Helmut M. Albert absolvierte in den 1970er Jahren eine Ausbildung im Metallhandwerk bei BASF in Ludwigshafen und studierte in den 1980er Jahren Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.
Aus seiner langjährigen künstlerischen Auseinandersetzung mit Form, Material und Struktur entwickelte sich ein nachhaltiges Interesse an grundlegenden physikalischen Fragestellungen — insbesondere an der inneren Struktur von Atomen und dem Aufbau der Materie.
Für seine Arbeiten erhielt er mehrere Kunststipendien und wurde 2013 mit dem Artur-Fischer-Erfinderpreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
In seinen Veröffentlichungen verbindet Helmut M. Albert visuelles, strukturelles und analytisches Denken zu eigenständigen Modellen der Atomphysik. Im Zentrum seiner Arbeiten stehen Fragen zur Rolle des Spins, zur Struktur atomarer Systeme und zu alternativen Ansätzen des Materieaufbaus.
Zu seinen Veröffentlichungen gehören unter anderem 2D-Atome sowie The Fundamental Spin Force.