AK Srikanth

Alles, was ich tue, beginnt mit einer Geschichte. Ich habe in Literatur, Film und darstellender Kunst gearbeitet und mich dabei zwischen philosophischem Drama, psychologischen Erzählungen, gesellschaftlichem Kommentar, Komödie und Liebesgeschichten bewegt. Ich bin ein Autor, der für die Seite, die Bühne und die Leinwand schreibt; meistens entscheidet die Geschichte selbst, welches Medium sie verlangt.

Ich glaube, ich habe mein ganzes Leben lang geschrieben. Als Kind hatte ich die wenig hilfreiche Angewohnheit, die Enden von Filmen und Büchern umzuschreiben, meist ohne sie tatsächlich zu verbessern. Mein künstlerisches Leben begann 2010, als die renommierte Bharatanatyam-Tänzerin Savitha Sastry und ich die gemeinsame Vision entwickelten, Werke außerhalb der üblichen mythologischen und religiösen Rahmen der klassischen Tanzkunst zu schaffen. Daraus entstanden Bühnenproduktionen wie *Soul Cages*, *Yudh*, *The Prophet* und *Chains: Love Stories of Shadows*. Diese Produktionen wurden international aufgeführt, mit mehr als 150 Vorstellungen in vierzehn Ländern, was mir bis heute noch immer ein wenig unwirklich erscheint.

Seit 2018 habe ich dreizehn Kurzfilme verschiedener Genres geschrieben und inszeniert, darunter philosophische Filme wie *Dvija* und *Soul Cages*, psychologische Dramen wie *Slow Rivers*, Komödien wie *Arangetram* und *Filter Coffee* sowie gesellschaftlich geprägte Arbeiten wie *The Colors Trilogy* und *The Ghost of the Lighthouse*. Das Kino, so habe ich festgestellt, ist letztlich nur eine andere Form des Schreibens — nur eben mit Licht und Gesichtern statt mit Sätzen.

*A Song for Eresha* ist mein erster Roman, auch wenn er sich in vielerlei Hinsicht wie das Werk anfühlt, auf das ich seit Jahren hingearbeitet habe. Der Roman wurde zudem als Spielfilm adaptiert, bei dem ich Regie geführt habe. Der Film erschien am 17. April im Vereinigten Königreich auf Amazon Prime und Apple und wird ab dem 9. Juni auch in den USA und Kanada verfügbar sein.

Ich habe am BITS Pilani sowie später an der Case Western Reserve University in Cleveland studiert, auch wenn ich das Geschichtenerzählen eher durch die Praxis als durch Hörsäle gelernt habe.

Ich lebe und schreibe in den Nilgiri-Bergen im Süden Indiens; die Landschaft ist friedlich, die Geschichten eher nicht.

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