Peter Forshaw

Peter Forshaw studierte Sanskrit sowie tibetische und indische Philosophie an der School of Oriental and African Studies, Universität London (1982–86). Nach langjähriger Arbeitstätigkeit in Frankreich, Indien, Thailand und Japan kehrte er nach Großbritannien zurück, um einen Master-Studiengang in Renaissance-Forschung am Birkbeck College (Universität London) zu absolvieren. Dort erwarb er anschließend auch sein Doktorat in Geistesgeschichte der Frühen Neuzeit anhand einer Studie zu den komplexen und theosophischen Abbildungen und dem Zusammenspiel von Alchemie, Magie und Kabbala im Amphitheatrum sapientiae aeternae (Amphitheater der ewigen Weisheit, 1595/1609) des Heinrich Khunrath von Leipzig (1560–1605), «Doktor der zweifachen Medizin und treuer Liebhaber der Theosophy».

Nach Abschluss seines Doktorats wurde Forshaw als Dozent (Senior Lecturer/Assistant Professor) für Geschichte der westlichen Esoterik in der Frühen Neuzeit an das Zentrum für die Geschichte der Hermetischen Philosophie und verwandter Strömungen der Universität Amsterdam berufen. Er war zehn Jahre lang Hauptherausgeber der Zeitschrift Aries: Journal for the Study of Western Esotericism, hat mehrere Bücher herausgegeben, u. a. Lux in Tenebris: The Visual and the Symbolic in Western Esotericism (2016), und ist Autor einer vierbändigen Monographie, The Mage’s Images: Heinrich Khunrath in His Oratory and Laboratory (Die Bilder des Magiers: Heinrich Khunrath in seiner Bet- und Werkstube, 2024–25).