Aufgewachsen bin ich in einer kleinen Stadt im Harz. Durch mein Interesse an altgriechischen Mythen lernte ich erst Latein und dann Altgriechisch. In diesen Stunden wurde ich mit den alten Philosophen und ihren Ideen vertraut. Insbesondere die Ideen zum Staatsaufbau und was eine gute Regierung ausmacht diskutierten wir oft nächtelange im Freundeskreis.
Auch die Ehrenämter in der Kirche brachten mich näher mit Denkweisen zu einer funktionierenden Gesellschaft und nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis. Aufgrund dieser Erfahrungen dort wurde mir angeraten BWL zu studieren. Ich wollte lernen, wie man organisiert und strukturiert, um Lösungen effizient umzusetzen. Da mir dieses als reiner Studiengang nicht praxisorientiert genug war, studierte ich dual.
Anschließend arbeitete ich 2 weitere Jahre in der Firma und studierte Economics, Finance, and Philosophy, welches ich mit einem Master abschloss. Anschließend arbeitete ich IT-nah im Banken- und Versicherungssektor. Dabei lernte ich Effizienz und Zusammenarbeit nochmal von einer anderen Seite kennen und verstehen.
Parallel entwickelten sich die im Buch "Die Diktatur des Rechts" ausgeführten Geschichten. Während dieser Behördenkontakte wurde mir irgendwann klar, dass die staatliche deutsche Verwaltung im 19. Jahrhundert stehen geblieben ist. Dabei ist nicht nur die papierbasierte Formalität gemeint, sondern die gesamte Art der Umsetzung und Leitung. Es scheint als glaubten die Mitarbeiter dort noch immer an eine absolute Wahrheit und perfekte Ergebnisse, die sie erzielen würden, wenn sie nur genug Zeit und Macht bekämen.
Das Ziel des Buches ist es einen Anfang zu legen, um die staatliche Verwaltung aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken und ihrem Zweck, Lösungen für die Gesellschaft zu ermöglichen, zu zuführen.