 1932 und nimmt regelmäßig an deren Ausstellungen teil. Der Künstler malt in dieser Zeit vorwiegend Stilleben und italienische Landschaften, die sich in ihrer nüchternen Darstellungsweise an der Neue Sachlichkeit" orientieren. Kanoldts Werke gelten unter dem NS-Regime als entartet", obwohl er noch 1933 als Professor an die Kunstakademie in Berlin berufen wird. Sie werden 1937 beschlagnahmt. Die Professur in Berlin muss Kanoldt bereits ein Jahr zuvor aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Der Künstler erliegt am 24. Januar 1939 einem Herzleiden.