Luis Pereyra wurde am 9. Juli 1965 in Santiago del Estero geboren. Er absolvierte ein Tanzstudium in Modern Dance, klassisches Ballett, Jazzdance, Folklore, Stepptanz, Musik an der Escuela Nacional de Danzas und Choreografie am Teatro Colon. Auf der Bühne stand er professionell bereits mit zehn: Ballett Salta, Mario Machaco und Ballett von Santiago Ayala „El Chúcaro“. Es folgte die Solokarriere. Dank Héctor Zaraspe lernte er die Juilliard School, New York kennen. Er wirkte in weltweit erfolgreichen Tango–Produktionen als Solotänzer und Choreograf mit, u.a. 1987 bis 2000 in „Tango Argentino“ und erhielt 2000 den Tony Award „Beste Choreografie“. 2001 übernahm er den Solopart in der Oper Orestes – Last Tango. Im Laufe seiner Stepp- und Tango-Karriere trat er mit Al Pacino, Robin Williams und Peter Coyote in den USA auf. In England tanzte er vor Lady Diana und Prince Charles und unterrichtete beide im Tanz. Die Presse titelte „Nur Pereyra vermag sich selbst zu übertreffen“. Die Los Angeles Times nannte ihn den „Fred Astaire Argentiniens“. 1996 gründete er seine eigene Kompanie „El Sonido de mi Tierra“ und „VIDA“, übernahm die künstlerische Leitung vom Viejo Almacén und wurde mehrfach für seine Werke mit dem argentinischen Kulturstaatspreis ausgezeichnet. Sein erstes Buch erschien 2025.