Als Sencer Cebeci – noch am Leben und fern von einem endgültigen Schlussstrich – in Deutschland lebt, sammelt er nicht Hinterlassenschaften, sondern Geschichten. Geboren als Sencer Cebeci, trägt er weniger das Gewicht einer Vergangenheit als die Neugier auf das, was noch kommt.
Er lebt in Deutschland, irgendwo zwischen Alltag und Einfällen, und schreibt gelegentlich Bücher – nicht aus Zwang, sondern wenn die Worte ihn finden. Anders als jene, die vor ihm kamen, ist seine Geschichte nicht abgeschlossen, sondern im Werden begriffen.
Zwischen Sprachen, Gedanken und Momenten bewegt er sich durch das Leben, beobachtet, notiert, verwirft und beginnt von Neuem. Seine Texte entstehen nicht aus festen Plänen, sondern aus Augenblicken – flüchtig wie der Alltag, dauerhaft wie das, was bleibt.
Und während andere Biografien mit einem Ende schließen, bleibt diese offen: geschrieben in der Gegenwart, fortgesetzt mit jedem neuen Satz.