Ich schreibe leise, intensive Geschichten über Erinnerung, Verletzlichkeit und innere Stärke. In meinen Texten geht es um das, was oft unausgesprochen bleibt: um Brüche, um Schweigen und um die vorsichtige Annäherung an Heilung.
Mein Buch muss nicht erklären oder bewerten. Es möchte begleiten. Zwischen den Zeilen entsteht Raum für eigene Gedanken, für Wiedererkennen und für das Gefühl, nicht allein zu sein.
Ein weiteres Buchprojekt ist bereits in Planung. Auch darin geht es um das Thema Missbrauch, ein autobiografischer Roman eines Mannes, der aus einer Zusammenarbeit entsteht. Mehr verrate ich noch nicht.
Mit meinem Schreiben wünsche ich mir, Menschen auf ihrem Weg begleiten zu können und ihnen eine Stütze zu sein, so wie mir einst ein Buch geholfen hat, neue Zusammenhänge zu erkennen und meinen Blick zu öffnen.
Schreiben ist für mich eine Form des Hinsehens: aufmerksam, respektvoll und ohne Anspruch auf Antworten.
Kathrin Winter